Gefahren am Spielfeldrand – wenn Fotografieren wehtut

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 74, seit Freitag, 20. Dezember 2019 im HandelFür FreikäuferDie Zuschauer nehmen sie höchstens als Randfiguren wahr: Fotografen und Kameraleute, die bei sportlichen Ereignissen für bunte Bilder auf den verschiedensten Medienkanälen sorgen. In aller Regel sind wir Bilderproduzenten – ich schreibe „wir“, weil auch ich einer von ihnen bin – mit dieser Nebenrolle ganz zufrieden. Doch da beim Sport oft diverse Dinge durch die Gegend fliegen – z. B. Bälle, Speere, Kugeln, Disken und manchmal auch die Sportler selbst – werden wir zuweilen jäh aus unserem Schattendasein in den Mittelpunkt gezerrt.
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Dann aber ist es meist gefährlich und tut weh. Mir selbst ist diesbezüglich zum Glück (dreimal Holz!) noch nichts Schlimmes widerfahren, doch war ich schon des Öfteren Augenzeuge, als es ganz in meiner Nähe den einen oder die andere meiner Leipziger Kollegen/-innen hart erwischte. Drei von ihnen haben sich bereiterklärt, der LEIPZIGER ZEITUNG (LZ) ihre Geschichte zu erzählen.

Christian Modla ist ein erfahrener Pressefotograf, der vermutlich schon alle Sportarten der Welt irgendwann einmal vor die Linse bekommen hat. Doch selbst so ein routinierter und umsichtiger Profi wie er ist nicht vor bösen Überraschungen gefeit. „Bei der Handball-WM der Frauen 2017 habe ich im Spiel Schweden gegen Dänemark gerade meine Bilder auf der Kamera gecheckt und dabei mit dem Kopf nach unten aufs Display geschaut.

Eine Schwedin hat in diesem Moment aus spitzem Winkel beim Wurf das Tor verfehlt, wodurch mich der Ball volle Kanne an der Stirn traf. Das hat ganz schön gezwiebelt und mir für den Rest des Spiels eine gesunde Gesichtsfarbe verpasst“, erinnert sich Modla. „Zum Glück war es nur die Stirn. Wenn ich das Ding voll ins Gesicht bekommen hätte, wäre ich wohl buchstäblich mit einem blauen Auge davongekommen.“

Doch so richtig erwischt hatte es ihn bei einem Fußballspiel der Regionalliga Nordost im Sommer 2018. Der 1. FC Lok Leipzig stand im Bruno-Plache-Stadion dem SV Babelsberg gegenüber. Dabei kam es unweit der Fotografen zu einem packenden Zweikampf, in den auch Lok-Stürmer Matthias Steinborn verwickelt war. „Beide schenkten sich nichts und zogen voll durch“, so Modla, der in diesem Moment noch nichts Schlimmes ahnte. „Beide waren aber so im Lauf, dass sie an der Seitenlinie noch volle Fahrt hatten. Der Gegner kam noch irgendwie an mir vorbei, Steinborn aber nicht.

Er versuchte zwar noch, über mich drüber zu springen, blieb aber hängen und flog in hohem Bogen auf die Aschenbahn. Dort blieb er mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen. Mich hat er dabei komplett vom Stuhl gekickt, und ich war tatsächlich etwas benommen von diesem Crash. Gerührt hat mich anschließend die Sorge der Fotografenkollegen, die sogar ein Sanitätsteam geholt haben, damit sie mich in Augenschein nehmen.“

Matthias Steinborn konnte anschließend glücklicherweise weitermachen und zeigte im Nachgang eine starke Geste: „Zwei Tage nach dem Vorfall hatte ich einen Anruf von ihm auf dem Handy. Er hatte sich meine Nummer besorgt und wollte sich erkundigen, ob es mir gutgeht“, war auch Christian Modla beeindruckt. Für ihn selbst war die Aktion ebenfalls glimpflich ausgegangen. „Für Außenstehende scheint das ganz schön krass ausgesehen zu haben, ich selbst habe es gar nicht so spektakulär wahrgenommen. Ich war in der Folgewoche noch mal beim Chiropraktiker, der ein paar Blockaden gelöst hat, die vermutlich von der Kollision stammten. Ansonsten habe ich aber keine Schäden davongetragen.“

Das Titelblatt der letzten LZ für 2019. Leipziger Träume zum Jahresschluss. Foto: Screen LZ

Das Titelblatt der letzten LZ für 2019. Leipziger Träume zum Jahresschluss. Foto: Screen LZ

Von einem unerwarteten sportlichen Körperkontakt weiß auch Swen Frommolt zu berichten. Er war im Februar 2017 bei der Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaft in der Arena Leipzig als Kameramann im Einsatz, seine Bilder flimmerten live über die Videowand. „Ich hatte unter anderem die Aufgabe, die Startvorbereitungen für die 400-Meter-Vorläufe zu drehen“, erinnert er sich für die LZ. „Ich habe also ganz vorschriftsmäßig vor dem Betreten der Bahn nach links und rechts geschaut und bin dann zur Außenbahn gegangen und habe gefilmt, wie sich die Sportlerin vorbereitet, wie sie ihren Startblock zurechtmacht und den Start probt.“

Die Sportlerin, um die es hier geht, war Laura Müller vom LC Rehlingen, die als eine der Favoritinnen an den Start ging. Wie die Aufnahmen einer anderen Kamera später zeigten, hatte sie während der gesamten Startvorbereitungen den Kopf unten und war dermaßen „im Tunnel“ der Konzentration, dass sie überhaupt nicht wahrnahm, dass dort ein Kameramann vor ihr stand. „Ich war mit meiner Kamera live drauf, als es plötzlich einen heftigen Hieb gab“, so Frommolt.

„Kurz darauf fand ich mich auf dem Boden wieder. Offenbar war ich einen Moment ausgeknockt, denn ich weiß nicht mehr, wie ich gestürzt bin. Als ich wieder zu mir kam, kniete ich unten, die Kamera war Schrott und die Kopfhörer lagen daneben. Ich dachte: ‚Was ist denn hier los?‘ Ich war noch ziemlich benommen und die Nase tat mir fürchterlich weh. Da kam die Läuferin auf mich zu und sagte: ‚Entschuldigung, war mein Fehler.‘

Ich bin dann von der Bahn runter, meine Nase hat geblutet und was kurios war: Es interessierte sich wirklich niemand für mich. Das hat mir im Nachhinein auch etwas zu denken gegeben.“ Erst dem Engagement von Kim Löwe, einer ehemaligen Leipziger Leichtathletin, die als Fotografin für die Kampfrichter im Einsatz war, war es zu verdanken, dass sich überhaupt ein Sanitäter der Verletzung von Swen Frommolt annahm. „Die Nase war noch zwei, drei Tage lang taub“, erinnert er sich und schmunzelt kopfschüttelnd: „Ich hätte nie gedacht, dass mir ausgerechnet bei der Leichtathletik mal etwas passieren würde.“

Auch für die Läuferin Laura Müller hatte dieser Zusammenprall unangenehme Folgen, die bis heute auf ihrer Wikipedia-Seite nachzulesen sind: „2017 stieß Müller beim Probestart vor ihrem 400-Meter-Vorlauf bei den Deutschen Hallenmeisterschaften mit einem Kameramann zusammen, bestritt das Rennen dennoch, war Zweitschnellste, musste aber wegen Schmerzen im Bereich der Halswirbel auf das Finale verzichten und die Hallensaison vorzeitig für beendet erklären.“

Tja, und neben diesen und anderen Unfällen, die im Eifer des Gefechts manchmal unvermeidlich passieren, gibt es zuweilen Gefahrenquellen, die wirklich vermeidbar sind: Maskottchen! Ich persönlich empfinde Maskottchen ja als kommerzialisierten Firlefanz und bin mir sicher, auch Dirk Brzoska hätte gern auf diese Begegnung während der 7. Erdgas-Athletics im Februar 2010 in der Arena Leipzig verzichtet: „Ich saß an der Weitsprung-Grube und hatte eine Fotoweste an, in deren Taschen sich zwei große Objektive befanden, die durch die gebückte Haltung bereits an meine Rippen gepresst waren“, beschreibt Brzoska die Ausgangssituation. „Irgendwann sah ich aus dem Augenwinkel, wie Berlino (Maskottchen der Leichtathletik-WM 2009 in Berlin/d. Red.) auf mich zutaumelte.

Er tat so, als wenn er stolperte und nicht mehr rechtzeitig vor mir abbremsen konnte. Er hat dieses Stolpern dann so lange herausgezögert, bis er mit seinem ganzen Gewicht voll auf mich draufkrachte. Ich war stinksauer, da mir völlig klar war, dass das kein Unfall sondern pure Absicht gewesen war“, so Brzoska. „Ich habe erst mal weiter fotografiert und durch das Adrenalin noch nicht viel gemerkt. Am Abend kamen aber so starke Schmerzen, dass ich in die Notaufnahme gefahren bin. Die Diagnose: eine angebrochene Rippe. Ich wurde zwei Wochen krankgeschrieben und bekam dann eine Art Korsett verordnet, das ich einige Zeit tragen musste.“

Die gute Nachricht lautet: Zum aktuellen Zeitpunkt geht es allen drei erwähnten Journalisten blendend. Auf dass es auch im neuen Jahr so bleibe! In diesem Sinne: Gut Bild an alle Fotografen und Kameraleute da draußen – und immer schön die Augen offen halten.

* Leserclub *Leipziger ZeitungUnfälleSportfotografie
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