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Verantwortung erfahren

Raddemonstration der RSL Sektion Radsport nach Buchenwald am 14. bis 15. April

Der Rote Stern Leipzig/Sektion Radsport lädt ein zur Radsportdemo am 14. und 15. April 2018. Die Strecke führt von Leipzig über Zeitz, Eisenberg, Jena und Weimar nach Buchenwald. Dort haben sich am 11. April vor 73 Jahren die Häftlinge des Konzentrationslagers selbst befreit. Mit unserer Fahrt wollen wir daran erinnern.

Wir schulden all denen unseren Respekt und unser Mitgefühl, die vom Naziregime verfolgt, gequält und ermordet worden sind. Auch wenn es scheinbar so lange her ist: Aus der Vergangenheit erwächst unsere Verantwortung für die Gegenwart. Die Brandanschläge und Überfälle durch Neonazis oder die Mordserie des NSU zeigen, dass die menschenverachtende Ideologie des Nationalsozialismus noch nicht aus den Köpfen verschwunden ist.

Diese Verantwortung wollen wir auf dem Rad erfahren. Am Samstag, 14. April von Leipzig über Zeitz und Eisenberg nach Jena, wo der Tag mit einem politischen Abendprogramm ausklingt. Am Sonntag werden wir zu den Feierlichkeiten anlässlich des 73. Jahrestages des Selbstbefreiung in Buchenwald erwartet und erhalten eine Führung durch die Gedenkstätte. Am Abend schließen wir die Fahrt mit einer Kundgebung in Leipzig ab.

Die Veranstaltung wird am Samstag ab 10:30 Uhr mit einem Grußwort des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann beginnen. Um 11:00 Uhr werden sich die Teilnehmerinnen über den Leipziger Ring und Bundesstraße 2 nach Sachsen Anhalt und Thüringen fahren.

Um den Demonstrationsbereich ist von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr mit kurzzeitigen
Sperrungen und Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen.

Spendenkonto:
Friedenszentrum Leipzig
DE 40 8609 5604 0307 6045 07
Verwendungszweck: Buchenwaldfahrt
(Spendenquittungen werden gern durch den Verein Friedenszentrum ausgestellt)

Erstunterzeichner:
Stand: 28. September 2017

Schirmherren der Veranstaltung
Radsportl egende Täve Schur
Pfarrer Lothar König Stadt Jena

Erstunterzeichner:

Neuseenclassics größte Jedermannradrennen in Mitteldeutschland

Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten e.V., TVVdN/BdA
Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora

Junge – Gemeinde Stadt Jena

Bund der Antifaschisten e.V. Sitz Leipzig

Deutsche Friedensgesellschaft / Vereinte Kriegsgegner DFG/VK LV Ost
Friedenszentrum Leipzig

Pacemaker Radmarathon – Schrittmacher für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen

Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. – Leipzig

Vereinigte Linke – Gruppe Leipzig

Kurt Tucholsky-Gesellschaft

Die Linke Kreisverband Burgenlandkreis

Die Linke Landtagsfraktion Sachsen

Die Linke Landesvorstand Sachsen

Die Linke Landesvorstand Sachsen Anhalt

Die Linke Landesvorstand Thüringen

Adam Bednarsky Die Linke – Geschäftsführer des Roten Stern Leipzig 99 e.V. – Stadtvorsitzender – Stadtrat Leipzig
Antje Feiks Die Linke Landesgeschäftsführerin Sachsen
Christopher Zenker SPD – Fraktionsvorsitzender im Stadtrat Leipzig –
Elke Pudszuhn Vorsitzende – Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten e.V., TVVdN/BdA
MdL Katharina König-Preuss Die Linke Thüringen
Katja Bahlmann Die Linke Vorsitzende des Kreisverbandes Burgenlandkreis
MdB Monika Lazar – Bündnis 90 die Grünen
MdB a.D. Roland Claus Die Linke
MdB Sören Pellmann Die Linke

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Mehr Kompetenzen, aber auch mehr Stress: Die Coronakrise ist eine echte Herausforderung für Studierende
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Für alle LeserMit der Coronakrise haben sich nicht nur die technischen und digitalen Kompetenzen der Studierenden verbessert, die Mehrheit der Studierenden an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (rund 80 Prozent) hat eigenen Aussagen zufolge auch gelernt, sich besser an veränderte Bedingungen anzupassen: Die Fähigkeiten zum Selbstmanagement haben sich unterschiedlich, aber mehrheitlich doch positiv entwickelt. Die psychische Belastung ist hingegen stark gestiegen.
Erneute Sperrung nach Leichenfund: Polizei lässt Inselteich abpumpen
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Alte Merseburger Gleisstrecke könnte tatsächlich zum ausgebauten Radweg werden
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Für alle LeserMan darf ja mal träumen. Und tatsächlich ist dieser Traum schon acht Jahre alt. 2012 verkaufte die Bahn die seit 1999 nicht mehr genutzte Gleisstrecke Merseburg–Leipzig-Leutzsch an einen Privatinteressenten, der daraus eine Radstrecke entwickeln wollte. Eine famose Idee, wenn man bedenkt, dass man auf so einer Strecke als Radfahrer vom Kraftverkehr unbehelligt von Leutzsch bis nach Gundorf und zum Elster-Saale-Kanal käme. Der Traum ist nicht tot.
Noch ist kein einziges Problem am Frachtflughafen Leipzig/Halle im Sinn der betroffenen Bürger gelöst
Demonstration für ein Nachtflugverbot am Flughafen Leipzig/Halle. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserIm Juni schrieb die Bürgerinitiative „Gegen die neue Flugroute“ an den sächsischen Umweltminister Wolfram Günther, um die Staatsregierung aufzufordern, auch ein Gegengutachten der Bürgerinitiative zum geplanten Frachtflughafenausbau am Leipziger Flughafen durch die Staatsregierung zu finanzieren. Im Anschluss kam auch ein Termin mit dem Minister zustande. Das Gespräch fand am 13. Juli im Neuen Rathaus in Leipzig statt. Das Ergebnis: ein weiterer Brief.
Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ kritisiert die verkorkste Wohnungsbaupolitik von Bundesbauminister Seehofer
Dr. Ronald Rast. Foto: Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V.

Foto: Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V.

Für alle LeserEs passt hinten und vorne nicht, nicht nur in Leipzig, sondern in ganz Deutschland. 1,5 Millionen bezahlbare Wohnungen sollten in der aktuellen Legislaturperiode bis 2021 entstehen. Vollmundig hatte es die Regierungskoalition verkündet. Doch der zuständige Minister hat völlig fehlgesteuert. Selbst die Zahlen, die Bundesbauminister Horst Seehofer jetzt in einer Antwort auf eine Grünen-Anfrage im Bundestag herausgab, sind geschönt. Von der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ wird er dafür heftig kritisiert.
Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten: Warum jeder Mensch einen Kompass für das Gute und das Böse hat
Markus Gabriel: Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWir leben in einer Zeit der Fakenews, des großen Geplappers, der Schwurbler und Mythenerzähler. Ein Blick in die a-sozialen Netzwerke genügt, um die ganze Verwirrung sichtbar zu machen. Leute, die nicht mal wissenschaftliche Fakten akzeptieren, verkaufen sich als Aufklärer, Egomanen erfinden sich ihre „Wahrheiten“ selbst. Wird jetzt alles, was wir an Moral erworben haben, verramscht und verhökert? Das Buch des Philosophen Markus Gabriel ist wie eine riesengroße Tasse Espresso zum Wieder-Munterwerden.