Schwarwels Fenster zur Welt: Anschlussverwendungen
Satire
Text: Ilse Schnickenfittich / Sekretariat
04.07.2012
Es ist höchste Zeit wirklich zurück zu treten. So richtig fest, mit Anlauf in all diese breit gesessenen Beamtenärsche. Bei geöffneter Tür, damit sie dort landen, wo sie hingehören – auf der Straße. Aber vielleicht brauchen wir sie ja noch – immerhin könnten sich für die fassungslos blinden Schlaffis gerade neue Arbeitsfelder auftun.
Denn es ist nicht Zeit für Rücktritte, sondern für koordinierte „Anschlussverwendungen“! Was für die Schleckerweiber richtig ist, kann beim angebräunten Beamtenstadl der Verfassungsbeschmutzer doch nur billig werden. Mal schauen – Straßenlaterne ginge – blöde Rumstehen und bedeutungslos durch das eine Auge schauen können sie. Die roten Köpfe geben derzeit sicher genug Licht in dunkler Nacht.
Und die Gehaltshöhe wäre dann schließlich ebenso angebracht wie für die derzeitige Tätigkeit.
Doch zum Glück hat sich nun eigentlich längst ein neuer Arbeitsbereich für die verschwiegenen Reißwölfe aufgetan. Seit letzter Woche müssten sie hinter all denen her sein, die mit ihrem Ja zum ESM unter Verdacht stehen, gegen das deutsche Grundgesetz zu arbeiten. Viel zu tun eigentlich derzeit und darüber hinaus der Kernbereich für einen Schützer der Verfassung.
Da gäbe es mindestens ein paar Beschlüsse zu schreddern. Kann aber letztlich einer in entspannter Sonderschicht. Also doch besser einen gepflegten Tritt in den Allerunwertesten - Volltrottel braucht der Arbeitsmarkt dann doch nicht.
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Was wusste Sachsens Verfassungsschutz Anfang 2000 wirklich über das Treiben des rechtsextremen Terror-Netzwerks NSU? Die Frage bewegt seit Dienstag die Gemüter. Das SWR-Magazin "Report Mainz" zitierte aus einem Schreiben des Landesamts an den damaligen sächsischen Innenminister Klaus Hardraht (CDU), in dem der Geheimdienst terroristische Anschläge durch die abgetauchten Neonazis befürchtete. L-IZ.de fragte bei dem Dresdner Juristen nach.
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Leipzigs Unweltbürgermeister Heiko Rosenthal riss einen Zaun ein: ganz planmäßig beim ersten symbolischen Baggerbiss am Bürgerbahnhof Plagwitz. Bevor die Arbeiten am ersten Bauabschnitt eines Gleis-Grünzuges auf dem Areal des ehemaligen Güterbahnhofs richtig beginnen können, muss jedoch die Zauneidechse nebst Nachwuchs weiter gewandert sein.
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Das komplette "Wassertouristische Nutzungskonzept" (WTNK) von 2007 steht zur Disposition. Beschlossen hat es zwar eigentlich niemand, kein demokratisch legitimiertes Gremium hat es als Handlungsgrundlage für das Leipziger Neuseenland abgestimmt. Aber alle jüngeren Aktivitäten der Steuerungsgruppe Leipziger Neuseenland bauen darauf auf. Auch die Vorlage zum Elster-Saale-Kanal, die am 19. Juni im Stadtrat abgestimmt werden soll.
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Am 9. Mai erklärte das Leipziger Umweltdezernat die zeitweise Sperrung des Floßgrabens für Boote. Grund ist der seltene Eisvogel, der in diesem Frühjahr im Floßgraben wieder brütet. Und seither wogt die Diskussion: Ist das zu viel der Einschränkung, zu wenig? Und was bedeutet das eigentlich für das ganze Wassertouristische Nutzungskonzept (WTNK) im Neuseenland? - Der Ökolöwe sieht die Untere Naturschutzbehörde im richtigen Fahrwasser.
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Die Wagner-Festtage in Leipzig neigen sich dem Ende entgegen und erreichen mit einer festlichen Sekt-Matinee und der Aufführung des Stummfilmes Richard Wagner aus dem Jahr 1913 und der Klavierbegleitung durch den Pianisten Olav Kröger am Sonntag, dem 26. Mai um 11:30 Uhr in den Passage Kinos einen weiteren Höhepunkt.
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Aufgrund der sehr hohen Nachfrage bietet die Medienwerkstatt Leipzig einen zusätzlichen Fotolaborkurs für Einsteiger an. Am 30. Mai vermittelt Alina Simmelbauer ab 16:00 Uhr allen Anfängern die Grundlagen in der analogen Schwarz-Weiß-Entwicklung. In vier Stunden Praxis wird die Arbeit im Fotolabor anschaulich erläutert und geübt.
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Die Kindergruppe des Bund für Umwelt und Naturschutz Leipzig erweitert in diesem Jahr ihr Umweltbildungsangebot. Zum ersten Mal bieten die „Leipziger BUNDspechte“ ein naturpädagogisches Sommercamp an. Dieses richtet sich an alle naturbegeisterten Kinder zwischen 8 und 12 Jahren und findet vom 14.07. bis 20.07.2013 statt.
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Die Universität Leipzig erinnert am Donnerstag, 30. Mai, um 11 Uhr mit einer öffentlichen Gedenkveranstaltung an den 45. Jahrestag der Sprengung der Universitätskirche St. Pauli. Auf dem Leibnizforum im Innenhof des neuen Campusareals wird Universitäts-Rektorin Prof. Dr. Beate Schücking die Veranstaltung eröffnen und die Teilnehmer zusammen mit Dr. Ulrich Stötzner vom Paulinerverein e.V. begrüßen. Anschließend spricht der Dekan der Theologischen Fakultät, Prof. Dr. Klaus Fitschen.
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Am Samstag, den 8. Juni wird auf dem Gelände des Stadtteilparks „Wasserschloß“ (Zugang über Georg-Schwarz-Straße Höhe Hausnummer 134) im Leipziger Stadtteil Leutzsch das Musikfestival „Leutzsch rockt!“ zum nunmehr vierten Mal über die Bühne gehen. Der Eintritt ist frei.
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Am Samstag, den 25. Mai, laden der SPD-Ortsverein Südwest, Daniela Kolbe, MdB und Holger Mann, MdL zu einer Radtour durch die SPD-Geschichte ein. Die Fahrradtour startet um 14 Uhr am Gründungsort des ADAV/der SPD n der Dresdner Straße 20 (Die Tour endet ca. 16 Uhr im Erich-Zeigner-Haus in der Zschocherschen Straße 21, wo neben dem 6. Referenten/Zeitzeugen eine Gartengrillparty und eine historische Filmvorführung auf die Radler wartet.
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Laura Schewel von der Universität von Kalifornien in Berkley (USA) ist die Trägerin des “Young Researcher of the Year Award” 2013 des Weltverkehrsforums. Die Preisverleihung erfolgte am Donnerstag, 23. Mai, im Beisein von Verkehrsministern aus aller Welt während des Weltverkehrsforums 2013, dem jährlichen Gipfel der für Verkehr zuständigen Minister aus den 54 Mitgliedsstaaten des International Transport Forum (ITF), das vom 22. bis 24. Mai in Leipzig stattfindet.
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Nach seinem im Herbst 2012 erschienenen ersten Soloalbum „Raum schaffen“ dürfen sich die Fans von Volkan Baydar nun auf sein Konzert am 6. Juni im Werk 2 in Leipzig freuen (Beginn: 21 Uhr). Den Zuschauer in Leipzig erwarten mitreißende soul-pop Klänge sowie auch mal langsam-nachdenkliche Töne.
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Nur wenige haben es. Viele wollen es. Aber nur einige erfüllen seine strengen Auflagen: Das europäische EMAS-Gütesiegel. EMAS steht für das weltweit strengste Umwelt-Zertifikat, das Unternehmen auszeichnet, die besonderen Fokus auf ein ökologisch nachhaltiges Management legen. Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) hat dieses Gütesiegel jetzt wieder erhalten. Bereits seit neun Jahren trägt es als eines von wenigen Unternehmen der Region die begehrte Zertifizierung.
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