Artikel aus der Rubrik Forschung

Zivilisationssprung Lesen

Wie das Lesenlernen im menschlichen Gehirn regelrecht eine Revolution auslöst

Foto: Ralf Julke

Dieses Ergebnis aus der Leipziger Gehirnforschung sollte auch Politikern und Medienmachern zu denken geben. Denn bislang hat noch keine Studie so deutlich gezeigt, welche Revolution das Lesen im menschlichen Gehirn anrichtet und wie es den Menschen geistig richtig auf Trab bringt. Lesen bildet nicht nur, es macht Menschen erst richtig zu Denkern. Und es ist eine echte Zivilisations-Errungenschaft. Weiterlesen.

Warum erwärmt sich die Arktis schneller als die Antarktis?

Leipziger Meteorologe sieht in den Bergen den Grund für die unterschiedliche Erwärmung

Foto: Dr. André Ehrlich/Institut für Meteorologie

Der Klimawandel läuft nicht überall gleichmäßig ab. Selbst ausgemachte Klimaforscher werden immer wieder überrascht. Augenblicklich lauten die beiden großen Rätsel Arktis und Antarktis. Und einer dieser verblüffenden Punkte lautet: Die Temperaturen in der Arktis steigen doppelt so schnell wie auf dem Rest der Erde. Die Antarktis dagegen erwärmt sich wesentlich langsamer. Woran das liegt, das erforschen auch Leipziger Wissenschaftler. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Forschungsergebnis zu den Folgen krankhaften Übergewichts

Adipositas lässt unser Gehirn schneller altern

Foto: Matthias Weidemann

Auf schweres Übergewicht ist der menschliche Körper nicht eingerichtet. Im Grunde geraten dann gleich mehrere Regulationsmechanismen völlig aus dem Lot. Leipziger Forscher beschäftigen sich nun seit Jahren mit den gesundheitlichen Folgen des krankhaften Übergewichts. Nun können sie auch zeigen, wie das Übergewicht auch unser Gehirn schädigt. Anmelden und weiterlesen.

Die Rolle der arktischen Wolken im Klimawandel

Leipziger Forscher reisen mit der „Polarstern“ Ende Mai in die Arktis

Foto: Alfred-Wegener-Institut/Thomas Krumpen (CC-BY 4.0)

Voller Mitgefühl kündigt die Universität Leipzig die nächste Forschungsreise Leipziger Wissenschaftler an. Die führt zwar nicht zum Mars, sondern nur aufs Meer in die Arktis. Aber ist es da nicht schrecklich kalt? Auch im Frühjahr? Das werden sie schon erfahren. Das ist ja ihr Job. Und wenn die Leipziger Meteorologen Glück haben, haben sie schönstes Sonnenwetter, während in Leipzig der Regen pladdert. Anmelden und weiterlesen.

Neuzugang für die Polarsammlungen des Instituts für Länderkunde

Das Leipziger IfL-Archiv übernimmt Unterlagen des Wettertrupps „Haudegen“

Copyright: Leibniz-Institut für Länderkunde

Im in Leipzig ansässigen Leibniz-Instituts für Länderkunde ist die Freude groß, denn das Archiv für Geographie konnte sich jetzt über einen Neuzugang freuen, der in seiner Art einzigartig ist: die Unterlagen des Unternehmens „Haudegen“ aus dem Zweiten Weltkrieg. Klingt zwar sehr martialisch. Aber tatsächlich war es ja eine Wetterstation, die im Zweiten Weltkrieg hoch im Norden Daten sammelte. Anmelden und weiterlesen.

Neues aus der DNA-Werkstatt der Leipziger Forscher

Jetzt verraten schon winzige DNA-Spuren in Höhlensedimenten die einstige Anwesenheit von Neandertalern

Foto: El Sidrón Forschungsteam

Archäologen sind echte Forensiker. Erst recht, seit sie die Sache mit der DNA für sich entdeckt haben. Damit können sie nicht nur den verzweigten Stammbaum der Menschheit immer genauer rekonstruieren, Wanderungsbewegungen und Verwandtschaften nachweisen. Jetzt können sie menschliche Anwesenheit sogar in Höhlen nachweisen, in denen kein Knöchelchen der einstigen Bewohner mehr zu finden ist. Anmelden und weiterlesen.

Ein Hallenser Botaniker macht 300 Jahre Verstädterung erforschbar

In wachsenden Städten geht die verwandtschaftliche Vielfalt der Pflanzenwelt immer mehr verloren

Foto: UFZ / André Künzelmann

Die Meldung hat es in sich: „Urbanisierung kostet fast fünf Milliarden Jahre Evolutionsgeschichte“, heißt die jüngste Meldung aus dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ). Da haben die Wissenschaftler wohl ein bisschen zuviel Sekt getrunken, als sie in der vergangenen Woche so übermütig ihr 25-jähriges gefeiert haben. Man darf nicht alles summieren. Auch wenn die Warnung berechtigt ist. Anmelden und weiterlesen.

Wenn das Gehirn die Außenwelt einfach mal runterdimmt

Tagträumen ist kein Laster, sondern eine besondere Fähigkeit für kreative Menschen

Foto: MPI CBS

Am Ende werden wir unser Leben ändern müssen, unser Arbeiten und Rumrennen sowieso. Es ist viel zu gefährlich, erfordert permanent volle Konzentration. Wer nicht aufpasst, wird über den Haufen gerannt oder gefahren. Träumen darf man da draußen nicht. Dabei ist Tagträumen etwas Fruchtbares – wenn man es zulassen darf. Aber wer immerfort rast, der darf nicht träumen. Da haben Leipziger Wissenschaftler was dazu zu sagen. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Studie zum Zivilisationsproblem Schlaf

Arbeitslose, Übergewichtige, aber auch Frauen leiden häufiger unter schlechtem Schlaf

Foto: Ralf Julke

Sie liegen oft stundenlang wach im Bett, wälzen sich von einer Seite auf die andere und fühlen sich am nächsten Tag wie gerädert: 25 Prozent der Deutschen leiden laut Robert-Koch-Institut unter Schlafstörungen, für weitere elf Prozent ist der Schlaf häufig nicht erholsam. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt nun auch ein Leipziger Forscherteam. Anmelden und weiterlesen.

Hochkarätiger ERC-Advanced-Grant für Prof. Dr. Josef Alfons Käs

Wie ein Leipziger Biophysiker erforscht, wie Krebszellen sich ausbreiten

Foto: Swen Reichhold/Universität Leipzig

Manchmal braucht es einen richtig fetten Preis, damit auch die Leipziger einmal wieder merken, dass in ihrer Stadt auch hochkarätige Forschung auf Weltniveau betrieben wird. Eins dieser Forschungsgebiete ist die Krebsforschung. Und ausgezeichnet wurde jetzt der 55-Jährige Biophysiker Prof. Dr. Josef Alfons Käs mit dem prestigeträchtigen Advanced Grant des Europäischen Forschungsrates (ERC) in Höhe von 2,3 Millionen Euro. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Forschung zum Klimawandel

Höhere Temperaturen verschärfen die Konkurrenz um knappe Ressourcen

Foto: Tom Künne/Forschungszentrum iDiv

In Leipzig und einigen anderen mitteldeutschen Städten arbeiten ja Forscher seit geraumer Weile daran, ein paar besondere Folgen des Klimawandels zu erkunden. Ihnen geht es mal nicht um Wolken, Fluten und Eisberge, sondern um das, was die steigenden Temperaturen mit der biologischen Vielfalt anrichten. Und bislang belegen etliche Experimente, dass sich diese Vielfalt verringert. Selbst Milben bleiben nicht verschont. Anmelden und weiterlesen.

Eine Studie der Uni Leipzig lässt aufmerken

Vernachlässigung in der Kindheit senkt Stressresistenz fürs ganze Leben

Foto: Ralf Julke

Vernachlässigung, Gewalt und Misshandlung prägen Kinder fürs Leben. Sie machen sie nicht stressresistenter im Leben. Im Gegenteil: Die Betroffenen können im späteren Leben viel schlechter mit Stresssituationen umgehen als andere. Der Körper kann den Stress nicht mehr ausregulieren. Und das ist direkt messbar, wie jetzt Leipziger Forscher feststellen konnten. Anmelden und weiterlesen.

Schnelle Abkürzung entdeckt

Der Moment unserer Kindheit, in dem wir lernen, Andere zu verstehen

Foto: MPI CBS

Unser Gehirn ist ein faszinierendes Ding. Wenn es funktioniert. Und wenn wir es nicht behandeln wie uns selbst: auf Fastfood gesetzt, mit Unterhaltungsmüll anfüttern. Das Ding will gebraucht werden. Denn es ist zu Erstaunlichem fähig. Zum Beispiel zum Um-die-Ecke-Denken. Das können nämlich sogar schon Kinder. Auch wenn die entscheidende Abkürzung erst im vierten Lebensjahr entsteht. Das konnten jetzt Forscher aus dem Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften vermelden. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Forensiker kurz vor einem Ausflug nach Neuseeland

Mit Marcus Schwarz wirkt in Leipzig auch einer von vier forensischen Entomologen der Bundesrepublik

Foto: Medizinische Fakultät, Universität Leipzig

Leipzig hat auch einen. Einen richtigen forensischen Entomologen. Davon gibt es nicht viele in Deutschland. Vier Stück, meint die Uni Leipzig. Der berühmteste ist ein gewisser Mark Benecke, von dem einige Bücher im Leipziger Militzke Verlag erschienen. Aber Leipzig hat selbst einen forensischen Entomologen. Aber der fliegt jetzt erst einmal nach Neuseeland. Anmelden und weiterlesen.

Weltmeteorologietag am 23. März

Leipziger Forscher will die Zahl der Wassertropfen in den Wolken ganz genau wissen

Foto: Institut für Meteorologie der Universität Leipzig

Wie viele Wassertropfen befinden sich in einer Wolke? Das ist eine Frage, die nicht nur Kinder interessiert, sondern auch Wissenschaftler. Erst recht die aus Leipzig. Denn Leipzig ist – so stellt es die Universität Leipzig mal ganz trocken fest – das „internationale Zentrum der Wolkenforschung“. Grund dafür ist das Institut für Troposphärenforschung. Und einer will es jetzt ganz genau wissen: Prof. Dr. Johannes Quaas von der Uni Leipzig. Anmelden und weiterlesen.

Kairoer Kolossalstatue unter die Lupe genommen

Es war doch nicht Ramses II., sondern Pharao Psammetich I.

Foto: Universität Leipzig

So schnell kann es gehen, da ist ein falscher Name in der Welt. Dabei lag es so nahe, in der so sensationell gefundenen Kolossalstatue im einstigen Bereich des Ramsestempels in Heliopolis den berühmten Ramses II. zu vermuten. Doch ein Name auf der Statue, die der Leipziger Ägyptologe Dr. Dietrich Raue in Kairo ausgegraben hat, deutet auf einen anderen großen Pharao hin. Anmelden und weiterlesen.

HTWK stellt Studie zu intelligent vernetzter Beschaffung und Logistik vor

Ist das schon Industrie 4.0 oder ist wieder mal der Roboter Vater des Gedankens?

Foto: HTWK

Da entwickelt sich was. In kleinen Schritten. Zumindest hat Prof. Holger Müller das Gefühl. Er ist Professor für Supply Chain Management an der der HTWK Leipzig, also so etwas wie Professor für Beschaffungsketten in der Wirtschaft. Es könnte durchaus ein Teil von „Industrie 4.0“ sein: die zunehmende Nutzung von intelligenten Systemen im Einkauf. Aber die meisten Unternehmen sind da nicht ganz so euphorisch. Anmelden und weiterlesen.

Neues aus dem legendären Heliopolis

Leipziger Ägyptologe hofft noch auf weitere Fragmente des Kolosses von Heliopolis

Foto: Dr. Dietrich Raue/ Universität Leipzig

Es ist der Fund seines Lebens. Anfangs ging es nur um die Ermittlung von ein paar historischen Umfassungsmauern. Aber dann stieß das Grabungsteam um Dr. Dietrich Raue und Dr. Aiman Ashmawy vom Ägyptischen Antikenministerium im Kairoer Tempelbezirk Heliopolis auf mehr, als sie erwartet haben. Und seit ein paar Tagen macht der jüngste Fund von sich Reden: eine riesige Statue, die wohl den legendären Pharao Ramses II. darstellt. Anmelden und weiterlesen.

Eine erste Studie des iDiV zu den Auswirkungen von Straßen auf Raubtiere

Wenn der Wolf auf der Autobahn stirbt

Foto: raincarnation40 / Pixabay.com

Eigentlich kommt man bei all dem Geschrei, das in Deutschland angestimmt wird, wenn es um Wölfe, Bären oder Luchse geht, gar nicht auf die Idee, Raubtiere für besonders gefährdet zu halten. Doch nicht durch menschliche Landschaften, gar Straßen! Aber selbst Menschen wissen, wie gefährlich Straßen sind. Und sie beschneiden die Lebensräume auch der kühnsten Raubtiere. Anmelden und weiterlesen.

Stefanie Höhl erforscht in Leipzig, wie kleine Kinder das Lernen lernen

Warum Kinder auch totalen Quatsch lernen und das gut so ist

Foto: Stefanie Höhl, MPI CBS

Gebt den Kindern Geschichten! Lasst sie ihre Phantasie entwickeln! Erst wenn sie gelernt haben, dass wir richtig gute Geschichten brauchen, um die Welt und uns selbst zu verstehen, werden es richtig kluge, pfiffige Menschen. Intelligenz braucht Zeit, Phantasie und die Fähigkeit, Geschichten zu erzählen. Das darf auch mal Quatsch sein, sagt eine Leipziger Gedankenforscherin. Anmelden und weiterlesen.