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Artikel aus der Rubrik Forschung

Immer sind die Mütter schuld

Wie junge männliche Rhesusaffen früh dazu erzogen werden, Mamas Kuschelecke zu verlassen

Foto: MPI f. evolutionäre Anthropologie, Bonn Aure

"Mütter machen einen Unterschied", titelt das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie zu einer neuen Nachricht aus dem Kosmos der Forscher, die eben nicht nur die Menschwerdung im Fokus haben, sondern auch die Affen genau beobachten. Kann es sein, dass sich viele menschliche Sozialisierungsprozesse auch schon bei Affen finden? Bei Rhesusaffen zum Beispiel? Anmelden und weiterlesen.

„Unser Gedächtnis ist nicht für die Vergangenheit, sondern für die Zukunft gemacht“

Roland Benoit erforscht am CBS, wie wir unsere eigene Erinnerung schaffen oder auch nicht

Grafik: Myriam Benoit

Eigentlich forscht das Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften direkt auf dem Nachbarfeld des ebenfalls in Leipzig heimischen MPI für evolutionäre Anthropologie. Die einen erforschen, wie wir zum Menschen wurden, die anderen beschäftigen sich mit dem, was uns zu Menschen macht: unserem Gehirn, diesem komischen Gedächtnis- und Planungsapparat. Anmelden und weiterlesen.

Spiel lieber mit Anna! Daisy schummelt immer

Fünfjährige warnen Gleichaltrige vor Spielverderbern, aber wann wird daraus Klatsch und Tratsch?

Grafik: MPI für evolutionäre Anthropologie

Wer hätte das gedacht. Diese Biester. Oder ist das sogar eine echte positive Kompetenz, die da schon Kindergartenkinder beherrschen, wenn sie über ihre Altersgenossen erzählen? Die Forscher vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig sind da jedenfalls rigoros, wenn sie titeln: „Fünfjährige beeinflussen den Ruf anderer mit Klatsch und Tratsch“. Anmelden und weiterlesen.

Neue Ergebnisse aus dem genetischen Geschichtsbuch der Steinzeit

Mindestens vier große Einwanderungen in den letzten 40.000 Jahren haben den modernen Europäer hervorgebracht

Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie, Martin Frouz and Jiří Svoboda

Welches Potenzial die Genom-Analyse uralter Fossilien hat, das wird immer deutlicher, je öfter Forscher wie die vom Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie die sterblichen Überreste von Menschen aus den vorhistorischen Epochen untersuchen. Jetzt basteln sie gerade an einer Art Stammbaum für die letzten 45.000 Jahre. Anmelden und weiterlesen.

Die Spur einer 500.000 Jahre alten Tragödie

Bissspuren erzählen vom gewaltsamen Ende eines Menschen in der Urzeit des heutigen Marokkos

Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie

Dass der Mensch vor einigen hunderttausend Jahren nicht unbedingt immer das oberste Glied in der Nahrungskette war, sondern auch selbst manchmal auf dem Speiseplan anderer Tiere stand, war eigentlich zu vermuten. Der Jäger wurde, wenn er nicht aufpasste, natürlich selbst zum Gejagten. Nun konnte mit einem Oberschenkelknochen aus einer Höhle in Marokko erstmals eines dieser alten Dramen belegt werden. Anmelden und weiterlesen.

Relikte aus der Bodenreformzeit

Am Grassi Museum für Angewandte Kunst sind Rückforderungsansprüche weitestgehend abgeschlossen

Foto: Daniel Thalheim

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 30Wenn von Rückforderungsansprüchen und Restitution gesprochen wird, denkt man schnell an die durch die Nationalsozialisten vorgenommenen Enteignungen jüdischer Familien und die Zwangsverkäufe von Kulturgegenständen. Ein weiteres Feld öffnet sich rund um die Themen sowjetische Besatzungszeit, DDR und Bodenreformen. Auch das Leipziger Grassi Museum erzählt bei näherem Hinblicken eine interessante Geschichte. Anmelden und weiterlesen.

Neues Forschungsergebnis aus dem Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften

Wie unsere Gehirnstrukturen erst wachsen müssen, damit wir kompliziertere Sachverhalte verstehen

Foto: MPI CBS

Irgendwie war ja nun schon seit Längerem bekannt, wie die Sprache in unseren Kopf kommt. Dass sie etwas für den Menschen Einzigartiges ist, das wissen wir auch schon. Dass man Sprache überhaupt lernen kann, hat mit einem besonderen Hirnareal, dem linken Schläfenlappen zu tun. Der besitzt quasi die Fähigkeit, schon von Anfang an Sprache zu erkennen und zu verarbeiten. Auch wenn es erst einmal ganz einfach anfängt: mit Ma und Pa. Und dann? Anmelden und weiterlesen.

Die Anatomie des Schmerzes in unserem Gehirn

Wie allein schon der Anblick fremden Schmerzes unsere Empathie wachruft

Foto: Kai Weinsziehr / MPG

Als hätten sich die Forscher aus dem in Leipzig heimischen Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften noch einmal vorgenommen, zu demonstrieren, wie Framing in seinen Grundlagen funktioniert. Denn der Mensch denkt in Bildern. Jedes Bild, jedes Wort ruft ein ganzes Bündel an Erfahrungen und Gefühlen wach. Auch so eins: Wenn Andere sich (vermeintlich) in den Finger schneiden. Anmelden und weiterlesen.

Die frühe Anpassung des Menschen an kältere Regionen

Blaue Augen erzählen von einer 40.000 Jahre langen Geschichte von Jägern in nördlichen Breiten

Foto: Ralf Julke

Wir und unsere Vorfahren! Das ist eine Geschichte, eine aus lauter Einwanderungen. Immer wieder diese Versuche, aus wärmeren Gefilden in die so langsam vom Eise befreiten Gegenden im Norden zu kommen. Das gelang nicht allen und nicht immer. Aber irgendwann so um 50.000 vor unserer Zeit schafften es die ersten Jäger und Sammler, sich in den Steppen nahe der Permafrostgrenze festzusetzen und durchzuhalten. Und sich anzupassen. Anmelden und weiterlesen.

Holzbrunnen aus der Jungsteinzeit sind wahre Fundgruben für Archäologen

Steinzeitbrunnen- und Dörfer im Tagebau Schleenhain entdeckt

Foto: Matthias Weidemann

Will man heute einen Baum fällen, fährt man in den nächsten Baumarkt und kauft sich eine Kettensäge. Die Menschen der Jungsteinzeit hatten es da nicht so einfach. Umso erstaunlicher ist, dass sie mit einfachen Steinwerkzeugen bis zu einem Meter dicke Eichen fällten und komplizierte Holzkonstruktionen bauten. Zum Beispiel Holzbrunnen. Anmelden und weiterlesen.

Immer diese Völkerwanderungen

Leipziger Forscher weisen früheste Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Knochen aus einer Höhle in Nordspanien nach

Grafik: MPI für evolutionäre Anthropologie, Kennis & Kennis Madrid Scientific Films

Das hätte sich der Neandertaler ganz gewiss nicht träumen lassen, dass Zehntausende Jahre nach seinem Verschwinden ein paar Wissenschaftler ernsthaft nachforschen würden, wie es eigentlich um seine Verwandtschaftsverhältnisse bestellt ist. Dass seine Gene in unserem Erbgut vorkommen, das ist nun seit ein paar Jährchen bekannt. Aber dass er auch noch mit dem Denisova-Menschen in Berührung kam, das verblüfft auch die Leipziger Forscher. Anmelden und weiterlesen.

Höchste Feinstaub-Konzentrationen in Sachsen

Messrucksack soll Feinstaubquellen in der Lützner Straße aufspüren

Foto: Ralf Julke

Das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) hat in den vergangenen Wochen mobile Feinstaub- und Rußmessungen rund um die Lützner Straße durchgeführt. Die Lützner Straße gilt als eine der am stärksten belasteten Straßen in Leipzig. Dort wurden in den vergangenen Jahren die höchsten Feinstaub-Konzentrationen in Sachsen gemessen. Die Überschreitung der Grenzwerte an dieser Station führte zu einem Vertragsverletzungsverfahren der Europäischen Kommission. Im Auftrag des Sächsischen Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) wurde daher mit neuer Messtechnik in einem Rucksack die Umgebung detailliert untersucht, um weitere Quellen aufzuspüren. Anmelden und weiterlesen.

Stadtgeschichtliches Museum Leipzig hat seinen Autographenbestand erfasst

Die leserlichen Zeugnisse berühmter Leipziger nun auch online auffindbar

Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Nicht nur Leibniz und Reger gehören 2016 zu den großen Jubilaren in Leipzig. Werden wir das noch oft erzählen an dieser Stelle? Natürlich. An Leibniz kam man in diesem Jahr nicht vorbei, Reger gehört zum großen Kosmos der Komponisten. Aber es ist wie zuletzt bei Rabener und Gellert: Schriftsteller sind irgendwie nicht wichtig. Also haben auch die Mitarbeiter des Stadtgeschichtlichen Museums nur nach Leibniz und Reger gesucht. Und ihrer Handschrift. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Wissenschaftler finden genetischen Beleg für menschliche DNA im Neandertaler-Erbgut

Neandertaler-Erbgut aus dem Altai erzählt von einer ganz frühen Begegnung mit dem modernen Menschen aus Afrika

Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie / Grafik: Ilan Gronau

Svante Pääbo war es, der die Forschung zu den genetischen Spuren des Neandertalers in Leipzig erst so richtig in Gang gebracht hat. Seitdem hat sich das Max-Planck-Institut in Leipzig zu einem der wichtigsten Hotspots in der Neandertaler-Forschung entwickelt. Und es vergeht kaum ein Monat, in dem keine neuen Erkenntnisse über den Burschen ans Tageslicht kommen, der sich auch im Erbgut des modernen Menschen wiederfindet. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Forschung zur Wirkung von Phtalaten in unserer Umwelt

Weichmacher als Dickmacher unter Verdacht

Foto: Ralf Julke

Unter Verdacht standen die Weichmacher in diversen Kunststoffen schon länger. Diese Phthalate, Ester der Phtalsäure, und zwar besonders die niedermolukularen galten als verdächtig, besonders in den Hormonhaushalt des Menschen einzugreifen. Eine der Begleiterscheinungen haben jetzt Forscher des Umweltforschungszentrums in Leipzig (UFZ) genauer unter die Lupe genommen: Kann es sein, dass diese Weichmacher auch noch echte Dickmacher sind? Anmelden und weiterlesen.

Ein Stück Religionsgeschichte auf tausendjährigem Papier

Universitätsbibliothek hat das „Buch des Schmucks“ aus der Frühzeit der schiitischen Ismailiten aufwendig restauriert

Foto: UB Leipzig

Es gibt so manches Sammelstück in der Leipziger Universitätsbibliothek, das erst bei näherer Untersuchung seine ganze Geschichte preisgibt. Oder zumindest einen Teil davon. Denn ein ordentliches Impressum, wie es heute in jedem Buch steht, hatte das "Buch des Schmucks" (Kitab az-Zina) aus dem 10. Jahrhundert natürlich nicht. Und auch die Abschrift aus dem 11. Jahrhundert hat keine. Dafür ist sie jetzt schmuck restauriert. Anmelden und weiterlesen.

Vermischung in prähistorischen Zeiten

Neandertalergene haben das Immunsystem moderner Menschen gestärkt

Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie/ B. Viola

Es ist, als wäre er fröhlich wieder auferstanden, der Neandertaler. Erst wird in Leipzig sein Genom entschlüsselt, dann gehen die Spurensucher im menschlichen Genom auf die Suche nach jenen Bausteinen, an denen sich die Vermischung von Neandertaler und modernem Menschen nachweisen lässt. Und dann stellt sich heraus, dass die Vermischung sogar Wertvolles in unserem Erbgut beigetragen hat. Anmelden und weiterlesen.

Wettbewerb entschieden

Ab 2017 wird an der Torgauer Straße ein neues Forschungsgebäude für das UFZ gebaut

Visualisierung: hks Hestermann Rommel Architekten + Gesamtplaner GmbH & Co. KG aus Erfurt

Das Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) wächst und gedeiht. Immer neue Forschungsbereiche docken sich an. Und mit jedem Jahr wird deutlicher, wie sehr die im UFZ angesiedelten Themen die Probleme der Zeit tangieren. Und so können sich jetzt die Ökotoxikologen und Umweltbiotechnologen auf neue, moderne Büros und Laborräume freuen. Ab 2017 sollen die an der Torgauer Straße gebaut werden. Anmelden und weiterlesen.

2016 - was kommt

Am Brühl wird noch ein Stück altes Leipzig ausgegraben

Foto: Ralf Julke

Auf der Ausgrabungsstelle an der Katharinenstraße herrschte dieser Tage Weihnachtsstille. Die Archäologen machten mal Pause, bevor sie sich ans nächste Stück historisches Leipzig machen. Seit dem Herbst graben sie hier, weil hier ab 2016 das BernsteinCarré gebaut werden soll. Für die sächsischen Landesarchäologen die Gelegenheit, hier noch einmal in Leipzigs Geschichte abzutauchen. Anmelden und weiterlesen.

Translationszentrum für Regenerative Medizin (TRM) kann weitermachen

Sachsen fördert Leipziger Forschungseinrichtung ab 2016 mit einer Million Euro pro Jahr

Foto: Matthias Weidemann

Da kommt Freude auf: Noch kurz vor Jahresschluss konnte Prof. Dr. Matthias Schwarz, Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Uni Leipzig, etwas verkünden, woran im Mai dieses Jahres niemand mehr zu glauben wagte: Das Translationszentrum für Regenerative Medizin (TRM) muss nicht schließen. Der Freistaat Sachsen fördert die zukunftsweisende Forschungseinrichtung mit 1 Million Euro pro Jahr. Anmelden und weiterlesen.