Artikel aus der Rubrik Forschung

Leipziger Max-Planck-Forscher helfen beim Nachweis

Leipziger MPI: Der moderne Mensch eroberte den Norden Italiens wohl schon vor 40.000 Jahren

Foto: Daniele Panetta

So ein bisschen sind sie die Neandertaler-Spezialisten unter den Forschern Europas: die Forscher vom Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie. Nicht weil sie all die sensationellen Funde machen, die dann mit Feuerwerk durch die Medien gehen. Sondern weil sie die modernste Technik haben, um das Erbgut zu entziffern. Da sind sie auch bei wissenschaftlichen Streitfällen gefragt. Anmelden und weiterlesen.

Adipositas-Forschungszentrum in Leipzig erhält 24 Millionen Euro

Leipziger Übergewichts-Forschung für die nächsten fünf Jahre gesichert

Foto: IFB Leipzig

Es ist wohl nicht nur die auffälligste, sondern auch die teuerste Zivilisationskrankheit: Adipositas - krankhaftes Übergewicht. Nahrungsmittel sind billig. Und ihre grenzenlose Verfügbarkeit für den modernen Wohlstandsbürger befördert ein Übermaß, das nicht nur der Gesellschaft, sondern auch den Betroffenen zu schaffen macht. In Leipzig wird nun seit 2010 intensiv zu diesem Thema geforscht. Und es geht weiter. Anmelden und weiterlesen.

Überraschungsfund für Leipziger Ägypten-Forschung

Leipziger Ägyptologe stößt bei Grabungen im alten Heliopolis auf Jahrtausende alte Fundstücke

Foto: Dr. Dietrich Raue

Da denkt man nun, über das Alte Ägypten wüssten die Archäologen schon alles. Da könne es gar keine großen Überraschungen mehr geben. Doch in den letzten Monaten meldeten verschiedenste Ausgrabungs-Teams immer neue Überraschungsfunde. Jetzt ist auch einem Leipziger Grabungsteam ein Fund geglückt, nach dem man gar nicht so direkt gesucht hatte. Anmelden und weiterlesen.

Neue Ansätze zum möglichen Einsatz von Magnetfeldern

Parkinson-Tag: Studien an Uniklinik Leipzig

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Der 11. April ist seit 1997 Welt-Parkinson Tag. Damit soll auf die Situation von Menschen mit Parkinson und mögliche Therapieangebote aufmerksam gemacht werden. James Parkinson beschrieb 1817 erstmals die Symptome der Nervenkrankheit: Verlangsamung der Bewegungsabläufe, eine erhöhte Muskelsteifheit sowie ein Zittern. In Deutschland sind etwa 300.000 Menschen an Parkinson erkrankt. Die Neurologen der Uniklinik Leipzig forschen an Behandlungsmöglichkeiten. Anmelden und weiterlesen.

Der lange Weg zur Nachhaltigkeit

Uni Leipzig besetzt im Sommersemester erstmals eine Gastprofessur für Soziale Nachhaltigkeit mit IZT-Direktor Michael Opielka

Foto: IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung gemeinnützige GmbH

Der Begriff "Nachhaltigkeit" wirkt in heutigen Diskussionen oft wie verbrannt, abgenutzt, wertlos. Das liegt nicht daran, dass er seinen Sinn oder seine Bedeutung verloren hätte, sondern daran, dass er massenweise missbraucht wird - auch von vielen Unternehmen, die alles andere sind als nachhaltig. Dabei hat die Zeit, über den Begriff ernsthaft nachzudenken und zu forschen, gerade erst begonnen. Auch an der Uni Leipzig. Anmelden und weiterlesen.

42 Millionen Euro Fördergeld erfolgreich angelegt

5 Jahre LIFE: Eine Bilanz zum Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationskrankheiten

Foto: M. Weidemann

Die sächsische Wissenschaftsministerin Dr. Eva Maria Stange war noch nie eine gute Rethorikerin und wird es auch nicht werden. Das bewies ihre mehr oder weniger mühsam vorgetragene Rede zur Fünfjahresbilanz des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationskrankheiten (LIFE) einmal mehr. Von mangelnden bis nicht vorhandenen Englischkenntnissen bis hin zur Unkenntnis, wobei es sich bei der Studie überhaupt handelt mal abgesehen. Aber schließlich hat eine Ministerin für so etwas ihre Experten. Und die erklärten ihr dann schließlich auch, wobei es in der spektakulären Studie ging. Anmelden und weiterlesen.

Artenvielfalt schützt das Klima

Jenaer Forscher zeigen, wie artenreiche Bodenmikroben den Boden zum Kohlenstoffspeicher machen

Foto: Ralf Julke

Vielleicht werden am Ende alle glücklich sein, dass das Deutsche Zentrum für Integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) nach Leipzig, Halle und Jena gekommen ist. Denn irgendwie bündeln sich beim Thema Biodiversität eine Menge Themen, die mit dem Überleben der Menschheit zu tun haben. Mit dem Klimawandel übrigens auch. Denn es sind nicht nur Pflanzen, die das Treibhausgas Kohlendioxid binden. Anmelden und weiterlesen.

Wenn Kinder wie der Zeitgeist heißen

Sophie und Maximilian waren 2014 die Namensfavoriten der werdenden Eltern

Foto: Marko Hofmann

"Diese Vornamen entsprechen dem Zeitgeist. Sie werden als wohlklingende, moderne, attraktive, teilweise zeitlose Vornamen mit Tradition empfunden", sagt Gabriele Rodriguez von der Namenberatungsstelle der Universität. Es spielen auch andere Faktoren bei der Vornamenwahl eine Rolle wie das soziale Umfeld, regionale Einflüsse, Bildungsstand und der Einfluss der Medien. Aber was sagt die Statistik? Anmelden und weiterlesen.

Vielfalt verhindert Resistenzen

Ein Leipziger Experiment zeigt, wie Pestizide dazu beitragen, resistente Schädlinge zu stärken

Foto: Ralf Julke

Vieles, was Menschen in ihrer Umwelt anrichten, passiert einfach schon deshalb, weil sie glauben, einfache Lösungen, möglichst hoch dosiert, würden ein Problem schnell bereinigen. Doch sie vergessen dabei zumeist, dass unsere Umwelt ein komplexes System ist, in dem alle Teile auf alle anderen reagieren. Forscher des Leipziger Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) haben jetzt mal die Sache mit den Pestiziden untersucht. Anmelden und weiterlesen.

Partielle Sonnenfinsternis am 20. März in Leipzig

Am TROPOS-Institut wurde auch der Rückgang von Lufttemperatur und Strahlungsleistung gemessen

Grafik: Tropos.de

Nicht nur beim mitteldeutschen Netzbetreiber Mitnetz Strom hat man am Freitag, 20. März, auf die Messgeräte geschaut, um eventuell eingreifen zu können, falls die partielle Sonnenfinsternis vielleicht doch den Netzbetrieb beeinträchtigt hätte. Auch die Leipziger Troposphärenforscher haben die Chance genutzt. Kommt ja nicht so oft vor, dass der Mond hilfreiche Steilvorlagen liefert. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Forschungsergebnis

Sorgt ein simpler Botenstoff dafür, dass nicht nur Grillen aus Zweikämpfen fliehen?

Foto: Dr. Jan Rillich/FU Berlin

Wissenschaftler lösen ja nicht nur Rätsel, manchmal formulieren sie auch erst welche. Und manche dieser Rätsel geben zu denken. So wie eines, das jetzt Ergebnis eines Forschungsprojekts des in Leipzig tätigen Neurobiologen Paul Stevenson ist: Kann es sein, dass auch bei Menschen ein simpler Botenstoff wie Stickoxid darüber entscheidet, ob sie einen Kampf aufgeben oder nicht? - Immerhin hat Stevensons Team mit Grillen experimentiert. Anmelden und weiterlesen.

Auf den Spuren des wohl berühmtesten Detektivs der Welt

Sherlock Holmes und Dr. Watson: Die Leipziger Anglistin Maria Fleischhack im Interview

Foto: Kati Voigt/Institut für Anglistik

Sie sind nach wie vor das berühmteste Detektiv-Duo der Weltliteratur: Sherlock Holmes und Dr. Watson. Zwei Typen, die für ihre Zeitgenossen so echt wirkten, dass die Leser ihnen sogar Briefe schrieben. Das Phänomen wirkt bis heute. Und eine Leipziger Forscherin hat es sich einmal so richtig vorgeknöpft: Die Anglistin Dr. Maria Fleischhack von der Universität Leipzig hat sogar ein ganzes Buch darüber geschrieben, das zur Leipziger Buchmesse am 15. März erscheint. Die L-IZ hat die Autorin mal gefragt, wie sie dazu kam. Anmelden und weiterlesen.

Computertechnik macht's möglich

Leipziger und Londoner Forscher geben dem Homo habilis ein völlig neues Gesicht

Foto: Philipp Gunz, Simon Neubauer, Fred Spoor

Sie können es nicht lassen, diese Leipziger Forscher. In Sachen Ursprung der Menschheit drehen sie Steinchen um Steinchen und Knöchelchen um Knöchelchen um, sortieren neu und sorgen dafür, dass sich unsere Vorstellungen vom Stammbaum der Menschheit immer gründlicher verändern. Mal sind es völlig neue Erkenntnisse über den Neanderthaler, mal taucht ein völlig neuer Verwandter aus der Denisowa-Höhle auf. Und nun ist auch der Homo habilis noch älter als gedacht. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Forscher an größter internationale Genomstudie beteiligt - 56 weitere Genstellen als Dickmacher entdeckt

Haben wir’s nicht schon immer gewusst? Gene bestimmen Gewicht und Statur

Foto: L-IZ.de

Laut einer internationalen Genomstudie gehen Wissenschaftler davon aus, dass die häufigen Adipositas-assoziierten Genvarianten den BMI (Body Mass Index) zu rund 21 Prozent beeinflussen. Für das gesamte Genom nehmen sie sogar einen 40- bis 70-prozentigen Einfluss an. In einer weiteren Analyse des Gesamtgenoms von über 224.000 Personen zeigte sich, dass 68 Genstellen mit der Fettverteilung am Körper assoziiert sind. Forscher der Universität Leipzig waren an beiden Genanalysen beteiligt, über die das Wissenschaftsmagazin Nature in seiner jüngsten Ausgabe berichtet. Anmelden und weiterlesen.

Schimpansen-Kunst in Leipzig

Ausstellung zur Leipziger Primatologen-Tagung zeigt Malerei von Menschenaffen

Foto: Gesellschaft für Primatologie

Leipzig ist längst schon eine der beliebtesten Kongressstädte weltweit geworden. Davon profitiert nicht nur die Leipziger Messe mit ihrem Congress Center. Oft genug wollen die Kongressteilnehmer direkt am Brennpunkt des Geschehens tagen. Und das ist im Fall der Primatologen natürlich das Institut für Evolutionäre Anthropologie am Deutschen Platz. Und auch der neugierige Leipziger findet hier was zum Gucken: Echte Kunstwerke begabter Schimpansen. Anmelden und weiterlesen.

Land und Böden werden knapper

Bodenatlas 2015: Der deutsche Fleischverbrauch entzieht anderen Völkern die Nahrungsgrundlage

Cover: Böll Stiftung

Es ist den Wenigsten bewusst, dass die Bundesrepublik - genauso wie andere Staaten der EU - ihren Nahrungsbedarf nicht mit den eigenen landwirtschaftlichen Ressourcen deckt. Viele Produkte werden aus aller Welt importiert. Und gleichzeitig geht immer mehr wertvolles Ackerland in Deutschland verloren, weil es überbaut wird, überdüngt oder vom Winde verweht. Am 8. Januar stellte die Böll-Stiftung den "Bodenatlas 2015" vor, der zeigt, wie viel Schindluder mit einer der wertvollsten Ressource der Erde getrieben wird. Anmelden und weiterlesen.

Studie des Leipziger UFZ

Grenzen des Wachstums: Bei einigen Ressourcen sind sie längst erreicht

Es war der "Club of Rome", der das Schlagwort Grenzen des Wachstums auf die Tagesordnung setzte. Seitdem wurde über einige Wachstumsgrenzen viel debattiert - bei Rohstoffen etwa. Aber dass es auch viele als selbstverständlich empfundene Ressourcen gibt, deren Belastbarkeit die Menschheit schon völlig ausreizt, das macht jetzt eine Studie klar, an der auch Forscher des Leipziger Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) beteiligt waren. Weiterlesen.

Überraschendes Ergebnis

Flut 2013 – Artenreiches Grasland wächst nach Flutkatastrophen besser als artenarmes

Foto: iDiV

Im Deutschen Zentrum für Biodiversitätsforschung (iDiV) sind eine ganze Reihe Institute und Projekte aus dem mitteldeutschen Raum gebündelt. Eines davon ist ein ökologischer Freilandversuch an der Saale. Der wurde 2013 vom Hochwasser überschwemmt. Für die Forscher ein wissenschaftlicher Glücksfall. Den solche Extremereignisse können sie nicht simulieren. Und gelernt haben sie auch was draus. Weiterlesen.

2015 – was kommt: Eine Menge Arbeit mit eingeschleppten Arten

Die Verschleppung von Tier- und Pflanzenarten ist eine der massivsten - von Menschen verursachten - globalen Veränderungen. Und sie hat langfristige Konsequenzen: Manche eingeschleppten Arten zerstören die Lebensräume der heimischen Flora und Fauna, andere verursachen massive Schäden in der Landwirtschaft, manche wiederum beeinträchtigen die menschliche Gesundheit. Wie lassen sich die Auswirkungen eingeschleppter Arten richtig erfassen und bewerten, fragte sich nun auch ein Forscher des Umweltforschungsinstituts (UFZ). Weiterlesen.

Globalgeschichte in Leipzig: Chinesische Gastwissenschaftlerin forscht zur griechischen Antike

Die Chinesin Sun Yanping lernt und forscht in den kommenden Monaten am Leipziger Lehrstuhl für Alte Geschichte der Universität Leipzig. Ihr Schwerpunkt ist die griechische Antike. Die Universität Leipzig ist damit durch ein Stipendium der Chinesischen Akademie der Wissenschaften um eine engagierte Gastwissenschaftlerin reicher. Ein Jahr lang wird sich Sun Yanping besonders mit dem kulturellen Transfer der antiken Ionischen Poleis beschäftigen. Anmelden und weiterlesen.