Ökologische Landwirtschaft bei Taucha

Ackerilla hat 13 Hektar gekauft und pflanzt im November die ersten Hecken

Für alle LeserEs hat geklappt. Im Sommer warb Ackerilla um Unterstützung, um in Sehlis bei Taucha 14 Hektar Land kaufen zu können, um darauf solidarische Landwirtschaft zu betreiben. Nun konnten die mutigen Ackerleute mitteilen: Die Kulturland-Genossenschaft konnte bei Leipzig-Sehlis gut 13 Hektar Land für die Solidarische Landwirtschaft Ackerilla kaufen.

Die erfolgreiche Einwerbung von Genossenschaftsanteilen ermöglichte es dem Gärtnerkollektiv, ab September ihre ökologische Bewirtschaftung zu starten. Das sei nicht nur gut für den Boden, sondern ermögliche auch die CO2-Bindung in Boden und Gehölzen. Dies ergaben jetzt Berechnungen von Soil & More, die mit ihrer „True Cost Accounting Methodik“ Daten für die Landwirtschaft erhebt und lokale Emissionszertifikate vergibt. Denn das Gärtnerkollektiv wird einen konventionellen Acker mit ausgeräumter Landschaft in ein vielfältig renaturiertes Areal mit Gemüsebau, Hecken, Beerensträuchern und Bäumen verwandeln.

Die Experten errechneten eine voraussichtliche Bindungsleistung von etwa 1,6 Tonnen CO2 pro Hektar jährlich. Bei den Ackerilla-Flächen von 12,8 Hektar entspricht das etwa 20,5 Tonnen CO2 im Jahr.

Maßgeblich für die Berechnungen war die Annahme einer nachhaltigen landwirtschaftlichen Bewirtschaftung, mit der Ackerilla die Flächen fortan bestellen will. Hier soll zu gleichen Teilen Bio-Gemüse zum Verzehr angebaut, ebenso wie Klee zur Düngung des Bodens ausgebracht werden. Auch Aufforstungsmaßnahmen wurden mit einberechnet. Diese ergeben in der Zukunft eine Kohlenstoffspeicherung im Oberboden sowie in aufwachsender Baum-Biomasse. Die kohlenstoffspeichernden Maßnahmen im landwirtschaftlichen Bereich resultieren in der Annahme vor allem aus Kompostausbringung, reduzierter Bodenbearbeitung sowie Zwischenfrucht- und Bodendecker-Anbau. Daneben hat der angenommene Gehölzaufwuchs durch einen Waldhain, mehreren Heckenpflanzungen sowie einer Streuobstwiese zur Bindungsleistung beigetragen.

Und für Mitglieder der Genossenschaft natürlich interessant ist die Frage:

Wie viel CO2 spare ich durch einen Genossenschaftsanteil?

Die Kulturland Genossenschaft wirbt Anteile à 500 Euro für Flächenkäufe ein, um gemeinsam mit Bürgerinnen und Bauern kleineren Höfen und Familienbetrieben die Existenz zu sichern, die ökologische und regional eingebundene Landwirtschaft betreiben. Diese gemeinschaftlich verwalteten Kulturland-Flächen werden dann den Bauern zu einem günstigen Pachtpreis zur Verfügung gestellt.

Wie viel CO2 bindet ein Bürger nun mit einem 500-Euro-Anteil? „Bei einem Bodenpreis von 16.000 Euro pro Hektar für Leipzig-Sehlis kommen Genossen auf 50 kg CO2 Einlagerung pro 500-Euro-Anteil, und zwar ab jetzt jedes Jahr“, erläutert Stephan Illi, Vorstandsmitglied bei der Kulturland eG.

Geht man nun von einer Fläche von 2.000 m² Ackerfläche aus, die jedem Menschen für die Ernährung zur Verfügung steht – wie die Zukunftsstiftung Landwirtschaft mit ihrem Projekt „Weltacker“ errechnete – ergibt sich für jeden Bürger 320 kg Co2-Bindungsleistung pro Jahr. Vorausgesetzt er erwirbt 6,4 Anteile, also einmalig 3.200 Euro an der Kulturland Genossenschaft. Wer also aktiv Klimaschutz betreiben will, könne mit einer Beteiligung an der Kulturland Genossenschaft und Förderung des ökologischen Anbaus dazu beitragen, dass sich die Klimabilanz insgesamt für alle verbessert.

Symbolische Grundsteinlegung Ackerilla im November

Für die Solawi Ackerilla geht es nun im Aufbau weiter. Im Oktober konnten bereits die ersten Zäune gesetzt werden. In Kürze plant man einen Kleintraktor sowie zwei Bauwagen zu erwerben. Auch eine kleine Rundbogenhalle soll errichtet werden. Ab dem 9. und 10. November werden dann auf den Flächen der Ackerilla die ersten Hecken gepflanzt. Dazu ruft das Gärtnerkollektiv noch zur Mithilfe auf. Für sie ist es die symbolische Grundsteinlegung. Zur nächsten Erntesaison in 2020 will man dann die ersten Ernteanteile für die Mitbäuerinnen der Solawi bereithalten können.

Ackerilla sucht Unterstützer für solidarische Landwirtschaft auf 14 Hektar Land in Sehlis bei Taucha

Hinweis der Redaktion in eigener Sache (Stand 1. Oktober 2019): Eine steigende Zahl von Artikeln auf unserer L-IZ.de ist leider (!) nicht mehr für alle Leser frei verfügbar. Trotz der hohen Relevanz vieler unter dem Label „Freikäufer“ erscheinender Artikel, Interviews und Betrachtungen in unserem „Leserclub“ (also durch eine Paywall geschützt) können wir diese leider nicht allen online zugänglich machen.

Trotz aller Bemühungen seit nun 15 Jahren und seit 2015 verstärkt haben sich im Rahmen der „Freikäufer“-Kampagne der L-IZ.de nicht genügend Abonnenten gefunden, welche lokalen/regionalen Journalismus und somit auch diese aufwendig vor Ort und meist bei Privatpersonen, Angehörigen, Vereinen, Behörden und in Rechtstexten sowie Statistiken recherchierten Geschichten finanziell unterstützen und ein Freikäufer-Abonnement abschließen.

Wir bitten demnach darum, uns weiterhin bei der Erreichung einer nicht-prekären Situation unserer Arbeit zu unterstützen. Und weitere Bekannte und Freunde anzusprechen, es ebenfalls zu tun. Denn eigentlich wollen wir keine „Paywall“, bemühen uns also im Interesse aller, diese zu vermeiden (wieder abzustellen). Auch für diejenigen, die sich einen Beitrag zu unserer Arbeit nicht leisten können und dennoch mehr als Fakenews und Nachrichten-Fastfood über Leipzig und Sachsen im Netz erhalten sollten.

Vielen Dank dafür und in der Hoffnung, dass unser Modell, bei Erreichen von 1.500 Abonnenten oder Abonnentenvereinigungen (ein Zugang/Login ist von mehreren Menschen nutzbar) zu 99 Euro jährlich (8,25 Euro im Monat) allen Lesern frei verfügbare Texte zu präsentieren, aufgehen wird. Von diesem Ziel trennen uns aktuell 450 Abonnenten.

Alle Artikel & Erklärungen zur Aktion Freikäufer“

TauchaÖkologische Landwirtschaft
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Fahrplanabweichungen vom 15. bis zum 18. November 2019 im Streckennetz der Mitteldeutschen Regiobahn
Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Aufgrund von Bauarbeiten der DB Netz AG kommt es vom 15. bis zum 18. November 2019 zu Fahrplanabweichungen im Streckennetz der Mitteldeutschen Regiobahn.
SC DHfK Leipzig vs. Rhein-Neckar Löwen 28:29 – Schwächephase kostet das Spiel
Philipp Weber bestätigte seine aufsteigende Formkurve. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Für alle LeserMit einer über 50 Minuten lang starken Leistung spielten die Leipziger mit viel Herz und Moral, zwei Punkte konnten dennoch die favorisierten Gäste mitnehmen. Ausschlaggebend war ein 0:6-Lauf von der 36. bis 46. Minute, mit dem die Löwen auch erstmals in Führung gingen. „Da haben wir das Spiel auch durch eigene Fehler hergegeben“, so Trainer André Haber. Mit großem Kampf gelang in der Schlussphase noch einmal der Ausgleich, doch so kaltschnäuzig wie in der Leipziger Schwächephase verwandelten die Mannheimer auch ihre letzte Chance.
Bund fördert sächsische Kulturprojekte mit knapp 21 Millionen Euro
Prof. Dr. Roland Wöller, Staatsminister des Innern. Foto: Pawel Sosnowski

Foto: Pawel Sosnowski

Der Bund fördert zwei sächsische Kulturprojekte mit knapp 21 Millionen Euro. Das hat der Haushaltsausschuss des Bundestages heute in Berlin entschieden. Über die Bundesbeauftrage für Kultur und Medien stehen damit 18 Millionen Euro für die Sanierung und den Ausbau des Jagdschlosses in Grillenburg sowie 2,7 Millionen Euro für die Sanierung der Burg Hohnstein zur Verfügung.
Beantragt die Linksfraktion nun eine öffentliche Bürgerbeteiligung zum Umgang mit dem Leipziger Auenwald?
Rettung für viele Hitzegeplagte: der Leipziger Auwald. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Grünen haben zwar schon angekündigt, gegen den Forstwirtschaftsplan stimmen zu wollen. Aber die Linksfraktion macht jetzt deutlich, dass sie hinter ihrem Umweltbürgermeister stehen wird und wohl zustimmen wird, wenn der Forstwirtschaftsplan vorliegt. Der Forstwirtschaftsplan 2018 wurde ja aufgrund der Klage der Grünen Liga nicht umgesetzt. Das Verwaltungsgericht Leipzig hat die Klage zwar abgewiesen, aber derzeit liegt eine Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht vor.
Bachfest Leipzig 2020: »Bach – We Are Family!«
Bachfest Leipzig: Konzert in der Thomaskirche. © Bachfest Leipzig/Gert Mothes

© Bachfest Leipzig/Gert Mothes

Am 15. November, um 9 Uhr (MEZ), startet der Vorverkauf für das Bachfest Leipzig 2020. Unter dem Motto »BACH – We Are FAMILY!« reisen vom 11. bis zum 21. Juni 2020 zirka 50 Bach-Chöre, -Gesellschaften, -Festivals und -Vereinigungen aus sechs Kontinenten in die Stadt an der Pleiße, um im größten ›Fest‹ der globalen Bach-Familie aller Zeiten den Komponisten an seinem Hauptwirkungsort gemeinsam zu feiern.
Sachsens Staatsregierung muss sich jetzt ernsthaft mit der Gemeinschaftsschule beschäftigen
Dr. Matthias Rößler und Doreen Taubert, Vertrauensperson des Volksantrags „Längeres gemeinsames Lernen in Sachsen“. Foto: Bündnis „Gemeinschaftsschule in Sachsen“

Foto: Bündnis „Gemeinschaftsschule in Sachsen“

Für alle LeserAm Montag, 11. November, erklärte der Präsident des Sächsischen Landtages, Dr. Matthias Rößler, den Volksantrag des Bündnisses „Gemeinschaftsschule in Sachsen – Länger gemeinsam Lernen“ für formal zulässig. Das teilte er dem Bündnis, das landesweit über 50.000 Unterschriften für den Antrag gesammelt hatte, schriftlich mit. Am 13. November machte das Bündnis die Nachricht öffentlich. Und siehe da: Selbst die CDU schwenkt ein bisschen ein.
Am 8. Mai 2020 in der Arena Leipzig: Pet Shop Boys – „Dreamworld – The Greatest Hits Live“-Tour
Pet-Shop-Boys © FKP

© FKP

„Mode ist vergänglich. Stil niemals.“ Mit diesem Zitat hat Coco Chanel sicher nicht die Pet Shop Boys gemeint und doch könnte es über der langen Karriere von Großbritanniens erfolgreichstem Duo stehen, wenn sie jetzt auf ihre „Dreamworld - The Greatest Hits Live“-Tour nach Deutschland kommen. Neil Tennant und Chris Lowe waren immer schon alles: Electro-Pioniere und Könige des Pop, verehrte Helden der Fans und Kritikerlieblinge, Rampensäue und Gentlemen. Musikalische Moden konnten sie immer wieder beeinflussen aber niemals dazu bringen, ihren ganz eigenen Weg zu verlassen.
Großveranstaltungen, Museen, Bäder und Konzerthäuser der Region zählen 13 Millionen Besucher im Jahr
Geschäftslage der Kultur- und Freizeiteinrichtungen in der Region Leipzig. Grafik: IHK zu Leipzig

Grafik: IHK zu Leipzig

Für alle LeserWie weiter mit dem Tourismus in der Region Leipzig? Das ist ja die eigentliche Frage, die über der neuen IHK-Studie zur Kultur- und Freizeitwirtschaft in der Region Leipzig stand. Eine solche gab es das letzte Mal vor zehn Jahren. Wobei die Studie im Grunde nur die Attraktionen beleuchtet – jene Häuser und Veranstaltungsorte, die die Touristen in die Region locken. Rund 16 Millionen Besucher jährlich zählen die tourismusrelevanten Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie Großveranstaltungen in der Region Leipzig.
Ein Buch würdigt jetzt den Schöpfer des schönsten Leipziger Kupferstiches
Dr. Eckhard Jäger: Johann George Schreiber (1676–1750). Cover: Verlag Rockstuhl

Cover: Verlag Rockstuhl

Für alle LeserMan liest den Namen, kommt aber nicht gleich auf die Idee, dass auch ein Kupferstecher eine eigene Lebensgeschichte haben könnte, spannend genug für einen Eintrag in Zedlers Lexikon, reichhaltig genug aber auch für ein ganzes Buch. Das hat jetzt der in Lüneburg lebende Kulturhistoriker Dr. Eckhard Jäger geschrieben. Und der Aufhänger: der schönste und präziseste Kupferstich der Leipziger Innenstadt.
Berliner Landschaftsarchitekten gewinnen Ersten Preis beim Wettbewerb für den Sellerhäuser Bogen
Hier beginnt der Bahnbogen: Brückenkopf an der S-Bahn-Station Anger-Crottendorf. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDinge dauern in Deutschland. Das wird gern beklagt, hat oft aber auch ganz handfeste Gründe. Seit 2014 arbeitet die Stadt Leipzig an der Idee, aus dem Sellerhäuser Bahnbogen eine grüne Meile auf dem alten Bahndamm zu machen, der den Leipziger Osten durchzieht. Früher fuhr hier mal die S-Bahn. Aber selbst der Erwerb des Bahnbogens von der Bahn dauerte über zwei Jahre Jahre, konnte Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau am Mittwoch, 13. November, feststellen.
Verena Noll und Peter Schneider im Doppel-Interview: „Na, vor allem um die Buchkinder zu unterstützen!“
Schauspieler Peter Schneider ist gemeinsam mit Sandra Borgmann und Verena Noll am 15. November bei den Buchkindern zu Gast. Foto: Agentur Imdahl, Mine Seumel

Foto: Agentur Imdahl, Mine Seumel

Für alle LeserDen Buchkinder-Leseabend am 15. November 2019 werden neben Sandra Borgmann mit Verena Noll und Peter Schneider zwei weitere Schauspieler/-innen gestalten, die man in Leipzig, aber längst auch aus TV und Film kennt. Wie auch Borgmann hat sie das Engagement des Vereins für die Kinder und ihre selbstgeschriebenen und illustrierten Geschichten überzeugt. Nun werden sie diese am Freitag selbst vortragen. Zeit für ein Doppel-Interview mit den beiden rings ums Lesen, Literatur und Bildung.
Die besten süßen Rezepte aus dem Erzgebirge: Lauter Getzen-, Bäbe- und Stollenrezepte aus dem sächsischen Hochland
Regina Röhner: Die besten süßen Rezepte aus dem Erzgebirge. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEinen besonderen Namen hat die Reihe nicht. Sie hat nur ein einheitliches quadratisches Format und entführt die Leser in den Reichtum regionaler deutscher Küchen - und nun auch Backstuben. Denn ein solches Rezeptbuch für das Erzgebirge gibt es schon. Nun folgt der süße Teil aus dem Land der Bergleute, gern auch Weihnachtsland genannt. Marketing ist alles. Und Stollen und Lebkuchen kommen natürlich auch drin vor.
Verfassungsschutz darf vier sächsische Musikbands nicht mehr als „linksextremistisch“ bezeichnen + Videos
Gordian Meyer-Plath. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDer sächsische Verfassungsschutz steht seit Längerem in der Kritik, mehrere Musikbands zu beobachten und pauschal als „linksextremistisch“ einzustufen. Dies sei ein Eingriff in die Kunstfreiheit, argumentieren die Kritiker/-innen. Vier linke Bands haben deshalb gegen den Verfassungsschutz geklagt und nun vor dem Verwaltungsgericht Dresden Recht bekommen.
100 Sächsische Grafiken: „Kräftemessen“ im Museum für Druckkunst Leipzig!
copyright beim Künstler

copyright beim Künstler

Zum ersten Mal ist die Biennale „100 Sächsische Grafiken“ der Neuen Sächsischen Galerie Chemnitz zu Gast im Museum für Druckkunst Leipzig. Vom 15.11.2019 bis 9.2.2020 sind 100 Arbeiten von 78 sächsischen Künstlerinnen und Künstlern zum Motto „Kräftemessen“ zu sehen.
Grenzen. Los. Recherche über deutsch-deutsche Perspektiven
Laetitia und Mathieu Mazzott, Foto: Nina Schymczyk

Foto: Nina Schymczyk

Die Theaterspiele Mazzotti nehmen dies zum Anlass, die z. T. recht einseitig wirkende Berichterstattung zu hinterfragen und sprechen lieber selbst mit den Menschen, über die so viel geschrieben und debattiert wird. Diese Menschen sind sehr unterschiedlich, aber alle im Osten geboren und aufgewachsen. Sie kommen zu Wort und erzählen uns ihre ganz eigene Wendegeschichte.