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Leipziger Forschende untersuchen historische Quellen zur bisher unbekannten Dürreperiode von 1302 und 1307

Forschungen zum Klimawandel und zu den Temperaturentwicklungen in der jüngeren Menschheitsgeschichte gibt es jede Menge. Und auch Erkenntnisse zu markanten Klimaveränderungen in den letzten 2.000 Jahren. Aber wie wirkten die sich eigentlich auf die menschliche Zivilisation aus? Ein Thema, das eigentlich noch viel wichtiger ist und mit dem sich jetzt Forschende aus Leipzig beschäftigen – indem sie in die Archive alter europäischer Städte gehen.

Ringvorlesung im Sommersemester: Sieger auf Beutezug oder: Wem gehört die Kunst?

Der systematische Raub von Kunst und Kulturgütern durch die Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkrieges hat spätestens seit dem spektakulären Fall Gurlitt an medialer Aufmerksamkeit gewonnen.

Das östliche Europa und die Welt – Gemeinsame Jahrestagung

Das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) und der Leibniz-WissenschaftsCampus „Eastern Europe – Global Area“ (EEGA) laden vom 3.-5. Juli 2018 zu einer gemeinsamen Jahrestagung.

Buchvorstellung: „Geschichte bauen. Architektonische Rekonstruktion und Nationenbildung“

Dem Wiederaufbau symbolträchtiger, zerstörter Baudenkmäler wurde und wird bis heute immer wieder eine wichtige Rolle für nationale Bewusstseinsbildung, Selbstbehauptung und oftmals auch Abgrenzung beigemessen. Dies gilt besonders für werdende, junge und im Umbruch befindliche Nationalstaaten.

Die alte Propsteikirche in Leipzig: Einblicke in die Planungs- und Baugeschichte

Die am Rosental gelegene, derzeit akut vom Abriss gefährdete ehemalige Propsteikirche St. Trinitatis (1982) gehört – bis hin zu vielen konkreten baulichen Details sowie der Innenraum- und künstlerischen Ausgestaltung – zu den interessantesten und auch aufwendigsten Kirchenneubauten der DDR. Trotzdem war die Kirchgemeinde mit diesem Gebäude aufgrund seiner langen, mit vielen Rückschlägen behafteten Entstehungsgeschichte nie ganz zufrieden.

Constanze Fritzsch über Carlfriedrich Claus und Ernst Bloch

Carlfriedrich Claus, der 1940 die Schriften des Philosophen der konkreten Utopie, Ernst Bloch, und des Marxismus-Leninismus für sich entdeckte, integrierte diese ab 1959 in sein Werk. Noch bevor er 1960 den damals in Tübingen ansässigen Bloch zum ersten Mal brieflich zu kontaktieren versuchte, vertiefte er sich 1952/53 in Subjekt – Objekt und Avicenna und die aristotelische Linke. Bis 1988 – kurz vor dem Tod Karola Blochs, die den Briefwechsel für ihren erblindenden Ehemann übernahm – entspann sich eine Korrespondenz, in der Claus immer wieder die existenzielle Bedeutung von Blochs Werk für sein Leben und sein Schaffen zum Ausdruck brachte. Der Künstler erhob Blochs Schriften zu seinem Lebensprojekt.

Wie wird Geschichte gemacht und gebraucht? – Jahrestagung des GWZO

Das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) in Leipzig lädt am 23. und 24. Oktober 2017 alle Interessierten zur traditionellen Jahrestagung in Specks Hof. Unter dem Motto: „Ostfaktisch: Herstellung, Aneignung, Beugung – Geschichte(n) im Fokus von Politik, Wissenschaft und Kunst“ widmet sich das Institut einer brennenden Frage der Zeit: Wie wird Geschichte gemacht, gebraucht und nicht zuletzt missbraucht? Immer häufiger begegnen wir Geschichtsbeugung – häufig bewusst instrumentalisiert und gesteuert von oben, von Seiten der politisch Verantwortlichen und Regierungen in Ost und West.

Wissenschaftsministerin Dr. Stange gratuliert Geisteswissenschaftlern der Universität Leipzig zur Aufnahme in Leibniz-Gemeinschaft

Zur Aufnahme des Geisteswissenschaftlichen Zentrums Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO) der Universität Leipzig in die Leibniz-Gemeinschaft und die Umbenennung in „Leibniz-Institut für Kultur und Geschichte des östlichen Europas“ ab 1. 1. 2017 erklärt Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Ich gratuliere den Leipziger Osteuropaexperten ganz herzlich. Die nun endgültige Umwandlung des GWZO in ein Leibniz-Institut ist ein Riesenerfolg und eine Würdigung der interdisziplinären Forschung des Zentrums.“

Ringvorlesung und Kolloquium: Räume der Migration. Das östliche Europa im Vergleich

Migration erschüttert bestehende Raumordnungen und schafft gleichzeitig neue Raumformate - manche von ihnen von langfristiger und stabiler Natur, andere dagegen nur von kürzerer Dauer. Zugleich passen Gesellschaften, wenn sie mit Migration konfrontiert sind, ihre bisherige Praxis der Kontrolle des Raumes an und suchen nach neuen Möglichkeiten der Ordnung. Das aktuelle Flüchtlingsgeschehen fordert eine vergleichende historische Einordnung heraus.

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