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Geflüchtete demonstrieren für Menschenrechte, Sicherheit und eine bessere Asylpolitik

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    Geflüchteten Menschen eine Stimme zu geben, fällt nicht immer ganz leicht, auch und vor allem wegen sprachlicher Barrieren. Die Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung in der Messehalle 4 versuchen seit einigen Wochen auf sich aufmerksam zu machen. Nun demonstrierten sie gemeinsam mit Unterstützern im Zentrum der Stadt für ihre Rechte.

    Gestartet war das Protestcamp der Geflüchteten bereits im September. Auf einer Freifläche direkt gegenüber der Messehalle schlugen mehrere hundert von ihnen ihre Zelte auf und versuchten, auf die ihrer Ansicht nach miserablen Bedingungen in der Massenunterkunft aufmerksam zu machen. Die Landesdirektion Sachsen reagierte mit einem Rundgang für Pressevertreter, nach dessen Ende Aussage gegen Aussage stand. Erhalten die Menschen tatsächlich zu wenig medizinische Versorgung, Kleidung und Nahrungsmittel? Oder mangelt es vor allem an Information und sprachlichem Verständnis?

    Geflüchtete unter ihre Botschaften vor dem Hauptbahnhof. Foto: René Loch
    Geflüchtete und ihre Botschaften vor dem Hauptbahnhof. Foto: René Loch

    Klar ist: Aus Sicht vieler Geflüchteter stellt sich ihre Lage prekär dar. Sie müssen nicht nur gemeinsam mit 1.800 anderen Menschen in einer einzigen großen Halle wohnen und schlafen, sondern sind auch komplett vom gesellschaftlichen Leben abgeschnitten. Seit Wochen warten sie auf ihre Registrierung als Asylsuchende und deswegen auch auf Bargeld, um sich Selbstbestimmung und beispielsweise Mobilität leisten zu können. Eine Demonstration in der Innenstadt wirkt daher auch wie ein Akt der Befreiung, zumindest für einige Stunden.

    Der Demozug passiert das Fotobanner am Rathaus zum Thema Flucht und Vertreibung. Foto: René Loch
    Der Demozug passiert das Fotobanner am Rathaus zum Thema Flucht und Vertreibung. Foto: René Loch

    Der Weg führte beginnend am Willy-Brandt-Platz über den Markt bis zur Dienststelle der Landesdirektion in der Braustraße. Begleitet wurde der Demozug von einigen „besorgten“ Blicken, Zwischenfälle gab es jedoch keine. Immer wieder ertönte aus dem Lautsprecherwagen eine kurze, aber klare Durchsage: „Wir wollen keine Geschenke und dem Staat nicht auf der Tasche liegen, sondern nur unsere Menschenrechte.“

    Auch auf Bannern und in vorgefertigten sowie spontanen Redebeiträgen kam zum Ausdruck, dass es den Geflüchteten nicht um Wohlstand, sondern um Bildung, Arbeit, Sicherheit und vor allem eine „Bleibeperspektive“ – um einmal das aktuelle Lieblingsunwort vieler Politiker aufzugreifen – sowie eine zügige Bearbeitung ihrer Fälle geht. „Wir sind nicht nur Geflüchtete, sondern vor allem Menschen, die ein Leben in Würde fordern“, hieß es dazu im zentralen Aufruf, der mit den Worten schließt: „Heute zeigen wir unsere Solidarität mit allen Nicht-Bürgern in Deutschland und Europa – gegen Dublin und reaktionäre Asylpolitik.“

    Der Protest ist vor der Dienststelle der Landesdirektion in der Braustraße angekommen. Foto: René Loch
    Der Protest ist vor der Dienststelle der Landesdirektion in der Braustraße angekommen. Foto: René Loch

    Abgesehen von den etwa 300 Demonstrierenden, einem Dutzend Polizisten sowie zwei neugierigen Frauen an einem Fenster ließ sich bei und von der Landesdirektion auf der Abschlusskundgebung niemand blicken. Der Kampf für die Interessen der Geflüchteten geht also weiter. Zum Beispiel Samstagnachmittag, 14 Uhr, erneut auf dem Willy-Brandt-Platz, dann unter dem Motto: „Was noch?! Dritte Asylrechtsverschärfung stoppen!“

    Wer sich konkret über die Aktivitäten im Protestcamp an der Neuen Messe auf dem Laufenden halten möchte, kann auf Twitter dem Account „Refugee-Support LE“ folgen. Oder einfach mal vorbeischauen und beispielsweise Lebensmittel oder Interesse für die Situation von Notleidenden mitbringen.

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    13 KOMMENTARE

    1. Ich hab gelernt, dass es immer eine Lösung gibt. Nicht immer die, die man bevorzugt, aber es wird immer eine geben.
      Übrigens ist nicht alles nur Glauben, nach all der Zeit weiß ich ja auch, was alles geht.
      Vielleicht ein kleines Beispiel. Es gibt in der Stadt, in der ich lebe, einige Unterkünfte in Schulen. Jede davon hat eigene Unterstützergruppen, die sich schon vor Einzug der Menschen gebildet haben. Diese Menschen arbeiten mit den Betreibern zusammen, kümmern sich um die Kleiderkammern, die Freizeitgestaltung und geben Deutschkurse. Sie helfen bei der Wohnungssuche, begleiten die Menschen bei Behördengängen, helfen beim Umzug, bei der Renovierung der Wohnungen. Sogar bei der Jobsuche.Alle diese Gruppen sind vernetzt, wenn irgendwo etwas fehlt wird danach gesucht. Zur Not schmeissen alle zusammen und kaufen ein.
      Diese Leute sehen das nicht als Ehrenamt sondern als Freundschaftsdienst. Denn aus Helfern und Flüchtlingen sind so richtig gute Freunde geworden. Man trifft sich auch nach dem Auszug weiter, kocht zusammen, unternimmt Ausflüge usw. Man lässt die Menschen einfach am Leben teilhaben. So, wie man es unter Freunden einfach macht.
      Das ist jetzt nur ein kleines Beispiel von vielen, ich könnte jetzt noch Seitenlang von allen Initiativen und Vernetzungen erzählen. Aber was ich damit sagen will: Wenn es überall so laufen würde, es gäbe viel weniger Probleme. Es gibt bei den beschriebenen Gruppen keine Auseinandersetzungen, die Menschen fassen viel schneller Fuss und bekommen so viel eher die Chance, sich selbst zu versorgen. Und was vor allem sie freuen wird, lieber Klaus: die Kosten werden auf diese Weise so gering wie möglich gehalten.
      Wie gesagt, der Text ist zwar etwas lang geworden, umfasst aber wirklich nur einen Bruchteil dessen, was im Hintergrund still und leise wirklich so abläuft während sich diverse *Gidas laut in den Vordergrund drängen. Darum glaube ich nicht nur, dass es zu schaffen ist. Ich bin mir sicher dass wir es schaffen. Zusammen eben.

    2. Ich bedanke mich für Ihre Antwort.

      „So schwierig das alles ist, es ist machbar. Wenn man will.“

      Es tut mir leid, Ihnen zu widersprechen. So geht das nicht. Das bedeutet doch, koste es was es wolle. Einer wird das schon bezahlen. Wer das ist, interessiert mich absolut nicht. Möchten Sie finanzielle Verhältnisse wie in Griechenland? Das wäre das Ergebnis. Von einer Gefährdung des sozialen Friedens in Deutschland ganz zu schweigen.

      Sie halten die 90 % für unglaubwürdig und können aber nicht einmal eine Minimallösung präsentieren. Mit Glauben lassen sich keine Probleme lösen. Gegenwärtig ist übrigens bei Focus online ein Interview mit dem bayerischen Finanzminister, Herrn Söder, zu lesen. Ich mag übrigens dessen Finanzpolitik und Auftreten nicht. Aber gegen sachliche Argumente von ihm verschließe ich mich nicht. Er nennt im Interview ebenfalls ein Zahl derer, die Arbeit finden würden. Diese lautet für Bayern: 10,0 %.

      Ich betone auch hier, dass es mir nicht darum geht ihre Ansichten zu verteufeln oder Sie womöglich zu beleidigen, aber mehr Realismus wäre empfehlenswert, was auch nicht verboten ist.

      Wenn das Kind erst einmal in den Brunnen gefallen ist, dann ist es bekanntlich meist zu spät. Dazu wird es nicht kommen, obwohl es 6 Stunden vor 12 ist.

    3. Das mit den 90% halte für Unglaubwürdig, und es gibt einige Portale, auf denen Firmen und Asylbewerber zusammengebracht werden. Aber darum gehts mir nicht. Ob Utopie oder nicht, ob 90% oder 10% – die Menschen sind da und wollen eine Aufgabe. Sie wollen einen Job und ihr eigenes Geld verdienen. Ob sie das schaffen ist eine ganz andere Frage. Und niemand sagt, dass gute Deutschkenntisse eine Garantie für eine Arbeit sind. Aber versuchen muss man es doch. Sonst scheitert man doch schon vorm ersten Schritt.
      Und da es hier um Menschen geht und nicht um Zahlen, hilft auch keine noch so gute Berechnung. Menschen sind verschieden, die Umstände sind verschieden. Da hilft alle Theorie nur am Rande. Menschen und ihr Leben kann man doch nicht wie Zahlen in Tabellen quetschen.
      Dass die Situation für alle Seiten grad alles andere als angenehm ist, ist mir klar. Wie gesagt, ich ignoriere die Probleme nicht. Aber es hilft alles nichts, es MUSS eine Lösung gefunden werden. Mit den Menschen. Denn sie vor irgendwelchen Grenzzäunen sich selbst zu überlassen ist keine Option. Vielleicht kann man so eine „Krise“ ja einfach mal dazu nutzen, zusammen zu rücken und gemeinsam MIT den zuständigen Stellen nach Lösungen suchen. Und das ist keine Utopie, solche Projekte gibt es. Mit großem Erfolg.
      Auch wenn es im Moment so aussieht, als wären die Asylgegner in der Überzahl, so ist es nicht. Sie sind nur lauter und werden dadurch eher wahrgenommen. Im Hintergrund werkeln längst tausende Helfer an unzähligen kleinen Lösungen. Still und leise und teilweise ganz ohne Hilfe „von oben“. So schwierig das alles ist, es ist machbar. Wenn man will.

    4. Ich hab mich vor Jahren für letzteres entschieden und bin nicht einen Tag enttäuscht worden. Ganz ohne Brille.

      Das ehrt Sie.

      „Also helfen wir ihnen – und damit uns – so schnell wie möglich auf eigenen Beinen zu stehen.“

      Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir sowie allen anderen Leserinnen und Lesern verraten, wie diese Leute auf den eigenen Beinen stehen können bzw. sollen, wenn 90 % davon keinen Arbeit finden werden – aus vielen Gründen. Ich würde Ihre genialen Erkenntnisse sogar in der Form würdigen, dass ich diese bei meinen Berechnungen beachte.

      Wäre ihr Hauptargument, dass der größte Teil davon Arbeit finden wird, wenn er die deutsche Sprache beherrscht, dann fällt es mir schwer zu folgen. Ich habe schon als Kind gerne utopische Literatur gelesen (u,a. von Jules Verne), aber hier ist Realismus gefragt. Ich bin Optimist, aber zugleich Realist.

      Wo ist übrigens die Wirtschaft, die nach diesen Arbeitskräften ruft? Von der ist nichts mehr zu sehen, geschweige denn zu hören. Die macht lieber Kohle, und zwar gewaltig (z.B. mit Immobilien). Auch in Leipzig. Geld stinkt nicht. Mit sozialer Marktwirtschaft hat das nichts zu tun, das ist skrupellose Bereicherung auf Kosten der Steuerzahler. Moralisch verwerflich, aber leider strafrechtlich nicht zu ahnden,

    5. Lieber Klaus, ich kann sie beruhigen. Ich habe weder eine rosarote Brille auf noch übersehe ich die Probleme. Aber nach mir geht es auch nicht. Egal, was ich von der Situation halte, sie ist nunmal da. Daran können weder sie noch ich etwas ändern.
      Wir können nun also alles durchrechnen, analysieren und etwas – theoretisch – für Möglich oder auch Unmöglich befinden und am Ende jammern, dass es zuviel sein könnte.
      Oder wir versuchen, aus einer Situation, die wir eh nicht ändern können, das beste zu machen. Die Menschen kommen so oder so. Also helfen wir ihnen – und damit uns – so schnell wie möglich auf eigenen Beinen zu stehen. Oder wärs ihnen lieber, sie würden weiterhin zum Nichtstun verurteilt sein und dem Staat „auf der Tasche“ liegen?
      Die Menschen wollen lernen, Deutschkurse sind total überlaufen ( zumal Erwachsene meist auf ehrenamtliche Angebote angewiesen sind). Ausbildungsleiter, die junge Flüchtlinge ausbilden, sind begeistert von dem Eifer, den ihre Schützlinge mitbringen. Und wer regelmässig Kontakt zu den Menschen hat (privat), der weiß, wie dankbar diese jedes Angebot zum Mitwirken annehmen.
      Also – unken oder anpacken? Ich hab mich vor Jahren für letzteres entschieden und bin nicht einen Tag enttäuscht worden. Ganz ohne Brille.

    6. Hallo Herr Loch,
      ich nahm an, Sie schrieben den Artikel, nachdem Sie mit den Demonstrantinnen und Demonstrierern gesprochen hatten und nicht bloß Plakate auf Fotos lasen.
      Hab ich mich in meiner Wortmeldung gegen Geschenke ausgesprochen?
      Aber realistisch gesehen: wer kann tausende Jobs nennen, die Leute, die nicht deutsch können, übermorgen, am Montag antreten können? Also m ü s s e n sie das Geschenk annehmen, Deutsch lernen zu können usw. Diese Demo richtete sich hoffentlich gegen Bürokratie in unsren Verwaltungen, Jobcentern, IHK“s und Firmen. Aber weil Deutschland so ist, penibel und bürokratisch und nicht korrupt, wollen sie auch hier her und nicht nach z.B. Bulgarien oder Aserbaidschan.
      Warum schreibe ich das? Weil die Demonstration sich -auch- an mich richtete. Den Politikern ist das egal, genauso wie die kleinen Zelte vor der Messehalle. Die Demo wollte vermutlich auf die Situation aufmerksam machen, vielleicht Verständnis bei den Leipzigern schaffen, der Öffentlichkeit zeigen „wir sind da …“ Ich habe nun mal das Wort „Geschenke“ als Aufhänger genommen, um die offensichtlich vorhandenen Verständnisschwierigkeiten zwischen den Menschen zu thematisieren.
      Ich werde weiterhin mit Interesse Ihre Artikel lesen und mich damit auseinandersetzen. Ich finde es gut, wenn man seine Meinungen austauscht und gegenseitig zur Kenntnis nimmt.
      Beim nächsten Mal könnte man über die Arbeitsmarktsituation in Deutschland reden, wie das hier zusammenhängt mit Mindestlohn und fehlenden Fachkräften, mit Aufstockern und Diskriminierung …

    7. Ich kann nur sagen dass die Flüchtlinge, mit denen ich gesprochen habe, lieber für das Geld, das sie hier bekommen, arbeiten würden.

      Mag sein. Ist es aber richtig, vor der Realität die Augen zu verschließen? In Deutschland gibt es gegenwärtig rund 3,0 Mio Arbeitslosen. Viele davon sind hochqualifiziert, gesund, können und würden gerne arbeiten, aber sie erhalten keine Chance. Weshalb nicht?

      Welche Chance haben dann tatsächlich diese Asylbewerber? Um das zu beurteilen darf man nicht die rosarote Brille aufhaben, Wer das tut, sollte diese Thematik im Liegestuhl diskutieren. Derartige unrealistische Diskussionen führen leider mit dazu, dass der Rechtsradikalismus enorm Zulauf gewinnt. Das deshalb, weil die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger den Eindruck hat, dass man sie als „Dummlinge“ hinstellt. Ein gefährliches Spiel, was da getrieben wird.

      Ich bin gegenwärtig dabei, mit möglichst realen Zahlen zu arbeiten. Ich habe dazu u.a. ein Gespräch mit dem deutsch – syrischen Verein geführt. Das Ziel bestand darin zu erfahren, was man dort von meiner Berechnungsgrundlage hält, dass von gegenwärtig 100.000 Asylbewerbern maximal 10.000 eine Arbeit erhalten werden. Es war ein sehr angenehmes und faires Gespräch. Man hat mich für meine positive Herangehensweise gelobt. Der Realität wesentlich näher kommen würde, wenn ich 5 %, also 5.000 Asylbewerber, als Grundlage meiner Berechnungen wähle. Gleiche bzw. ähnliche Antworten erhielt ich im Ergebnis weitere Gespräche mit seriösen Gesprächspartnern. Ich werde trotzdem bei 10,0 % bleiben und damit sehr großzügig rechnen.

    8. Ich kann nur sagen dass die Flüchtlinge, mit denen ich gesprochen habe, lieber für das Geld, das sie hier bekommen, arbeiten würden. Arbeit ist ihnen sowieso sehr wichtig, die meisten sind es gewohnt, für sich und ihre Familie selbst aufzukommen. Manchen ist es auch peinlich, Geld ohne Gegenleistung anzunehmen. Dem „Staat auf der Tasche liegen“ bedeutet für viele ein persönliches Versagen. Viele sagen „ich bin gesund,ich kann arbeiten“.
      Ich kenne keinen der Demoteilnehmer, aber ich denke, dass die Gedanken da ähnlich sind.

    9. Hallo Herr Weise,

      nun würde mich interessieren, ob Sie eine Schule besucht haben. War das nicht auch ein Geschenk an Sie, auf das Sie „vorerst angewiesen“ waren, bevor Sie – so vermute ich mal – etwas „zurückgeben“ konnten?

      Die Geflüchteten wollen offenbar möglichst schnell arbeiten gehen, um genau dies tun zu können. So verstehe ich zumindest das Banner, das auf den Bildern zu sehen ist.

      Davon abgesehen ist der Schutz der Menschenwürde grundgesetzlich verankert. Menschen, die hier leben, eine Unterkunft, Kleidung und ausreichend Nahrung zu geben, hat nichts mit Geschenken zu tun, sondern ist ein berechtigter Anspruch gegenüber dem Staat.

    10. Wer ein solche Veranstaltung anmeldet, muss der deutschen Sprachen mächtig sein. So ist das geregelt.

      Diese Veranstaltung war angemeldet und damit rechtskonform.

      Trotzdem wäre es nicht uninteressant zu erfahren, wer diese Veranstaltung angemeldet hat. Können Sie da weiter helfen, Herr Loch? Auch was den Anmelder oder die Anmelderin der Veranstaltung am Samstag betrifft.

      Diese Frage deshalb, weil ich davon ausgehe, dass das sehr viele Leserinnen und Leser der L-IZ interessiert. Außerdem sollte eine solche Information zu derartigen Sachverhalten, besonders gegenwärtig in Leipzig, gehören. Das ist keine Kritik am Beitrag, sondern ein gut gemeinter Hinweise. Mehr nicht.

    11. Hallo an den Autor,
      recherchieren Sie bitte, was die Demonstranten genau meinen mit „… sie wollen keine Geschenke und dem Staat nicht auf der Tasche liegen …“ Ich habe echt keine Vorstellung, wie das gehen soll.
      All diese Meldungen in letzter Zeit, die nur die Vorgänge beschreiben, sagen nichts darüber aus, was die Menschen wirklich denken und was sie sich konkret vorstellen. Auch ich bin dafür, Kriegsflüchtlingen und politisch Verfolgten Schutz zu gewähren, jedoch muss ihnen klar sein, dass sie vorerst auf Geschenke angewiesen sind. Demonstrieren ist richtig, damit die Landes- und Bundesregierung endlich mal zügig handelt. Aber bitte nicht immer dieses Wischiwaschi.

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