Drogenkontrolle im Spätverkauf
Ort: Leipzig (Neuschönefeld), Kohlgartenstraße, Zeit: 28.05.2026
Am vergangenen Donnerstag konnten Beamte des Rauschgiftkommissariates knapp 80 Gramm Betäubungsmittel in einem Spätverkauf sicherstellen. Der Stadtordnungsdienst versiegelte den Laden daraufhin.
Nachdem die Polizei Hinweise erhalten hatte, dass aus dem Geschäft Betäubungsmittel verkauft werden, führte die Polizei am 28. Mai eine Durchsuchung in diesem durch. Neben Beamten der Kriminalpolizei war auch ein Drogenspürhund im Einsatz. Gefunden wurden 40 Gramm Heroin, 8 Gramm Kokain und 30 Gramm Methamphetamin. Aufgrund der Menge der gefundenen Drogen wurde die Gewerbeeinheit durch die Stadt Leipzig verschlossen und versiegelt.
Insgesamt hat die Polizeidirektion Leipzig, zusammen mit dem Stadtordnungsdienst der Stadt Leipzig, somit den 17. Spätverkauf dieses Jahr geschlossen. Bei elf dieser Schließungen gaben Verstöße gegen das Betäubungsmittel- bzw. Arzneimittelgesetz Anlass hierzu.
Räuberische Erpressung – Tatverdächtige gestellt
Ort: Leipzig (Gohlis-Süd), Lindenthaler Straße, Zeit: 31.05.2026, gegen 19:45 Uhr
Am Sonntagabend kam es im Leipziger Stadtteil Gohlis-Süd zu einer räuberischen Erpressung, bei der einem Jugendlichen (14) Bargeld gestohlen wurde. Der 14-Jährige wurde von mehreren, zunächst unbekannten Jugendlichen, angesprochen und umringt. In der weiteren Folge forderten sie die Herausgabe von Bargeld.
Nachdem er Bargeld übergab und Zeugen auf den Raub aufmerksam wurden, flüchteten die Tatverdächtigen vom Ort. Eingesetzte Polizeibeamte konnten mehrere Tatverdächtige (15, 15, 16, 16) in der Nähe des Tatortes stellen und nachfolgend den Erziehungsberechtigten übergeben. Die Kriminalpolizeiinspektion hat die Ermittlungen wegen des Verdachts einer der räuberischen Erpressung aufgenommen.
Sieben Anzeigen für Motorradfahrer
Ort: Rötha, August-Bebel-Straße, Zeit: 31.05.2026, gegen 07:40 Uhr
In Rötha schaffte es ein Motorradfahrer am Sonntagmorgen, mit einer einzigen Fahrt sieben Anzeigen zu bekommen. Das Polizeirevier Borna wurde von Zeugen informiert, dass in Rötha ein Motorrad ohne amtliches Kennzeichen in der August-Bebel-Straße unterwegs war. Daraufhin fuhren Beamte dorthin, um den Sachverhalt aufzuklären.
Dabei stellten sie das Motorrad fest, das auf der Seite lag und tatsächlich kein Kennzeichen hatte. Der tatverdächtige Fahrer (22 , deutsch) rannte zunächst vor den Polizisten weg, konnte aber gestellt werden. Es stellte sich heraus, dass der 22-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Ihm wurde ebenso vorgeworfen, ein nicht zugelassenes, nicht versichertes und nicht versteuertes Motorrad im öffentlichen Verkehrsraum geführt zu haben.
Bei der Überprüfung des Motorrads der Marke KTM stellten die Polizeibeamten fest, dass es als gestohlen gemeldet und zur Fahndung ausgeschrieben war. Ein Drogenvortest reagierte bei dem 22-Jährigen positiv auf Amphetamine. Aus diesem Grund wurde bei dem Motorradfahrer im Krankenhaus Blut entnommen. Dabei beleidigte er die Polizeibeamten und wehrte sich gegen die Maßnahmen.
Er muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Diebstahls, Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und die Abgabenordnung sowie des Führens eines Fahrzeugs unter berauschenden Mitteln verantworten.






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