Artikel vom Donnerstag, 28. September 2017

Musterbeispiel südliche Gießerstraße

ADFC kritisiert die Leipziger Verkehrsplaner für ihre Straßenverengungspolitik

Foto: Ralf Julke

Für FreikäuferWas ist eine Hauptstraße? Und was sollte besser keine sein? Darüber wird auch im Leipziger Stadtrat oft zu wenig debattiert, was jetzt der ADFC für ein Stück Straße thematisiert, wo Leipzigs Planer versuchen, irgendwie wieder eine Allzweckstraße zu konstruieren, die so im Alltag wohl nicht funktioniert. Es geht um den südlichen Zipfel der Gießerstraße zwischen Antonienstraße und Rolf-Axen-Straße. Weiterlesen

Sprechen wir über Frames (1)

Warum Flüchtlinge und Ströme in Polizeimeldungen nichts zu suchen haben

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Dienstag, 25. September, haben wir uns recht ausführlich mit einer sichtlich verunglückten Pressemeldung der Leipziger Polizei beschäftigt. Und Polizei-Pressesprecher Andreas Loepki ist dann auch noch einmal recht ausführlich darauf eingegangen. Denn egal, wie man es dreht und wendet: Auch die Meldungen der Polizei stehen im Spannungsfeld öffentlicher Wahrnehmung. Auf einen Punkt ist er freilich nicht eingegangen. Das ist die Sache mit den Frames. Weiterlesen

Extremismus-Gedöns und überalterte Polizisten

Polizeiliches Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum ist Ulbigs Reaktion auf den Fall Al-Bakr

Foto: Matthias Weidemann

Für alle Leser Am Dienstag, 26. September, kündigte Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) die Arbeitsaufnahme des „Polizeilichen Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrums (PTAZ)“ am 1. Oktober an. Eine Abkürzung wie eine Panzerfaust, könnte man sagen. Entsprechend martialisch waren auch Ulbigs Worte, mit denen er diese neue Umsortierung im Polizeiapparat begründete. Weiterlesen

20 große Thüringer und Thüringerinnen

Es gibt tatsächlich mehr als nur den berühmten Geheimrat Goethe in Weimar

Foto: Ralf Julke

Für FreikäuferImmer fehlt was. Es ist zum Mäusemelken. Aber das ging ja Hagen Kunze auch schon bei seinem Bändchen zu den großen Sachsen so: Es passen nur 20 in so ein kleines Mini-Buch. Und das ist natürlich viel zu wenig, um den Reichtum eines ganzen Bundeslandes an beeindruckenden Persönlichkeiten sichtbar zu machen. Was aber auch ein Problem ist. Denn leider neigt auch Landespolitik zur unreflektierten Heiligenverehrung. Weiterlesen