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Tag: 25. Januar 2015

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Hördur Vilhjalmsson (MBC) gut bewacht von den beiden Berlinern Vojdan Stojanovski (li.) und Jamel McLean. Foto: Jan Kaefer

MBC vs. Berlin 81:96 – Mitteldeutscher Basketball Club ist Alba Berlins Klasse nicht gewachsen

Schon zur Halbzeit deutete sich an, dass die Wölfe aus Weißenfels trotz lautstarker Unterstützung in der Arena Leipzig dieses Spiel nicht würden gewinnen können. Zu viele offene Würfe kreierten die Berliner aufgrund größerer individueller Klasse und führten schon mit 40:60. Nun hat es im Basketball durchaus schon Partien gegeben, die wundersam gedreht wurden, doch Alba Berlin behielt die Kontrolle und siegte verdient 81:96 lautete der Endstand.

Mit 24 Punkten war Chris Flores der mit Abstand erfolgreichste Werfer der Partie. Foto: Jan Kaefer

Uni-Riesen: Wichtiger Sieg im Rennen um die Playoff-Plätze

Gegen die Rostock Seawolves gingen die Uni-Riesen vor 950 Zuschauern als Sieger vom Parkett. Entscheidend war vor allem eine gute Verteidigungsleistung, die Behebung eines großen Fehlers der Vorwoche schadete auch nicht. Denn das Ausblocken der Gegenspieler beim Rebound gelang deutlich besser, auch wenn Neu-Trainer Ty Shaw weiter Potential in der Innenverteidigung sieht. Die zwei Punkte beim 66:53 waren auf jeden Fall verdient, da die Leipziger das Spiel gut kontrollierten.

Politik hat fertig - Immer wieder werden nicht arbeitende Politiker und Politikversagen angeprangert. Foto: L-IZ.de

Tillich: “Islam gehört nicht zu Sachsen”

Die Organisatoren der Legida-Proteste haben ihre Differenzen mit den Veranstaltern ihres Dresdner Vorbilds beigelegt. Der Leipziger Versammlungsleiter Silvio Rösler trat am Sonntag bei der Pegida-Kundgebung auf dem Dresdner Theaterplatz auf. Während es also für Pegida offenbar kein Problem darstellte, was am Mittwoch in Leipzig passiert war, fischte Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) indes mit islamfeindlichen Äußerungen am rechten Rand. Gleichzeitig brachte der heutige Sonntag eine weitere Schrumpfung Pegidas mit sich.

Ausstellung stellt Stolperstein-Projekt im Stadtbüro vor

Ab Dienstag, 27. Januar, ist im Stadtbüro, Katharinenstraße 2 / Ecke Markt, eine Ausstellung zu sehen, die das Projekt der Stolpersteine in Leipzig vorstellt. Auf insgesamt acht Tafeln werden Schicksale von Menschen und Familien aus Leipzig dokumentiert, die durch den nationalsozialistischen Terror ermordet wurden. Außerdem stellt sich die aus Vereinen und Gedenkstätten bestehende Arbeitsgruppe zur Koordinierung und Organisation des Projekts vor.

„Beruhige dich!“, sagte der Odnungsamtmitarbeitende. Foto: L-IZ.de

Von BüstenhalterInnen und anderen weiblichen Formen – „Fast jeder dritte STUDIERENDE bricht sein Studium ab“

So stand es mal wieder geschrieben, in irgendeiner Zeitung, schwarz auf weiß, mitten auf meinem Küchentisch. In meiner oft nicht ganz unimpulsiven Art wusste ich für den Bruchteil einer Sekunde mal wieder nicht, ob ich vor Empörung aus dem Fenster springen oder gar einen Leserbrief an diese Sprachvergewaltiger schreiben sollte. „Was bilden die sich ein?“, schoss es mir durch den Kopf und hieb bereits in die Tastatur: „Ich lasse mir „meine deutsche Sprache“ nicht verhunzen, nicht verschandeln, nicht dümmlich zurechtstutzen mit all diesem geschlechtsneutralen und gendergerechten Humbug!

Surma kehrt zum FCL zurück. Foto: Bernd Scharfe

Lok: Surma kommt zurück – Paszlinski geht

Die nächste Veränderung im Kader des 1. FC Lok steht an. Verteidiger Ronny Surma wird zum FCL zurückkehren, dafür wird Damian Paszlinski den Club verlassen. Surma spielte schon einmal für sechs Monate in Probstheida. Schon vergangene Woche hatte Lok zwei Japaner verpflichtet.

Kein Durchkommen an der Mensa am Park. Foto: L-IZ.de

Größter Protesttag seit 25 Jahren – Legida vs. No Legida

Jeder strömte an diesem Mittwoch, 21. Januar, in seine eigene Richtung. Es ist ein einziges Gewimmel. Am größten Protesttag seit 25 Jahren ist Leipzig vorwiegend zu Fuß unterwegs. Doch wo geht es zum Protest? Und ist das Innenleben ein ganz anders lebendiges in der (Innen-)stadt als sonst? Unterwegs in Leipzig, als am Mittwoch Legida und Nolegida das erste Mal im Zentrum von Leipzig aufeinandertreffen.

Protestbanner gegen die Kürzungen. Foto: Ralf Julke

Nach der Pharmazie hofft auch Leipzigs Archäologie auf eine Zukunft

Der 21. Januar 2014 dürfe gut und gern als „Schicksalstag“ für das Leipziger Institut für Klassische Archäologie bezeichnet werden. Jetzt ein Jahr später, hat sich der Fachschaftsrat Archäologie noch einmal zusammengesetzt, um das Jahr der Proteste Revue passieren zu lassen und gleichzeitig nach vorn zu sehen. Sieht ja nicht ganz finster aus am Horizont.

Kann später - Vereinssportstätte am Zwenkauer See. Foto: Ralf Julke

SPD-Fraktion beantragt Verschiebung der Investition in Vereinssportstätte Zwenkauer See

Brauchen wir jetzt wirklich noch nicht. Das Ding können wir später bauen, findet die Leipziger SPD-Fraktion und beantragt zum Doppelhaushalt 2015/2016 die Verschiebung des Baus einer Vereinssportstätte am Zwenkauer See. Man hätte es ja beinah vergessen: Leipzig besitzt tatsächlich Stücke von drei großen Badeseen - dem Kulkwitzer, dem Cospudener und dem Zwenkauer. Und wäre damit für ein Stück des Nordufers am Zwenkauer See verantwortlich. Wenn's soweit ist.

Das Tanzarchiv Leipzig e. V. enthält wichtige historische Dokumente zum Tanzgeschehen. Foto: Foto: Screenshot

Linke beantragt für zwei Jahre eine feste Stelle fürs Tanzarchiv Leipzig

Wenn zwei sich streiten, leidet der Dritte. So ungefähr geht es dem Tanzarchiv Leipzig. Aktuell ist die Zukunft des Tanzarchivs Leipzig e. V. einmal wieder ungewiss. Im Moment schieben sich der Freistaat Sachsen mit der Universität Leipzig und die Stadt Leipzig wechselseitig die Verantwortung zu. Und Leipzig hätte zumindest die Chance, das Überleben zu sichern, bis der Freistaat zu Potte kommt - findet die Linksfraktion.

Kassensturz. Foto: Ralf Julke

Niedriges Lohnniveau – Mindestlohn betrifft vor allem die arbeitsintensiven Branchen

Während das ifo Institut in Dresden in Sachen Mindestlohn eher "Holland in Not!" rief, hat das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) sich lieber mal ein bisschen mit den Zahlen und Ursachen beschäftigt. Denn der Niedriglohn ist ja nicht vom Himmel gefallen. Und er kennzeichnet vor allem nicht die gesamte Wirtschaft, sondern ganz spezifische Branchen, die schon seit Jahren für ihr extrem niedrigen Lohnniveau bekannt sind. "Arbeitsintensive Branchen" sagt das IWH auch noch dazu. Man darf verblüfft sein.

Walter Mülich "Kreuzende Kurse". Cover: Verlag Kulturmaschinen

Buchvorstellung “Kreuzende Kurse” in der Volkshochschule

Am Mittwoch, 28. Januar, stellt Walter Mülich in der Volkshochschule Leipzig sein, vor einigen Wochen erschienenes, Buch "Kreuzende Kurse – Bremerhaven, Bremen, Lübeck und Valparaíso vor. Deutsche und chilenische Schiffe als Instrumente der Unterdrückung“ vor. Das zum 40. Jahrestag der Errichtung der chilenischen Militärdiktatur erarbeitete Buch „Kreuzende Kurse“ folgt der Fahrt der aus Valparaíso kommenden Viermastbark „Esmeralda“ durch verschiedene nord- und ostdeutsche Seehäfen.

Clownskabarett "Des Wahnsinss fette Beute". Foto: Awareness Of Life Photography

Des Wahnsinns fette Beute im Kabarett Sanftwut

„Des Wahnsinns fette Beute." So jedenfalls verheißt es der Titel des am 27. Januar in der Mädlerpassage stattfindenden Gastspiels. „Des Wahnsinns fette Beute“ werden dann drei Komödianten und der Pianist Malte Sieberns. Die drei ausgebildeten Diplom-Clowns ergänzen das feine Klavierspiel durch hausgemachte Lieder und absurde Geschichten.

Kafka "Der Bau". Foto: Eva-Maria Schneider

Der Kafka-Bau im Lofft

Vom 26. bis 28. Januar gibt es im Lofft am Lindenauer Markt wieder einmal ein eigenwilliges Stück für eigenwillige Zuschauer zu sehen: Der Kafka-Bau. - „Unter einer unscheinbaren Moosschicht verbirgt sich ein wundersames System aus Gängen und Höhlen. Der Abstieg führt an einen verlassenen Ort und überall finden sich die Spuren eines vergangenen Lebens. Doch bald pocht ein finsteres Herz leise, aber hörbar. Wer lebt hier? Wer ist der Baumeister? Oder sind es ihrer viele?"

Szenogramme I – Schaubühne Lindenfels startet neues Format in Zusammenarbeit mit jungen AutorInnen des Deutschen Literaturinstitus Leipzig

In ihrer neuen Reihe „Szenogramme“ möchte die Schaubühne unter Mitwirkung von den Mitgliedern des SCHAU-Ensembles und weiterer PerformerInnen künftig regelmäßig noch in Arbeit befindliche Theatertexte von jungen AutorInnen des Deutschen Literaturinstitus Leipzig auf die Bühne holen. In einer ersten skizzenhaften Bühnenfassung zwischen Lesung und Spiel sollen die Stücke, Fragmente und szenischen Ideen mit den AutorInnen erprobt, sozusagen gekostet, und so Impulse für die weitere Bearbeitung gegeben werden.

Die ganze Welt im Kleinen. Foto: Ralf Julke

Leipzig im Buch – Die kunterbunte Geschichte von Klein-Paris in einem reich bebilderten Geschichten-Buch

So ein 1.000-jähriges ist immer ein guter Anlass, noch einmal alles in ein Buch zu packen. Oder drei, wie es Peter Schwarz in "Das tausendjährige Leipzig" macht (wovon mittlerweile zwei dicke Bände vorliegen). Aber passt so eine 1.000 Jahre lange Stadtgeschichte auch in ein einzelnes Buch? Das auch nicht ganz so dick ist und das trotzdem in unterhaltsamer Weise das Wichtigste beinhaltet? Klaro, dachte sich der Stadtentdecker und Schriftsteller Sebastian Ringel.

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