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Linke Sachsen geht nach Klausurtagung mit konkreten Politikangeboten in Dialogoffensive
Die Linke Sachsen
12.01.2013
Der Landesvorstand der sächsischen Linken beschäftigt sich auf seiner Klausurberatung am Wochenende in Görlitz erneut mit den Wahlkämpfen 2013/2014. Dazu erklärt der Landesvorsitzende Rico Gebhardt: "Mit dem Einstieg in die Diskussion des Wahlprogramms der Linken für die Bundestagswahlen, die mit der Vorstellung des Programms im Februar beginnen wird, wird der sächsische Landesverband im öffentlichen Dialog Wahlprogramm und sächsische Leitlinien parallel vorstellen und diskutieren.
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Das ist Teil unseres partizipativen Angebotes für alle Sachsen, unser Dialog für Sachsen. Neben den klassischen Formen des Wahlkampfs stellt er darauf ab, zuzuhören, und transparent, online und in Veranstaltungen Ergebnisse und Inputs zu erfassen und zu nutzen."
Als weiterer Baustein des Integrierten Landesentwicklungskonzeptes wurden dazu erstmal die Eckpunkte zu den Leitlinien "Plan demokratisches Sachsen" zu Freiheit und Demokratie diskutiert. "Eigentlich beginnt Demokratie dort, wo die Menschen leben, wohnen und arbeiten - in Städten und Kommunen", so Gebhardt.
Täglich erreichen uns unzählige Meldungen aus Leipzig, Sachsen und darüber hinaus, die nicht immer gleich oder nie Eingang in den redaktionellen Alltag finden. Dennoch sind es oft genug Hinweise, welche wir den Lesern der „Leipziger Internet Zeitung“ in Form eines „Informationsmelders“ nicht vorenthalten möchten ...
"Die Linke in Sachsen steht dafür, den Menschen vor Ort mehr Entscheidungen zu übergeben. Wir stehen für das Öffentliche, für die Kontrolle des Staates und das gleiche Entscheidungsrecht aller. Wir haben aus den großen demokratischen Defiziten der SED-Herrschaft in den vergangen zwanzig Jahren mehr gelernt als die CDU. In der zwanzigjährigen Regentschaft der CDU in Sachsen haben sich Filz, Intransparenz und Abgehobenheit unerträglich zugespitzt. Eines der letzten Beispiele ist der dreiste Neuzuschnitt der Wahlkreise nach CDU Gusto."
Dr. Axel Troost stellte aus den Wirtschaftspolitischen Leitlinien Details zur Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik vor. Troost forderte einen Paradigmenwechsel in der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik. "Es ist ein Mythos, dass Langzeitarbeitslose, deren großer Teil in Hartz IV gefangen ist, nicht in der Laqe seien, in regulären Jobs zu arbeiten. Aber: es fehlt schlicht an Arbeitsplätzen. Hier können durch den von uns geforderten und wissenschaftlich evaluierten Öffentlichen Beschäftigungssektor zusätzliche Arbeitsplätze entstehen, die Erwerbslosen eine Perspektive öffnen. Diese müssen zusätzlich und in öffentlichem Interesse sein. Und sie müssen grundsätzlich über den sog. Aktiv-Passiv-Transfer finanziert werden. D.h. die Mittel, die bisher zur Finanzierung der Erwerbslosigkeit genutzt wurden, zu bündeln."
Im Vorfeld der Tagung traf sich Rico Gebhardt mit dem Görlitzer Oberbürgermeister Siegfried Deinege, um sich über die Situation nach seiner Wahl, als Parteiloser getragen von einem Parteienbündnis, zu informieren.
Wagner kann einen närrisch machen. Oder besonnener. Am 22. Mai werden eine Reihe Leute in Leipzig wieder ganz närrisch, schütteln sich die Hände, enthüllen ein Denkmal, lauschen im strengen Anzug einem Festkonzert oder klatschen Beifall, wenn im Opernhaus der Schriftsteller Friedrich Dieckmann den ersten Richard-Wagner-Preis bekommt. mehr…
Über die aktuellen Gründe liegen noch keine Erkenntnisse vor, als MDR Info am Dienstag, 21. Mai meldet: „In einem Leipziger Jobcenter ist eine Mitarbeiterin brutal angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilte, schlug ein Mann mit einem Hammer auf die Frau ein. Sie wurde dabei schwer verletzt.“ Der Angreifer habe bereits Hausverbot gehabt und sei „bereits mehrfach auffällig geworden“. mehr…
Der 1. August naht. Es sind nur noch etwas mehr als zwei Monate. Und ziemlich sicher ist schon abzusehen, dass Leipzig den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für die unter Dreijährigen nicht wird erfüllen können. Die Stadtverwaltung gab sich im November 2012 zwar sehr ambitioniert, die Bedarfsdeckung durch Neubauten, Kapazitätserweiterungen und Modul-Kitas doch noch zu erfüllen. Aber die meisten geplanten Einrichtungen stehen 2013 nicht zur Verfügung. Die Eltern zeigen sich natürlich entsprechend besorgt. mehr…
Am 15. Mai wurde im Sächsischen Landtag der CDU/FDP-Antrag "Polizeipräsenz im Internet erhöhen - Soziale Netzwerke zur Polizeiarbeit nutzen!" behandelt. Ein Antrag wie aus der Wunschkammer des braven Bürgers, der das Internet sowieso für eine gefährliche Welt hält und sich jetzt auch dort ein paar präsente Ordnungshüter wünscht. Und so eine Art Kooperation zwischen wachsamem Bürger und aufmerksamer Polizei. Und der naive Glaube an die "sozialen Netzwerke". mehr…
Diese emotionale Aufwallung schaffte es längst zum Klassiker im reichlich gefüllten, goldenen Spruchbeutel der City-Tunnel-Prosa: "Ich will die Milliarde nicht sehen!", entfuhr es Ende der 1990er Jahre dem damaligen Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit, Kajo Schommer. Gemeint war, die geplante Investitionssumme für den City-Tunnel auf eine Milliarde zu begrenzen - D-Mark, wohlgemerkt, denn in einer anderen Währung rechnete damals auch ein Mitglied des Dresdner Kabinetts nicht. mehr…
Am Freitag, dem 24. Mai um 20:15 Uhr, ist der Bestsellerautor Martin Walker bei Lehmanns Media zu Gast und liest aus seinem aktuellen Bruno-Krimi „Femme Fatale“. Der im französischen Périgord lebende Ire ist nicht nur Schriftsteller, Historiker und politischer Journalist („The Guardian“), sondern auch ein sehr, sehr sympathischer Zeitgenosse und Medienliebling. mehr…
Am Sonntag, den 26. Mai um 10 Uhr wird es während des beliebten Familienfrühstücksbuffets im Unikatum Kindermuseum spannend, denn Museumsmitarbeiterin Annekatrin Naumann möchte die Gäste ab 4 Jahren zu Zeitjägern machen und sie mit auf eine aufregende Schatzsuche durch die aktuelle Ausstellung „Ach du liebe Zeit!“ und den Hofgarten nehmen. mehr…
Der letzte Rundgang der Reihe „Sanierungs- und Fördergebiete“ des Stadtforums Leipzig findet am Montag, 27. Mai, um 17:30 Uhr am Platz der Biedermannstraße/Ecke Bornaische Straße, gegenüber der Litfaßsäule, statt. Es handelt sich um einen Rundgang durch das Sanierungsgebiet Connewitz, mit Standpunkten an der Biedermannstraße und Auerbachstraße, dem Herderplatz und Kronengarten sowie den Stadthäusern Hermannstraße. mehr…
Am Sonntag, 26. Mai, ist um 19 Uhr in der Kirche Panitzsch eine musikalische Annäherung an die romantischen Kompositionen Richard Wagners aus der Richtung des Jazz zu erleben. Unter dem Motto „Wagner in Jazz“ hat Stephan König anlässlich des 200. Geburtstages von Wagner musikalische Themen aus Wagner-Opern für sein Jazz-Trio bearbeitet. mehr…
Im Rahmen der Festwoche "150 Jahre SPD" macht die Dialog-Box der SPD in Leipzig in der Petersstraße, Höhe Hugendubel, Station. Neben der Bewerbung der Veranstaltungen rund um die Festwoche "150 Jahre SPD" möchte die SPD Leipzig die Dialog-Box nutzen, um mit den Leipzigerinnen und Leipzigern zu verschiedenen Themen ins Gespräch zu kommen. Der Dienstag, 21. Mai, steht dabei ganz im Zeichen der europäischen Bürgerinitiative "Wasser ist Menschenrecht". mehr…
Ein Vortrag am Mittwoch, dem 22. Mai, 19 Uhr, im Ariowitschhaus, Hinrichsenstr. 14, beleuchtet das Verhältnis Martin Luthers zu den Juden. Referent dieser Veranstaltung der Jüdisch-Christlichen Arbeitsgemeinschaft ist Professor Martin Steinhäuser. mehr…
Mit Krebs ist nicht zu spaßen. Krebs ist kein Spaß. Vielleicht ist die moderne Zivilisationskrankheit Krebs die Kehrseite unserer Spaßgesellschaft. Die keine spaßige ist, auch wenn sie alles, was wichtig ist, in einen Spaß zu verwandeln scheint. Nicht nur Regina Rose fragt wohl zu recht, welche Rolle unsere moderne Lebensart für die Ausbreitung der "Volkskrankheit" Krebs hat. mehr…
Die Landesdirektion Sachsen bewilligte auf der Grundlage der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales zur Förderung sozialpsychiatrischer Hilfen, der Suchtprävention und Suchtkrankenhilfe im Freistaat Sachsen im Jahr 2013 der Stadt Leipzig, dem Landkreis Nordsachsen sowie dem Landkreis Leipzig jetzt Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 1.034.000 Euro. mehr…
Es gab ja in letzter Zeit einige verächtliche Bemerkungen von gut bezahlten Politikern gegenüber Bürgern, die auf verschiedene Weise versuchen, ihre Interessen in politische Entscheidungsprozesse einzubringen. "Wutbürger" war so ein arroganter Begriff. Dabei können selbst Großprojekte sinnvoller, nachhaltiger und vor allem zielführender geraten, wenn Politik frühzeitig die Diskussion mit den Betroffenen sucht. Das ist bei den Planungen zur neuen B 87 sogar passiert. mehr…
Am 9. Mai verfügte das Leipziger Umweltdezernat eine Sperrung des Floßgrabens für den Bootsverkehr. Nur noch zu bestimmten Zeiten am Wochenende dürfen Boote den Floßgraben passieren, in dem der seltene Eisvogel brütet. Doch nicht nur die erste Ausnahmeverfügung für eine Bootstouranbieter sorgt für Unmut. Besonders betroffen zeigt sich der Sächsische Kanuverband. In einer Stellungnahme fordert er einen völlig anderen Umgang mit dem sensiblen Gewässer. mehr…