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Universität gibt Erklärung zu Klimanotstand ab – Besetzung wird nach erfolgreichem Widerstand beendet

Nachdem Leipziger Studierende und Unterstützende der Letzten Generation am Mittwochabend den größten Hörsaal der Universität Leipzig, das Auditorium Maximum, besetzt hatten, gaben sie heute den Sieg bekannt und erklärten im Einvernehmen die Besetzung für beendet. Die Universitätsleitung erklärte öffentlich, die tatsächliche, wie auch vom Stadtrat Leipzig ausgerufene, Dringlichkeit des Klimanotstands. Zudem erkannte sie, gestützt auf […]

Stadtrat Michael Neuhaus (Linke). Foto: LZ

„Aufstand der letzten Generation“ – berechtigte Sorgen und Forderungen in praktische Politik übersetzen

Am Mittwoch besetze die Klimagruppe „Aufstand der letzten Generation“ mit dem Auditorium Maximum den größten Hörsaal der Universität Leipzig. Die Aktivist/-innen forderten von der Universität, eine sogenannte Lebenserklärung abzugeben. Die Lebenserklärung der „letzten Generation“ verlangt von der Bundesregierung einen sofortigen Baustopp fossiler Infrastruktur, den Ausbau der erneuerbaren Energien, eine Mobilitätswende, die energetische Sanierung dreckiger Gebäude, […]

Interview mit Felix Fink: „Eine Verzögerungstaktik werden wir nicht akzeptieren“

Nach elf Jahren endete am 1. April die Amtszeit von Beate Schücking als Rektorin der Universität Leipzig. Der ersten Frau in diesem Amt folgt mit Eva Inés Obergfell nun die zweite. Was sich an der Universität ändern muss und was Student/-innen konkret von der neuen Rektorin erwarten, erklärt Felix Fink, Beauftragter für studentische Angelegenheiten an […]

Universitätsgebäude Augusteum und Paulinum am Augustusplatz. Foto: Michael Freitag

Videoüberwachung während Klausur: Student verklagt Hochschule – Gesellschaft für Freiheitsrechte sucht weitere Betroffene

Die Coronakrise hat die Digitalisierung an vielen Hochschulen vorangetrieben. Aufgrund der geltenden Kontaktbeschränkungen finden auch im laufenden Semester viele Prüfungen in digitaler Form statt. Zur Vermeidung von Täuschungsversuchen setzen manche Fakultäten auf die Überwachung der Studierenden mittels Webcam. Die Fernuniversität Hagen möchte das Verhalten der Teilnehmer einer Strafrechtsklausur am 8. März nicht nur beobachten, sondern auf Video aufzeichnen. Ein Prüfling wehrt sich nun in einem Eilverfahren mithilfe der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) gegen diese extreme Form des sogenannten „Proctoring“.

Die Veranstaltungen des Dies academicus finden in diesem Jahr in digitaler Form statt. Foto: Colourbox

Dies academicus digital – Universität Leipzig feiert ihren 611. Geburtstag Corona-bedingt rein virtuell

Der Dies academicus der Universität Leipzig findet in diesem Jahr rein digital statt. Das Programm können alle Interessierten am 2. Dezember online verfolgen. Etwa 30 Veranstaltungen sind geplant. Traditionell erinnert die Universität am Dies academicus an den Jahrestag ihrer Gründung vor 611 Jahren. Diesmal gibt es auch eine Premiere: Das neue Universitätsmagazin geht online. Es soll die Universität Leipzig in ihrer Einzigartigkeit und ganzen Vielfalt darstellen.

In diese Straßenbahn werden die beiden entlassenen LVB-Kontrolleure wohl nur noch als normale Fahrgäste einsteigen. Foto: L-IZ.de

Mittwoch, der 29. Juli 2020: Rektorat besetzt, Kontrolleure entlassen

Für alle Leser/-innenDie LVB haben zwei Kontrolleure entlassen, nachdem es vor zwei Wochen zu einer massiven Gewalttat am Waldplatz gekommen war. Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ruft unterdessen dazu auf, nicht nur die LVB in den Blick zu nehmen, sondern die gesamte Stadtgesellschaft. Außerdem besetzten heute Studierende das Rektorat der Uni Leipzig. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 29. Juli 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

Eine falsche Debatte am 28. April 2016 an der Uni Leipzig über "Meinungsfreiheit": Tarek Abdel Al Mohammed Hassan (Referent für Antirassismus im Stura der Uni Leipzig, Prof. Dr. Thomas Rauscher und Moderatorin Jessica Brautzsch (Mephisto 97.6). Foto: L-IZ.de

Weiter Wirbel um Rauscher: Studenten planen Demo

Dr. Thomas Rauscher wird es sicherlich als die Fortsetzung einer Art Hexenjagd gegen sich und gegen seine zu keinem Zeitpunkt beschnittene „Meinungsfreiheit“ empfinden. Nachdem er seinen Twitteraccount abgeschaltet hat, hatten ihn Studenten des SDS Leipzig in einer Übung im Hörsaal besucht, seine Tweets präsentiert und in der Realität kommentiert. Nun bereiten sie eine Demonstration vor und rufen unter dem bereits bekannten Motto „Rauscher rausch ab“ zum Protest gegen Rassismus und Diskriminierung an der Universität Leipzig auf. Gleichzeitig hinkt die inhaltliche Debatte über Rauschers Twitter-Thesen an der Uni noch etwas hinterher.

Beate Schücking will Rektorin der Uni Leipzig bleiben. Foto: Uni/Christian Hüller

Exodus aus dem Hochschulrat der Universität Leipzig

Die jahrelangen Auseinandersetzungen zwischen Rektorat und Hochschulrat (HSR) der Universität Leipzig haben erneut Konsequenzen: Der HSR-Vorsitzende Reinhold Grimm und sein Stellvertreter Josef Lange sind vor wenigen Tagen vorzeitig aus dem Gremium ausgeschieden. Grund ist laut Rücktrittschreiben an das sächsische Wissenschaftsministerium die Unzufriedenheit über die Zusammenarbeit mit dem Rektorat. Mindestens ein weiteres HSR-Mitglied wird sich bald ebenfalls verabschieden.

Teilnehmer einer Demonstration für Fakten und Wissenschaft. Foto: Lucas Böhme

Fakten, Fakten, Fakten: 1.000 Menschen beteiligen sich am „March for Science“

Seit Anfang des Jahres haben Organisationen weltweit zum „March for Science“ aufgerufen. Ausgangspunkt war zunächst die Wahl des Klimawandel-Skeptikers Donald Trump zum US-Präsidenten, doch auch der generelle Vertrauensverlust in Wissenschaft und Fakten spielte eine zunehmende Rolle. In Leipzig beteiligten sich am Samstag etwa 1.000 Menschen an der Demonstration. Redner thematisierten unter anderem den Masernausbruch und die Hetze gegen Geflüchtete.

Vier Spitzensportler der Universität Leipzig bei Olympia

Vier Spitzensportler der Universität Leipzig gehen bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro an den Start: Medizin-Student Stephan Feck im Wasserspringen, Lehramtsstudent Alexander John, der in den Leichtathletik-Wettkämpfen über 110 Meter Hürden antritt sowie die beiden angehenden Sportwissenschaftler Romy Kasper im Radsport sowie Tim Grohmann im Rudern.

Die Universität Leipzig zeigt Flagge: Heute Vormittag wurden drei dieser Banner am Neuen Augusteum angebracht. Foto: Tobias Eckart/Universität Leipzig

Die AfD mag Unirektorin Schücking nicht

Unirektorin Beate Schücking hatte in den vergangenen Wochen allerhand Grund zur Freude. Die gescheiterte Rektorwahl durfte sie, die Nicht-Nominierte, als Erfolg werten. Zudem feierte sie im Januar ihren 60. Geburtstag. Letzteres könnte jedoch bald ein Nachspiel haben: Aus dem Umfeld der AfD wurde wegen des Verdachts der Untreue Anzeige gegen sie erstattet. Schücking soll auf Kosten der Steuerzahler gefeiert haben, so der Vorwurf. Es ist nicht das erste Mal, dass die AfD die hiesige Universität und ihr Personal ins Visier nehmen.

Social Center Leipzig: Besetzungsaktion endet nach einem Tag

Nach weniger als 24 Stunden hat die Besetzung der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät ihr Ende gefunden. Nach einer Besetzung des leerstehenden Gebäudes am Mittwochabend hatte am Donnerstagabend eine spontane Demonstration stattgefunden. Dabei demonstrierten etwa 150 Menschen in der Innenstadt für ein dauerhaftes „Social Center“ in Leipzig. Mit weiteren Aktionen ist Anfang nächsten Jahres zu rechnen.

Donnerstagsdiskurs “Perspektiven für Flüchtlinge in Leipzig”

Die Universität Leipzig setzt angesichts der anhaltend angespannten Flüchtlingssituation in Deutschland ihre Veranstaltungsreihe "Donnerstagsdiskurs" fort: Rektorin Prof. Dr. Beate Schücking lädt dazu die interessierte Öffentlichkeit am 5. November um 19:30 Uhr ins Audimax ein. Das Thema ist diesmal "Perspektiven für Flüchtlinge in Leipzig". Diskutiert werden sollen Chancen und Möglichkeiten, die die Stadt Leipzig und Vertreter der heimischen Wirtschaft sehen, um Flüchtlingen zu helfen. Wie bereits beim ersten Donnerstagsdiskurs zu diesem Thema am 8. Oktober 2015 werden auch wieder verschiedene Hilfsangebote für Geflüchtete vorgestellt.

Neue Technologien und Methoden zur Erforschung antiker Texte und Objekte

Computerphilologie, Dronen, 3D - moderne Technologien und Methoden sind seit Jahrzehnten Standard bei der Erforschung altägyptischer Texte oder der Dokumentation von Ausgrabungen. Es gibt Software, die Ergänzungsvorschläge zu antiken Texten auf zerstörten Schriftrollen macht, Objekte werden mit 3D-Scannern digital gespeichert oder Computer können Zitate erkennen. Auf diesem Feld sind die Altertumswissenschaften, allen voran die Papyruskunde, Vorreiter. Vom 4. bis 6. November befasst sich an der Universität Leipzig die Konferenz "Altertumswissenschaften in a Digital Age: Egyptology, Papyrology and Beyond" mit diesem Thema.

Symbolische Spendenübergabe von Prof. Joachim Thiery an Sonja Brogiato vom Leipziger Flüchtlingsrat.Foto: Swen Reichhold

Flüchtlingshilfe: Spendenstarke Labormediziner

Anlässlich des Fachkongresses Labormedizin, der am vergangenen Wochenende unter Präsidentschaft der Universität Leipzig zu Ende gegangen ist, wurden rund 23.000 Euro Geldspenden und Sachspenden in Höhe von gut 25.000 Euro für Flüchtlinge zusammengetragen. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Congress Center Leipzig, in dem die Deutsche Vereinte Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) ihre Jahrestagung mit über 1.000 Teilnehmern abhielt, sind um die 2.000 Flüchtlinge aus Syrien, Irak und Afghanistan in einer Messehalle untergebracht.

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