Beiträge von Jan Kaefer

Sandra Atanassow bedankt sich nach ihrer erfolgreichen Titelverteidigung beim Leipziger Publikum. Foto: Jan Kaefer
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Momente 2017: Heim-Sieg für Boxerin Sandra Atanassow

Für die Leipziger Profiboxerin Sandra Atanassow war es ein sportlich gelungenes Jahr. Sie absolvierte ihre Profikämpfe 6-8 und bleibt weiterhin ungeschlagen. Der Höhepunkt für die Federgewichtlerin war dabei der erste Auftritt vor heimischem Publikum. Am 18. März besiegte sie in der Arena Leipzig die Ungarin Gabriella Busa nach Punkten und verteidigte damit erneut ihren Titel als Internationale Deutsche Meisterin.

Maskenmann Stefan Karau (BSG Chemie) mit vollem Fokus im Derby bei Lok. Foto: Jan Kaefer
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Momente 2017: Lok vs. Chemie – Das Traditionsderby feiert Jubiläum

Der Aufstieg der BSG Chemie Leipzig brachte mit sich, dass das älteste Stadtderby Deutschlands zum diesjährigen Regionalliga-Auftakt sein 100. Jubiläum feiern durfte. Der 1. FC Lok gewann das Duell in Leutzsch mit 1:0. Das Foto stammt jedoch vom Rückspiel in Probstheida am 22. November. Diesmal fielen keine Tore. Schiedlich-friedlich war diese Punkteteilung allerdings bei weitem nicht. Das Bild von Chemie-Kapitän Stefan Karau deutet an, mit welchem Kampfgeist die Teams hier zu Werke gingen.

Immer gut, noch etwas drunter zu haben: Die Grizzlies ziehen an der Leipziger Hose. Foto: Jan Kaefer
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Momente 2017: Rugby Club Leipzig – ohne Sieg und ohne Hose

Das Rugby-Team des RC Leipzig steckt mitten in seiner bisher schwierigsten 1. Bundesliga-Saison. Bis zur Winterpause gelang den Blau-Gelben von der Stahmelner Straße noch kein einziger Sieg. Die Folge ist leicht auszurechnen: Der RCL steht am Tabellenende und muss heftig um den Klassenerhalt bangen. Und als würde es nicht schon ausreichen, dass die Gegner den Leipzigern regelmäßig die Punkte klauen, geht es hier Divan Vorster im Spiel gegen RC Berlin Grizzlies (28.10.2017) auch noch an die Hose.

Beim Einlaufen der Teams hielt Lok Leipzig die Fahne noch hoch - nach dem Abpfiff jedoch verließen sie den Platz mit hängenden Köpfen. Foto: Jan Kaefer
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Momente 2017: Das nicht zustande gekommene Pokal-Derby

Im Mai 2017 erst stand der 1. FC Lok Leipzig im heimischen Bruno-Plache-Stadion im Endspiel um den Landespokal. Ein halbes Jahr später war für die Blau-Gelben an selber Stelle bereits im Achtelfinale Schluss. Mit einer völlig indiskutablen Leistung unterlagen sie am 1. November Budissa Bautzen klar mit 0:3. Schade, denn die Auslosung in der Halbzeitpause hatte ergeben, dass der Sieger dieser Partie im Viertelfinale bei der BSG Chemie zu Gast sein wird. Das Pokal-Derby kam somit nicht zustande.

"Flieg in die Punkte!" - Martin Burgartz von den L.E. Volleys scheint den Ball regelrecht zu beschwören. Foto: Jan Kaefer
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Momente 2017: L.E. Volleys – die Ballflüsterer

Was wäre das für eine großartige Fähigkeit, in der Lage zu sein, einem Ball intensiv einzuflüstern, wohin er zu fliegen hat. Im Bild versucht das Martin Burgartz im Spiel gegen FT 1844 Freiburg (14.10.2017). Am Ende vergebens. Die Leipziger verloren 0:3 und sammelten in der restlichen Hinrunde zu viele weitere Niederlagen ein. Der Klassenerhalt in der 2. Volleyball-Bundesliga wackelt bedrohlich. Doch wer weiß, vielleicht klappen die Einflüsterungen in der Rückrunde besser...

Die Fans auf dem Norddamm des AKS lieferten den Bühnennebel zum Aufstiegs-Lustspiel der BSG Chemie. Foto: Jan Kaefer
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Momente 2017: BSG Chemie steigt in die Regionalliga auf

Nein, dieses Foto entstand nicht etwa in der Silvesternacht am Augustusplatz. Es stammt vom 3. Juni 2017, dem Tag, an dem die Fußballer der BSG Chemie Leipzig den Aufstieg in die Regionalliga Nordost perfekt machen konnten. Bis zum letzten Spieltag hatten die Leutzscher warten müssen und brauchten unbedingt einen Sieg. Vor 4.999 Zuschauern im ausverkauften Alfred-Kunze-Sportpark gewannen die Grün-Weißen schließlich mit 3:1 gegen SCHOTT Jena. Und dann war nur noch Party.

In der vorerst letzten Bundesliga-Saison des HC Leipzig wurde jeder Sieg ganz besonders gefeiert. Foto: Jan Kaefer
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Momente 2017: Der HC Leipzig muss in die Insolvenz

Der HC Leipzig hat 2017 Geschichte geschrieben. Eine Geschichte, auf die alle Beteiligten gern verzichtet hätten: Der deutsche Rekordmeister im Frauen-Handball musste im Juli Insolvenz anmelden und wurde mit dem Zwangsabstieg in die 3. Liga bestraft. Dennoch zeigt das heutige Foto jubelnde HCL-Spielerinnen. Denn trotz der unsicheren Zukunft und des stetig kleiner werdenden Spielerkaders, gaben die Sportlerinnen bis zuletzt alles - und feierten jeden Erfolg, so wie hier das 27:24 am 4. März gegen Leverkusen.

Die Ex-Leipzigerin Katja Kramarczyk pariert im Eröffnungsspiel gegen Kamerun einen Siebenmeter von Yolande Touba Byolo. Foto: Jan Kaefer
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Katja Kramarczyk: “Es war ein ganz großartiges Erlebnis!”

Frankreich ist neuer Handball-Weltmeister der Frauen. Im Finale bezwangen sie am Sonntag in Hamburg den Titelverteidiger aus Norwegen mit 23:21 (11:10). Die 23. IHF-Handball-WM ist damit Geschichte. Für Gastgeber Deutschland endete das Spektakel bereits im Achtelfinale. Nationaltorhüterin Katja Kramarczyk, die neun Jahre für den HC Leipzig zwischen den Pfosten stand, zieht im Interview mit L-IZ.de ihr persönliches Resümee.

Elf-Tore-Mann Andreas Rojewski im Griff der Gummersbacher Abwehr. Foto: Jan Kaefer
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SC DHfK Leipzig vs. Gummersbach 27:24 – Mit starker Schlussphase zum Heimsieg

In ihrem letzten Heimspiel des Jahres verabschiedeten sich die Handballer des SC DHfK Leipzig mit einer packenden Vorstellung von ihren Fans. Immerhin 5.058 Zuschauer machten die Arena zu einem stimmungsvollen Handballtempel. Anteil daran hatte aber auch die sportliche Leistung des VfL Gummersbach, der die Partie bis wenige Minuten vor dem Ende völlig offengehalten hatte.

Viel zu selten war der orangefarbene Abwehrblock zu überwinden. Foto: Jan Kaefer
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Handball-WM 2017: Oranje dominiert gegen Deutschland

Der Gruppensieg war für die Handballfrauen des DHB zum Greifen nah, doch am Ende der Vorrunde sprang nur Platz 3 heraus. Im abschließenden Spiel gegen die Niederlande, mussten die Deutschen am Freitagabend in der Arena Leipzig vor ausverkauftem Haus eine empfindliche 23:31 (10:18)-Niederlage einstecken. Besonders in der ersten Halbzeit dominierten die Oranje nach Belieben. Deutschland muss nun im Achtelfinale gegen Dänemark ran.

Emily Bölk war mit ihren vier Treffern die erfolgreichste Werferin der Partie. Foto: Jan Kaefer
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Handball-WM 2017: Klare Sache gegen China, doch die Gruppe bleibt spannend

In ihrem vierten Vorrundenspiel haben die deutschen Handball-Frauen am Mittwochabend gegen China einen deutlichen 24:9 (10:3)-Sieg eingefahren. Damit bleiben sie in ihrer Vorrunden-Gruppe D weiterhin unbezwungen und zogen am bisherigen Tabellenführer Serbien vorbei. Am Freitag kommt es in der Arena Leipzig beim letzten Vorrunden-Spieltag zum spannenden Showdown im Kampf um die Plätze 1 bis 4.

Nadja Mansson bekommt die Robustheit der serbischen Abwehr zu spüren. Foto: Jan Kaefer
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Handball-WM 2017: Deutschland erreicht Achtelfinale, doch verliert ersten Punkt

Die DHB-Ladies haben am Dienstagabend den Einzug ins WM-Achtelfinale perfekt gemacht. Doch Jubel kam nur auf Seiten des Gegners aus Serbien auf. Denn keine handvoll Sekunden vor dem Ende erzielten diese in der Arena Leipzig den 22:22-Ausgleich und verteidigten damit vorerst ihre Tabellenführung in Gruppe D. Mit einem Kantersieg gegen das aktuelle Schlusslicht China, könnten sich die Deutschen jedoch bereits am Mittwoch den Platz an der Sonne ergattern.

Siegreicher Auftakt für das DHB-Team, aus dem Friederike Gubernatis (li.) zum "Best Player" gekürt wurde. Foto: Jan Kaefer
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Handball-WM 2017: Deutschland siegt zum Auftakt in Leipzig

Die Handball-Weltmeisterschaft der Frauen 2017 ist eröffnet. Zum Auftakt hatte das DHB-Team am Freitagabend gegen Außenseiter Kamerun wenig Mühe und gewann vor 6.000 Zuschauern in der Arena Leipzig klar mit 28:15 (12:7). Getrübt wurde die Freude jedoch durch die schwere Verletzung von Kim Naidzinavicius, die sich einen Kreuzbandriss zuzog. Am heutigen Samstag greifen alle anderen Teams ins Spielgeschehen ein.

Angie Geschke und Anne Mueller stehen für die Heim-WM im erweiterten Kader der Deutschen Auswahl. Foto: Jan Kaefer
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Die Handball-Weltmeisterschaft beginnt in Leipzig

LZ/Auszug aus Ausgabe 49In den vergangenen zehn Jahren waren die deutschen Handballfrauen in Leipzig eher selten bei einem Länderspiel zu bestaunen. Nach dem erfolgreichen Olympia-Quali-Turnier 2008 mit drei Partien, traten die DHB-Ladies in der Arena nur noch 2012 zum Abschiedsspiel für Grit Jurack (gegen Tschechien) und 2015 zu einem WM-Vorbereitungsspiel gegen Polen an. Doch im Dezember wird das Team von Trainer Michael Biegler gleich fünf bis sechs Mal vor Leipziger Publikum auflaufen. Und es geht dabei um einiges – denn es ist die Weltmeisterschaft!

Das jährliche Rugby-Spektakel in Leipzig scheint auf dem Weg zu einer guten Tradition zu sein. Foto: Jan Kaefer
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Deutschland vs. Brasilien 45:12 – Überzeugende Leistung zum Testspiel-Auftakt

Wie bereits vor einem Jahr, durften sich die Rugbyfans in und um Leipzig erneut über ein Länderspiel im Bruno-Plache-Stadion freuen. Am Samstag traf das deutsche 15er-Team auf Brasilien und siegte - wie im Vorjahr - souverän. Knapp 2.700 Zuschauer verfolgten die Partie, welche den Auftakt zu einer Testserie bildete. Am kommenden Samstag (18.11.) messen sich die Deutschen dann in Wiesbaden mit den USA und am 25.11. in Offenbach mit Chile.

Historische Portraits des wahrscheinlich größten Fußballers Leipzigs: Camillo Ugi. Foto: Jan Kaefer
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Fußballer Camillo Ugi: Späte Ehre für eine fast vergessene Legende

Für FreikäuferLZ/Ausgabe 47Wie viele Bälle der Fußballer Camillo Ugi in seiner aktiven Zeit genau in den Winkel knallte, ist nicht überliefert. Fakt ist hingegen, dass man in seiner Geburtsstadt Leipzig inzwischen in einem Winkel, der seinen Namen trägt, wunderbar wohnen kann. Unweit des Bruno-Plache-Stadions in Probstheida ist auf einer alten Gewerbefläche eine schicke Eigenheimsiedlung entstanden. Sie trägt nun den Namen eines großen Leipziger Sportlers, der beinahe in Vergessenheit geriet.

Alexandra Mazzucco (r.) führte den HC Leipzig zuletzt als Kapitänin an. Foto: Jan Kaefer
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Ex-Spielerinnen kämpfen um ausstehende Zahlungen vom HC Leipzig e.V.

LZ/Ausgabe 48Für FreikäuferDie ersten Pflichtspiele in der 3. Liga hat die Mannschaft des HC Leipzig e.V. bereits absolviert. Vor zwei Wochen begeisterte die im Durchschnitt nicht einmal 17 Jahre junge Truppe ihre Fans zudem im DHB-Pokalspiel gegen den Erstligisten VfL Oldenburg. Zwar schieden die Blau-Gelben mit 22:35 erwartungsgemäß aus, doch der couragierte Auftritt der Leipzigerinnen ließ die Stimmung in der „Brüderhölle“ hochkochen. Der Blick in die Zukunft scheint voller Hoffnung. Der Blick zurück wird gern vermieden.

Die Gäste aus Hannover ließen dem RCL wenig Raum zur Entfaltung. Foto: Jan Kaefer
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RC Leipzig vs. Hannover 5:35 – Den Saisonstart verpennt

Als am Samstag über dem Sportplatz an der Stahmelner Straße der Regen einsetzte, hatten die Rugby-Männer des RC Leipzig ihre kalte Dusche schon längst erhalten. Denn zum Bundesliga-Auftakt gegen Hannover 78 gelang ihnen vor allem in der 1. Halbzeit nicht viel. Mit einem 0:25-Rückstand ging es in die Pause, am Ende stand mit 5:35 eine deutliche Heimniederlage zu Buche. "Vielleicht wollte die Mannschaft zu viel und war übermotiviert", sucht RCL-Trainer Andreas Kuntze nach Ursachen.

Lars Schmidt mit der Chance für Chemie - doch das Spiel bereits entschieden hatte der Fürstenwalder Doppeltorschütze Rico Gladrow (li.). Foto: Jan Kaefer
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BSG Chemie Leipzig vs. Fürstenwalde 1:2 – Vom Zwei-Minuten-Schock nicht erholt

Regionalliga-Aufsteiger Chemie Leipzig musste am Samstag die dritte Saisonniederlage einstecken. Gegen Union Fürstenwalde brachten die Leutzscher ihre 1:0-Halbzeitführung nicht über die Runden. Vor 2.325 Zuschauern im Alfred-Kunze-Sportpark kassierten sie kurz nach Wiederbeginn zwei Treffer durch Rico Gladrow innerhalb von nur zwei Minuten. Diesen Schock konnten die Grün-Weißen bis zum Schluss nicht mehr aus den Klamotten schütteln.

Draußen vor der Tür im "Sportforum 3" an der Red Bull Arena. Erst warteten Medienvertreter eine Stunde vor der Tür, um anschließend hereingebeten und rausgeworfen zu werden. Gründe nannte man nicht. Foto: L-IZ.de
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Kommentar: Ach HC Leipzig…

Ich habe dich wirklich sehr gemocht. Viele Jahre lang saß ich als Journalist in der Arena am Spielfeldrand, habe mich über deine Erfolge gefreut und bei deinen Niederlagen mitgelitten. Wobei die Erfolge natürlich in der Überzahl waren. In diesen Zeiten des Erfolges wurde die Presse als super Partner behandelt. Da kann ich nicht klagen. Doch zuletzt, schon als sich die Superkrise andeutete, schienen dir die Medien eher lästig zu werden.

Robert Zickert (li.) bejubelt sein Tor zum 1:0. Es sollte letztlich der Siegtreffer sein. Foto: Jan Kaefer
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BSG Chemie vs. 1. FC Lok Leipzig 0:1 – Historischer Derbysieg geht nach Probstheida

Die Saison in der Fußball-Regionalliga Nordost ist eröffnet. Und es war alles andere als eine beliebige Partie, die als Auftakt für das neue Spieljahr herhalten durfte. Es war das Leipziger Stadtderby Chemie gegen Lok - das pünktlich am Samstag zum 100. Mal über den Rasen ging. Durch ein Tor von Robert Zickert in der 34. Minute - den einzigen Treffer des Spiels - waren es die Gäste aus Probstheida, die diese historische Begegnung für sich entscheiden konnten.

Erst im Sudden Death waren die deutschen Degendamen an Estland gescheitert - die es am Ende sogar bis auf den Weltmeister-Thron schafften. Foto: Jan Kaefer
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Fecht-WM 2017: Sudden Death beendet letzte Medaillen-Hoffnung

Die Fecht-Weltmeisterschaft 2017 hat am Mittwochabend ihren Abschluss gefunden. Die letzten Titel gingen im Damendegen an Estland und im Herrenflorett an Italien. Zwölf Entscheidungen waren im Laufe der vergangenen Woche in der Arena Leipzig gefallen, bei denen insgesamt 36 Medaillen vergeben wurden. Gastgeber Deutschland fischte davon eine Bronze-Medaille ab - eine unbefriedigende Bilanz.

Das Team-Finale im Männersäbel verwöhnte die Zuschauer mit spektakulären Szenen. Foto: Jan Kaefer
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Fecht-WM 2017: Tränen um verpasste Medaille – Dreimal Endstation Frankreich

Für die deutschen Fechter hielten die ersten vier Teamwettbewerbe der Heim-WM in Leipzig vor allem Enttäuschung bereit. Am Montag durften die Florett-Frauen noch einer knapp verpassten Medaille nachtrauern, während die Säbel-Männer vom spektakulären Ausscheiden im Achtelfinale geschockt waren und am Ende Neunter wurden. Am Dienstag war jeweils im Achtelfinale gegen Frankreich Schluss. Die Säbel-Frauen warfen dann vorzeitig das Handtuch (16. Platz), die Degen-Männer landeten auf Rang 15.

Mit ihrer Top 8-Platzierung zeigte sich Alexandra Ndolo (Leverkusen) am Ende sehr zufrieden. Foto: Jan Kaefer
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Fecht-WM 2017: Sanita und Ndolo fechten sich ins Achtelfinale

Am fünften Tag der Fecht-Weltmeisterschaft in der Arena Leipzig standen die Entscheidungen im Damendegen und Herrenflorett auf dem Programm. Während in diesen Disziplinen mit den Siegen von Tatiana Gudkova und Dmitry Zherebchenko beide Titel nach Russland gingen, freuten sich mit Alexandra Ndolo und André Sanita die beiden besten Deutschen über ihren Einzug ins Achtelfinale.

Lok-Kapitän Robert Zickert gewohnt kämpferisch. Foto: Jan Kaefer
Sport·Fußball

1. FC Lok Leipzig vs. Queens Park Rangers 3:2 – Die Saison kann kommen

Die Regionalliga-Saison steht vor der Tür, und der 1. FC Lok hat am Sonntag gemeinsam mit seinen Fans Saisoneröffnung gefeiert. Neben Autogrammstunden und buntem Freizeitspaß stand auch die Partie gegen den englischen Zweitligisten Queens Park Rangers auf dem Programm. Den immerhin 2.213 Zuschauern wurde eine unterhaltsame Vorstellung geliefert, die Leipzig mit 3:2 für sich entscheiden konnte.

Beate Christmann (Tauberbischofsheim) zog mit einem Sieg gegen Bernardette Jing Fei Lee (Singapore) in die 64er-Runde ein. Foto: Jan Kaefer
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Fecht-WM 2017: Deutsche Fechter mit Erfolgsquote von 87,5 Prozent

Am zweiten Qualifikationstag der Fecht-Weltmeisterschaft in der Arena Leipzig griffen am Donnerstag die Frauen mit Degen und Säbel sowie die Männer mit dem Florett ins Geschehen ein. Dem deutschen Team gelang dabei nahezu ein kompletter Durchmarsch. So werden bei den am Freitag beginnenden K.O.-Runden der jeweils 64 Besten jeder Waffengattung gleich 21 der insgesamt 24 beteiligten Deutschen noch dabei sein - eine Erfolgsquote von 87,5 Prozent.

Beeindruckende Vorstellung von Daniel Breinl (SG MoGoNo) bei seinem Nationalmannschafts-Debüt. Foto: Jan Kaefer (Archiv)
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U18-WM und U23-EM: Leipziger Nachwuchs auf sportlicher Weltreise

Am Sonntag gingen gleich zwei internationale Nachwuchs-Highlights zu Ende, bei denen insgesamt auch drei Leipziger Athleten aktiv mitmischten. Bei der U18-Weltmeisterschaft in der kenianischen Hauptstadt Nairobi vertraten Speerwerferin Lea Wipper und Stabhochspringer Daniel Breinl die deutschen Farben. Zudem war Speerwerferin Christine Winkler bei der U23-Europameisterschaft im polnischen Bydgoszcz am Start.

Als Einzige über 17 Meter: Sara Gambetta holt sich die Goldmedaille. Foto: Jan Kaefer
Sport·Leichtathletik

Leichtathletik-DM 2017: Gambetta holt Kugel-Gold, Bronze für die Staffel-Jungs

Der zweite und letzte Wettkampftag der Leichtathletik-DM im Erfurter Steigerwaldstadion hielt aus Leipziger Sicht Höhen und Tiefen bereit. Sara Gambetta glänzte im Kugelstoßen mit ihrem ersten Titelgewinn, und die U20-Staffel des SC DHfK durfte sich auf der 3 x 1.000 Meter-Strecke über Bronze freuen. Enttäuschung hingegen bei Felix Rüger (1.500m) und Robert Farken (800m) - Rüger musste sein Finale abbrechen, Farken konnte verletzungsbedingt gar nicht erst starten.

Roy Schmidt (hier beim Zieleinlauf) und David Storl ernteten Edelmetall für Leipzig. Foto: Jan Kaefer
Sport·Leichtathletik

Leichtathletik-DM 2017: Storl holt 7. Titel in Folge, Schmidt bejubelt Sprint-Bronze

Die 117. Titelkämpfe der deutschen Leichtathleten begannen am Samstag mit zwei Leipziger Medaillen. Im Erfurter Steigerwaldstadion dominierte erwartungsgemäß David Storl das Kugelstoßen und wurde schon zum siebenten Mal hintereinander Deutscher Meister. Etwas überraschend, dafür umso erfreulicher, war die Bronzemedaille für Roy Schmidt über 100 Meter. Bitter hingegen war das Fehlstart-Aus von Alexander John im Hürdenfinale.

Schaum vor'm Mund. Und auf dem Kopf. Und überall. Das Schaumbad war die Lieblingsstation der Kinder. Foto: Jan Kaefer
Leben·Familie & Kinder

Nicht nur die Schaumparty war der Knaller

Als am vergangenen Freitagnachmittag mitten im Herzen Grünaus ein krachendes und pfeifendes Feuerwerk losbrach, warf so mancher Anwohner der umliegenden Hochhäuser einen verwunderten Blick aus dem Fenster. Ein erschrockender Passant fragte sicherheitshalber beim patroullierenden "Herrn Schutzmann" nach, ob das hier alles seine Richtigkeit hätte. Hatte es, denn die Pyroshow war der lautstarke Abschluss des jährlichen Grünauer Kinder- und Jugendevents.

Balkon-Party mit Meisterpokal. Die Spieler der BSG Chemie feiern ihren Aufstieg. Foto: Jan Kaefer
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BSG Chemie Leipzig vs. SCHOTT Jena 3:1 – Aufstiegsparty in Leutzsch

Lange Reden wollte am Samstag im Leutzscher Alfred-Kunze-Sportpark keiner halten. Zu groß war die Freude über den erreichten Aufstieg der BSG Chemie in die Regionalliga, zu groß war der Wunsch, einfach nur Party zu machen. Entsprechend knapp fiel dann auch das Spielfazit in der offiziellen Pressemitteilung aus: "Ab der 87. Minute wird gefeiert. Alles andere egal. Meister, Aufsteiger, eine phänomenale Saison. Danke.".

Kapitänin Alexandra Mazzucco ist obenauf - und feiert mit Nele Reimer (li.) und Anne Hubinger den späten Sieg. Foto: Jan Kaefer
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HC Leipzig vs. Nellingen 34:25 – Hinten ist die Ente fett

Am Ende steht ein klarer Sieg zu Buche. Doch gegen den Drittletzten aus Nellingen hatten die Handballerinnen des HC Leipzig mehr Mühe, als das Resultat vermuten lässt. Zur Halbzeit lagen die Gastgeber beim 13:16 sogar noch mit drei Toren in Rückstand, doch drehten nach der Pause und kurz vor dem Ende eindrucksvoll auf - und verbleiben zwei Spieltage vor Saisonende auf dem fünften Tabellenplatz.

Nicht nur für Maximilian Janke (SC DHfK) war die Flensburger Abwehr schwer zu überwinden. Foto: Jan Kaefer
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SC DHfK Leipzig vs. Flensburg-Handewitt 24:30 – Zu wenig Stress gemacht

Nach zehn Heimsiegen in Folge, mussten die Bundesliga-Handballer des SC DHfK am Sonntag vor eigenem Publikum mal wieder eine Niederlage einstecken. Die Leipziger brachten gegen den Top-Favoriten und Meisterschaftsanwärter SG Flensburg-Handewitt ihre Qualitäten nicht wie gewünscht auf die Platte. "Das Spiel ging zu früh in die erwarteten Bahnen", ärgerte sich Trainer Christian Prokop, der den 5.488 Zuschauern in der Arena gern eine engere Partie geboten hätte.

Anne Hubinger zieht durch. Insgesamt 41 mal trafen die Blau-Gelben gegen Bad Wildungen. Foto: Jan Kaefer
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HC Leipzig vs. Bad Wildungen 41:27 – Es regnete Tore

Zu einer überraschend klaren Angelegenheit geriet die Partie des HC Leipzig am Samstag gegen die HSG Bad Wildungen. Von Beginn an hatten die Gäste aus Nordhessen wenig entgegenzusetzen. Nach dem bereits komfortablen 20:14-Halbzeitstand, bauten die Blau-Gelben ihren Vorsprung in der zweiten Hälfte kontinuierlich aus und sicherten am Ende mit einem 14-Tore-Plus den 5. Tabellenplatz.

Der SC DHfK behielt Punkte und Gegner fest in der Hand. Foto: Jan Kaefer
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SC DHfK Leipzig vs. Erlangen 29:25 – Die Festung Arena bleibt uneinnehmbar

Die Handballer des SC DHfK Leipzig bleiben vor eigenem Publikum eine Macht. Am Freitagabend gewann das Team von Trainer Christian Prokop sein neuntes Heimspiel in Folge und ist damit in der Arena seit einem halben Jahr ohne Punktverlust. Am Ende täuschte das Ergebnis gegen Erlangen jedoch ein wenig darüber hinweg, wie hauteng es zwischen beiden Kontrahenten vor allem in der zweiten Halbzeit zuging.

Das Blog zwangsbeglueckt.de will die sachliche Diskussion in die Stadtgesellschaft tragen. Foto: Jan Kaefer
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Durch RB Leipzig #zwangsbeglückt: „Da scheint eine Überidentifikation vorzuliegen“

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 41Für die Einen ist es der Teufel persönlich – finster, todbrin­gend und alles vernichtend. Für die Anderen hingegen ist es ein Werk voll wunderbarer gött­licher Perfektion – eine Erleuchtung, der Himmel auf Erden. Es scheint, als gäbe es nur diese beiden Extreme, wenn man das Thema Rasenballsport Leipzig – kurz RB – auf die Tagesordnung ruft. Zwischentöne und eine tatsächliche inhaltliche Diskussion scheinen im öffentlichen Rahmen weder gewollt noch überhaupt existent.

Vor dem Leutzscher Norddamm als Kulisse steigen Robert Rode (Inter) und Tim Bunge (Chemie) zum Kopfball hoch. Foto: Jan Kaefer
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BSG Chemie vs. Inter Leipzig 0:0 – Mehr Emotionen als Torchancen

Dass torlose Fußballspiele dennoch den Puls nach oben schrauben können, zeigte am Samstag die Spitzenpartie zwischen der BSG Chemie Leipzig und dem FC International. Die hart umkämpfte Begegnung bot reichlich Emotionen, eine rote Karte - aber kaum klare Torchancen. Damit verpasste Chemie den vorläufigen Sprung an die Tabellenspitze und belauert die führenden Halberstädter weiterhin aussichtsreich von Platz 3 aus.

Michelle Urbicht, Shenia Minevskaja und Alexandra Mazzucco (v.l.) bejubeln den sechsten HCL-Bundesligasieg in Folge. Foto: Jan Kaefer
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HC Leipzig vs. Leverkusen 27:24 – Leipzig schnürt das Sixpack

Schuldenkrise hin, Personalsorgen her - die Handballerinnen des HC Leipzig haben am Samstag ihr sechstes Bundesligaspiel in Folge gewonnen und sich auf Platz 4 der Tabelle festgesetzt. "Wir sind in einer Euphoriewelle, die wir nicht brechen wollen", war die neue HCL-Kapitänin Alexandra Mazzucco zufrieden mit dem Auftritt ihres Teams vor immerhin 1.686 Zuschauern in der Arena.

Trainer Norman Rentsch, Moderator Roman Knoblauch und Manager Kay-Sven Hähner (v.l.) bei der HCL-Pressekonferenz. Foto: Jan Kaefer
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HC Leipzig bittet um finanzielle Unterstützung: “Die Lage ist ernst, aber nichts aussichtslos”

Nun ist die Katze aus dem Sack. Den HC Leipzig drücken Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 900.000 Euro. Das hat Geschäftsführer Kay-Sven Hähner am Donnerstag auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz bekanntgegeben. Bis Saisonende müssen dafür mindestens 500.000 Euro aufgetrieben werden, sonst ist die Bundesliga-Lizenz in Gefahr. Daher hat der HCL ein Unterstützerkonto eingerichtet und bittet die Handballfreunde um finanzielle Hilfe.

Nichts zu machen gegen die grüne Wand aus Krasnodar. Hier greift Olga Gorshenina gegen Luisa Sturm (HCL) hart durch. Foto: Jan Kaefer
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HC Leipzig vs. Krasnodar 27:33 – Kein Samstag-Wunder

Das zweite Wunder der Woche ist ausgeblieben. Nach dem überraschenden Bundesligasieg des HC Leipzig am Dienstag gegen Metzingen, haben die Blau-Gelben am Samstag im Europacup gegen Krasnodar verloren. Trotz anhaltender Personalsorgen bewies die Mannschaft dabei erneut Moral und konnte zumindest die zweite Halbzeit gegen die favorisierten Russinnen für sich entscheiden.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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