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Die Woche: Gemischte Gefühle bei den Ballsportarten und Südostdeutsche Meister

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    Im Sportkalender der Stadt gibt es keine Leerstellen und nicht nur den hochklassigen Ballsport. Die Leipziger Volleyballer, Basketballer und Floorballer punkteten unterschiedlich, die Puck-Jäger von den Icefighters waren auch aktiv. Außerdem fanden südostdeutsche Meisterschaften in Leipzig statt. Und außerhalb der Spielfelder wechselten Spieler die Vereine oder fanden den Weg zurück ins Training.

    Einen Volltreffer landeten in der zurückliegenden Woche die Exa Icefighters am Freitag. Mit dem 3:2 (1:1/2:0/0:1) Auswärtssieg bei den Piranhas Rostock gelang es, die vergangene Woche zu Hause verlorenen Punkte gegen Hannover zurückzuerobern. Die Jungs vom Kohlrabi-Zirkus mussten auf vier Mann verzichten und überzeugten kämpferisch. Torhüter Eric Hoffmann war der Mann des (Leipziger) Spiels.

    Auch die Floorballer und Floorballerinnen des MFBC waren am Wochenende siegreich. Die Frauen siegten 9:3 gegen die ETV Piranhas aus Hamburg und die Herren durch ein Tor von Björn Hoppe mit 7:6 nach Verlängerung gegen die Herren desselben Vereins. Für beide war es das erste Pflichtspiel des Jahres.

    Weniger erfolgreich waren die Basketballer der Uni-Riesen. Nach turbulenten Jahren spielen die Uni-Riesen ohnehin derzeit „nur“ in der 2. Regionalliga. Dort verloren sie am Samstag gegen den favorisierten Tabellen-Zweiten TV Goldbach 69:72. Obwohl die Hausherren, bisher Tabellen-Dritter, furios aufspielten und mit 40:35 sowie mit 59:51 führten, konnten sich die Gäste noch durchsetzen.

    Besser lief es dagegen bei den L.E. Volleys. Die Jungs von der Leplaystraße holten sich im Heimspiel gegen den SV Schwaig vor 260 Zuschauern einen wichtigen 3:2 (23:25/25:20/19:25/25:17/15:13)-Erfolg und klettern damit vorerst wieder auf Platz 10 der 14er-Staffel. In der kommenden Woche reisen die Volleyballer zum Auswärtsspiel beim direkten Konkurrenten FT Freiburg und eine Woche später zu den Volleys nach Friedrichshafen. Zwei Siege würden dem Team von Trainer Christoph Rascher noch mehr Luft verschaffen.

    Apropos Luft verschaffen

    Die wollen sich auch die Handballer des SC DHfK verschaffen, die am Donnerstag in die Vorbereitung auf die Rückrunde gestartet sind. Chefcoach André Haber muss diesmal improvisieren, denn gleich fünf Spieler sind bei der Handball-EM in Norwegen, Schweden und Österreich. Philipp Weber musste sich gestern mit der deutschen National-Sieben den starken Spaniern mit 26:33 geschlagen geben. Haber will den Kader mit U23-Spielern auffüllen.

    Am Dienstag reist das Team in die Sportschule Barsinghausen. Am 2. Februar steht das erste Rückrunden-Spiel gegen den HC Erlangen an.

    Ebenfalls in der Vorbereitung auf die neue Saison befinden sich derzeit die Fußballer der BSG Chemie und des 1. FC Lok. Während Lok beim Sonneland-Cup in Sömmerda im Halbfinale scheiterte, schaffte es Chemie beim Glück-Auf-Turnier in Borna bis ins Finale. Doch wie im Sachsenpokal mussten sich die Leutzscher dem FC Eilenburg aus der Oberliga geschlagen geben.

    Besser lief es am Freitag auf dem Feld. Beim Testspiel gegen das Landesklasse-Team des ESV Delitzsch siegte Chemie mit 8:1. Tommy Kind traf dreimal.

    Lok sicherte sich unter der Woche die Dienste von Fabian Guderitz. Der Torhüter wechselt von Wacker Nordhausen nach Probstheida. Guderitz hatte den nach dem Wechsel von Heiko Scholz ins Traineramt gerückten Timo Berbig ersetzt. Er bestritt die letzten sechs Spiele im Jahr und kassierte sechs Tore. Guderitz heizt den Konkurrenzkampf im Lok-Tor mit Lukas Wenzel und Herbert Schöttel weiter an.

    Benjamin Kirsten wartet hingegen weiter auf einen Spender-Meniskus. Zum Probetraining hat sich außerdem Ishmael Schubert-Abubakari eingefunden. Der Nachwuchsstürmer des Halleschen FC kam bisher dort nicht zum Zug. Gut möglich, dass er nun bei Lok landet. Eine offizielle Bestätigung seiner Verpflichtung steht noch aus.

    Und zum Schluss noch ein paar Ehrungen

    Der Nordische-Kombinierer Eric Frenzel vom SSV Geyer wurde von den sächsischen Sportjournalisten zum sechsten Mal in Folge zu Sachsens Sportler des Jahres gekürt. Denise Herrmann vom WSC Erzgebirge Oberwiesenthal ist sein Pendant bei den Frauen. Die Biathletin holte sich 2019 bei der WM im schwedischen Östersund einen kompletten Medaillensatz.

    Die sächsische Mannschaft des Jahres 2019 ist das Bobteam um Francesco Friedrich mit den Anschiebern Thorsten Margis, Martin Grothkopp, Candy Bauer, Alexander Schüller und Florian Kunze. Die Wintersportler setzten sich gegen RB Leipzig durch.

    Tim Specht vom TV 1884 Marktheidenfeld war für die sächsische Sportlerwahl nicht nominiert, was sicher daran gelegen hat, dass Marktheidenfeld in Unterfranken liegt. Einen Sieg konnte er dennoch landen. Seit Sonntag darf er sich südostdeutscher Badminton-Meister nennen. Der ATV Volkmarsdorf hatte die Meisterschaft an diesem Wochenende in der Sporthalle der Sportoberschule ausgerichtet. Das Turnier wurde gar live im Internet übertragen.

    Weitere (Südost-)Deutsche Meister: Brid Stepper, ebenfalls aus Marktheidenfeld, im Damen-Einzel, Tobias Wadenka (TSV Neuhausen-Nymphenburg) mit Oliver Roth (TSV 1906 Freystadt) im Herren-Doppel sowie Pia Becher und Helena Storch (TSV Neubiberg/Ottobrunn 1920) im Damen-Doppel.

    Die Woche: Von Verletzungspech, Anfängen und (Miss-)Erfolgen

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