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Der Stadtrat tagt: Jugendparlament setzt Impulse bei Radstation und Mülltrennung

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    Der Stadtrat hat am Mittwoch, den 26. Juni, zwei Anliegen des Jugendparlaments unterstützt, die das Innenstadtgebiet betreffen. Zum einen soll unter anderem mittels Bürgerbeteiligung die Eröffnung einer Radstation am oder im Hauptbahnhof angestrebt werden. Zum anderen möchte die Stadt darüber verhandeln, die Papierkörbe an LVB-Haltestellen durch Mülltrennungssysteme zu ersetzen.

    In einem Antrag forderte das Jugendparlament, dass die Stadt bis Ende 2023 eine Radstation am oder im Hauptbahnhof errichten soll. Diese sollte eine Kapazität für mindestens 2.000 Fahrräder besitzen. Bis Ende 2020 sei zu diesem Zweck eine Bürgerbeteiligung durchzuführen.

    „Das Fahrrad ist das Hauptfortbewegungsmittel vieler Jugendlicher“, begründete Annegret Janssen aus dem Jugendparlament im Stadtrat das Engagement des Gremiums. Zur Abstimmung stellte sie allerdings den Vorschlag der Verwaltung. Diese folgte weitgehend dem Vorschlag des Jugendparlaments, wollte sich auf eine Eröffnung bis 2023 allerdings nicht festlegen, sondern diese lediglich „anstreben“.

    Bis auf vier Personen stimmten alle Stadträte für diesen Kompromiss, der zudem identisch mit einer eingereichten Petition ist.

    Ein weiterer Antrag beschäftigte sich mit der Mülltrennung im öffentlichen Raum. Das Jugendparlament beantragte, die Papierkörbe an den LVB-Haltestellen am Innenstadtring „durch ein dreigliedriges Mülltrennungssystem zu ersetzen, welches nach Papier/Pappe, Verpackung und Restmüll trennt“.

    Die Stadt Leipzig argumentierte, dass dieser Antrag aus rechtlichen Gründen nicht erfüllt werden könne, da hierfür ein beauftragtes Unternehmen zuständig sei. Grundsätzlich sei das Ansinnen jedoch „begrüßenswert“. Man wolle deshalb mit dem Unternehmen über eine solche Lösung verhandeln.

    Das Jugendparlament übernahm auch hier den Verwaltungsstandpunkt, dem 33 Stadträte zustimmten. 22 votierten dagegen.

    Verwaltung stimmt Antrag des Jugendparlaments zur Radstation im Hauptbahnhof weitgehend zu

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