Wie viel katholisch steckt denn eigentlich in Leipzig und wen interessiert das?

Katholiken rühren deutschlandweit die Werbetrommel für 100. Katholikentag

Das Sekretariat der Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung ist in Bonn. Der 100. Katholikentag findet in Leipzig statt. Katholiken gibt es in Leipzig immerhin eher als Wüsten in Bonn. In diesen Wochen startet die Werbekampagne für das Großereignis. Drei Sonderzüge werden die Katholiken nach Leipzig karren, Betten und Helfer werden gesucht. Und dann wurden noch 64 Leipziger Vereine und Verbände angeschrieben, mit mäßigem Erfolg.

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Gastmanns Kolumne: Er ist immer noch da
Timur Vermes' Roman "Er ist wieder da". Cover: Bastei Lübbe

Cover: Bastei Lübbe

Am 30. April wird ja nicht nur in den Mai getanzt, sondern es jährt sich bekanntlich zum 72. Mal der Tag, an dem sich des SPIEGELS beliebtestes Covergirl, Adolf Hitler, über die Wupper gemacht hat. Doch das moderne Liedgut weiß es längst: Wenn man tanzt, ist man woanders, für den Moment. Ich frag mich dann manchmal, wie’s gelaufen wär, ohne Hitler ... Dabei ist die Frage relativ schnell zu beantworten: Die Welt wäre nicht um alle, aber viele Millionen furchtbarer Schicksale ärmer. Um Millionen Hitler-Vergleiche allerdings auch.
Der Westflügel Leipzig bringt am 4. Mai Mary Shelleys „Frankenstein“ auf die Bühne
Jan Jedenak in "Frankenstein oder Der moderne Prometheus". Foto: Thilo Neubacher

Foto: Thilo Neubacher

Verglichen mit jener sonderbaren Schauspielära, die vor fünf Jahren Leipzig geradezu lähmte, ist das, was derzeit auf kleinen und großen Bühnen passiert, eine sehr intensive Beschäftigung mit den tatsächlichen Verwerfungen der Zeit. Dazu braucht man kein Schweineblut, sondern nur eine große Kenntnis der Weltliteratur. Denn alles, was uns ängstigt, wurde schon von genialen Autorinnen und Autoren erkundet. Zeit für Frankenstein und sein Monster.
Linke beantragen Risikoabschätzung für fehlende Sicherheitsleistungen im sächsischen Braunkohletagebau
Der Mibrag-Tagebau in Deutzen. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Beim Braunkohletagebau verhält sich Sachsens Regierung genauso wie beim Fluglärm in Leipzig: Bei beharrlichen Nachfragen aus dem Landtag taucht sie einfach ab, stellt sich taub und beantwortet Fragen zum Eigentlichen nicht. Wie zum Beispiel alle Fragen zu den Sicherheitsleistungen der Tagebaubetreiber. Denn wenn der Kohlebergbau endet, beginnt die teure Renaturierung. Aber: Wer bezahlt die?
Grüne fordern das Frankfurter Lärmpausenmodell auch für den Flughafen Halle-Leipzig
Damit es schneller geht, werden auch immer öfter Flugzeuge direkt übers Stadtgebiet geschickt. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Wie nun weiter am Flughafen Leipzig/Halle, wenn die Fluglärmkommission derart zu einem Lobbyverein der Flughafennutzer geworden ist und die regierenden Parteien CDU und SPD so tun, als ginge sie der Flughafen eigentlich nichts an? Am selben Tag, an dem die Fluglärmkommission selbst die bescheidene Forderung nach einer gleichmäßigen Bahnnutzung in der Nacht ablehnte, hatten die Grünen zu einer Diskussion in Böhlitz-Ehrenberg eingeladen.
Zahl der Wohngeldhaushalte in Sachsen schnellt in die Höhe
Immer mehr Sachsen müssen Wohngeld beantragen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

In Prozentrechnung haben die meisten deutschen Politiker nicht aufgepasst. Sie haben sämtliche Sozialsysteme darauf aufgebaut. Und wenn sie daran herumschrauben, dann sieht das alles ganz gerecht aus. Wenn allen dieselben Prozente gekürzt werden, werden doch alle gleichermaßen belastet, oder? Dumm nur, wenn von Mini-Renten auch noch diese Prozente abgehen. Stichwort: Altersarmut.
Stasi-Betonklotz auf dem Matthäikirchhof soll jetzt dauerhaft zur Diktatur-Erinnerungsstätte werden
Blick auf "Runde Ecke" (rechts) und Stasi-Neubau. Foto: Henry Pfeifer, profiluftbild

Foto: Henry Pfeifer, profiluftbild

Es ist ein Pfahl im Fleisch der Leipziger Innenstadt – das hässlichste und bedrückendste Bauwerk, das in Leipzig in den 1970er und 1980er Jahren gebaut wurde: der Neubau der MfS-Bezirksverwaltung auf dem Matthäikirchhof. Und statt den Klotz medienwirksam abzureißen, soll er jetzt erst recht als Stasi-Erinnerungsrelikt erhalten werden.
Die überraschend weibliche Geschichte des (schwarzen) Bieres
Ute Scheffler: Schwarzbier. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Unsere Ernährung ist ein Kosmos. Das erfährt jeder, der die großen und kleinen Bücher aus dem Buchverlag für die Frau durchblättert. Gerade die kleinen eignen sich ideal dazu, sich einmal dem ganz Speziellen zu widmen, worüber man sonst gar nicht groß nachdenkt. Schwarzbier? Na gut, das bestellt man beim Wirt. Gibt es darüber überhaupt mehr zu wissen, als dass es würzig und süffig ist?
RB Leipzig vs. FC Ingolstadt 0:0 – Ein hässliches Spiel ohne Sieger
Marcel Sabitzer. Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche

Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche

Für alle LeserRB Leipzig hat sich noch nicht für die Champions League qualifiziert. Gegen den FC Ingolstadt reichte es in einer wenig ansehnlichen Partie nur zu einem 0:0. Die Mannschaft von Cheftrainer Ralph Hasenhüttl profitierte somit nicht vom ebenfalls 0:0 beendeten Spiel des BVB gegen Köln.
Die Fluglärmkommission hat den Leipziger Antrag zur gleichmäßigen Bahnverteilung jetzt gleich aus wirtschaftlichen Gründen abgelehnt
Natürlich kein Kaffeekränzchen. Bildmontage: L-IZ

Bildmontage: L-IZ

Es kam, wie es eigentlich nach zehn Jahren Eiertanz nicht mehr kommen durfte: Am Mittwoch, 26. April, lehnte die Lärmschutzkommission des Flughafens Leipzig/Halle den Antrag der Stadt Leipzig zur zeitlich versetzten Nutzung der Start-/Landebahnen Nord und Süd in der Nacht ab. Sachsens Verkehrsminister bekommt jetzt einen Brief. Jetzt kann er beweisen, ob er sein Amt ernst nimmt.
Für 7,7 Millionen Euro wird ein weiterer Teil von Plagwitz ans Leipziger Fernwärmenetz angeschlossen
Die geplanten neuen Fernwärmestränge in Plagwitz. Karte: Stadtwerke Leipzig

Karte: Stadtwerke Leipzig

Der Ausbau des Leipziger Fernwärmenetzes im Westen geht weiter. Nachdem man das Elsterbecken unterquert und weite Teile von Lindenau erschlossen hat, geht es jetzt in Plagwitz weiter, kündigten die Leipziger Stadtwerke am Freitag, 28. April, an. Am Dienstag, 2. Mai, soll es gleich an mehreren Stellen losgehen.
Sachsens Justizminister kommt mit seinem Wunsch nach noch mehr staatlicher Überwachung gar nicht gut an
Die staatliche Lust am Ausspähen der Kommunikation ... Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Deutsche Politiker misstrauen den Bürgern. Sie halten sie für inkompetent, faul, potenziell kriminell und heimtückisch. Und deshalb neigen sie auch dazu, die Bürger zu bevormunden, zu entmündigen und zu überwachen. Und je aufgeregter die Zeiten werden, umso emsiger werden gerade misstrauische konservative Politiker bei der Suche nach neuen Überwachungsmöglichkeiten. Jetzt hat es auch Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow (CDU) erwischt.
Es war der CDU-Finanzminister, der die Gelder für die Straßensanierung in Sachsen blockiert hat
Schönes robustes Pflaster in der Georg-Schwarz-Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Man muss nicht mit dem Finger auf Trump oder Le Pen oder die AFD in Deutschland zeigen. Es sind auch Politiker anderer Parteien, die völlig grund- und anlasslos falsche Behauptungen in die Welt setzen. So wie am 26. April Frank Heidan, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, der dem Verkehrsminister von der SPD unterstellte, die Fördermittelbescheide für den kommunalen Straßenbau zu vertrödeln.
Topf & Quirl: Erdbeer-Rhabarber-Fool
Erdbeer-Rhabarber-Fool. Foto: Maike Klose

Foto: Maike Klose

Ein langes Wochenende steht bevor und laut Prognose soll das Wetter am kommenden Maifeiertag auch recht warm und sonnig werden. Das heißt also Pläne für eine Wald-und-Wiesen-Aktion schmieden, mit lieben Menschen, spritzigen Getränken und leckerem Essen. Wer neben herzhaften Sandwiches noch nach einem schnellen Dessert sucht, sollte sich an diesem fruchtigen Fool versuchen.
Eine richtige alte Hansestadt entdecken mit Schweden, Wikingern und gerettetem Hafen
Kristina Kogel: Stade an einem Tag. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

In alle Himmelsrichtungen sind die Autorinnen und Autoren der kleinen Lehmstedt-Stadtführer ausgeschwärmt und entdecken dabei Städte und Städtchen, im Grunde ein ganzes buntes Deutschland, das man in der großen Überschau gar nicht mehr sieht. Haben Sie schon einmal alle Hansestädte besucht? Bis zu 200 sollen es mal gewesen sein. Dazu gehörte bis 1601 auch Stade. Da wurde es „verhanst“. Reisen bildet, wie man sieht.
RB Leipzig steht kurz vor der Champions-League-Qualifikation
Alfredo Morales (Ingolstadt) and Emil Forsberg (RB Leipzig) im Zweikampt. Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche

Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche

Für alle LeserDer Dreikampf um die direkte Qualifikation für die Champions League geht in die nächste und vielleicht letzte Runde: RB Leipzig empfängt am Samstagnachmittag den FC Ingolstadt; zeitgleich spielt der BVB gegen Köln. Die Partie zwischen Hoffenheim und Frankfurt am Sonntagabend beendet den 31. Spieltag. Ein Unentschieden könnte RBL unter Umständen bereits reichen.