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Animal Rebellion sorgt für transparenz bei Tönnies in Weißenfels und zeigt was hinter den Wänden passiert

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    Am Abend des 30. Juni 2020 haben Aktivist/-innen von Animal Rebellion Leipzig Videos und Bilder auf das Tönnies-Schlachthaus in Weißenfels projiziert um auf die anhaltenden Missstände in der Tierindustrie, die damit verbunden Umweltschäden und das Leiden der Tiere aufmerksam zu machen.

    Ganz nach dem Motto von Paul McCartney: „Wenn Schlachthäuser Wände aus Glas hätten, wäre jeder Vegetarier.“ versuchten auch die Aktivist/-innen mit ihrer Aktion das, was tagtäglich hinter den Mauern des Schlachthauses passiert, zugänglich und greifbar zu machen.

    Aktuell werden Schlachthöfe vor allem als Corona-Hotspots in den Medien diskutiert. Doch neben der Ausbeutung der Mitarbeiter/-innen, muss auch immer wieder auf das Leid und die Qual der Tiere aufmerksam gemacht werden. Allein in Deutschland werden jährlich etwa 800 Millionen Landlebewesen für die Produktion von Fleisch, Milch und Eiern getötet. Das dies nur in Akkordarbeit möglich sein kann, erleben die Tiere ihren Tod oft bei vollem Bewusstsein.

    Aufgrund der niedrigen Preise von Fleischprodukten, sind die Bedingungen in den Schlachthöfen oft katastrophal und unhygienisch. Durch diese schlechten Arbeitsbedingungen kommt es nicht nur zu Arbeitsunfällen und der aktuell rasanten Verbreitung des Corona-Virus, sondern immer wieder auch zu Todesfällen. Seit 2000 sind deutschlandweit 5 Menschen bei der Arbeit in Schlachthäusern ums Leben gekommen. So starb im Juni 2017 im Tönnies-Schlachthaus in Weißenfels ein 47-jähriger Mann. Er wurde während seiner Arbeit unter das Fließband gezogen und starb schließlich an seinen Verletzungen.

    Die Aktivist/-innen möchten mir ihrer Aktion nicht nur auf die Missstände aufmerksam machen, sondern den Verbraucher/-innen auch vor Augen führen, was es bedeutet Fleischprodukte zu konsumieren. Der Konsum dieser Produkte ist immer mit Leid, schlechten Haltungsbedingungen und Ausbeutung der Menschen, die in den Schlachthäusern arbeiten, verbunden.

    Um diesem Leid und der verbundenen Umweltzerstörung entgegen zu wirken, fordern die Aktivist/-innen von Animal Rebellion Leipzig eine agrar-ökologische Wende hin zu einer bio-veganen Landwirtschaft und die Beendigung der Massentierhaltung.

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