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Alle im „Melder“ veröffentlichten Statements, Hinweise und Pressemitteilungen unterliegen keiner redaktionellen Bearbeitung durch die L-IZ. Sie geben lediglich die Meinungen, Haltungen & Mitteilungen Dritter wieder, welche wir den Lesern jedoch nicht vorenthalten wollen.

LSR: Staatsvertrag sichert Bildungsmobilität – Mehr länderübergreifende Zusammenarbeit ist notwendig!

LandesSchülerRat Sachsen
Der LandesSchülerRat Sachsen (LSR Sachsen) begrüßte die heute vorgestellten Pläne der Kultusministerien aus Sachsen, Niedersachsen und Bayern zum Abschluss eines Staatsvertrags im Bildungsbereich. Darin planen Sie die Vereinheitlichung der Abschlüsse der Lehrkräfte aus den drei Bundesländern und die bessere Wechselmöglichkeit von Schülerinnen und Schülern zwischen den Schulen der unterschiedlichen Bundesländer.


Durch die neuen Regelungen würde es sowohl Schülern als auch Lehrern vereinfacht, ihren Wohn- und somit auch Schulort zu wechseln, da die Einschränkungen bezüglich unterschiedlicher Unterrichtsfächer und -inhalte aufgehoben werden würden.

Der Vorsitzende des LSR Sachsen, Konrad Degen, teilte dazu mit: „Die Kultusministerien erkennen nun endlich die Realitäten an. Die Zeit der wachsenden Mobilität macht auch vor den Schulen nicht halt. Oftmals sind es gerade die völlig verschiedenen Lehrinhalte der Länder, die den Kindern nach dem Umzug ihrer Familien unnötige Steine in den Weg legen.


Täglich erreichen uns unzählige Meldungen aus Leipzig, Sachsen und darüber hinaus, die nicht immer gleich oder nie Eingang in den redaktionellen Alltag finden. Dennoch sind es oft genug Hinweise, welche wir den Lesern der „Leipziger Internet Zeitung“ in Form eines „Informationsmelders“ nicht vorenthalten möchten ...
Wir begrüßen daher die Bestrebungen einen Bildungsstaatsvertrag zu schließen und die Bildungsmobilität in Deutschland zu erleichtern. Dieser Schritt ist längst überfällig.“

Bezüglich anstehenden Verhandlungen fordert der LSR Sachsen noch mehr Länder auf, sich diesen wichtigen Verhandlungen nicht aufgrund von parteipolitischen Differenzen zu entziehen. „In der Bildungspolitik muss der Schüler im Mittelpunkt stehen, welcher auf länderübergreifende Zusammenarbeit und Richtlinien angewiesen ist. Kleinstaaterei im Bildungsbereich ist nicht im Interesse der Schüler. Gleichzeitig sollten die Kultusminister an diesen Verhandlungen auch gesetzlich legitimierte Schülervertretungen beteiligen, um einen breiten Konsens zu finden. Wir sprechen uns für die Aufhebung des Kooperationsverbotes zwischen Bund und Ländern aus" so Degen abschließend.

Die Pressemitteilung "Bayerns Kultusminister Spaenle, Niedersachsens Wissenschaftsministerin Wanka und Sachsens Kultusministerin Kurth treten für einen Bildungsstaatsvertrag ein":
www.medienservice.sachsen.de/medien/news/180159


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