25.4 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Leipzig nimmt Platz erstattet Anzeige gegen Legida

Anzeige
Werbung

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Werbung

    "Leipzig nimmt Platz" ruft auch für den kommenden Montag zum entschiedenen Protest gegen Rassismus und Vorurteile auf. Dazu sind abermals Kundgebungen an der Hainspitze, dem Naturkundemuseum und dem Thomaskirchhof angemeldet, die jeweils 18 Uhr beginnen.

    Spätestens seit letzten Montag muss allen klar sein, dass LEGIDA antidemokratisch und volksverhetzend ist. Der Redner Friedrich Fröbel, der offenkundig Verbindungen zum Freien Netz Saalfeld und damit dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) aufweist, hielt eine klar volksverhetzende Rede, in der er Bezug nahm auf Volkmar Weiss, einen höchst umstrittenen deutschen Genetiker, der regelmäßig für die NPD auftrat und mehrfach in deren Parteizeitung Texte veröffentlichte. Aufgrund dessen hat das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ beschlossen, diese Rede zur Anzeige zu bringen.

    „Das Verhalten und die Reden von LEGIDA sind in höchstem Maße geeignet den öffentlichen Frieden zu stören, indem zu Hass und Gewalt gegen ethnische Gruppen aufgefordert wird. Wir gehen davon aus, dass die Staatsanwaltschaft ähnlich entscheiden wird wie im Fall Bachmann und alle notwendigen strafprozessualen Schritte einleitet, um dieser Aufstachelung zum Hass entgegenzuwirken“, so Jürgen Kasek, Rechtsanwalt für das Netzwerk.

    Dazu passend veröffentlichte LEGIDA wiederholt auf der angeschlossenen Facebookseite frei erfundene Horrorgeschichte über Straftaten von Geflüchteten. Zuletzt musste die Polizei dementieren, dass es einen Übergriff von Geflüchteten gegeben hätte. Nichtsdestotrotz verbreitet EGIDA die Geschichte weiter und deren Anhang ergeht sich öffentlich einsehbar in Lynchfantasien.

    Auch vor Hetze gegen Leipziger Geschäfte macht LEGIDA nicht halt. Nach einer Geschichte der BILD-Zeitung über Umsatzeinbrüche postete LEGIDA Adressen und Kontakte, um ganz offensichtlich gegen die Händler_innen der Innenstadt aufzuhetzen.

    „LEGIDA ist endgültig in einer rassistischen, völkischen Parallelwelt angekommen, in der weder Fakten noch Zahlen interessieren“, so Irena Rudolph-Kokot vom Netzwerk. „Wir sehen mit großer Sorge, dass die Reden von LEGIDA immer extremer werden und die Anhänger_innen vor Drohungen und Gewalt selbst gegen unbescholtene Bürger_innen nicht halt machen. Wir dürfen diesen Hass nicht unkommentiert lassen!“

    „Leipzig nimmt Platz“ ruft daher alle Leipziger_innen auf, am kommenden Montag friedlich und entschlossen ein Zeichen gegen Dummheit und Hass zu setzen und sich an den Gegenkundgebungen zu beteiligen.

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige