Artikel aus der Rubrik Forschung

Leipziger Forscher an größter internationale Genomstudie beteiligt - 56 weitere Genstellen als Dickmacher entdeckt

Haben wir’s nicht schon immer gewusst? Gene bestimmen Gewicht und Statur

Foto: L-IZ.de

Laut einer internationalen Genomstudie gehen Wissenschaftler davon aus, dass die häufigen Adipositas-assoziierten Genvarianten den BMI (Body Mass Index) zu rund 21 Prozent beeinflussen. Für das gesamte Genom nehmen sie sogar einen 40- bis 70-prozentigen Einfluss an. In einer weiteren Analyse des Gesamtgenoms von über 224.000 Personen zeigte sich, dass 68 Genstellen mit der Fettverteilung am Körper assoziiert sind. Forscher der Universität Leipzig waren an beiden Genanalysen beteiligt, über die das Wissenschaftsmagazin Nature in seiner jüngsten Ausgabe berichtet. Anmelden und weiterlesen.

Schimpansen-Kunst in Leipzig

Ausstellung zur Leipziger Primatologen-Tagung zeigt Malerei von Menschenaffen

Foto: Gesellschaft für Primatologie

Leipzig ist längst schon eine der beliebtesten Kongressstädte weltweit geworden. Davon profitiert nicht nur die Leipziger Messe mit ihrem Congress Center. Oft genug wollen die Kongressteilnehmer direkt am Brennpunkt des Geschehens tagen. Und das ist im Fall der Primatologen natürlich das Institut für Evolutionäre Anthropologie am Deutschen Platz. Und auch der neugierige Leipziger findet hier was zum Gucken: Echte Kunstwerke begabter Schimpansen. Anmelden und weiterlesen.

Land und Böden werden knapper

Bodenatlas 2015: Der deutsche Fleischverbrauch entzieht anderen Völkern die Nahrungsgrundlage

Cover: Böll Stiftung

Es ist den Wenigsten bewusst, dass die Bundesrepublik - genauso wie andere Staaten der EU - ihren Nahrungsbedarf nicht mit den eigenen landwirtschaftlichen Ressourcen deckt. Viele Produkte werden aus aller Welt importiert. Und gleichzeitig geht immer mehr wertvolles Ackerland in Deutschland verloren, weil es überbaut wird, überdüngt oder vom Winde verweht. Am 8. Januar stellte die Böll-Stiftung den "Bodenatlas 2015" vor, der zeigt, wie viel Schindluder mit einer der wertvollsten Ressource der Erde getrieben wird. Anmelden und weiterlesen.

Studie des Leipziger UFZ

Grenzen des Wachstums: Bei einigen Ressourcen sind sie längst erreicht

Es war der "Club of Rome", der das Schlagwort Grenzen des Wachstums auf die Tagesordnung setzte. Seitdem wurde über einige Wachstumsgrenzen viel debattiert - bei Rohstoffen etwa. Aber dass es auch viele als selbstverständlich empfundene Ressourcen gibt, deren Belastbarkeit die Menschheit schon völlig ausreizt, das macht jetzt eine Studie klar, an der auch Forscher des Leipziger Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) beteiligt waren. Weiterlesen.

Überraschendes Ergebnis

Flut 2013 – Artenreiches Grasland wächst nach Flutkatastrophen besser als artenarmes

Foto: iDiV

Im Deutschen Zentrum für Biodiversitätsforschung (iDiV) sind eine ganze Reihe Institute und Projekte aus dem mitteldeutschen Raum gebündelt. Eines davon ist ein ökologischer Freilandversuch an der Saale. Der wurde 2013 vom Hochwasser überschwemmt. Für die Forscher ein wissenschaftlicher Glücksfall. Den solche Extremereignisse können sie nicht simulieren. Und gelernt haben sie auch was draus. Weiterlesen.

2015 – was kommt: Eine Menge Arbeit mit eingeschleppten Arten

Die Verschleppung von Tier- und Pflanzenarten ist eine der massivsten - von Menschen verursachten - globalen Veränderungen. Und sie hat langfristige Konsequenzen: Manche eingeschleppten Arten zerstören die Lebensräume der heimischen Flora und Fauna, andere verursachen massive Schäden in der Landwirtschaft, manche wiederum beeinträchtigen die menschliche Gesundheit. Wie lassen sich die Auswirkungen eingeschleppter Arten richtig erfassen und bewerten, fragte sich nun auch ein Forscher des Umweltforschungsinstituts (UFZ). Weiterlesen.

Globalgeschichte in Leipzig: Chinesische Gastwissenschaftlerin forscht zur griechischen Antike

Die Chinesin Sun Yanping lernt und forscht in den kommenden Monaten am Leipziger Lehrstuhl für Alte Geschichte der Universität Leipzig. Ihr Schwerpunkt ist die griechische Antike. Die Universität Leipzig ist damit durch ein Stipendium der Chinesischen Akademie der Wissenschaften um eine engagierte Gastwissenschaftlerin reicher. Ein Jahr lang wird sich Sun Yanping besonders mit dem kulturellen Transfer der antiken Ionischen Poleis beschäftigen. Anmelden und weiterlesen.

Forschungsergebnisse müssen öffentlich werden: Universität Leipzig gibt sich “Open Access Policy”

Wie kommen wissenschaftliche Erkenntnisse in die Welt, ohne dass sie gleich wieder in teuren Publikationen oder den versteckten Regalen wissenschaftlicher Bibliotheken verschwinden? Helfen kann Open Access, der offene Zugang zu wissenschaftlichem Wissen. Der ist - auch wenn er offen ist - trotzdem nicht kostenlos zu haben. Und so erklärt nun auch die Universität Leipzig, ihre Forscher bei der Veröffentlichung ihrer Arbeiten auf diesem Wege zu unterstützen. Anmelden und weiterlesen.

Alzheimer-Frühdiagnose durch Blutentnahme: Leipziger Forschergruppe entwickelt neues Testverfahren

Eine frühe Diagnose der Alzheimer-Krankheit bringt viele Vorteile: Die Behandlung kann frühzeitig beginnen und damit Lebensqualität erhalten. Außerdem können Menschen, die in einem frühen Stadium diagnostiziert wurden, wichtige Dinge noch alleine regeln und für die Zukunft vorsorgen. Bislang ist eine Frühdiagnose mit den derzeit verfügbaren diagnostischen Verfahren aufwändig und führt nicht immer zu einem eindeutigen Ergebnis. Anmelden und weiterlesen.

Auszeichnung für Herzforschung für das Herzzentrum Leipzig: Leipziger Rhythmologe Dr. Jedrzej Kosiuk erhält Forschungspreis

Eine besondere Auszeichnung gibt es jetzt für das Herzzentrum Leipzig: Dr. med. Jedrzej Kosiuk aus der Abteilung für Rhythmologie wurde mit dem August Wilhelm und Lieselotte Becht-Forschungspreis der Deutschen Stiftung für Herzforschung (DSHF) ausgezeichnet. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wurde im Rahmen der Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Düsseldorf übergeben, teilt das Herzzentrum mit. Anmelden und weiterlesen.

Der Wortschatz der Alten Ägypter: Wissenschaftler aus Leipzig und Berlin sprechen am 28. November über die Erforschung alter Wörter mit modernen Methoden

Der Wortschatz einer Gesellschaft erlaubt einen Einblick in deren mentale Wahrnehmung und Klassifizierung der Welt. Deswegen ist seine Erforschung nicht nur für Sprachwissenschaftler, sondern auch für Kulturwissenschaftler und Wissenschaftshistoriker höchst relevant. Dass gerade die Altertumsforscher dabei moderne Wege beschreiten, zeigt ein gemeinsames Projekt von Leipziger und Berliner Ägyptologen. Anmelden und weiterlesen.

Kunstrezeption von Kindern: HTWK Leipzig verleiht Arnold-Vogt-Preis für Museumspädagogik an Fabian Hofmann

Sieben Bewerbungen lagen vor - von Bremen bis Dresden, von Berlin bis Zürich. Die Jury hat einstimmig entschieden: Der Arnold-Vogt-Preis für Museumspädagogik 2014 geht an Fabian Hofmann. Grund für die Auszeichnung ist Hofmanns Doktorarbeit "Kunst-Pädagogik, Kunst-Aneignung, Kunstvermittlung. Fallspezifische empirische Untersuchungen zu zwei Schulklassen und einer Kita-Gruppe in Kunstausstellungen". Anmelden und weiterlesen.

Hirnerkrankungen verstehen: Eine Million Euro für Leipziger Neurowissenschaften

Gleich drei Projekte von Leipziger Wissenschaftlern fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in einem neuen Schwerpunktprogramm zur Rolle regulatorischer Nukleinsäuren in der Hirnentwicklung, Plastizität und bei Erkrankungen des Nervensystems. Bei deutschlandweit insgesamt 17 geförderten Projekten nimmt Leipzig damit einen Spitzenplatz in dieser Schwerpunktförderung der DFG ein. Anmelden und weiterlesen.

“What’s up, Deutschland?”: Sprachwissenschaftler wollen die WhatsApp-Nachrichten der Deutschen erforschen

Sprachwissenschaftler der Universitäten Leipzig, Dortmund, Dresden, Duisburg-Essen, Hannover, Koblenz, Mannheim wollen in einem gemeinsamen Forschungsprojekt die Kommunikation der Deutschen über WhatsApp analysieren. Dazu haben sie am Montag, 17. November, eine Website geschaltet, auf der sie WhatsApp-Daten sammeln. Das Projekt trägt den Titel "What's up, Deutschland?" Anmelden und weiterlesen.

Babys machen Mütter sensibel: Wie Stillen die Wahrnehmung von Emotionen bei Müttern beeinflusst

Dass Babys was lernen, wenn sie die erste Wochen ihres Lebens intensiv mit ihrer Mutter erleben, das wusste man schon. Aber nun haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften aus Leipzig belegen können, dass auch die jungen Mütter was lernen. Und das hat eine Menge mit der unvergleichlichen weiblichen Intelligenz fürs Emotionale zu tun. Anmelden und weiterlesen.

Ein Stück Straße im Bretschneider Park: Umweltdezernat schlägt ein Bürgerbeteiligungsverfahren vor

Die Gottschallstraße durchschneidet in Eutritzsch den Bretschneider-Park in zwei Teile. Hohe Bordsteine sorgen zusätzlich dafür, dass das Passieren von einem Teil in den anderen eher unbequem ist. Warum diesen Zustand nicht ändern, fragten sich die Grünen und stellten im August einen Antrag, die Gottschallstraße in diesem Bereich einzuziehen. Sie konnten sich dabei auf einen Vorschlag aus dem Beteiligungsprozess "Mach's leiser" beziehen. Aber wie das so ist: Es gibt auch immer Bürger, die das alles anders sehen. Anmelden und weiterlesen.

Wenn Greifvögel mit Windrädern kollidieren: Forschungsverbund unter Leitung des NABU veröffentlicht neue Studie

Fast möchte man sagen: So müssen Studien aussehen - 350 Seiten dick, mit ausgiebiger Datenerfassung, Problem- und Fehlerdiskussion. Und erst am Ende, wenn das Material geordnet ist, gibt es auf knapp 20 Seiten so etwas wie ein Fazit. Der NABU hat jetzt so eine Studie vorgelegt, die einmal versucht, das Kollisionsrisiko von Greifvögeln mit Windkraftanlagen zu ermitteln - und daraus Empfehlungen abzuleiten. Anmelden und weiterlesen.

14. Forum des Deutschen Komitees Katastrophenvorsorge beginnt heute in Leipzig: Wie informiert man? Wie kommuniziert man? Wie versichert man am besten?

"Katastrophenvorsorge erfordert die Zusammenarbeit unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen mit den Akteuren aus der Praxis. Das Forum Katastrophenvorsorge des DKKV bietet dazu einen idealen Rahmen für Experten aus Wissenschaft und den Hilfsorganisationen", so fasst Gerold Reichenbach, MdB und Vorsitzender des DKKV, die Intention der Veranstaltungsreihe des DKKV zusammen. Anmelden und weiterlesen.

Wie Babys Emotionen erkennen: Säuglinge registrieren ängstliche Blicke anhand der weißen Lederhaut des Auges

Augen sind bekanntlich der Spiegel der Seele - aus dem Blick lässt sich oft auf die Gefühlsverfassung unseres Gegenübers schließen. Auch Säuglinge nehmen offenbar solche Signale wahr. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig haben entdeckt, dass schon sieben Monate alte Säuglinge unbewusst auf ängstliche Augen reagieren. Anmelden und weiterlesen.