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50 Milliarden Euro Kosten oder doch eher neoliberaler Rechenunfug für Journalisten, die nicht rechnen können?

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    Was falsch ist, bleibt falsch, auch wenn es - zum Beispiel - "Spiegel Online" verkündet: "Bis 2017: Studie beziffert Kosten der Flüchtlingskrise auf 50 Milliarden Euro". Erst recht, wenn man's von anderen abgeschrieben hat, in diesem Fall von der "Rheinischen Post". Und weil wieder lauter Medien reihenweise "copy & paste" machten, ist erneut eine falsche Zahl in der Welt.

    Exklusiv, wie die „Rheinische Post“ behauptete, war die Nachricht am 1. Februar auch nicht. Denn das in Köln ansässige Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hatte seine kleine Rechnerei an diesem Tag veröffentlicht. Die „Rheinische Post“ hatte trotzdem orakelt: „Würden die Prognosen Realität, müsste Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) voraussichtlich spätestens 2017 wieder neue Kredite aufnehmen.“

    Dabei ist die Rechnung nicht ansatzweise vollständig. Es ändert sich einfach nicht: Das Institut der deutschen Wirtschaft ist ein Think Tank der deutschen Großindustrie und – wie auch Wikipedia betont: „Das Institut vertritt wirtschaftsliberale Positionen. Das IW fungiert unter anderem als wissenschaftlicher Berater der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft …“

    Mit dem Sozialen hat es regelrechte Berührungsängste. Und das ist auch an der Rechnung zu sehen. Denn wirtschafts-, oder doch besser: neoliberal bedeutet in der Regel immer, dass Menschen in diesen Berechnungen nur als Kostenfaktor auftauchen. Egal, ob sie Arbeitskräfte sind oder auf Sozialtransfers angewiesen sind. Die neoliberalen Wirtschaftsmodelle begreifen Gesellschaften nicht als Kreislaufsysteme, sondern als reine Produktionsfabriken. Deswegen reiten sie so penetrant auf ihren Input- / Output-Rechnungen herum.

    Das ist auch bei der kleinen Rechnerei des IW Köln zu den Kosten der Flüchtlingsunterbringung „für Arbeitsmarkt und Staatsfinanzen“ so. Wahrscheinlich belastbar sind die vom IW ausgerechneten Zahlen, was Unterbringung und Betreuung der Flüchtlinge erst einmal kosten: 5,3 Milliarden Euro im Jahr 2015, 18,3 Milliarden im Jahr 2016 und 25,9 Milliarden im Jahr 2017. Macht zusammen die in Dutzenden Medien verkündeten 50 Milliarden Euro: genauer 49,5 Milliarden.

    Aber die Genauigkeit trügt. Die Zahlen sind alle nur geschätzt. Niemand weiß wirklich, ob 2016 noch einmal 800.000 Flüchtlinge nach Deutschland kommen und 2017 weitere 500.000. Und niemand weiß, ob nur 276.000 überhaupt eine Arbeit bekommen und damit (das tun die IW-Autoren wenigstens) die Rechnung wieder entlasten – um kumuliert 4,6 Milliarden Euro, sodass am Ende auch nach Rechnung des IW nur noch 44,9 Milliarden an Kosten blieben. Also nicht mal gerundet 50 Milliarden. (Mit Sprachkursen: 55,9 Milliarden.)

    Aber das ist nicht der Hauptfehler. Und da reicht schon der Vergleich mit der Rechnung eines anderen Wirtschaftsinstituts, wo man einfach mal ein bisschen weiter gedacht hat. Das ist das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. Das hat sich im November 2015 mal hingesetzt und ausgerechnet, was denn nun die Flüchtlinge eigentlich für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) bedeuten. Denn Asylsuchende, die Arbeit finden, tragen ja wieder zum BIP bei, entlasten also nicht nur die Sozialkassen. Ein Punkt, an dem das IW Köln eindeutig nur die halbe Rechnung gemacht hat.

    DIW-Berechnung zum Effekt der Flüchtlingsmigration auf die deutsche Wirtschaftsleistung. Grafik: DIW
    DIW-Berechnung zum Effekt der Flüchtlingsmigration auf die deutsche Wirtschaftsleistung. Grafik: DIW

    „Diejenigen Flüchtlinge, die Arbeit finden, stimulieren die Wirtschaft“, sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher im November. Und nicht nur hier tragen sie zum BIP bei. Auch das eine Erkenntnis, die sich augenscheinlich nicht zum IW in Köln herumgesprochen hat: „Sie stärken die Angebotsseite, auch indem sie zum Erfolg und den Erträgen der Unternehmen beitragen, und erhöhen gleichzeitig die Nachfrage. Indem sie selbst zu Konsumenten werden, tragen sie zu mehr Investitionen und höheren Einkommen für andere private Haushalte bei.“

    Und – das steht dann auch beim DIW nicht: Auch alle anderen Gelder, die in die Flüchtlingsbetreuung fließen, tragen zur Steigerung des BIP bei. Denn das Geld verschwindet ja nicht, wie es Rechner der neoliberalen Denkschule mit ihren Milchmädchenrechnungen immer wieder suggerieren. Die Flüchtlinge setzen es für ihren täglichen Einkauf um und so stärkt es wieder die Händler im Umkreis der Unterkünfte. Selbst das Geld für die Unterkünfte oder angemieteten Wohnungen verschwindet nicht, denn auch Vermieter sind Teil des Wirtschaftskreislaufes, auch die Firmen, die Zelte, Container, Betten, Zäune usw. zur Verfügung stellen. Sie machen zwar möglicherweise – wie Mancher kritisiert – einen „großen Reibach“. Aber auch sie sichern wieder Umsätze, Arbeitsplätze, Handwerkeraufträge. Dasselbe gilt für die Firmen, die mit Wachschutz und Betreuung beauftragt sind. Es entstehen Arbeitsplätze und es entstehen neue Steuereinnahmen.

    Das DIW geht davon aus, dass allein die Flüchtlinge für die Bundesrepublik eine jährliche Steigerung des BIP um 1,2 Prozent bedeuten. Spätestens ab 2018 werde sich das in der deutschen Wirtschaftsleistung bemerkbar machen. Aber wohin verschwinden die 45 Milliarden (bzw. 55 Miliarden) Euro? Verschwinden sie überhaupt? Oder sind sie nicht tatsächlich ein kleines Konjunkturprogramm, dass schon jetzt wirksam wird? Denn das ist ja schlicht Geld, das zum größten Teil sofort und direkt im Inland umgesetzt wird.

    Und auch das muss noch erinnert werden: Für 2015 – jawohl, dieses seltsame „Chaos“-Jahr, in dem die provinziellsten unter den deutschen Politikern regelrecht Schnappatmung bekamen – ist mit einem Haushaltsüberschuss im Bund von 12,1 Milliarden Euro zu Ende gegangen. Wo ist da das vom IW Köln errechnete Kostenminus von 6,2 Milliarden Euro geblieben? Hatte Deutschland vielleicht sogar einen Haushaltsüberschuss von 18 Milliarden?

    Oder ist die ganze Rechnerei des IW Köln Käse, weil die Stimmungsmacher vom Rhein immer da aufhören zu rechnen, wo Summen tatsächlich gesellschaftlich relevant werden?

    Unübersehbar begreifen sie die komplexe Gesellschaft nicht als unteilbaren wirtschaftlichen Organismus, sondern versuchen igendwie einzelne Bauteile herauszunehmen und dann einer breiteren Öffentlichkjeit zu suggerieren, dass „wir“ uns das gar nicht leisten können.

    50 Milliarden!

    Aber nicht nur „Spiegel Online“ und „Rheinische Post“ haben den Unfug unhinterfragt veröffentlicht, sondern auch all die anderen Blitzmerker: die „Zeit“, T-Online, die „Welt“, die „FAZ“, der „Stern“, n-tv …

    Das schlichte Fazit: In Wirtschaftsthemen herrscht in einigen deutschen Nachrichtenredaktionen geballte Inkompetenz. Was dann leider genau die Munition liefert, die die Flüchtlingsdebatte in Deutschland derart schräg und dumm macht, wie sie gerade ist.

    Und da zitieren wir lieber noch einmal DIW-Präsident Marcel Fratzscher, der eine ganz wichtige Frage gestellt hat: „Die Leute, die zuwandern, sind zu einem großen Teil sehr junge Leute unter 35. Der entscheidende Punkt ist: Wie gelingt es, diese Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren.“

    Und Simon Junker, stellvertretender Leiter der Abteilung Konjunkturpolitik am DIW Berlin: „Gelingt es, auch nur einen Teil der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren, zahlt sich die Investition aus.“

    Aber – und das soll nicht unerwähnt bleiben – auch das IW Köln hat beiläufig angemerkt: „Eine schnelle Integration möglichst vieler Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt ist daher von zentraler Bedeutung.“

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      13 KOMMENTARE

      1. Und den hier noch:
        „Da trennt sich die Streu vom Weizen!!!“

        Wie wahr, wie wahr 😉

        Ich muss mich wiederholen: …die sich auf Basis ihrer Unwissenheit als Gelehrte aufplustern, ohne ihre Unwissenheit zu erkennen, weil sie denken, ihre Unwissenheit sei großes Wissen.

      2. „Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass die Erstellung solcher Prognosen eine sehr komplizierte Rechenaufgabe ist, für die auch die besten Rechenzentren ne Weile brauchen und durch die Auswertung der (zuvor recherchierten und eingegebenen) Daten eine hochkomplexe Software nötig ist,“

        Mal davon abgesehen, dass der Begriff „hochkomplexe Software“ nicht gebräuchlich ist, sondern Software. Tatsächlich sind weder ein Rechenzentrum und auch keine Software erforderlich. Sie benötigen nicht einmal einen Taschenrechner, wenn sie des Rechnens mächtig sind.

        Was sie für solche Sachverhalte benötigen ist ein darauf geschultes Gehirn. Wichtig ist auch ein dickes Fell, welches dafür sorgt, dass solche Ansichten wie die ihre abtropfen wie Schweißperlen. Titel / Funktionen von Personen sollten ebenfalls so gut wie keinen Rolle spielen. Bei mir schon lange nicht mehr.

        Was für sie komplizierte Rechenaufgaben sind, gehörte bei mir oftmals zum Berufsalltag, wobei es da nicht um die Ausgaben für Asylbewerber ging. Aber auch das ist nur eine Rechenaufgaben. Man muss aber einfach und unkompliziert rechen. Das ist jedoch das eigentliche Kunststück!!! Da trennt sich die Streu vom Weizen!!!

        Gegenwärtig sind viele Scharlatane unterwegs, die Zahlen in den Ring werfen, nur damit sie ihre Daseinsberechtigung nachweisen wollen bzw. müssen (u.a. Wirtschaftsinstitute mit Rang und Namen!). Es ist nicht das erste Mal, wo diese versuchen den Leuten die Taschen zu füllen – mit minderwertige Ware.

        Lesen Sie nicht nur, sonder beginnen auch einmal nachzudenken. Ob Sie dazu gewillt bzw. in der Lage sind, kann ich nicht beurteilen. So weit reichen meine Fähigkeiten nicht.

      3. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass die Erstellung solcher Prognosen eine sehr komplizierte Rechenaufgabe ist, für die auch die besten Rechenzentren ne Weile brauchen und durch die Auswertung der (zuvor recherchierten und eingegebenen) Daten eine hochkomplexe Software nötig ist, dazu noch diverse Fachleute wie Statistiker, Mathematiker, Soziologen usw. um so eine Studie halbwegs sicher zu erstellen und eine einigermaßen belastbare Prognose zu erarbeiten.

        Aber vielleicht ist alles ja ganz anders? In den Statistikämtern, Instituten und Rechenzentren sitzen massenhaft gubezahlte Fachkräfte rum und schaukeln sich sonstwas und machen sich einen bunten, machen paar Spielchen und schreiben lustige Kettenmails. Dabei könnte es für den Steuerzahler so billig sein! Einfach Rentner Kläuschen paar Zahlen geben, Taschenrechner hat er selber, und in 3 Stunden purzeln die Ergebnisse in den Nachrichtenticker.
        Sollte man mal Herrn Unland vorschlagen. Wenn dann die Staatsregierung paar Bücher von ihm erwirbt und an die Leiter der kommunalen Finanzabteilungen verschenkt, dürfte ihm das Lohn genug sein.

      4. „Wer immer wieder dasselbe sagt, hat Recht!“. „Wer immer wieder dasselbe sagt, hat Recht!“. „Wer immer wieder dasselbe sagt, hat Recht!“. „Wer immer wieder dasselbe sagt, hat Recht!“. „Wer immer wieder dasselbe sagt, hat Recht!“. „Wer immer wieder dasselbe sagt, hat Recht!“. „Wer immer wieder dasselbe sagt, hat Recht!“. Hat er das …? Ach Klaus!

      5. JG, Sie sind tatsächlich dümmer und unverschämter als die Polizei erlaubt. Das ist noch untertrieben. Sie hängen sich in Themen rein, wovon Sie nicht die Bohne verstehen. Zum Glück haben das auch – aber nicht nur – die meisten Leserinnen und Leser der L-IZ begriffen, was nicht schwer war.

        Welch ein sachkundiger Stammtischbruder!!!!

      6. „Als Tor oder Narr werden auch Personen bezeichnet, die sich sehr unreif, dumm, tollpatschig, voreingenommen, vorurteilsbehaftet und ignorant verhalten und die sich auf Basis ihrer Unwissenheit als Gelehrte aufplustern, ohne ihre Unwissenheit zu erkennen, weil sie denken, ihre Unwissenheit sei großes Wissen.“
        [Wikipedia]

      7. „ist auch Ihnen aus logischen Gründen keine valide Abschätzung möglich.“

        Was denn für logische Gründe? Bezüglich solcher Themen ist alles errechenbar, Sind sie etwa der Ansicht, dass es zum Spaß Haushalts- und Wirtschaftspläne gibt? Haben sie eigentlich begriffen, dass die Mitarbeiter der Bereiche Finanzen in den
        Gebietskörperschaften eine der verantwortungsvollsten Aufgaben zu leisten haben? Meinen Sie, dass die Studienrichtungen Finanzwissenschaften sowie Betriebswirtschaft nur zum Zeitvertreib erforderlich sind? Was glauben sie, womit diese Personen sich u.a. befassen? Mit Brötchen backen oder Vögel züchten?

        Herr Freitag, bei Ihren Kommentar ist mir mein Faschingshut hochgegangen. Ich möchte Sie nicht beleidigen, aber das Niveau dieses – Ihres – Kommentares ist äußerst bescheiden. Bedrückend bescheiden.

        Dabei kommt es nicht auf eine Milliarde mehr oder weniger an. Es müssen endlich die Größenordnungen aud den Tisch, um die es wirklich geht! Das wird mit allen Mitteln verhindert. Bisher.

        Ich habe heute mit den Verfassern des Berichtes gesprochen. Es waren sehr sachliche und durchweg angenehme Gespräche. Dieser Bericht enthält erstmalig Zahlen, welche endlich diskussionswürdig sind. Alle bisherigen Angaben waren Volksverdummung!!!! Die benötigten Mittel werden wesentlich höher sein, als in diesem Bericht angegeben. Viel höher! Alles logisch ermittelbar!!! Beispielsweise mit meiner Unterstützung. Ich drängle mich jedoch keinen auf, der Angst vor der Realität hat und nicht hören möchte, was er nicht hören will!

        Selbstverständlich ist es möglich diese Ausgaben realistisch einzuschätzen. Ich habe das bereits vor einigen Monaten bei der LVZ getan. Ergebnis: Das Interview wurde untersagt zu veröffentlichen.

        “ Also einer solchen Menge von Faktoren, dass es maximal möglich ist, von Zeit zu Zeit einen Kassensturz zu machen. Und die Zahlen, welche als „stehend“ bezeichnet werden zu hinterfragen. Und sich dabei vor Alarmismus und Panikmache zu wappnen.“

        Verzeihung, dass was sie hier geschrieben haben ist Murks. Das mit Alarmismus und Panikmache ist doppelter Murks. Es tut mir leid Herr Freitag, aber auch hier stehen Sie mehr als neben den Füßen. Gewaltig daneben.

      8. Lieber Klaus, das Sie selbst (vollkommen richtig) schreiben, dass die tatsächlichen Kosten nicht (eigentlich nie) feststehen, hängen Sie doch von verschiedensten Faktoren, wie Bildungsgrad, Anzahl (der Flüchtlinge) und vor allem der Sinnhaftigkeit und Finanzausstattung von Integrationsmaßnahmen ab, ist auch Ihnen aus logischen Gründen keine valide Abschätzung möglich.

        Hinzu kommt die hohe Menge an einzelnen Biografien. Bereits jetzt ist es selbst großen Forschungsinstituten nicht leicht gemacht, Erhebungen zum Ist-Stand in einem nicht kleinen Umfang durchzuführen. Und zudem unterliegen alle genannten Faktoren dem Vorbehalt zukünftiger Entwicklungen, aktueller Maßnahmen der Politik und den weiteren Verläufen in Krisen- und Kriegsgebieten ebenso, wie der weltweiten Wirtschaftsförderung auch für strukturschwache Länder, Rückgang oder Auflodern von Kriegen usw..

        Also einer solchen Menge von Faktoren, dass es maximal möglich ist, von Zeit zu Zeit einen Kassensturz zu machen. Und die Zahlen, welche als „stehend“ bezeichnet werden zu hinterfragen. Und sich dabei vor Alarmismus und Panikmache zu wappnen.

        Ihr M.F.

      9. Bevor ich nun wieder von einigen Kleingeistern beschimpft werde, mache der L-IZ und der Leipziger Zeitung ein Angebot.

        Ich erkläre mich auf Grundlage der Zahlen im Bericht des IW, welches ich als bemerkenswert empfinde, für ein Interview bereit. Im Mittelpunkt sollten diese Angaben bzw, die Ausgaben sein, die im Zusammenhang mit der Asylpolitik stehen, Ausgaben in einer Höhe, wie sie noch nie genannt wurden.

        Eine Bedingung setzte ich jedoch voraus, weil es sonst nichts bringt: Eine neutrale Sicht der Dinge und keine einseitige Herangehensweise, Blumen an die Wand malen kann jeder. Mir sind jedoch Blumen, die ich sehen, fühlen, riechen, an denen ich mich erfreuen und die ich verschenken kann wesentlich lieber!

      10. „Diejenigen Flüchtlinge, die Arbeit finden, stimulieren die Wirtschaft“, sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher im November. “

        Der Herr Fratzscher hat sich längst als eine beschämende Besetzung des IDW erwiesen. Er ist sein eigener Vertreter. Ja nicht anecken!

      11. „Was falsch ist, bleibt falsch, auch wenn es – zum Beispiel – „Spiegel Online“ verkündet: „Bis 2017: Studie beziffert Kosten der Flüchtlingskrise auf 50 Milliarden Euro“.

        Ja, das ist falsch. Diese Kosten sind tatsächlich höher. Viel höher. Diese Zahlen will jedoch keiner nennen!

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