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Der neue Schulcampus im Leipziger Osten soll jetzt 79 Millionen Euro kosten

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    Endlich, endlich kommt das wohl derzeit wichtigste Schulbauprojekt im Leipziger Osten ins Rollen: der neue Schulcampus Ihmelsstraße mit Oberschule, Gymnasium, Sporthalle und einem Mehrzweckgebäude. Eigentlich sollte das große Schulbauprojekt schon 2017 starten. Aber wie so oft hängt auch das am Geld. Die kalkulierten Kosten haben sich schon deutlich erhöht.

    War im Frühjahr noch von 47 Millionen Euro für den neuen Schulcampus die Rede, für den auch das alte Gebäude der Hermann-Liebmann-Schule ertüchtigt werden soll, zeigt der jetzt vorgelegte „Baubeschluss: Quartiersschule Ihmelsstraße“ für den ganzen Campus Gesamtkosten von 79 Millionen Euro.

    Davon entfallen 29,9 Millionen Euro auf die Modernisierung und Erweiterung des alten Schulgebäudes der Hermann-Liebmann-Schule zur vierzügigen Oberschule. Die Oberschule soll 2021 fertig sein und helfen, die derzeit schon massiv angespannte Schulsituation im Osten zu entspannen. Damit liegt der Fertigstellungstermin zwei Jahre nach dem ursprünglich geplanten Eröffnungsjahr.

    13,25 Millionen Euro soll die neue 6-Feld-Sporthalle kosten, deren Fertigstellung 2022 geplant ist.

    Ein von beiden Schulen genutztes Mehrzweckgebäude soll 11,8 Millionen Euro kosten und im Wesentlichen schon ab 2021 nutzbar sein.

    Der Neubau des vierzügigen Gymnasiums soll 21,7 Millionen Euro kosten und mit Schuljahresbeginn 2023/2024 in Betrieb gehen. Ein sehr straffer Zeitplan für so ein komplexes Projekt.

    Blick von der Wurzner Straße über den künftigen Schulcampus. Foto: Ralf Julke
    Blick von der Wurzner Straße über den künftigen Schulcampus. Foto: Ralf Julke

    Die Verwaltung rechnet jetzt freilich auch noch einige Umgebungsmaßnahmen mit in das Gesamtprojekt, denn natürlich muss auch das Straßenumfeld komplett erneuert werden. In den Neubau der entsprechenden Abschnitte von Krönerstraße und Bernhardstraße sollen 1,1 Millionen Euro fließen. Die Lichtsignalanlage an der Wurzner Straße soll für 300.000 Euro umgebaut werden. Und der Sportplatz Wurzner Straße soll für 1,2 Millionen Euro ertüchtigt werden, sodass er von beiden Schulen genutzt werden kann.

    Von den 79 Millionen Euro der Gesamtmaßnahme werden wohl 30,9 Millionen Euro durch den Freistaat gefördert. Den Löwenanteil der Schulbaukosten muss Leipzig nun doch aus eigener Kraft stemmen, immerhin 48,4 Millionen Euro allein für diese Komplexmaßnahme. Der parallel geplante Schulcampus in Grünau wird ja noch einmal ähnlich viel Geld kosten. Allein die Aufstellung macht deutlich, wie zögerlich der Freistaat Sachsen die so dringend notwendigen Schulneubauten im Land finanziert.

    Sporthalle für den Schulcampus Ihmelsstraße muss doch schon vor 2021 gebaut werden

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