Der FC International Leipzig steht am Wochenende vor einem schweren Gang. Am Sonntag wartet der FC Grimma im heimischen Husarenpark-Stadion auf die Messestädter. Pünktlich 13.30 Uhr wird Schiri Florian Butterich die Partie anpfeifen, assistiert von seinen beiden Linienrichtern Johannes Drößler und Paul Drößler. Ursprünglich war die Begegnung am Samstag angesetzt. Auf Bitten der Gastgeber wurde sie auf den neuen Termin verlegt.

Für die Grimmaer ist das Spiel gegen INTER der Auftakt in die 2022er Runde. Am vergangenen Wochenende hatten sie spielfrei und haben sich deshalb unter der Woche den Regionalligisten und alten Mulde-Rivalen FC Eilenburg eingeladen. Am Dienstag unterlag das Team von Trainer Alexander Kunert nur knapp mit 1:2. INTER wird den Gastgebern eher in positiver Erinnerung sein. Beim letzten Duell im Husarenpark gegen die Leipziger hatten sie mit 2:1 die Nase vorn und auch das Hinspiel im Torgau konnten sie mit dem gleichen Ergebnis für sich verbuchen.

Doch grau ist alle Statistik-Theorie: Derzeit tun sich die Muldentaler genauso schwer in der aktuellen Oberliga-Saison wie ihre Gäste von der Pleiße. Tabellen-15.er (FCG) trifft auf den 14. (INTER) – für Leipzigs Coach Carsten Hänsel ist die Konstellation deshalb sonnenklar: „Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel. Für beide Teams geht darum, der Abstiegszone zu entkommen.“ Die 0:3-Niederlage gegen RWE hätten seine Jungs verarbeitet.

„Wir waren nicht so schlecht wie das Ergebnis vermuten lassen könnte“, sagt Hänsel. „Aber eben auch nicht so gut, um den Ligafavoriten ins Wanken zu bringen.“ Obwohl sein Team das Spiel über weite Strecken habe offen halten können, meint Hänsel. „Aber Du musst eben treffen, wenn sich die Möglichkeit bietet.“

Gegen Erfurt hat das nicht geklappt, am Sonntag soll es besser werden. „Es muss auch besser werden“, sagt Hänsel. „Ohne Tore gewinnst Du eben nicht. Wir haben uns das Video vom Erfurt-Spiel genau angesehen und ich bin sicher, die Jungs werden für Sonntag die richtigen Schlüsse daraus für sich gezogen haben.“

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