Vögel und Schmetterlinge können offenbar mit dem Klimawandel nicht mithalten. Die Temperaturen haben sich in den letzten beiden Jahrzehnten in Europa schneller erhöht als beide Tiergruppen sich anpassen konnten. Das ergab eine Untersuchung, an der auch Forscher des Umweltforschungszentrums Leipzig/Halle beteiligt waren. mehr…
Wissenschaftler aus Polen, Tschechien und Deutschland wollen künftig enger grenzüberschreitend bei der Erforschung der Ursachen von Luftverschmutzung zusammenarbeiten. Dies vereinbarten 20 Forscher verschiedener Institute auf einer Fachtagung am 19. Dezember in Leipzig. mehr…
Demenzerkrankungen gehören zu den großen Problemen einer Gesellschaft, in der die Menschen immer älter werden. Die am häufigsten auftretende Form ist die Alzheimer-Erkrankung, die meist im Alter von über 60 Jahren beginnt. In der Regel geht der Krankheit eine Phase leichter kognitiver Beeinträchtigungen voraus, die allerdings die Lebensqualität der Betroffenen noch nicht einschränkt. mehr…
Es war eine Sensation, als ein Team um Svante Pääbo vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig im Dezember 2010 das Kerngenom eines mindestens 30.000 Jahre alten Fingerknochens aus der sibirischen Denisova-Höhle sequenzierte und eine neue Urmenschenart identifizierte. mehr…
Hat der Homo sapiens am Ende deshalb das Rennen gegen den Neanderthaler gemacht, weil er besser riechen konnte? Dass er besser riechen kann, belegen jetzt Studien, an denen auch Leipziger Forscher teilnahmen. Aber wie das so ist mit dem menschlichen Gehirn: Alles hängt mit allem zusammen. Und Riechen ist ein Teil der Gehirnarbeit. mehr…
Das ist wirklich mal eine Nachricht zum Wiehern. In der Chirurgischen Tierklinik der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig wurde am Donnerstag ein Magnetresonanz-Tomograph (MRT) für Pferde in Betrieb genommen worden. Es ist das einzige Gerät seiner Art an einer deutschen Uni. mehr…
Leipziger Wissenschaftlern sind Aufsehen erregende Erkenntnisse zur Funktionsweise des menschlichen Auges gelungen. Sie konnten nachweisen, dass so genannte Müllerzellen, die Bestandteil des Nervengewebes in der Netzhaut sind, als Lichtleiter fungieren. Die Entdeckung könnte die Technik hoch auflösender Kameras revolutionieren. mehr…
Das internationale Forscherkonsortium ASJP (Automated Similarity Judgment Program) hat eine Methode entwickelt, mit der automatisch der Zeitpunkt bestimmt werden kann, an dem eine prähistorische Sprache gesprochen wurde. Das Konsortium ist in der Abteilung Linguistik des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig ansässig. mehr…
Die Anhänger des Liedermachers Konstantin Wecker erfuhren es über seine Facebook-Seite. Da postete der Sänger ein Foto von sich, auf dem er seltsam aussah: übersät mit weißen Aufklebern. Entstanden war das Foto in Leipzig. Da war er am 6. November zu Gast. Und zwar nicht nur mit "Wut und Zärtlichkeit" im Gewandhaus. mehr…
"Fairnesspräferenzen und die Zahlungsbereitschaft für das globale öffentliche Gut Klimaschutz – Eine empirische und theoretische Analyse" heißt ein Forschungsprojekt, das der Professor Dr. rer. pol. Bodo Sturm jetzt startete. Der Zeitpunkt passt: In Durban findet in wenigen Tagen die UN-Klimakonferenz (28. November bis 9. Dezember 2011) statt. Und den HTWK-Professor treibt die Frage um: Wer würde denn für Klimaprogramme auch nur einen Cent hinlegen? mehr…
Teilchenbeschleuniger sind für viele normale Zeitgenossen immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Mit ihnen verbindet man Grundlagenforschung und Wissenschaftler, die immer kleineren Bestandteilen der Materie hinterherjagen, bis sie am Ende alles von nichts wissen. mehr…
So faszinierend die menschliche Fähigkeit zu träumen ist, so rätselhaft ist die Frage, wie die intensiv erlebten Bilder und Gefühle in unserem Kopf entstehen. Denn bislang waren Träume nicht messbar. Nun ist es Max-Planck-Wissenschaftlern in Zusammenarbeit mit Kollegen der Charité in Berlin erstmals gelungen, die Aktivität des Gehirns während des Träumens zu analysieren. mehr…
Mit einem Kooperationsvertrag stellen die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ihre Zusammenarbeit auf eine neue Grundlage. Das werde die Wissenschaften in der Region voranbringen, ist sich Akademie-Präsident Professor Pirmin Stekeler-Weithofer sicher. mehr…
Was Wissenschaftler des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie da jetzt herausgefunden haben, ist vielleicht keine Überraschung - aber es zeigt, wie Menschen anfangen, sich "Mehrheiten" anzupassen. Mit vernünftigen Überlegungen hat das meist gar nichts zu tun - sondern mit Gruppenzwang. mehr…
Immer mehr Menschen leiden an Essanfällen und versuchen damit, ihr seelisches Gleichgewicht wieder zu finden. Die Behandlung solcher Essattacken steht im Zentrum der INTERBED-Studie, die eine Arbeitsgruppe zur Verhaltensmedizin unter der Leitung von Professorin Anja Hilbert am Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen in Leipzig durchführt. mehr…
In einer Großstudie mit Leipziger Kindern möchten Forscher des Max-Planck-Instituts (MPI) für Kognitions- und Neurowissenschaften herausfinden, wie Gehirn- und Sprachentwicklung zusammenhängen. Wie lernen Kinder sprechen – und was passiert dabei im Gehirn? mehr…
Eine Forscherallianz des Universitätsklinikums Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums hat gemeinsam mit Kollegen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung in Leipzig einen neuen Stoffwechselweg entdeckt, der bei Patienten mit bösartigen Hirntumoren (Gliome) den Tumor aggressiver macht und das Immunsystem schwächt. Vielleicht ist das eine neue Hoffnung bei der Bekämpfung von Krebs. mehr…
„Eine Kuh macht ‚Muh’, viele Kühe machen Mühe.“ Nicht gerade eine alte Bauernweisheit - aber dennoch unwiderlegbar wahr. Aus ihrer ganz eigenen Sicht beschäftigen sich damit Tiermediziner am 7. und 8. Oktober auf einer internationalen Konferenz für Prophylaxe von Herden- und Produktionskrankheiten an der Universität Leipzig. mehr…
Das Geholze auf Leipzigs Deichen - es beschäftigt nun auch die Wissenschaftler. Das Institut für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) lädt am Mittwoch, 5. Oktober, zum 3. Leipziger Kolloquium "Wasserwirtschaft, Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft" ein. mehr…
Zwei junge Wissenschaftler der Universität Leipzig dürfen sich über Fördergelder von jeweils 900.000 beziehungsweise 870.000 Euro freuen. Der Europäische Forschungsrat (ERC) bedenkt auf diese Weise zum ersten mal junge Forscher in Leipzig mit den renommierten, sogenannten Starting Grants. mehr…