Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Juristenfakultät feiert den 25. Jahrestag ihrer Wiedergründung

Mit einem Festakt im Paulinum - Aula und Universitätskirche St. Pauli feiert die Juristenfakultät am Donnerstag (26. April) den 25. Jahrestag ihrer Wiedergründung. Als Ehrengäste werden der sächsische Justizminister Sebastian Gemkow sowie der frühere sächsische Ministerpräsident Prof. Dr. Kurt Biedenkopf erwartet, der eine Festrede halten wird.

Begrüßt werden die etwa 250 geladenen Gäste von der Rektorin der Universität, Prof. Dr. Beate Schücking, und vom Dekan der Juristenfakultät, Prof. Dr. Tim Drygala. Medienvertreter sind zu dem Festakt eingeladen.

Während der Feierstunde wird dem Rechtsanwalt, FDP-Politiker und Alumnus der Universität Leipzig, Dr. Günter Kröber die Ehrendoktorwürde der Alma mater verliehen. Die Laudatio hält Dr. Detlef Hasenbach, der Präsident der Rechtsanwaltskammer Sachsen. Ebenfalls mit der Ehrendoktorwürde der Universität Leipzig geehrt wird der frühere Richter des Bundesverwaltungsgerichts, Prof. Dr. Dr. Jörg Berkemann. Die Laudatio auf ihn hält Dr. Ulrich Maidowski, der Richter am Bundesverfassungsgericht ist. Der Festakt wird mit historischen Instrumenten musikalisch begleitet vom Pauliner Barockensemble unter der Leitung von Universitätsmusikdirektor Prof. David Timm. Die Feierstunde beginnt um 11 Uhr. Anschließend findet ein Stehempfang im Neuen Augusteum statt.

Historisch gewachsen bildet die juristische Fakultät – neben der artistischen, theologischen und der medizinischen Fakultät – eine der vier klassischen Fakultäten der Universität Leipzig. Ihr genaues Geburtsjahr ist nicht bekannt. Obwohl in der Gründungsurkunde der Universität aus dem Jahre 1409 auch die Juristen erwähnt werden, wurde sie als selbständige Einheit wahrscheinlich erst 1426 vom damaligen Rektor Conrad Danekorp gegründet.

Zunächst ausschließlich geprägt durch das kanonische Recht, umfasste das Studium an der Juristenfakultät im 16. Jahrhundert auch das römische Recht, das im „Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation“ zum allgemein geltenden Recht geworden war. Neben der Ausbildung von Beamten für die sächsische Justiz und Verwaltung hatte die Juristenfakultät bis zum Jahr 1879 die Funktion der Rechtspflege als Spruchkollegium mit bis zu 5.000 Rechtssprüchen pro Jahr.

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts prägte der Humanismus Forschung und Lehre an der Juristenfakultät. Die Aufklärung entfaltete hier im 18. Jahrhundert ihre volle Wirkung. In jener Zeit lehrten an der Fakultät berühmte Persönlichkeiten wie etwa Benedikt Carpzov oder Christian Thomasius. Im 17. und 18. Jahrhundert waren mit Samuel Pufendorf, Gottfried Wilhelm Leibniz, Christian Wolff und Johann Wolfgang Goethe auch die berühmtesten Studenten ihrer Geschichte an der Universität Leipzig eingeschrieben.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wandelte sich die Alma mater und so auch ihre Juristenfakultät zu einer modernen Bildungsstätte. Mit international bekannten Professoren wie Karl Binding, Adolf Wach, Rudolph Sohm, Otto Mayer und Ernst Jaeger erhöhte die Fakultät zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihr wissenschaftliches Renommee beträchtlich. Nach der Wiedereröffnung der Universität Leipzig und der Juristenfakultät im Anschluss an die nationalsozialistische Diktatur im Jahre 1946 bestimmte zunehmend die Indoktrination des kommunistischen politischen Systems Inhalt und Struktur der Ausbildung. Die allseitige juristische Ausbildung wurde auf die wirtschaftsrechtliche Richtung beschränkt und die Fakultät schließlich 1969 zu einer Sektion Rechtswissenschaft umgebildet. In ihrer heutigen Struktur wurde sie am 26. April 1993 wiedererrichtet, vor genau 25 Jahren.

„Die Fakultät erlebt zurzeit ihre zweite Gründungsphase in Hinblick auf die Erweiterung. Zukünftig wird sie zu den größten Fakultäten in der Bundesrepublik gehören“, sagt Dekan Drygala. Im Herbst 2016 hatte die sächsische Landesregierung beschlossen, die Juristenausbildung des Freistaates am Standort Leipzig zu konzentrieren. Deshalb wurde der Lehrbetrieb zum Wintersemester 2017/18 um drei Professuren erweitert, die von der Technischen Universität Dresden an die Universität Leipzig versetzt wurden. Durch diese Umstrukturierung werden langfristig insgesamt neun neue Lehrstühle an der Universität Leipzig entstehen. Künftig werden an der Leipziger Juristenfakultät 26 Professuren angesiedelt sein.

MelderUni LeipzigJubiläumJuristenfakultät
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Weiterhin kein Infektionsfall durch Corona-Virus in Sachsen
Unfallserie auf der Micktener Straße in Dresden
Erneute Schwerpunktkontrollen der Bundespolizei am Flughafen Leipzig/Halle verhindern Einreisen mit erschlichenen Visa
Polizeibericht 29. Januar: Dringender Zeugenaufruf, Kinderwagen angezündet, Hunde bissen Gänse tot
Goerdeler-Preise werden verliehen
Festliche Einweihung der Schuke-Hoffrichter-Hybrid-Orgel im Gemeindehaus Marienbrunn, Lerchenrain 1
Gemeinsames Gedenken am Ehrenhain
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Der Stadtrat tagt: Die Fortsetzung der Januar-Sitzung im Livestream und als Aufzeichnung
Der Stadtrat tagt. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserEs ist mittlerweile zur guten Tradition geworden, dass der Stadtrat für seine Sitzungen eine Fortsetzung braucht. Im Oktober war es so, im Dezember ebenfalls und nun im Januar schon wieder. Ab 15 Uhr treffen sich am Mittwoch, den 29. Januar, die Stadträte und Stadträtinnen im Neuen Rathaus. Die L-IZ wird über ausgewählte Themen berichten. Ab circa 15 Uhr ist zudem ein Livestream verfügbar.
Indymedia vor Gericht: Leipziger Richter verhandeln über Linksunten-Verbot + Updates
Der Indymedia-Prozess in Leipzig ist heute 10 Uhr gestartet. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserAm Bundesverwaltungsgericht am Leipziger Simsonplatz hat am Mittwoch der Prozess um das Verbot der linksradikalen Internetplattform "Indymedia.linksunten" begonnen. Die Verhandlung findet zur Stunde unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen statt.
Immer mehr sächsische Rentnerinnen und Rentner müssen weiterarbeiten
Kassensturz, schön übersichtlich. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWir leben zumindest in einer seltsamen Republik, in der, wenn es um Konzerninteressen geht, die Milliarden gleich mit der Schaufel ausgeteilt werden, wenn es aber um eine menschliche Lösung für die Einkommen der Menschen geht, die mit miesen Löhnen die ganzen Maloche-Arbeiten machen, dann fängt bei den diversen Lobbygruppen der Reichen das Geschrei an: Dafür ist gar nicht genug Geld da! – Also werden lauter Artikel ins Gesetz eingebaut, die dafür sorgen, dass auch die geplante Grundrente möglichst wenigen dieser Malocher zugute kommt.
SPD-Stadtrat versichert: Es gibt keine Notwendigkeit einer verlängerten S46 durch die Weinteichsenke
Die Weinteichsenke darf nicht unter die Räder kommen. Kartenmotiv: Bürgerinitiative Markkleeberg Ost

Kartenmotiv: Bürgerinitiative Markkleeberg Ost

Für alle LeserSeit ein paar Wochen wird wieder diskutiert über die Weinteichsenke in Markkleeberg, befürchten die Bürger, dass alte Pläne, eine Umgehungsstraße für die S46 zu bauen und das Quellgebiet des Weinteichgrabens mit Wohnbebauung zu versiegeln, nun doch noch umgesetzt werden. Hintergrund ist die in der Diskussion befindliche Fortschreibung des Flächennutzungsplans. Darin geht es auch um die Weinteichsenke. Aber die Umgehungsstraße werde es mit der SPD nicht geben, versichert Rolf Müller.
Expertenkommission sieht in Sachsen sogar Bedarf für 14.900 Polizisten
Großeinsatz. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserEs ist noch gar nicht so lange her, da hatte der damalige sächsische Innenminister Markus Ulbig (CDU) tatsächlich vor, die sächsische Polizei auf 12.000 Bedienstete herunterzuschrumpfen. Das Projekt nannte er „Polizeireform 2020“. Und der Freistaat leidet bis heute darunter. Den vom Schreibtisch aus geplanten Abbau stoppte erst das Beharren der SPD, die 2014 als Junior in die Regierung kam, den tatsächlichen Personalbedarf der Polizei zu ermitteln. Jetzt meldet Innenminister Roland Wöller (CDU), dass Sachsen eigentlich noch mehr Polizist/-innen braucht.
Ökolöwe freut sich über ein paar Stückchen Radfahrstreifen, aber an den brenzligsten Stellen bleibt es brenzlig
Auch ab hier soll es ein Stück Radstreifen geben. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWenn es nach der Stadt gegangen wäre, wäre der Innenstadtring in seiner Überdimensionierung für den Kfz-Verkehr noch viele Jahre so erhalten geblieben. Doch seit 2018 ist alles anders. Das Oberverwaltungsgericht in Bautzen bestätigte, dass das von der Stadt am Innenstadtring verhängte Radfahrverbot größtenteils rechtswidrig ist. Die Stadt hat die Radfahrverbotsschilder zwar nicht sofort abgehängt. Aber das hat Gründe.
Das lange LZ-Interview: Irena Rudolph-Kokot (LnP, SPD) über fehlende Kommunikation zu Silvester, Eskalationen und CDU-Sicherheitspolitik
Irena Rudolph-Kokot (SPD Leipzig) ist auch Stellvertretende Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 75, seit 24. Januar 2020 im HandelFür FreikäuferDie Silvesternacht in Leipzig war sicherlich an vielen Orten in der Stadt turbulent und nicht immer ganz frei von unangenehmen Geschehnissen. Besonders ragte in diesem Jahresübergang der Angriff von vermummten Personen auf insgesamt drei Einsatzbeamte um 0:15 Uhr heraus. Doch auch die Umstände der daraufhin erfolgenden Reaktion der rund 250 Polizeibeamten am Connewitzer Kreuz gegenüber den rund 1.000 Feiernden, die Falschmeldung einer „Notoperation“ und eine persönliche Wortmeldung des neuen Leipziger Polizeichefs Torsten Schultze gerieten in die Kritik.
Musikstadt Leipzig: Ein paar überraschende Puzzle-Steine zur Geschichte einer Selbstlobpreisung
Helmut Loos (Hrsg.): Musikstadt Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIn den vergangenen Jahren gab es ja ein regelrechtes Feuerwerk, mit dem die Musikstadt Leipzig gefeiert wurde. Besonders die Jubiläen von Clara und Robert Schumann ragten heraus. Der Thomanerchor feierte 800 Jahre und der Musikverlag Breitkopf & Härtel 300 Jahre. Und dicke Bücher dazu gab es auch. Nun gibt es noch eins. Quasi nachträglich. Denn das Thema zum „Tag der Stadtgeschichte“ 2016 war die Musikstadt. Mit erstaunlichen Ergebnissen. Denn auch die „Musikstadt“ hat so ihre Tücken.
Alisa Fatum: Weltrekord. WM-Gold. Woman of the Year?
Weltrekord und zweimal WM-Gold - die Bilanz von Alisa Fatum kann sich sehen lassen. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserIm vergangenen Jahr hatte Alisa Fatum ordentlich geliefert. Die Leipziger Eisschwimmerin stellte gleich in ihrem ersten Wettkampf im übertrieben kühlen Nass einen neuen Weltrekord über 1.000 Meter auf. Über die selbe Strecke schwamm sie später außerdem zum Weltmeistertitel. Für diese starke Premiere-Saison könnte die 24-Jährige nun eine besondere Auszeichnung erhalten: Sie steht auf der Kandidatenliste der Wahl zur „Woman of the Year 2019“.
Programm bis Mitte Februar im Museum für Druckkunst Leipzig
Blick in die Sammlung des Museums für Druckkunst Leipzig © Klaus-D. Sonntag

© Klaus-D. Sonntag

Der Startschuss für Jahr der Industriekultur in Sachsen fiel letzte Woche in Dresden. Das Museum für Druckkunst freut sich auf ein spannendes Jahr mit tollem Programm. Die Sonderausstellung zum Themenjahr wird die Fotografie in den Fokus rücken.
Der Tag: Proteste gegen Verbote, Faschismus und Auszeichnungen
Das Bundesverwaltungsgericht muss über das Linksunten-Indymedia-Verbot entscheiden. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserLeipzig blickt schon wieder auf einen Protesttag voraus. Sowohl gegen das Linksunten-Indymedia-Verbot als auch gegen eine AfD-Veranstaltung soll es am 29. Januar 2020 Kundgebungen geben. Es ist aber unwahrscheinlich, dass es erneut eskaliert. In Dresden zeigten Proteste schon heute Wirkung: Der Semperopernball bezeichnete eine Ordensverleihung an den ägyptischen Präsidenten als Fehler. Die L-IZ fasst zusammen, was am Dienstag, den 28. Januar 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Im Februar trifft sich der Nachwuchs zum Jazzen
Foto: Anne Schneemelcher

Foto: Anne Schneemelcher

Rund 100 Kinder und Jugendliche werden vom 21.-23. Februar beim 11. Kids Jazz Festival wieder zeigen, dass Jazz alles andere als out ist. „Vielleicht, weil es Improvisation gibt - und das ist immer etwas Neues und Unvorhersehbares“, beschreibt Saxofonist Tymofy Lysenko den Musikstil. Der 14-Jährige kommt wie andere Bands und Solisten aus der Ukraine. Zum ersten Mal tritt aber auch ein israelisches Ensemble aus der Stadt Herzliya auf. Auch Bands aus Niedersachen, Berlin und Baden-Württemberg werden beim Festival erwartet. Eröffnet wird das 11. Kids Jazz Leipzig vom MDR Kinderchor.
Das System der Ladesäulen für E-Autos wächst auch im Leipziger Umland
Ludwig Martin (Bürgermeister Borsdorf), Uwe Härling (Netzregionsleiter MITNETZ STROM), Gesine Sommer (Leiterin Stabsstelle des Landrates Wirtschaftsförderung/Kreisentwicklung) und Konstanze Lange (enviaM-Kommunalbetreuung) bei defv Inbetriebnahme der Ladestation in Borsdorf. Foto: enviaM

Foto: enviaM

Für alle LeserManchmal hat man ja das Gefühl, der Aufbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos geht viel zu schleppend voran. Als wäre das E-Auto auch nach zehn Jahren immer noch ein Exot, den man mit dem Fernglas suchen muss. Aber dann gibt es doch immer wieder Meldungen, die zeigen, dass einzelne Akteure vor Ort tatsächlich weiterbauen am Ladesäulennetz. Und das betrifft auch die ländlichen Regionen im Leipziger Süden, wo enviaM das Netz ausbaut. Und eine Schnelllade-Pilot-Station gibt es schon im Leipziger Norden.
Die ersten Bäume in der Bornaischen Straße werden gefällt und die Frage nach dem Schienenersatzverkehr ist noch ungeklärt + Update
XL- und XXL-Straßenbahn in der Bornaischen Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Montag, 27. Januar, gab es schon einmal den ersten Hinweis, dass es jetzt wirklich ernst wird in der Bornaischen Straße in Connewitz, die ab März endlich umgebaut und modernisiert werden soll. Das war zwar ursprünglich schon für 2019 geplant gewesen. Aber weil man damals keine „wirtschaftliche Ausschreibung“ mehr hinbekam, wurde das 11-Millionen-Euro-Projekt ins Jahr 2020 verschoben.
Die Reaktionen auf die geplante Ordensverleihung an Abdel Fattah Al-Sisi in Dresden + Update
Die Residenzstadt Dresden an der Elbe. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserIn Sachsen kann man eigentlich froh sein, wenn man keine offiziellen Orden und Ehrenzeichen bekommt. Man geriete dabei in eine Gesellschaft, in der man ständig das Gefühl haben müsste, dass hier eigentlich eher Kumpels ihren Kumpels ein blitzendes Gehänge ans Revers heften. Und es dabei völlig egal ist, was für Skandale der mit Orden Behängte schon auf seinem Kerbholz hat. So wie Abdel Fattah Al-Sisi, der sich 2013 in Ägypten an die Macht geputscht hat.