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Damit Studierende in der Campus-Bibliothek keinen Dachschaden erleiden, bleiben heute einige Arbeitsplätze gesperrt. Der Bürgerbus ist wieder ganz und bietet seine Dienste heute in Südwest an. Im Zoo gibt’s noch mal Theater für die Kleinen – und alle, die sich das innere Kind bewahrt haben. Abschiednehmen heißt es nach 28 Jahren beim Highfield Festival vor den Toren der Stadt.
Zu teuer! Highfield Festival macht sich vom Acker
Großpösna wird heute zur Pilgerstätte der Fans des Highfield Festivals. Die dürften das Großereignis mit leichter Wehmut erleben: Nach 28 Jahren findet die Veranstaltung zum letzten Mal in ihrer bisherigen Form statt. Für 2027 ist eine „kreative Pause“ angekündigt, in der das Konzept neu gedacht werden soll.
Ob und in welcher Form das Highfield anschließend zurückkehrt und ob der Störmthaler See weiterhin Veranstaltungsort bleibt, ist derzeit offen. Die Erstausgabe des „Highfield“ gab’s im Juni 1998 am Stausee Hohenfelden (Thüringen). Das Festival läuft bis Sonntag, 16. August.
Den musikalischen Auftakt bestreiten heute um 20 Uhr die Bierbabes, anschließend spielen dort von 21 bis 23 Uhr die Drunken Masters. Am Electric Beach folgt von 23 bis 23:30 Uhr Rutger Live, von 23:30 bis 1:30 Uhr The Ironix und von 1:30 bis 3 Uhr Miami Lenz. Das reguläre Konzertprogramm beginnt dann morgen, am Freitag um 15 Uhr, mit ITCHY auf der Main Stage. Zu den bekanntesten Namen des gesamten Programms gehören Feine Sahne Fischfilet, Kraftklub, SDP, Beatsteaks, Marteria, 01099, BHZ, Giant Rooks und Dropkick Murphys.
Die Veranstalter haben die diesjährige Ausgabe unter das Motto „HIGHFIELD. ONE LAST DANCE.“ gestellt und am 16. Juli erklärt, das Festival werde nach fast 30 Jahren „in diesem Jahr zum letzten Mal stattfinden“. Als wesentlicher Hintergrund gelten die wirtschaftlichen Bedingungen für große Musikfestivals. In der offiziellen Mitteilung heißt es, die Rahmenbedingungen hätten sich in den vergangenen Jahren „spürbar verändert“. Ein Festival dieser Qualität und Größenordnung lasse sich nicht allein mit Leidenschaft aufrechterhalten.
Nach Angaben von FKP Scorpio und Semmel Concerts sind die Kosten für Personal, Material, Künstlergagen und Energie gegenüber der Zeit vor der Corona-Pandemie um rund 45 Prozent gestiegen. Gleichzeitig belasten höhere Lebenshaltungskosten die Nachfrage nach Festivaltickets. Das Highfield sei deshalb in seiner bisherigen Form wirtschaftlich nicht mehr tragfähig.

Einen belastbaren Hinweis darauf, dass der Störmthaler See selbst oder Auseinandersetzungen mit der Gemeinde Großpösna ausschlaggebend für die Entscheidung gewesen seien, gibt es dagegen nicht. Für Besucher ist in diesem Jahr außerdem zu beachten, dass Festivalbesuch, Camping und Parken getrennt angeboten werden. Der Festivalpass wurde für 2026 ab 149 Euro beworben; die beim Kauf tatsächlich verfügbare Preisstufe kann davon abweichen.
Wichtig für Bahnreisende: Der Festivalpass beinhaltet keine kostenlose Bahnfahrt. Vom Leipziger Hauptbahnhof, Ostseite, verkehren ab heute offizielle Shuttlebusse zum Festivalgelände am Störmthaler See. Die Shuttlebus-Flatrate kostet 12 Euro im Vorverkauf beziehungsweise 15 Euro vor Ort und gilt für die Fahrt zum Festival und zurück. Wer auf dem Gelände übernachten möchte, benötigt zusätzlich zum Festivalpass einen Campingpass; auch Parkmöglichkeiten können gesondert kostenpflichtig sein.
Alle Informationen zu Programm und Preisen der gigantischen Rock-Party gibt’s HIER ONLINE zusammengefasst.
Ein Füchslein schleicht durch den Zoo
Etwas ruhiger geht es da wohl im Leipziger Zoo zu. Dort gibt es heute einen Ensemblewechsel im Rahmen des Sommertheaters für Ferienkinder. Nach „Theater Fingerhut“ und „Theater Wi & Wo“ startet heute „PAPPERLAPAPP“ mit „Krümelchens Abenteuern“. Das Stück für Kinder ab 4 Jahren wird um 14:30 und um 16:30 auf dem Eventbereich der Afrika-Savanne „Kiwara-Kopje“ aufgeführt.
Im Mittelpunkt steht der kleine Junge Krümel, der wohlbehütet bei seinen Großeltern am Rande des Waldes lebt. Seine vertraute Umgebung kennt er genau, von den Ameisen im Garten über die Bewohner des Baumes bis zum Ruf der Eule. Doch als die Großeltern eines Tages zum Blaubeersammeln in den Wald gehen, ändert sich für Krümelchen alles. Zum ersten Mal bleibt es allein zu Hause – und plötzlich schleicht jemand um das Haus…
Damit nimmt eine Geschichte voller Versuchungen, Versprechen und abenteuerlicher Wendungen ihren Lauf. Das tschechische Volksmärchen verbindet die Handlung mit deutschen und tschechischen Volksliedern. Zwei weitere Aufführungen zu gleichen Uhrzeiten gibt es am Freitag. Sonnabend, ebenfalls halb drei und halb fünf, kommt das „Theater Wi & Wo“ zurück und spielt die Geschichte von „Prinzessin Isabell und dem Kartoffelkönig“, bevor die Sommerferien dann am Sonntag mit den letzten Aufführungen von „Krümelchens Abenteuern“ zu Ende gehen.
Der Besuch der Kindertheatervorstellungen ist im Eintrittspreis des Zoologischen Gartens bereits enthalten. Es gelten die Preise der Sommersaison: Eine Tageskarte kostet 25 Euro für Erwachsene und 17 Euro für Kinder von 6 bis 16 Jahren. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Der ermäßigte Eintritt beträgt 21 Euro, eine Familienkarte für zwei Erwachsene und maximal vier Kinder von 6 bis 16 Jahren kostet 65 Euro. Inhaber des Ferienpasses der Stadt Leipzig haben freien Eintritt.
Wer sein Tagesticket online kauft, ist erstens schneller durch den Einlaß und erhält damit außerdem die Fahrtberechtigung für den öffentlichen Nahverkehr in der LVB-Tarifzone 110. Der Zoo Leipzig in der Pfaffendorfer Straße 29 ist von 9 bis 19 Uhr geöffnet, sodass alle Puppentheater-Vorstellungen während der regulären Besuchszeit stattfinden. Die Straßenbahnlinie 12 hält direkt vorm Haupteingang. Zudem gibt es ein Parkhaus für Pkw und Fahrräder.

Bürgerbus rollt wieder
Der Bürgerservicebus der Stadt Leipzig macht heute im Südwesten Station: Von 10:00 bis 12:00 Uhr sowie von 13:00 bis 17:00 Uhr steht das mobile Bürgerbüro in der Anton-Zickmantel-Straße, 04249 Leipzig, auf Höhe Kaufland.
Bürgerinnen und Bürger können das Angebot grundsätzlich ohne vorherige Terminvereinbarung nutzen und dort die Dienstleistungen erledigen, die auch an den stationären Bürgerbüro-Standorten angeboten werden. Dazu zählen Wohnsitzangelegenheiten wie das An- und Ummelden einer Wohnung, die Abmeldung ins Ausland sowie Meldebescheinigungen und weitere melderechtliche Nachweise.
Auch Personalausweise können beantragt und die üblichen damit verbundenen Bürgerbüro-Angelegenheiten, etwa Fragen zur Online-Ausweisfunktion/eID, geklärt werden. Zum Angebot gehören außerdem die persönliche Beantragung eines Führungszeugnisses, amtliche Beglaubigungen von Kopien und Unterschriften, sofern der jeweilige Vorgang nach den allgemeinen Regeln der Bürgerbüros beglaubigungsfähig ist, sowie der Leipzig-Pass und weitere Vergünstigungsangelegenheiten, soweit diese zum regulären Portfolio der Bürgerbüros zählen.
Hinzu kommen weitere Bescheinigungen und Nachweise aus dem Leistungsspektrum der Bürgerbüros. Pass-, Personalausweis- und Meldeangelegenheiten zählt die Stadt ausdrücklich zum Kerngeschäft ihrer Bürgerbüros.
Eine Besonderheit müssen Besucher bei kostenpflichtigen Vorgängen beachten: Barzahlung ist im Bürgerservicebus nicht möglich, Gebühren können ausschließlich bargeldlos beglichen werden. Als Grund dafür nennt die Stadt Sicherheitsaspekte.
Das mobile Angebot ist allerdings nicht mit einem Rathaus für sämtliche Verwaltungsangelegenheiten gleichzusetzen. Das von der Stadt angegebene „vollständige Leistungsspektrum“ bezieht sich auf die Leistungen der Bürgerbüros. Angelegenheiten, die auch dort nicht bearbeitet werden, können deshalb nicht allein wegen des mobilen Angebots im Bus erledigt werden.
Das betrifft beispielsweise spezielle Fahrerlaubnisverfahren: Für die Erteilung, Erweiterung oder Umschreibung von Fahrerlaubnissen ist das zuständige Sachgebiet Fahrerlaubnisangelegenheiten des Ordnungsamtes die entsprechende Fachstelle. Auch standesamtliche Beurkundungen und Fachverfahren anderer Ämter gehören nicht zum regulären Angebot des Bürgerservicebusses.
Das Fahrzeug ist erst seit diesem Jahr im Regelbetrieb. Seinen ersten regulären Einsatz hatte der Bürgerservicebus am 27. Januar 2026 in Böhlitz-Ehrenberg. Zuvor hatte die Stadt das Fahrzeug beschafft und zu einem mobilen Bürgerbüro ausgebaut. Angekündigt worden war die Anschaffung bereits in der Bürgerservice-Bilanz 2022. Mit dem Bus will die Stadt die Dienstleistungen ihrer Bürgerbüros wohnortnah auch dort zugänglich machen, wo kein entsprechender fester Standort zur Verfügung steht.
Bauarbeiten in der Uni-Bibliothek
Wer heute in der Campus-Bibliothek arbeiten möchte, muss sich im 2. Untergeschoss auf Einschränkungen einstellen. In der Einrichtung in der Universitätsstraße 3 finden Wartungsarbeiten am Glasdach statt. Aus Sicherheitsgründen werden deshalb die Arbeitsplätze im großzügig gestalteten Lichtschacht gesperrt. Die Bibliothek selbst bleibt heute regulär von 8 bis 24 Uhr geöffnet.
Der übliche Zugang durch das Hörsaalgebäude der Leipziger Universität ist montags bis freitags von 8 bis 22 Uhr möglich, anschließend gelangen Besucher über den Nachteingang am Augustusplatz in die Bibliothek. Der bibliothekarische Service steht montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr zur Verfügung.
Im 2. Untergeschoss befinden sich nach dem Orientierungsplan der Bibliothek unter anderem der Freihandbereich Informatik mit den Signaturgruppen SQ–SU sowie Teile des Freihandbereichs Wirtschaftswissenschaft mit den Signaturgruppen QP 300–QY. Hinzu kommen die Signaturgruppen ZG–ZS für Technisches Management. Die Einschränkungen gelten ausschließlich für heute, 13. August; eine darüber hinaus gehende Sperrung hat die Universitätsbibliothek Leipzig nicht angekündigt.

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