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Artikel aus der Rubrik Forschung

Engagieren sich wohlhabende Menschen weniger in sozialen Belangen als arme Menschen?

Leipziger Studie widerlegt: Reiche sind nicht weniger großzügig als Ärmere

Foto: Matthias Weidemann

Weniger haben, mehr geben? Das war die bisherige Erkenntnis. Spenden zum Beispiel Menschen aus höheren sozialen Schichten weniger von ihrem Einkommen für soziale Zwecke und sind sie generell weniger bereit, zu helfen? Bisherige psychologische Studien haben dies eigentlich ergeben. Nämlich, dass Menschen aus sozial benachteiligten Schichten besorgter um ihre Mitmenschen sind, als ihre wohlhabenderen Zeitgenossen. Eine neue Untersuchung bringt nun Erstaunliches zutage: Denn Leipziger und Mainzer Forscher widerlegen diese These offenbar anhand einer groß angelegten Studie unter 37.000 Menschen aus 30 Ländern. Anmelden und weiterlesen.

Nach 15 Jahren Blindheit wird es plötzlich hell

Leipziger Ärzte führen zum ersten Mal in Ostdeutschland die Implantation einer Netzhautprothese durch

Foto: Stefan Straube/UKL

Ausgerechnet an seinem 62. Geburtstag wurde es für den seit 15 Jahren völlig erblindeten Bernd Burkhardt wieder hell. Nachdem ihm die Augenärzte am Universitätsklinikum Leipzig eine Netzhautprothese implantiert hatten, konnte der Patient wieder Lichtflecke erkennen. Der Eingriff war der erste dieser Art an der Leipziger Uniklinik, und auch der erste im ostdeutschen Raum. Doch einfach ist der Weg ins Licht für den 62-Jährigen nicht. Er muss praktisch wieder sehen lernen. Anmelden und weiterlesen.

Leipzigs Stadtklima in einer Bürgerbefragung, Teil 2

Was die Klimamodelle für Leipzig bis 2100 an Veränderungen vorhersagen

Screenshot: L-IZ

Es wird richtig heiß in Sachsen, in Leipzig sowieso. Mit welchen Daten arbeitet aber das Leipziger Umweltdezernat, wenn es die wahrscheinlichen Klimaveränderungen in Leipzig bis ins Jahr 2100 benennt? - Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal verweist dabei auf einen Spezialisten: das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Das betreibt im Internet eine Website, auf der jeder für sich herausfinden kann, mit welchen Entwicklungen die Potsdamer Klimaforscher bis 2100 rechnen. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Forscher entschlüsseln das Kiwi-Genom

Wie wurde aus dem Kiwi eigentlich ein nachtaktiver Vogel?

Foto: Dieter Schütz / Pixelio

Er ist der beliebteste flugunfähige Vogel auf Erden: der neuseeländische Kiwi. Wohl auch, weil er mit seinen Stummelflügeln und dem langen Schnabel so tollpatschig aussieht. Aber ein Tollpatsch ist er eigentlich nicht, auch wenn er vom Aussterben bedroht ist. Tatsächlich ist er sogar ideal an seinen Lebensraum angepasst. Und das seit ungefähr 35 Millionen Jahren. Anmelden und weiterlesen.

Luftverschmutzung verstärkt die Bildung von Eiswolken

Leipziger Meteorologen auf der Spur der zunehmenden Starkregen über Land

Foto: Ralf Julke

Lang hat man nichts von ihnen gehört, aber es gibt sie noch, die Meteorologen der Uni Leipzig. Jetzt haben sie sich wieder zu Wort gemeldet mit einem Artikel im renommierten Fachjournal "Geophysical Research Letters". Es geht um Regen und die gar nicht so abwegige Frage: Aus welchen Wolken prasselt er eigentlich auf uns hernieder? Und was hat unsere Luftverschmutzung damit zu tun? Und - was daraus folgt: Werden die Regen künftig heftiger? Die Antwort könnte lauten: Ja. Anmelden und weiterlesen.

Neues Forschungsergebnis mit Beteiligung des Leipziger UFZ

Hummeln sind vom Tempo des Klimawandels völlig überfordert

Foto: UFZ

Die heutigen ökologischen Systeme sind sensibel, höchst sensibel, denn sie sind an ein sehr schmales Fenster von klimatischen Bedingungen angepasst. Wenn sich das Klima verändert, reagieren Lebewesen darauf höchst unterschiedlich. Und die meisten sind nicht schnell genug, zu reagieren, wie nun eine Studie zu Hummeln bestätigt, an der auch wieder Forscher des in Leipzig ansässigen Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) beteiligt waren. Anmelden und weiterlesen.

Mit neuen Messgeräten soll die Entwicklung der Luftqualität besser erforscht werden

1,5 Mio Euro für Leipziger Troposphärenforschung

Foto: Matthias Weidemann

Luft- und Lärmbelastung verursachen in städtischen Gebieten auch weiterhin ernste gesundheitliche Schäden. Seit 2010 untersucht das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) zusammen mit dem Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) die Wirksamkeit der Umweltzone in Leipzig. Nun fördert der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) die Infrastruktur zur Luftpartikelcharakterisierung am TROPOS mit insgesamt knapp 1,5 Millionen Euro. Anmelden und weiterlesen.

Wie sehr Pflanzen und Tiere voneinander abhängen

Beziehungspfad des Botanischen Gartens lädt seit dem 8. Juli zum Besuch ein

Foto: Ralf Julke

Die Menschheit wird es vielleicht noch lernen - auf die harte und dumme Tour. In den Kreisläufen der Erde hängt alles voneinander ab. Tiere sind von Pflanzen abhängig, Pflanzen vom Vorkommen bestimmter Tiere. Und ein wenig davon macht der Botanische Garten der Universität Leipzig sichtbar. Auf einem neuem Pfad: dem Beziehungspfad. Bisher bot der informative Garten schon einen Wasserpfad. Anmelden und weiterlesen.

Komplexität vor Größe

Was das kleine Gehirn eines 15 Millionen Jahre alten Äffchens vom Victoriasee den Forschern verrät

Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie/ F. Spoor

Für die Leute, die immer nur glauben, dass es auf eine Menge Muskeln und schiere Größe ankommt, wenn es um Überlegenheit geht, gibt es jetzt mal eine dieser kleinen wissenschaftlichen Geschichten, die deutlich machen: Größe ist nicht das entscheidende Kriterium, sondern Komplexität. Und das galt auch schon vor 15 Millionen Jahren. Da gab es zwar noch keine Menschen. Aber die Altweltaffen waren schon da und schaukelten in den Bäumen. Anmelden und weiterlesen.

Von wegen kleine Egoisten

Dreijährige setzen sich noch für die Bedürfnisse anderer ein

Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie

Die Vorstellungswelt der Erwachsenen über Kinder ist voller Märchen und Legenden. Immer wieder geheimnissen sie ihr eigenes Denken und Fühlen in die Knirpse. Und am liebsten tun sie das mit den schlechtesten Eigenschaften: Viele Menschen halten Kleinkinder für stur, egoistisch und unfähig, mit anderen zu teilen. Auf eine Menge Erwachsener trifft das zu. Aber auf Kinder? Muss gerade solidarisches Verhalten erst anerzogen werden? Anmelden und weiterlesen.

Ein Riesensee in der australischen Wüste

Wie der Lake Mungo die Australier vor 24.000 Jahren möglicherweise dazu inspirierte, das Boot neu zu erfinden

Foto: William Truscott, La Trobe University

Der Mensch ist ein pfiffiges Wesen. Zumindest einige Menschen sind das. Während die einen sich hinsetzen und warten, bis es mal Manna regnet, fangen die anderen an zu tüfteln, was sie aus ihrer derzeit vielleicht belämmerten Lage machen können. Und weil Menschen da manchmal über riesige Distanzen hinweg auf dieselbe Idee kommen können, gibt es die berühmten Mehrfacherfindungen. Wie die Neuerfindung des Bootes in der australischen Wüste. Anmelden und weiterlesen.

4 Millionen Euro fürs Leipziger Hertz-Applikationslabor

Neue Materialmodifikationen aus dem IOM werden bald auch den Alltag der Verbraucher bereichern

Foto: IOM

Zum Forschungsstandort Leipzig gehört auch das Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung e.V. (IOM) in der Permoserstraße 15. Am Mittwoch, 17. Juni, gibt es dort Grund zum Feiern: Dann wird das neue Hertz-Applikationslabor für Elektronenstrahltechnologien und Materialmodifikation nach zweijähriger Umbauzeit eingeweiht und in Betrieb genommen. Anmelden und weiterlesen.

Globalisierung im "Schneckentempo"

Wenn der Mensch dafür sorgt, dass überall dieselben Tiere sesshaft werden

Foto: César Capinha

Seit 1873 schon wird unter Wissenschaftlern darüber diskutiert, ob man die letzten Jahrhunderte (wahlweise auch Jahrtausende) als ein völlig eigenständiges geologisches Zeitalter definiert: als Anthropozän. Begründung: Der Mensch hat mittlerweile so viel Einfluss auf die Erde, dass er biologische, geologische und atmosphärische Prozesse nachhaltig verändert. Aber wie beweist man so etwas? Und wo setzt man die Grenze? Anmelden und weiterlesen.

Ein Blick auf die Welt

Leipziger Institut veröffentlicht Erweiterung für weltweit benutzte Bildsoftware

Foto: Alexander Böhm

Egal ob Printmedium, Website oder Smartphones. Überall sind Bilder. Viele davon wurden im sogenannten JPEG-Format abspeichert. Das Leipziger Institut für Angewandte Informatik (InfAI) hat nun eine Weiterentwicklung der Softwarebibliothek libjpeg veröffentlicht, die eine bessere Behandlung von Farbräumen und verlustfreier Kompression des beliebten Dateiformats komplettiert. Anmelden und weiterlesen.

Lernt man China in Leipzig besser verstehen?

Neue Leibniz-Professorin an der Uni Leipzig forscht über den Einfluss Asiens auf die Länder Afrikas

Foto: Swen Reichhold/Universität Leipzig

Irgendwann - und das ist vielleicht gar nicht so lange hin, da werden sich europäische Staatschefs reihenweise an den Kopf fassen und feststellen: "Wir haben's verpennt. Und zwar gründlich." Das Thema, das sie verpennt haben werden, wird Afrika heißen. Denn während aktuelle Staatschefs die anbrandenden Flüchtlingsströme am liebsten wieder zurückschicken würden, macht das ferne China etwas ganz anderes: Es investiert in Afrika. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Forscher helfen bei der genauen Datierung

Muscheln belegen, dass der moderne Mensch einst über den Libanon nach Europa kam

Foto: Marjolein Bosch, MPI für evolutionäre Anthropologie

Eigentlich ist es kein richtiger Streitfall mehr, wenn Forscher über den Weg des modernen Menschen von Afrika nach Europa nachdenken. Die logischste Route war schon immer die Levante, jener Landstreifen im Nahen Osten, in dem bis heute die historischen Konflikte brodeln. Dort hielten sich unsere Vorfahren auf, bevor sie vor ungefähr 40.000 Jahren dem Neandertaler in Europa das Leben schwer machten. Anmelden und weiterlesen.

Bio-Forschung mit Computermodellen am iDiV

Der Klimawandel birgt auch die Gefahr vermehrter Hungersnöte

Foto: Anne Günther/FSU

Das Problem des frühen 21. Jahrhunderts ist nicht, dass die Menschen nicht wissen können, was sie tun. Auch die Informationsfluten sind keine Ausrede, denn wer wirklich wissenschaftliche Fragen stellt, weiß, was Fakten sind. Und in Mitteldeutschland ist mit dem iDiV ein Forschungsschwerpunkt entstanden, an dem für ein wichtiges Themenfeld die richtigen Antworten gesucht werden. Auch mit Computermodellen, wie Ulrich Brose es vormacht. Anmelden und weiterlesen.

Zehn Jahre Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie

IZI Leipzig: Wenn Grundlagenforschung zum wirtschaftlichen Erfolg wird

Foto: Matthias Weidemann

Für den einen oder anderen Zeitgenossen ist die forschende Wissenschaft ein Buch mit sieben Siegeln. Das liegt oft auch daran, dass gerade in der Grundlagenforschung die Ergebnisse in der praktischen Anwendung oft in ferner Zukunft liegen, wenn sie überhaupt zum Tragen kommen. Ganz anders ist das bei praxisorientierter Forschung. Hier gilt es eher, Projekte wirtschaftlich rentabel umzusetzen. So wie beim Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) neben der BioCity Leipzig, das im 10. Jahr seines Bestehens auf eine erfolgreiche Entwicklung zurückblicken kann. Anmelden und weiterlesen.

12 Millionen Euro für ein Teleskop in die Nano-Welt

Neues Leipziger Speziallabor ProVIS hat am Mittwoch im UFZ seine Arbeit aufgenommen

Foto: André Künzelmann, UFZ

Je kleiner die Dinge sind, umso aufwändiger wird die Technik, um sie beobachten zu können. Mächtig gewaltig ist auch das neue Speziallabor, das am Mittwoch, 6. Mai, am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) eröffnet wurde. Selbst für die schon einige Revolutionen gewöhnten UFZ-Forscher setzt das neue Labor neue Maßstäbe. Anmelden und weiterlesen.

Worte sind angeregte Neuronenwolken

Wie Sprache in unserer Großhirnrinde durch fleißige Netzwerke entsteht

Foto: Marko Hofmann

Haben wir heute schon über Netzwerke geschrieben und die Muster, nach denen sie funktionieren? Und nach welchen Mustern sie eben nicht funktionieren? Selbst unser Denken ist als ein Bündel von Netzwerken organisiert. Und einige sind sehr spezialisiert und treten genau dann in Aktion, wenn sie gebraucht werden. Zum Beispiel, wenn es ums Sprechen geht. Anmelden und weiterlesen.