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Shoa

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Träumer Henry Lewkowitz vom Erich-Zeigner-Haus. Foto: LZ

Wenn Leipziger/-innen träumen: Politische Bildung und Erinnerungskultur stärker verankern

Seit 2014 sitz die Alternative für Deutschland (AfD) im Sächsischen Landtag und dieses Jahr wurde sie zum zweiten Mal in den deutschen Bundestag gewählt. Dies sind Entwicklungen, die mich nicht überraschen, aber entrüsten. Mein Name ist Henry Lewkowitz und meine Träume für Leipzig entstehen nicht im luftleeren Raum, sondern werden stark von der gesamtgesellschaftlichen und politischen Situation unseres Landes geprägt.

Gedenken an Opfer der Shoa am 9. November in Wurzen

Die Aktionsgruppe „Stolpersteine“ lädt um 18.00 Uhr in die Innenstadt von Wurzen ein, um der jüdischen Bürger/-innen unserer Stadt zu gedenken, die durch den Nazi-Terror vertrieben oder ermordet wurden.

Das Ausstellungszelt ist eröffnet – zur Jüdischen Woche in Leipzig

In Deutschland wurde über die Schoah und die Verbrechen des Nationalsozialismus bereits viel recherchiert und dokumentiert – historisch „aufgearbeitet“. Wie sieht es aber auf der familiären Ebene aus? Gezeigt werden persönliche Geschichten, Möglichkeiten der Aufarbeitung und die Geschichte der Marsch des Lebens-Bewegung.

Naschuwa, Foto: connewitzer kulturkreuz e.V

Mehr als Klezmer: Naschuwa erkunden jüdische Musik-Kultur

Ihre Musik ist eine Entdeckungsreise – mit Geige, Kontrabass, Akkorden und Gitarre erkundet die Band Naschuwa die vielen Facetten jüdischer Musik: Naschuwa spielen Klezmer – ganz traditionell ohne Klarinette – und spannen den Bogen zu Stücken israelischer Singer/Songwriter.

Marsch des Lebens in Leipzig auf dem Richard Wagner Platz. Foto: Luca Kunze

Video: “Marsch des Lebens” in Leipzig erinnert an die Shoah

Rund 150 Menschen haben sich gestern am 11. April am “Marsch des Lebens” zum Jom HaShoa („Tag der Shoah“) in Leipzig beteiligt. Bei strömendem Regen und Hagel liefen sie vom Richard-Wagner-Platz bis zum Marktplatz. Dort wurde bei einer öffentlichen Kundgebung den Opfern des Holocaust gedacht und vor der Aktualität der Gefahr durch Antisemitismus gewarnt. Der Marsch verlief weitestgehend frei von Störungen. Zweimal hatten sich drei junge Männer dem Zug genähert, die Parolen “Freiheit für Israel” und “Scheiß Israel” skandiert und sich dabei selbst gefilmt. Da sie sich jedoch schnell wieder entfernten, blieben die Aktionen ohne Folgen für den Ablauf der Demonstration.

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