Artikel zum Schlagwort GWZO

Gastvortrag von Tanja Scheffler am GWZO

Die alte Propsteikirche in Leipzig: Einblicke in die Planungs- und Baugeschichte

Foto: Ralf Julke

Die am Rosental gelegene, derzeit akut vom Abriss gefährdete ehemalige Propsteikirche St. Trinitatis (1982) gehört – bis hin zu vielen konkreten baulichen Details sowie der Innenraum- und künstlerischen Ausgestaltung – zu den interessantesten und auch aufwendigsten Kirchenneubauten der DDR. Trotzdem war die Kirchgemeinde mit diesem Gebäude aufgrund seiner langen, mit vielen Rückschlägen behafteten Entstehungsgeschichte nie ganz zufrieden. Weiterlesen

Vortrag am GWZO am 21. November

Constanze Fritzsch über Carlfriedrich Claus und Ernst Bloch

Carlfriedrich Claus, der 1940 die Schriften des Philosophen der konkreten Utopie, Ernst Bloch, und des Marxismus-Leninismus für sich entdeckte, integrierte diese ab 1959 in sein Werk. Noch bevor er 1960 den damals in Tübingen ansässigen Bloch zum ersten Mal brieflich zu kontaktieren versuchte, vertiefte er sich 1952/53 in Subjekt – Objekt und Avicenna und die aristotelische Linke. Bis 1988 – kurz vor dem Tod Karola Blochs, die den Briefwechsel für ihren erblindenden Ehemann übernahm – entspann sich eine Korrespondenz, in der Claus immer wieder die existenzielle Bedeutung von Blochs Werk für sein Leben und sein Schaffen zum Ausdruck brachte. Weiterlesen

Wie wird Geschichte gemacht und gebraucht? – Jahrestagung des GWZO

Das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) in Leipzig lädt am 23. und 24. Oktober 2017 alle Interessierten zur traditionellen Jahrestagung in Specks Hof. Unter dem Motto: „Ostfaktisch: Herstellung, Aneignung, Beugung – Geschichte(n) im Fokus von Politik, Wissenschaft und Kunst“ widmet sich das Institut einer brennenden Frage der Zeit: Wie wird Geschichte gemacht, gebraucht und nicht zuletzt missbraucht? Immer häufiger begegnen wir Geschichtsbeugung – häufig bewusst instrumentalisiert und gesteuert von oben, von Seiten der politisch Verantwortlichen und Regierungen in Ost und West. Weiterlesen

Wissenschaftsministerin Dr. Stange gratuliert Geisteswissenschaftlern der Universität Leipzig zur Aufnahme in Leibniz-Gemeinschaft

Foto: Götz Schleser

Zur Aufnahme des Geisteswissenschaftlichen Zentrums Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO) der Universität Leipzig in die Leibniz-Gemeinschaft und die Umbenennung in „Leibniz-Institut für Kultur und Geschichte des östlichen Europas“ ab 1. 1. 2017 erklärt Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Ich gratuliere den Leipziger Osteuropaexperten ganz herzlich. Die nun endgültige Umwandlung des GWZO in ein Leibniz-Institut ist ein Riesenerfolg und eine Würdigung der interdisziplinären Forschung des Zentrums.“ Weiterlesen

Ringvorlesung und Kolloquium: Räume der Migration. Das östliche Europa im Vergleich

Migration erschüttert bestehende Raumordnungen und schafft gleichzeitig neue Raumformate - manche von ihnen von langfristiger und stabiler Natur, andere dagegen nur von kürzerer Dauer. Zugleich passen Gesellschaften, wenn sie mit Migration konfrontiert sind, ihre bisherige Praxis der Kontrolle des Raumes an und suchen nach neuen Möglichkeiten der Ordnung. Das aktuelle Flüchtlingsgeschehen fordert eine vergleichende historische Einordnung heraus. Weiterlesen