7.9 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Staatsministerin Petra Köpping eröffnet das jährliche Landestreffen des Aktionsnetzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage in Sachsen“

Von Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration

Mehr zum Thema

Mehr

    Schulen, die den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erhalten, einigen sich in einer Selbstverpflichtung darauf, aktiv gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt vorzugehen. Dem gleichnamigen Schulnetzwerk gehören inzwischen deutschlandweit über 2.700 Schulen an. In Sachsen wurden inzwischen 91 Schulen in den vergangenen 20 Jahren mit dem Titel ausgezeichnet, 9 Schulen alleine in diesem Jahr.

    Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping: „Ich möchte allen danken, die sich zum Teil schon seit vielen Jahren in den Schulen für das Netzwerk engagieren und dafür sorgen, dass der Anspruch der ‚Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘ auch im Alltag gelebt wird. Ich weiß, dass dieses Engagement nicht immer begrüßt wird und es gerade am Anfang Widerstände und Vorbehalte gibt. Doch der Einsatz für Demokratie und Vielfalt in den Schulen hat sich gelohnt. Seit 20 Jahren ist die ‚Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘ eine Erfolgsgeschichte in Sachsen. Aus unserem Landesprogramm ‚Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz‘ stellen wir in diesem Jahr der Landeskoordinierungsstelle 70.000 Euro für ihre wichtige Arbeit zur Verfügung. Es freut mich sehr, dass wir im Gegensatz zum Vorjahr den Zuschuss um 20.000 Euro erhöhen konnten.“

    Jede Schule kann den Titel erwerben, wenn sich mindestens 70 Prozent aller Menschen, die in ihr lernen und arbeiten, mit ihrer Unterschrift dazu verpflichten, sich künftig gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule aktiv einzusetzen, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekttage zum Thema durchzuführen.

    Über 150 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer, die sich im sachsenweiten Aktionsnetzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ engagieren, sind heute beim Landestreffen im Dresdner Hygiene-Museum zu Gast. Der Schwerpunkt des Treffens liegt auf dem Thema „Alltagsrassismus“. Das Hygiene-Museum zeigt derzeit die Sonderausstellung „Rassismus – Die Erfindung von Menschenrassen“ und bietet daher den idealen Rahmen für die Veranstaltung.

    Das Landestreffen wird veranstaltet von Courage – Werkstatt für demokratische Bildungsarbeit e.V. in ihrer Rolle als Landeskoordination von „Schule ohne Rassismus“ in Kooperation mit dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden. Gefördert wird die Arbeit der Landeskoordination im Rahmen des Landesprogramms „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ sowie durch Mittel des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus.

    Hinweis: Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ