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Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst: Streiks auch in der mitteldeutschen Region angelaufen

Von ver.di-Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

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    Am heutigen Dienstag haben sich mehr als 150 Beschäftigte aus Landratsämtern, Straßenmeistereien und Stadtverwaltungen in der Region Ostsachsen an den Arbeitsniederlegungen beteiligt.

    „Eine zufriedenstellende Beteiligung, die wir in den nächsten Tagen ausbauen werden. Durch die Einbindung der Beschäftigten im Öffentlichen Personennahverkehr soll der Druck auf die Arbeitgeberseite erhöht werden“, so die Einschätzung  von Oliver Greie, Landesbezirksleiter des ver.di Landesbezirkes Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

    Am Mittwoch werden sich die Beschäftigten der Chemnitzer Verkehrs AG (CVAG) und der Städtischen Verkehrsbetriebe Zwickau GmbH (SVZ) sowie der Euro Traffic Partner GmbH am Streik beteiligen. Ein weiterer Schwerpunkt im morgigen Arbeitskampf wird bei den Dresdner Verkehrsbetrieben AG und der Dresdner Verkehrsservicegesellschaft mbH vorbereitet.

    Hinzu kommen ausgewählte Bereiche der Stadt Zwickau, des Landkreises Zwickau und der Bauhof in Wilkau – Haßlau.

    Mit dem Aufruf der Beschäftigten der Stadtverwaltungen Halle und Weißenfels sowie der Halleschen Wasser-/Stadtwirtschaft und der Abfallwirtschaft soll auch die Region Sachsen-Anhalt Süd einbezogen werden.

    ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde die Erhöhung der Einkommen um 6 Prozent – und wehrt sich vehement gegen von der Arbeitgeberseite geforderte Eingriffe in die Altersversorgung.

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