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Weinanbau

Weinberge an der Elbe erhalten! Anträge auf Förderung für Steillagenweinbau ab heute online

Für die neue Förderung zum Erhalt von Rebflächen in Steillagen können Winzer seit heute (27. September 2019) Anträge stellen. Die entsprechenden Unterlagen sind auf dem Förderportal Umwelt, Landwirtschaft, Ländlicher Raum und Forsten zu finden. Grundlage ist die »Förderrichtlinie Startprämie für den Erhalt der Steillagenbewirtschaftung im Weinbau (RL Startprämie Weinbau/2019)«. Anträge für dieses Jahr können bis zum 31. Dezember 2019 gestellt werden.

Hobbywinzer dürfen ihr Stück Weinberg am Störmthaler See genehmigungsfrei betreiben

Es ging schon seit Jahren hin und her, seit mutige Freizeitwinzer im Leipziger Südraum ihren Traum vom eigenen Weinberg zu erfüllen versuchten. Nicht mal kommerziell. Sie wollten eigentlich nur Trauben für den Eigenbedarf anbauen, ohne den großen Weinbauregionen an der Saale oder der Elbe Konkurrenz zu machen. Doch in knurriger Regelungswut forderten die sächsischen Behörden das sofortige Ende des Weinbaus. Doch ein paar Pächter am Störmthaler See wollten sich das nicht gefallen lassen.

Sächsische Weine und Spirituosen auf der „ProWein 2019“

Der heiße Sommer 2018 hat dem sächsischen Weinanbaugebiet, das sonst eher als „Cool-Climate“-Weinbauregion gilt, zu überdurchschnittlichen Erntemengen und -qualitäten verholfen. Um das kleine, aber feine Anbaugebiet entlang der Elbe ins Bewusstsein der Verbraucher zu rücken und die Vermarktung der sächsischen Weine zu unterstützen, nimmt die Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) kommende Woche (17. bis 19. März 2019) gemeinsam mit dem Weinbauverband Sachsen e. V. sowie sieben weiteren Ausstellern aus den Branchensegmenten Wein und Sekt sowie Spirituosen an der Weltleitmesse ProWein in Düsseldorf teil.

SMS: Mehrzahl der sächsischen Winzer arbeiten redlich

Ziel des in den Monaten April und Mai durchgeführten Sonder-Landesüberwachungsprogramms war es, sich ergänzend zu den Ermittlungen der zuständigen Vor-Ort-Behörden einen Gesamtüberblick über die Verwendung von nicht zugelassenen Pflanzenschutzmitteln in sächsischen Weinbaubetrieben zu verschaffen.

Wer kontrolliert nun, dass die belasteten Weine aus Meißen aus dem Verkehr gezogen sind?

Wer es nun war, der da mit der Chemiekeule nachgeholfen hat, das wollte das sächsische Umweltministerium dann am 15. April doch nicht verraten. Obwohl man nach eigener Aussage herausgefunden hatte, welche sächsischen Winzer da verbotenerweise das Insektizid Dimethoat in seiner Weinlage in Einsatz gebracht hatten. Zuvor waren sechs Weinanbaubetriebe ins Visier der Kontrollbehörden geraten.

Geringe Kontrolldichte verträgt sich nicht mit dem Qualitätsanspruch des sächsischen Weins

Vertrauen ist immer etwas Schönes. Zum Beispiel darauf, dass die ganze Chemie, die am Anfang beim Wachsen und Gedeihen über das Grünende und Rankende gespritzt wird, am Ende nicht auch im Glas landet. Egal, ob Bier oder Wein. Aber eines ist Fakt: Dadurch, dass seltener kontrolliert wird, verringern sich die Pestizidrückstände auch im sächsischen Wein nicht. Thema für eine Grünen-Anfrage.

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