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Ostwache Leipzig e. V. sieht große Chancen, die alte Feuerwache in Erbbaurecht zu nehmen

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    Die Alte Feuerwache Ost in Anger-Crottendorf steht zwar noch leer. Mit Ideen und konkreten Planungen ist sie allerdings schon gefüllt. Seit 2015 arbeitet der Verein Ostwache Leipzig e. V. zusammen mit der Nachbarschaft an einem Konzept, das alte Haus mit Leben zu erfüllen. Geplant ist ein großes Nachbarschaftszentrum, welches Platz für Vereine, Kunst, Kultur, eine KiTa, Sport, Büros und Gewerberäume bietet.

    Der Verein soll dafür als Dach dienen und die Räume verwalten – finanziert über Mieteinnahmen und Förderungen. Die Nachfrage ist riesig und der Zuspruch aus der Nachbarschaft groß.

    „Der Stadtteil bietet kaum Räume für Begegnung und gerade in den Zeiten, wo Demokratie und solidarisches Miteinander so angegriffen werden, brauchen wir Orte, an denen sich Menschen austauschen, kennenlernen und verwirklichen können“, stellt Lina Hurlin, Vorstandsvorsitzende des Ostwache Leipzig e. V., fest.

    Plakat zum Herbstfest auf dem Hof der Ostwache. Grafik: Ostwache Leipzig e.V.
    Plakat zum Herbstfest auf dem Hof der Ostwache. Grafik: Ostwache Leipzig e.V.

    In Zusammenarbeit mit dem Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung wurden dafür schon die Grundlagen geschaffen. Ein Grundkonzept ist ausgearbeitet und verschiedene Angebote wurden schon in der Alten Tischlerei umgesetzt und ausprobiert. Jede Woche organisierte der Verein von April bis September Veranstaltungen. Unter anderem gab es ein Konzert mit einem Streichertrio des Gewandhausorchesters, Bastel- und Spielangebote, Workshops und Diskussionsveranstaltungen.

    Die Krönung soll nun das Herbstfest am Samstag, 14. September, werden. Es wird einen Flohmarkt, Hüpfburg, Konzerte, Kaffee, Kuchen und vieles mehr geben. Um die Geschichte des Gebäudes nicht zu vergessen, kommen historische Löschfahrzeuge vorbei und bringen noch mal Leben in die ehemalige Feuerwache.

    Und es geht weiter: Der Verein will das Gebäude in Erbbaurecht übernehmen, die Verhandlungen gestalten sich allerdings zäh.

    „Wir hoffen darauf, noch dieses Jahr Gespräche mit dem Liegenschaftsamt führen zu können und werden auch noch mal im Stadtrat auftauchen“, sagt Lina Hurlin. Es bleibt also spannend mit der Entwicklung des Gebäudekomplexes. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich Samstag ab 14 Uhr selbst auf dem Hof der Alten Feuerwache Ost in der Gregor-Fuchs-Straße 45–47 ein Bild zu machen.

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