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Ostwache

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Ein Quartierbus für Anger-Crottendorf. Foto: Bürgerverein Anger-Crottendorf

Mitfahren mit 3G: Am 18. September rollt erstmals ein Quartierbus durch Anger-Crottendorf

Am Samstag, 18. September, fährt von 12 bis 18 Uhr erstmals probehalber ein Quartierbus durch Anger-Crottendorf. Der Bus verkehrt zwischen S-Bahnhof und Köhlerstraße (Kaufland) über die Gregor-Fuchs-Straße. Als zentralen Punkt wird die alte Feuerwache-Ost immer wieder angesteuert. Eine Mitfahrt ist für alle Interessierten unter Einhaltung der 3G-Regel und mit Kontakterfassung kostenfrei möglich.

Die alte Feuerwache im Leipziger Osten. Noch steht sie leer und verlassen. Foto: IG Ostwache

Die Stadt verhandelt mit dem Ostwache e. V. über einen Erbbaurechtsvertrag für das alte Feuerwehrgebäude

Wirklich schnell geht in Leipzig gar nichts. Meist gibt es einen richtig euphorischen Auftakt, oft sogar mit freundlicher Zustimmung der Stadtverwaltung, so wie 2016 bei den Träumen, die Ostwache zu einem neuen Kulturereignis im Leipziger Osten zu machen. Und dann passiert dennoch vier Jahre (fast) nichts. Im April versuchte die Grünen-Fraktion mit einem Antrag, wieder Bewegung in die Sache zu bringen.

Die Ostwache im Leipziger Südosten. Foto: L-IZ.de

Verwaltung plant Konzeptvergabe für die Ostwache, möchte aber daneben auch eine Grundschule bauen

Wenn man dann aus Neugier ins Archiv schaut, ist man meistens überrascht, wie lange sich so eine Geschichte eigentlich schon hinzieht. Seit 2016 kämpft die Interessengemeinschaft nun schon darum, die ehemalige Ostwache der Leipziger Feuerwehr in der Gregor-Fuchs-Straße dauerhaft in Obhut nehmen und zu einem Nachbarschaftszentrum für den ganzen Stadtteil machen zu können. Erst im Mai wagte die Grünen-Fraktion einen neuen Vorstoß.

Die Ostwache im Leipziger Südosten. Foto: L-IZ.de

Ostwache Leipzig e. V. sieht große Chancen, die alte Feuerwache in Erbbaurecht zu nehmen

Die Alte Feuerwache Ost in Anger-Crottendorf steht zwar noch leer. Mit Ideen und konkreten Planungen ist sie allerdings schon gefüllt. Seit 2015 arbeitet der Verein Ostwache Leipzig e. V. zusammen mit der Nachbarschaft an einem Konzept, das alte Haus mit Leben zu erfüllen. Geplant ist ein großes Nachbarschaftszentrum, welches Platz für Vereine, Kunst, Kultur, eine KiTa, Sport, Büros und Gewerberäume bietet.

Foto: Ostwache

Die Ostwache erlebt ihren zweiten Frühling

Auf dem Gelände der Feuerwache Ost fand am Samstag ein Frühlingsfest statt. Etwa 800 Menschen waren gekommen und erlebten einen schönen nachbarschaftlichen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen, Musikprogramm, Theaterperformance, Informations- und Bastelständen. Die alte Feuerwache in Anger-Crottendorf steht inzwischen größtenteils leer. Die Branddirektion nutzt bis voraussichtlich 2018 lediglich noch einzelne Teile des Gebäudes.

Die alte Feuerwache im Leipziger Osten. Noch steht sie leer und verlassen. Foto: IG Ostwache

Die Ostwache feiert ihren „zweiten Frühling“

Die Ostwache lädt zum Frühlingsfest! Kommt schauen, macht mit, lernt kennen! Jeder und jede, Große und Kleine, Alteingesessene und ferne Freunde sind herzlich willkommen: Am Samstag, dem 13. Mai, ab 13 Uhr, feiern wir vor der Wache und auf dem Hof in der Gregor-Fuchs-Str. 45-47. Gruppen und Projekte, die sich für die Ostwache engagieren, stellen sich vor und veranstalten Workshops. Für Musik, Essen und Getränke ist gesorgt. Zeit für Kiez.

Die alte Feuerwache im Leipziger Osten. Noch steht sie leer und verlassen. Foto: IG Ostwache

Gleich zwei Fraktionen beantragen Nutzung der alten Feuerwache durch die IG Ostwache

Seit November hat ein Leipziger Traum Konturen: der Parkbogen Ost. Ein Projekt, das nach den kühnen Schätzungen der Stadtplaner 25 Jahre dauern wird, bis es fertig ist, und mindestens 41 Millionen Euro kostet. Und das vor allem Synergien schaffen soll im Leipziger Osten. Die Stadtverwaltung musste nicht lange warten. Gleich im Dezember meldeten sich auch die Bürger zu Wort.

Dorothee Dubrau im Stadtrat bei der Antwort auf die Fragen der IG Ostwache. Foto: L-IZ.de

Der Stadtrat tagt: Eine Einwohneranfrage zur Ostwache mit ungewöhnlich positiver Antwort

Sie saßen auf der Empore und warteten auf den Aufruf der Anfrage des Bürgervereins „Anger-Crottendorf“ zur Zukunft der Ostwache. Im Saal die beiden Vertreter des Vereins, unter ihnen Jens-Eberhard Jahn. Sie gemeinsam lauschten den Antworten von Baudezernentin Dorothee Dubrau zu ihrer Idee mit der Ostwache. Sie sollten eine kleine Überraschung erleben. Am Ende schaltete sich sogar OB Burkhard Jung zu und fand zustimmende Worte.

Drei für den Sportplatz Teichstraße an den RSL: Sören Pellmann, Norman Volger und Christopher Zenker - also Linke, Grüne und SPD. Foto: L-IZ.de

Der Stadtrat tagt: Symbolträchtiges vor dem Ratssaal

Seit einigen Wochen kämpft der Rote Stern Leipzig (RSL) darum, zukünftig den Sportplatz an der Teichstraße bewirtschaften und nutzen zu dürfen. Dazu starteten sie eine Petition und Vertreter des Sportvereins tauchten heute auch vor dem Ratssaal auf, um Präsenz für ihr Anliegen zu zeigen. Dabei konnte der Club aus dem Süden Leipzigs einen wichtigen Schnappschuss realisieren. Drei Fraktionen stellen sich symbolisch hinter ihr Anliegen.

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