Artikel zum Schlagwort Kopfnoten

Betragen, Ordnung, Fleiß ...

Statt Kopfnoten: Die schriftliche Beurteilung des Einzelnen als Lösung?

© Leipziger Zeitung

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 74, seit 20. Dezember im HandelRückblick: Das Verwaltungsgericht Dresden hatte im Oktober entschieden, dass Kopfnoten auf „für Ausbildungsplatzbewerbungen erforderlichen Zeugnissen“ nur zulässig sind, „wenn der parlamentarische Gesetzgeber eine entsprechende Regelung im Schulgesetz getroffen hat.“ Da es in Sachsen keine gibt, muss der Gesetzgeber nun eine andere Lösung finden. Den politischen Strömungen entsprechend wird er einfach das Schulgesetz entsprechend anpassen. Weiterlesen

Aus dem Alltag eines Lehrers

Lehrerleben: Die zwei Probleme mit den Kopfnoten

© Marko Hofmann

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 73, ab Freitag, 29. November 2019 im HandelFür FreikäuferEs gibt eine neue Diskussion, die im erfolgreichen Bildungsland Sachsen Gemüter erhitzt und Glaubenskämpfe heraufbeschwört. Dürfen Schüler in „für Ausbildungsplatzbewerbungen erforderlichen Zeugnissen“ Kopfnoten erhalten? Für das Verwaltungsgericht Dresden ist klar, dass es nur zulässig ist, „wenn der parlamentarische Gesetzgeber eine entsprechende Regelung im Schulgesetz getroffen hat.“ Im sächsischen Schulgesetz gibt es diese nicht. Weiterlesen

Gerichtsurteil

Kopfnoten in sächsischen Schulzeugnissen sind teilweise rechtswidrig

Foto: Pawel Sosnowski

Für alle LeserDie sogenannten Kopfnoten in sächsischen Schulzeugnissen stehen von manchen Seiten in der Kritik, weil es kaum möglich sei, das Sozialverhalten von Schüler/-innen mit vier Zahlen zusammenzufassen. Nun hat ein Gericht entschieden, dass Kopfnoten in jenen Zeugnissen rechtswidrig sind, die für die Bewerbung für einen Ausbildungsplatz erforderlich sind. Der Landtag könnte aber eine Änderung beschließen. Das Kultusministerium will zunächst gegen das Urteil in Berufung gehen. Weiterlesen

Entscheidung des OVG zu Kopfnoten in Sachsen

Mit seinen Kopfnoten steckt Sachsen noch immer im Disziplinierungsdenken des Kaiserreichs fest

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserKopfnoten stammen aus einer Zeit, als Schulen vor allem dazu da waren, gehorsame Untertanen heranzuziehen. Sie erzählen von einem Obrigkeitsdenken, das den unangepassten Schüler als Problem sieht, nicht die veraltete Art der Wissensvermittlung. Aber das Sächsische Oberverwaltungsgericht unterstützt nun die Haltung der sächsischen Regierung, die nicht nur mit den Kopfnoten mental im vorletzten Jahrhundert verhaftet ist. Weiterlesen

SPD-AG Bildung zum Urteil zu Kopfnoten in Sachsen

Kopfnoten verstoßen nicht nur gegen die Verfassung, sie pressen Kinder in völlig falsche Schablonen

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Debatte um Kopfnoten ist in Sachsen nach der Wende nie abgeflaut. Wende diesmal ohne Gänsefüßchen. Denn gerade Sachsens Politik zeigt, wie viel man vom obrigkeitsstaatlichen Denken der DDR übernommen hat. Man gängelt und maßregelt die Bürger lieber, als sie wirklich zu selbstbewusster Demokratie zu befähigen. Dass die Kopfnoten sogar gegen die Verfassung verstoßen, musste jetzt erst ein Gericht feststellen. Weiterlesen

Debatte um Kopfnoten

Chance nutzen: schriftliches Feedback statt Kopfnoten

Zur aktuellen Debatte um die Kopfnoten in Sachsen erklärt die Arbeitsgemeinschaft für Bildung der SPD Leipzig ihre Position. Der Vorsitzende, Pädagoge Johannes Neumann, und seine Stellvertreterin, Bildungsforscherin Prof. Große, führen aus: „Kopfnoten sind ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Kultusminister Piwarz will an diesem altertümlichen Instrument auch nach dem Gerichtsurteil festhalten, das irritiert. Es ist seit langem bekannt, dass Noten weder die suggerierte Vergleichbarkeit noch eine irgendwie geartete Objektivität gewähren.“ Weiterlesen