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Thema

Versicherungen

Sächsische Initiative schlägt Versicherungspflicht gegen Elementarschäden für Koalitionsvertrag vor

Was gestern an Naturgefahren noch undenkbar war, hat die Menschen im Juli 2021 hart getroffen. Überflutungen durch Starkregen, Lawinen durch Schneemassen, Erdrutsche und tektonische Aktivitäten: Extreme Wetter- und Naturereignisse nehmen seit Jahren zu. Die Elementarschadenversicherung sichert Unheil dieser Art ab.

Wohngebäude besser vor Naturgefahren schützen

Die letzte Meldung über ein Starkregenereignis in Sachsen liegt erst wenige Wochen zurück. Anfang September traf es die Bewohner rund um Bautzen schwer – und das nicht zum ersten Mal. Schäden an Häusern und Hausrat kosten die Betroffenen viel Nerven und oft noch mehr Geld. Starkregenfälle, die überall auftreten und damit alle Menschen in Deutschland treffen können, werden zunehmend zum Problem. Die unzureichenden Beschlüsse des Klimagipfels von Madrid werden den Klimawandel nicht aufhalten.

Sozialverband VdK Sachsen stärkt Bündnis gegen Wucher – Gemeinsam gegen Armut und Wucher

Der Sozialverband VdK Sachsen tritt dem bundesweiten Bündnis gegen Wucher bei. Wie VdK-Landesgeschäftsführer Ralph Beckert mitteilte, nimmt der Sozialverband VdK Sachsen den morgigen internationalen Tag der Beseitigung von Armut zum Anlass, um Armut entgegenzuwirken.

Haus & Grund Sachsen lehnt Pflichtversicherung für Elementarschäden ab

Der Präsident des Landesverbandes Haus & Grund Sachsen, René Hobusch, hat anlässlich des heutigen Naturgefahrenkolloquiums der Verbraucherzentrale Sachsen dazu aufgerufen, auf die Eigenverantwortung der Grundeigentümer zu setzen, statt eine Zwangsversicherung für Elementarschäden zu fordern.

Verbraucherzentrale fordert Versicherungspflicht gegen Elementarschäden

Das Tief „Adriano“ hat in den vergangenen Tagen vielen Deutschen Sorgen gebracht. Starkregen lies Bäche anschwellen und brachte Überflutungsgefahr mit sich, ein Tornado beschädigte Häuser und die Lawinengefahr in den Bergen steigt. Vorbei ist die Gefahr nicht. „Solche Naturereignisse werden sich ständig wiederholen und auch immer wieder hohe Schäden mit sich bringen“, ist sich Andrea Heyer, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen sicher. „Damit die finanziellen Folgen solcher Naturereignisse die Menschen nicht in Existenznot bringen, müssen sie sich gegen Elementarschäden versichern“, fordert Heyer.

Absicherung gegen Naturgefahren rückläufig

Nur wenige Häuser sind gegen Naturgefahren versichert und die Tendenz ist rückläufig. Im Jahr 2015 lag laut Gesamtverband der Versicherungswirtschaft der Anteil der Gebäude, die gegen Überschwemmung, Erdrutsch, Schneedruck und Co. versichert sind, bundesweit bei gerade einmal 38 Prozent. Im Freistaat Sachsen waren demnach 47 Prozent der Gebäude versichert. Im vergangenen Jahr sank diese Quote in Sachsen auf 45 Prozent und bundesweit auf nur noch 37 Prozent. „Wir halten diese Situation im Hinblick auf die sicher kommenden Naturereignisse, wie etwa Starkregen, für höchst problematisch“, sagt Andrea Heyer, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen. „Die Lage wird sich durch weitere Informationskampagnen nicht verbessern.“

Wie sich die Pflegereform auf private Pflegezusatzversicherungen auswirkt

Ab Januar treten neue Regeln zur Pflegereform in Kraft, die auch Auswirkungen auf bestehende private Pflegezusatzversicherungen haben. Außerdem nutzen Vermittler die Situation für den Verkauf neuer Verträge. Schon im November wurden Anbieterschreiben versandt, in denen von den Verbrauchern angeblich kurzfristige Rückinformationen benötigt wurden. Diese standen jedoch nicht mit der Pflegeversicherung in Verbindung.

Bei Unfallhäufigkeit mit Straßenbahnen liegt Leipzig auf Platz 18 in Deutschland

Verkehrsunfälle mit Straßenbahn oder Bus sind nur ein kleiner Teil des Unfallgeschehens in einer Großstadt. Auch da, wo Straßenbahnen sich mühsam durchs Verkehrsgewühl klingeln. Trotzdem hat es der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) jetzt mal zu einem Untersuchungsgegenstand gemacht, um Tipps für künftige Straßenbahnplanungen zu geben. Leipzig wurde natürlich auch erfasst.

Mehr Geld zurück bei Widerspruch gegen Lebensversicherung

Rund 10.000 Euro hat einem älteren Ehepaar aus Bautzen die Versicherungsberatung bei der Verbraucherzentrale Sachsen gebracht. Sie hatten 2004 und 2007 drei fondsgebundene Lebensversicherungen abgeschlossen. Im Lauf der Zeit erkannten sie, dass diese nicht ihrem Bedarf entsprachen und finanziell kein gutes Geschäft waren. Ratsuchend wandten sie sich an die Verbraucherzentrale Sachsen.

VZS: Wohngebäudeversicherung auf den Prüfstand stellen

Starkregen hat den Juni in vielen Regionen geprägt. Kleine Bäche wurden zu reißenden Flüssen und verursachten vielerorts Gebäudeschäden. Während in Schönwetterperioden der Versicherungsschutz gegen Elementarschäden in Vergessenheit gerät, rückt das Thema bei Unwetterkatastrophen in den Fokus. So ist jetzt für Hauseigentümer wieder ein passender Zeitpunkt, den diesbezüglichen Versicherungsschutz auf den Prüfstand zu stellen. Viele Hauseigentümer sind nicht oder nicht ausreichend versichert und gehen damit existenzielle Risiken ein.

Verbraucherzentrale Sachsen und Bund der Versicherten (BdV) fordern Versicherungspflicht gegen Elementarschäden

Gestern Bad Schandau, heute Simbach und morgen? Starkregen tritt im Sommer in Deutschland immer häufiger auf und kann jede Region treffen. Solche Unwetter verursachen immer wieder große Schäden. Häufig werden dabei Gebäude so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass sie vorübergehend oder auf Dauer unbewohnbar sind. Damit ist die wirtschaftliche Existenz der Betroffenen hoch gefährdet. Für solche Situationen benötigt man Versicherungsschutz – in diesem Fall eine Elementarschadenversicherung.

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