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Juso-Hochschulgruppe Leipzig: Die Sächsische Union und ihr Hofstaat

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    Die Juso-Hochschulgruppe Leipzig nimmt mit anhaltender Verwunderung das erneut zu Tage gelegte Demokratieverständnis der Sächsischen Union zur Kenntnis. „Es ist bitter, dass die sächsische CDU erneut ein Verhalten an den Tag legt, als ob der Freistaat mit seinen Bürger*innen und Liegenschaften ihren persönlichen Hofstaat darstellt“, so Ann-Kathrin Zierau, Sprecherin der Juso-Hochschulgruppe Leipzig.

    Die heutige Bauabschlussfeier für die universitäre Aula – das Paulinum – instrumentalisiert die CDU dreist für ihren Wahlkampf. „Es ist erstaunlich, dass gerade mit Johanna Wanka (CDU) die Bundesministerin eine Rede hält, die sich gerade vehement gegen eine gemeinsame Aufgabe beim Hochschulbau wehrt. Bietet doch der neue Artikel 91b GG die Chance. So sorgt Wanka dafür, dass Hochschulen weiterhin eine Unterfinanzierung im Besonderen im Bereich der Hochschulbauten erfahren“, so Jérôme Buske, Landeskoordinator der Juso-Hochschulgruppen Sachsen.

    Es werden ausschließlich CDU-Politiker*innen sprechen. „Die CDU feiert sich wie sonst nur der französische Sonnenkönig selbst. Offenbar hatte der Finanzminister keine Lust die Veranstaltung für andere Universitätsmitglieder oder Leipziger Bürger*innen zu öffnen“, führt Buske aus. So sprechen neben Wanka, Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und Finanzminister Georg Unland (CDU). „Nicht Einmal die Rektorin Beate Schücking als Repräsentantin der künftigen Nutzer*innen darf reden. Stattdessen Kürzungs-Tillich und Kaputtspar-Unland, welche die sächsische Bildung über Jahre hinweg vernachlässigt haben!“, so Zierau.

    Mit einer starken Verzögerung, enormen Mehrkosten und viel Disput wird die neue Aula der Universität Leipzig nun doch fertig gestellt und im Dezember an die Hochschule übergeben. „Wären hier dringend benötige Hörsäle, Seminarräume oder Verwaltungsräume der Universität eröffnet worden, wäre die CDU nicht vor Ort“, mutmaßt Zierau. „Während die Hochschule aus allen Nähten platzt, wird heute ein Raum gefeiert, welcher den Studierenden im Alltag wenig nützt. Eben eine Aula zum Feiern großer Feste. Vielleicht bezahlt ja die CDU die heutige Sause für die Bauarbeiter*innen?“, resümiert Zierau.

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