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In der vergangenen Nacht gab es in Leipzig-Lößnig einen Kellerbrand, verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt. Und: Die linksextreme Straftäterin Lina E. ist vorerst aus der Beugehaft entlassen worden. Die LZ fasst zusammen, was am Donnerstag, dem 24. September 2026, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.
Lößnig: Kellerbrand in der Nacht ruft mehrere Feuerwehren auf den Plan
In einem Keller in Lößnig kam es in der vergangenen Nacht zu einem Brand. Betroffen war nach Angaben von Polizeisprecher Paul Engelmann ein Mehrfamilienhaus in der Willy-Bredel-Straße.
Aus bisher unbekannter Ursache brach das Feuer gegen 00:20 Uhr aus. Alarmierte Einsatzkräfte konnten die Flammen löschen, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Neben der Berufsfeuerwehr Leipzig waren die Freiwillige Feuerwehr Holzhausen und die Freiwillige Feuerwehr Leipzig-Süd vor Ort. Eine Bezifferung des Sachschadens liegt bis jetzt nicht vor.
Die Polizei ermittelt zu dem Vorfall und prüft die Einsetzung eines Brandursachenermittlers.
Anwälte sprechen von wichtigem Signal: Lina E. vorerst wieder in Freiheit
Die Verhaftung der bis dahin in der Szene eher unbekannten Lina E. sorgte vor fast sechs Jahren für Schlagzeilen, ebenso der Mammut-Prozess gegen sie und drei Mitangeklagte vor dem Oberlandesgericht Dresden: Nun wurde bekannt, dass die linksextreme Straftäterin aus der Beugehaft entlassen worden ist. Demnach habe das Bundesverfassungsgericht die entsprechende Anordnung gegen die 31-Jährige bereits gestern einstweilig aufgehoben. Ihre Anwälte begrüßten die Entscheidung ausdrücklich.
Die Maßnahme war Ende Juni verhängt worden, weil Lina E. in einem weiteren Prozess gegen mutmaßliche Linksextremisten, in dem sie selbst nicht angeklagt war, die Zeugenaussage verweigert hatte. Nachdem eine Beschwerde gegen die Beugehaft vom Bundesgerichtshof verworden worden war, hatte Lina E.s Anwalt Verfassungsbeschwerde eingelegt. Bis zu einer endgültigen Entscheidung über die verfassungsrechtlichen Fragen des Sachverhalts wurde die Betroffene nun auf freien Fuß gesetzt.
Im Mai 2023 war Lina E. zu mehr als fünf Jahren Haft verurteilt worden, weil sie nach gerichtlicher Feststellung Teil einer linken Gruppe war, die mit Gewalt gegen rechte und rechtsextreme Personen vorging. Die Opfer wurden bei Überfällen teils schwer verletzt. Nach Absitzen von zwei Dritteln der Haftzeit wurde Lina E. auf Bewährung aus der Strafhaft entlassen.
Worüber die LZ heute berichtet hat:
Hallo Leipzig: So startet Donnerstag, der 24. September 2026
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Was sonst noch wichtig war:
Zu einer Karambolage kam es am Donnerstagmorgen auf der Torgauer Straße in Leipzig.
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