Creditreform SchuldnerAtlas 2017

Gerade in den ärmsten Leipziger Ortsteilen ist die Überschuldung am höchsten

Für alle LeserEs ist kein Zufall, dass die Creditreform Leipzig Niedenzu KG am selben Tag, als in Leipzig das „Bündnis gegen Wucher“ gegründet wurde, auch die Überschuldungszahlen für Leipzig und Region veröffentlicht hat. Denn viele Menschen mit Dauerschulden stecken nun einmal in saftigen Knebelverträgen. Gleichzeitig gehören sie meist auch zum Klientel der ewigen Niedrigverdiener. Wer eh nichts hat, zahlt doppelt und dreifach. Und kommt meist aus eigener Kraft nicht mehr aus der Misere.

Hintergrund ist die Meldung von Creditreform aus dem Herbst: Zum Stichtag 1. Oktober 2017 waren bundesweit über 6,9 Millionen Bürger über 18 Jahre überschuldet und wiesen nachhaltige Zahlungsstörungen auf. Dies waren rund 65.000 Personen mehr als noch im letzten Jahr. Da die Bevölkerung im vergangenen Jahr nochmals spürbar zugenommen hat, ist die Überschuldungsquote insgesamt leicht gesunken auf 10,04 Prozent (2016: 10,06 Prozent).

Ganz schlechte Nachricht für das dauerkriselnde Sachsen: In Sachsen (9,97 Prozent; + 0,08 Punkte) und Bayern (7,47 Prozent; + 0,11 Punkte) stieg die Überschuldungsquote am stärksten, in Thüringen minimal, während in den restlichen Bundesländern die Quoten stagnieren oder zurückgehen.

Noch liegt der Freistaat weiterhin unter dem Bundesdurchschnitt und rangiert hinter Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen auf Platz vier im Bundesländerranking.

Zur Region Leipzig, die Creditreform auswertet, zählen die Stadt Leipzig, der Landkreis Leipzig, der Landkreis Nordsachsen sowie ein Teil des Landkreises Mittelsachsen. Hier steigt die Schuldnerquote deutlich auf 12,10 Prozent (Vorjahr 11,87 Prozent). Somit sind im Raum Leipzig rund 111.000 Menschen überschuldet oder weisen nachhaltige Zahlungsstörungen auf.

Die Analyse der Daten zeigt, dass sowohl die Fälle mit hoher Überschuldungsintensität – also mit gerichtlichen Sachverhalten – als erstmals auch wieder die Fälle mit geringer Überschuldungsintensität in der Region Leipzig zugenommen haben. Fälle mit geringer Überschuldungsintensität sind eher mit geringen Schuldensummen verbunden und bilden oft eine Vorstufe im „Überschuldungskarussell“.

Und wie nicht anders zu erwarten: Die Stadt Leipzig bleibt eines der Schlusslichter im Großstadt-Ranking.

Die Schuldnerquote der Stadt Leipzig ist in diesem Jahr zwar leicht gesunken, aber das lag eher am Bevölkerungswachstum. Wer vorher schon in prekärer Beschäftigung und Schulden steckte, ist kaum herausgekommen.

Mit einer Quote von 13,43 Prozent (2016: 13,50 Prozent) bildet die Stadt Leipzig deshalb sowohl in der Region als auch in Sachsen zum wiederholten Mal das Schlusslicht. Auch im Vergleich aller Großstädte über 400.000 Einwohner zählt Leipzig zu einer der Großstädte mit dem höchsten Verschuldungsgrad in Deutschland und bleibt, wie in den letzten Jahren, auf dem vierten Rang.

Im Leipziger Stadtgebiet steht die Schuldnerampel im Osten und Westen weiter auf „dunkelrot“, so Creditreform.

Dazu gehören alle Ortsteile, in denen über 14 Prozent der Bewohner in der Schuldenfalle stecken.

Und dass die Dauerüberschuldung etwas mit fehlender Beschäftigung, mies bezahlten Jobs und mit aller Wahrscheinlichkeit auch den rabiaten Sanktionen des Jobcenters zu tun hat, zeigen allein diese Werte:

In Volkmarsdorf und Neuschönefeld bleibt die Schuldnerquote, trotz eines Rückgangs von minus 1,23 Prozentpunkten, mit 25,45 Prozent überdurchschnittlich hoch.

Am geringsten fällt, wie in den Vorjahren, die Überschuldung von privaten Verbrauchern in Mölkau und Baalsdorf aus. Hier liegt die Schuldnerquote bei 5,96 Prozent (2016: 6,21 Prozent) und somit am unteren Ende der Skala in der Region. Den größten Rückgang der Quote (minus 1,48 Prozentpunkte) verzeichnet im Stadtgebiet und der gesamten Region Leipzig erneut Seehausen mit 10,53 Prozent.

Nordsachsen: Im Landkreis Nordsachsen steigt die Schuldnerquote auf 11,20 Prozent (2016: 10,97 Prozent). Mit einer Schuldnerquote von 6,98 Prozent weisen Schildau und mit 7,09 Prozent Mockrehna, trotz eines leichten Anstieges, die niedrigste Quote im Landkreis auf. Den höchsten Anstieg im Landkreis verzeichnet Torgau. Die Schuldnerquote steigt um plus 2,33 Prozentpunkte auf 14,97 Prozent.

Landkreis Leipzig: Die Schuldnerquote im Landkreis Leipzig beträgt in diesem Jahr 9,97 Prozent (2016: 9,94 Prozent). Die niedrigste Schuldnerquote im Landkreis und der gesamten Region Leipzig wurde erneut in der Gemeinde Kohren-Sahlis mit 5,44 Prozent ermittelt. Großpösna rangiert mit einer Schuldnerquote von 5,86 Prozent auf ähnlich niedrigem Niveau. Die höchste Schuldnerquote im Landkreis Leipzig zeigt sich, trotz eines erneuten Rückgangs, in Böhlen mit 14,36 Prozent. Einen überdurchschnittlich hohen Anstieg der Schuldnerquote verzeichnet Regis-Breitingen. Die Quote steigt um 4,07 Prozentpunkte auf 13,52 Prozent und liegt damit über dem Durchschnitt in der Region.

Mittelsachsen: Im gesamten Landkreis Mittelsachsen liegt die Schuldnerquote aktuell bei 9,31 Prozent (2016: 9,18 Prozent). Zur Region Leipzig zählen allerdings nur Döbeln, Hartha, Leisnig, Ostrau, Penig, Roßwein und Waldheim. Waldheim verzeichnet mit 4,45 Prozentpunkten den höchsten Anstieg der Schuldnerquote in der Region Leipzig und im Landkreis Mittelsachsen und rangiert mit einer Schuldnerquote von 16,59 Prozent im oberen Drittel der Verschuldungsampel.

Und so kommt auch Creditreform zu dem Fazit, dass die viel gelobte positive Wirtschaftslage denen, die in finanzieller Dauernot stecken, praktisch nichts hilft.

Creditreform vermutet zwar: „Offensichtlich haben Kaufzurückhaltung und Ausgabenvorsicht vieler Verbraucher angesichts der boomenden Konjunktur, steigender Löhne und hoher Arbeitsplatzsicherheit gelitten und den Anstieg der Überschuldungsfälle gefördert. Für die nahe Zukunft ist trotz weiterhin sehr positiver konjunktureller Rahmenbedingungen nicht mit einer nachhaltigen Entspannung der privaten Überschuldung zu rechnen.“

Denn die Schulden haben in Wirklichkeit wenig mit Konsum zu tun – dafür mit lauter existenziellen Notlagen, an denen die Betroffenen meist wenig bis nichts ändern können: Arbeitslosigkeit, Krankheit, Scheidung, Unfall … Nach wie vor lebt ein Viertel aller Leipziger unter finanziellen Bedingungen, mit denen selbst kleinere „Unglücksfälle“ (wie kaputte Waschmaschinen, Autos, Krankheiten …) nicht abgepuffert werden können. Es darf nichts passieren. Denn wenn etwas passiert, das Kosten verursacht, stehen sie bald als Schuldner bei der Bank …

Schuldenprobleme wachsen gerade in der Mittelschicht und auch in Leipzig ändert der Wirtschaftsaufschwung gar nichts

Schulden
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Freie Wohnungen unter 6 Euro werden rar und über 10 Euro können es sich nur wenige leisten
Timo Pinder und Kerry-U. Brauer bei der Vorstellung des neuen Wohnungsmarktberichts. Foto: W&R Immocom

Foto: W&R Immocom

Für alle LeserAm Mittwoch hat das PISA Immobilienmanagement gemeinsam mit der Berufsakademie Sachsen/Leipzig den mittlerweile dritten detaillierten Marktbericht für Leipzigs Wohnungsmarkt vorgelegt. Wohnungsmarkt heißt in diesem Fall: Der Bericht erfasst tatsächlich das, was neu vermietet wird, nicht den Bestand. Und damit macht er sichtbar, welche Unwucht der Leipziger Wohnungsmarkt hat. Denn was neu gebaut wird, übersteigt in der Regel die Finanzkraft vieler Wohnungssuchender. Und bezahlbare Wohnungsangebote sind knapp geworden.
Das Geheimnis der Bäume und die Frage: Geht es nur um den tropischen Regenwald?
Regenwaldstimmung. Foto: pixabay_forest-931706_960_720

Foto: pixabay_forest-931706_960_720

Für alle LeserFür Liebhaber des Waldes lohnt sich am Dienstag, 29. Januar, der Weg ins Zeitgeschichtliche Forum. Denn dort findet um 19 Uhr das nächste Wissenschaftskino Leipzig statt. Gezeigt wird ein Dokumentarfilm über das „Geheimnis der Bäume“ (Frankreich 2013). Danach kann man mit Expertinnen und Experten des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig diskutieren. Vielleicht nicht nur über den Regenwald, in den sie sich so gerne flüchten.
Am 3. April im Haus Auensee: The KOOKS – Tour 2019
The Kooks. Lets go sunshine PR

The Kooks. Lets go sunshine PR

Dieser Tage melden sich The Kooks mit ihrem lang ersehnten, fünften Studioalbum „Let’s Go Sunshine“ mit einer ungestümen, mutigen Mischung aus Melancholie und Euphorie zurück. Seit 2015 arbeitete die Band an dem Album, und bereits während ihrer grandiosen, bei uns komplett ausverkauften Best-of-Tour, die sie rund um die Welt führte, haben die Briten immer wieder an den neuen Songs gefeilt und sie ansatzweise schon live vorgestellt.
Ökolöwe braucht noch 4.500 Euro, um die Gerichtskostenrechnung begleichen zu können
Auch tagsüber wird die kurze Südabkurvung rücksichtslos beflogen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIm Grunde war es eine Farce: Das Bundesverwaltungsgericht stellte fest, dass die Klage der Grünen Liga gegen die Kurze Südabkurvung berechtigt war, verwies zurück ans Oberverwaltungsgericht. Dort rückte das beklagte Luftfahrtbundesamt gleich mit sechs teuren Anwälten an, das Oberverwaltungsgericht wies die Klage ab – und nun sollen die Fluglärmgegner auch noch die teuren Anwälte der Gegenseite bezahlen. Und sie sammeln Geld, um das zu schaffen.
Im Neuen Rathaus sind jetzt die Entwürfe für ein neues Wohnquartier auf dem Areal der ehemaligen Propsteikirche zu sehen
Visualisierung der geplanten Wohnbebauung am Elstermühlgraben. Grafik: W&V Architekten GmbH

Grafik: W&V Architekten GmbH

Für alle LeserWo vor einem Jahr noch die alte, von Rissen bedrohte Propsteikirche stand, sollen jetzt Wohnungen entstehen. In einer Ausstellung im Neuen Rathaus in der 4. Etage kann man jetzt besichtigen, wie sich die Architekten dort neue Wohnbebauung am Ufer des Elstermühlgrabens vorstellen können. Ein richtiges neues Wohnquartier soll auf dem Areal der abgerissenen ehemaligen katholischen Propsteikirche St. Trinitatis am Rande des Rosentals zwischen Emil-Fuchs-Straße, Leibnizstraße und Elstermühlgraben entstehen.
Peter Lemars Himmelsreise zu den Berühmten, die er immer schon mal persönlich sprechen wollte
Peter Lemar: Ein Sachse im Himmel. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSachsen kommen nicht in den Himmel. Können sie ja gar nicht, so renitent, wie sie sich benehmen, nicht wahr? Und so ein richtiger Himmel ist es auch nicht, in den der Leipziger Musiker und Schriftsteller Peter Lemar sein Alter ego hier geraten lässt, eher so eine Art große Wandelhalle vor der letzten Tür, in der die Berühmten und Berüchtigten plaudernd auf den letzten Schritt warten. Eine Art Wunschort für den nicht so berühmten Leipziger, an dem er einmal all jene Leute sprechen könnte, die ihn auf Erden so beeindruckt haben. Wie bei Dante, könnte man meinen.
Der Stadtrat tagt: Kein Kulturticket für Studierende und Auszubildende
Der STadtrat Leipzig berät zum House of Ressources. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserStudierende und Auszubildende werden weiterhin Eintritt für die städtischen Museen zahlen müssen. Auf Antrag der Grünen hatte die Verwaltung geprüft, ob ein kostenloses „Kulturticket“ eingeführt werden kann. Studentenwerk und Handelskammer, die sich an der Finanzierung beteiligen sollten, reagierten jedoch ablehnend. Zudem gebe es bereits genügend Ermäßigungen.
Der Stadtrat tagt: CDU legt sich beim Naturkundemuseum doch nicht auf die Lortzingstraße fest + Video
Sabine Heymann (CDU) am 23. Januar zum fehlgelaufenen Bürgerverfahren am Pleißemühlgraben. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserNoch im vergangenen Herbst wollte sich die CDU-Fraktion mit einem Antrag auf einen Standort für das Naturkundemuseum festlegen: die Lortzingstraße; also den aktuellen Platz. Im Dezember erklärte die Verwaltung jedoch, dass sie sich bei der Suche nicht auf den derzeitigen Standort beschränken möchte. In der Ratsversammlung am Mittwoch, den 23. Januar, teilte die CDU nun mit: Der Verwaltungsstandpunkt sei ausreichend.
Der Stadtrat Leipzig tagt: Die 1. Januar-Sitzung im Videomitschnitt
Livestream im Stadtrat Leipzig (Symbolbild) Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserZum ersten Mal in diesem Jahr kommen am Mittwoch, den 23. Januar, die Stadträte zur Ratsversammlung im Neuen Rathaus zusammen. Es ist die erste von zwei Sitzungen im Januar. In einer Woche, am 30. Januar 2019, steht der Doppelhaushalt 2019/20 auf der Tagesordnung. Die L-IZ ist wie gewohnt mit einem Livestream dabei und berichtet ausführlich über ausgewählte Themen.
Der Stadtrat tagt: EcoMobility-World-Festival soll nach Leipzig kommen + Video
Tim Elschner (B90/Die Grünen) im Stadtrat. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDas EcoMobility-World-Festival soll nach Leipzig kommen. Im Rahmen des Festivals wird einen Monat lang erprobt, wie sich der Verzicht auf brennstoffbetriebene Autos in einem Stadtteil auf die Bewohner auswirkt. Der Stadtrat hat die Verwaltung beauftragt, eine Ausrichtung durch die Messestadt zu prüfen.
Der Stadtrat tagt: Kommunale Betriebe sollen auf sachgrundlose Befristungen verzichten + Video
Ilse Lauter (Linke) zu den sachgrundlosen Befristungen in den Leipziger Kommunalbetrieben. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie Stadtverwaltung und ihre Eigenbetriebe sowie die kommunalen Unternehmen dürfen künftig keine Arbeitsverträge mehr sachgrundlos befristen. Dies hat der Stadtrat am Mittwoch auf Initiative der Sozialdemokraten beschlossen. In mehreren Eigenbetrieben und kommunalen Beteiligungsunternehmen waren die umstrittenen Arbeitsverträge bislang die Regel.
Der Stadtrat tagt: Mehr Geld für 1-Euro-Jobber
Michael Weickert (CDU) im Stadtrat Leipzig. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserLeipziger 1-Euro-Jobber sollen künftig eine höhere Aufwandsentschädigung erhalten. Der Stadtrat beschloss am Mittwoch mit den Stimmen von CDU und Linke, OBM Burkhard Jung (SPD) solle sich in der Trägerversammlung des Jobcenters für eine Anhebung des Stundensatzes von 1,50 Euro auf 2 Euro einzusetzen.
Der Stadtrat tagt: Wie weiter in der Pflege? + Video
Gesine Märtens (Grüne). Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserParallel zur Vorstellung des Berichts der Enquete-Kommission zur „Qualität in der Pflege älterer Menschen“ hat sich am Mittwoch der Stadtrat mit dem drängenden Thema befasst. In der Kommunalen Bürgerumfrage 2017 war die Zufriedenheit der Leipziger mit der Versorgung von Alten- und Pflegeheimen von 33 auf 21 Prozent zurückgegangen.
Mit Untätigkeit bekommt Sachsens Landwirtschaftsminister die Nitratbelastung im Grundwasser nicht gesenkt
Acker bei Leipzig. Foto: Gernot Borriss

Foto: Gernot Borriss

Für alle LeserSeit anderthalb Jahren gilt auch in Sachsen die verschärfte Gülleverordnung der EU. Aber es ist wie mit so vielen Richtlinien, die die EU erlässt – in Sachsen werden sie auf die lange Bank geschoben, Termine werden vertagt, die Umweltbelastung geht weiter. Und so hagelt es Beschwerden. Denn die Verordnung hat ja selbst schon ihre Ursache in deutscher Aussitze- und Verzögerungs-Politik. Es stinkt zum Himmel und das Grundwasser wird zur Nitratbrühe.
Am 30. März: Honky Tonk® Leipzig – Das Musik- und Kneipenfestival

Quelle: Blues Agency-Veranstaltungen GmbH

Am 30.03. heißt es rein ins Leipziger Nachtleben und bei handgemachter Livemusik gefeiert! Denn dann sorgt das legendäre Honky Tonk® Festival wieder für mächtig Stimmung in der Leipziger Innenstadt. Das Musikprogramm hat es wieder in sich, von Rock, Pop, Oktoberfestsound, Boogie, Rhythm & Blues über Funk & Soul, Rock'n'Roll bis hin zu Indie und Alternative-Rock ist alles dabei, was das Musikliebhaber-Herz höher schlagen lässt. 24 Bands und 3 DJs auf 24 Bühnen wollen gefeiert werden und das gebührend.