Die Welt auf der Kippe oder warum man die Macht nicht den Lügnern und Betrügern überlassen darf

Wenn ein bekannter Journalist wie Peter Seewald offiziell zum Katholiken wird, dann sorgt das für Aufregung im Medienwald. Immerhin hat er für "Spiegel", "Stern" und "Süddeutsche" geschrieben. Das Rauschen war entsprechend laut. Aber der Mann hat Gründe. Gute Gründe, die eigentlich lauter schlechte Gründe sind. Und mit Jakob Seewald zusammen hat er sie einfach mal gesammelt.

Angefangen hat das vor ein paar Jahren fürs Magazin der „Süddeutschen“. Da sammelten die Beiden mal Nachrichten „aus dem ganz normalen Wahnsinn“, all den Kram, der täglich mit Meldungen aus aller Welt hereinspült und den man eigentlich nur noch mit spitzen Fingern anfasst, weil er von einer Spezies erzählt, die über das, was sie tut und anrichtet, nicht mehr nachdenkt.

Wobei die beiden nicht mit dem großen Gelärme anfangen, sondern bei sich selbst. Jedem Kapitel sind kleine launige Essays vorweggestellt, in denen sie schildern, wie sie im eigenen  Alltag zu stutzen beginnen, erschrecken und so ein quälendes Gefühl bekommen, dass da irgendetwas gewaltig falsch läuft. Wir leben in einer Gesellschaft, die so reich ist wie keine zuvor – und trotzdem leben 20 Prozent der Bevölkerung in Armut. Auf dem reichsten Kontinent der Erde sprießen wieder Suppenküchen aus dem Boden und das DRK muss Hilfspakete verteilen. Kein Land hat so hohe Rüstungsrestriktionen wie Deutschland – und trotzdem steigen die Waffenexporte jedes Jahr. Politiker reden von Bürgerbeteiligung – aber die Hausausweise bekommen die Lobbyisten der großen Konzerne. Die Warenregale in den Supermärkten sind vollgestopft mit Nahrungsmitteln, die die Gesundheit auf dem Etikett tragen – und trotzdem breiten sich Fettsucht und Nahrungsmittelallergien aus.

Wir haben so viel Freizeit wie keine Generationen zuvor – und dennoch ist nichts so rar geworden wie Zeit. Im Internet boomen Partnerschaftsbörsen – doch die Zahl der Singles steigt, immer mehr Menschen leben allein. Und Peter Seewald, selbst ja längst im Großvateralter, schaut mit Verzweiflung auf die Kinder und die fehlenden Enkel. Denn die moderne Welt der flexiblen Arbeitskräfte – das ist die Welt der jungen Generationen, denen 80- und 100-Stunden-Wochen abverlangt – aber nicht bezahlt werden. Die Basis für eine Familiengründung fehlt, die Zeit erst recht. Und dann stellen sich bräsige Politiker ans Pult und reden von Sondersteuern für Kinderlose. Und von Familie.

Man ahnt, was in den beiden Autoren vorgegangen sein muss, als sie das Material zu sammeln begannen und merkten: Der Wahnsinn hat Methode und System. Die Nachrichten sind nicht mehr die verrückte Ausnahme, sondern die heillose Regel. Und nicht nur in Deutschland, sondern überall in der Welt. Die Ozeane wurden zur Müllkippe einer Konsumgesellschaft gemacht, die es nicht mehr interessiert, wo all das Zeug bleibt, das jeden Tag weggeschmissen wird. Die reichen Nationen entsorgen jeden Tag so viele Nahrungsmittel, dass davon die ganze Welt miternährt werden könnte. Gleichzeitig wird weltweit an Böden, Wäldern und Grundwasserreservoiren Raubbau betrieben.

Die Finanzkrise liegt noch gar nicht lange zurück – und doch bekommen die Chefs der gerade mit Steuermilliarden geretteten Banken wieder Millionen-Boni, während gleichzeitig ganze Serien von Gerichtsprozessen gegen diese Banken laufen, weil sie Kurse manipuliert oder Steuern hinterzogen haben. Gleichzeitig sitzen die Staaten, die sie gerettet haben, auf gigantischen Schuldenbergen, die immer weiter wachsen. Es kann einem angst und bange werden. Und den Seebalds ist es angst und bange geworden. Da sitzt man wie ein Hamster im Laufrad, hat 40 Jahre auf Hochtouren funktioniert – und dann trotzdem das Gefühl, dass das Leben ohne Sinn vorbeigerauscht ist. In den letzten Jahren sowieso, wo man selbst in den Münchner Bahnen augenscheinlich niemanden mehr lächeln sieht. Die meisten Fahrgäste starren auf das Display ihres Smartphones, sehen gestresst, übermüdet und freudlos aus.

Dabei haben sie doch alles, müssten sich doch freuen. Aber augenscheinlich fressen die neuen Medien auch noch das letzte Quentchen Zeit, Freude und Lebenslust. Die Allgegenwärtigkeit von immer neuen Nachrichten erzeugt nicht einmal mehr das Gefühl, bestens informiert zu sein, sondern eine um sich greifende Verunsicherung und einen zunehmenden Druck, uptodate zu sein. Man könnte ja etwas Wichtiges verpassen. Die Medien selbst haben beschleunigt in eine unheimliche Hatz, beim Verkünden schlechter Nachrichten unbedingt die Ersten sein zu müssen. Eine Hasenjagd, die sie eigentlich nicht gewinnen können, denn die Newsportale, Ticker und Social Media sind noch schneller, lassen ein sensationelles Ereignis in Millisekunden zur Riesenwelle anschwellen, füllen alle Kanäle. Und das so effektiv, dass dann die geprüften, analysierten und eingeordneten Nachrichten der klassischen Medien nur noch „zu spät“ kommen. Sie gehen unter im Rauschen und im Kommentarlärm von Leuten, die auch nicht mehr zuhören, wenn sich Meldungen als falsch erweisen, als übertrieben oder verdreht.

Wer das Volk mit Zirkus unterhält, muss sich nicht wundern darüber, dass Politik zum Zirkus wird.

Natürlich haben zwei Journalisten bei so einem Thema auch den Fokus auf die Medien. Dazu hier noch mehr in Teil 2.

Peter Seewald; Jakob John Seewald Welt auf der Kippe, Ludwig Verlag, München 2015, 18,99.

RezensionenEurokriseFinanzkriseSchuldenUmweltverschmutzungLobbyisten
Print Friendly, PDF & Email
 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Civa bringt frischen Wind beim 1. FC Lok: Wolf macht Platz für neue Spieler
Der neue Lok-Trainer und Sportliche Leiter Almedin Civa stellt sich vor. Foto: Thomas Gorlt

Foto: Thomas Gorlt

Für alle LeserZwei Tage nach der Enttäuschung von Bielefeld beginnt beim 1. FC Lok Leipzig eine neue Zeitrechnung. Mit Almedin Civa wurde ein neuer Cheftrainer und Sportdirektor vorgestellt. Der bisherige Mann auf der Position, Wolfgang Wolf, beendet planmäßig nach einem Jahr sein Engagement. Wolf wäre gern geblieben, bei den kleinen Brötchen, die der Verein wieder backen muss, bedeutet Wolfs Abschied aber ein bis zwei weitere Spieler für Lok. Wer kommt und geht, wird in den kommenden Tagen entschieden.
Donnerstag, der 2. Juli 2020: Verfassungsschutz soll AfD-Daten rechtswidrig gespeichert haben
Gordian Meyer-Plath war bis zum 30. Juni 2020 der Präsident des sächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser/-innenIm gestern eröffneten Streit um den Umgang des sächsischen Verfassungsschutzes mit Daten über AfD-Abgeordnete gibt es heute eine neue Wendung: Der ehemalige Präsident der Behörde soll diese rechtswidrig gespeichert haben. Die Landtagsfraktionen sehen das offenbar ähnlich. Unterdessen stehen für die kommenden Wochen neue Corona-Lockerungen in Aussicht. Die L-IZ fasst zusammen, was am Donnerstag, den 2. Juli 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Per Sehnsuchts-Challenge durch die Coronakrise: Wie das Leipziger Format SportVorOrt die sportlose Zeit überbrückte
SportVorOrt war auch in der Coronakrise nicht untätig.

SportVorOrt-Logo

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 80, seit 26. Juni im HandelEs sind vor allem die Teams in den unteren Ligen und die sogenannten Randsportarten, die es oft schwer haben, eine mediale Öffentlichkeit zu finden. Das Format SportVorOrt war im vergangenen Jahr an den Start gegangen, um genau diese Plattform zu bieten. Jede Woche wurden hier interessante (Breitensport-)Termine in den Mittelpunkt gestellt. Doch was macht SportVorOrt, wenn gar kein Sport vor Ort stattfindet? Die LEIPZIGER ZEITUNG (LZ) befragte den Initiator Robert Kühne.
Nur 14 Prozent Wohneigentum: Wer sich vor jeder Mieterhöhung fürchten muss, kauft sich auch keine Wohnung
Entwicklung der monatlichen Haushaltseinkommen nach Klassen. Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2019

Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2019

Für alle LeserWer die Leipziger Bürgerumfragen genau liest, merkt schnell, wie diese „Boomstadt“ im Osten mit viel Kreativität aus ziemlich wenig Geld etwas Vorzeigbares macht. Man hört jedes Mal das Seufzen der Leipziger Statistiker, wenn sie nach der jüngsten Bürgerumfrage wieder feststellen, dass der Anteil des Wohneigentums einfach nicht gewachsen ist. Nur 14 Prozent leben in den eigenen vier Wänden. So niedrig ist der Wert auch noch in Berlin, der anderen „Arm aber sexy“-Stadt im Osten.
Bevor die Dieskaustraße zur Baustelle wird, muss die Küchenholzallee zu einem sicheren Radweg werden
Der Zustand der Küchenholzallee im Bereich der Kleingartenanlagen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAb 2023 wollen Stadt und LVB die komplette Dieskaustraße zwischen Adler und Großzschocher umbauen und modernisieren. Das ist überfällig. Aber im Leipziger Südwesten gehen dazu berechtigte Befürchtungen um, denn nicht nur für Autofahrer gibt es praktisch keine Ausweichstrecken. Für Radfahrer/-innen gäbe es zwar eine. Aber die ist in einem unzumutbaren Zustand: es ist die Küchenholzallee. Der Stadtbezirksbeirat Südwest macht das jetzt zum Thema.
Grüne unterstützen Petition zur autofreien Innenstadt mit konkreten Straßenvorschlägen
Erst mal rein in die Innenstadt: Kfz-Gedrängel am Peterskirchhof. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDa war sich das Baudezernat ganz sicher: Diese Petition muss man ablehnen. Denn da gibt es doch den Stadtratsbeschluss RBIV-1452/08 vom 17. Dezember 2008 „Fortschreibung der Konzeption autoarme Innenstadt“. Darin hat man sich doch verständigt, dass man bei „autoarm“ bleibt und „autofrei“ kein Thema ist. Da hat wahrscheinlich jemand im Planungsdezernat die Corona-Zeit völlig vertrieft. Die Grünen unterstützen die Petition jetzt mit einem eigenen Antrag.
Erster Schulneubau aus dem 145 Millionen-Euro-Programm von 2018 ist fertig: Schule am Barnet-Licht-Platz nimmt Betrieb auf
Die Pausenversorgung ist gesichert: die neue Schule am Barnet-Licht-Platz. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserAm Mittwoch, 1. Juli, hat Oberbürgermeister Burkhard Jung das neue Schulgebäude am Barnet-Licht-Platz symbolisch an die künftigen Nutzer übergeben. Innerhalb von knapp eineinhalb Jahren wurde die neue Schule in Leipzig-Reudnitz-Thonberg für rund 27 Millionen Euro fertiggestellt. Der Neubau ist der sichtbare Beweis dafür, wie schnell eine Stadt neue Schulen bekommt, wenn sie die nötigen Grundstücke und genug Geld in der Kasse hat.
Auszüge aus Francis Neniks „Tagebuch eines Hilflosen“ #35
Golfplatz. Foto: Patrick Kulow

Foto: Patrick Kulow

Für alle LeserDonald Trump behauptet seit Wochen, dass Briefwahlen den Wahlbetrug fördern. Angeblich werden die Wahlunterlagen millionenfach gefälscht und in großem Umfang Stimmen von Leuten abgegeben, die dazu gar nicht befugt sind. Dass die Anschuldigungen einem Fakten-Check nicht standhalten, ist bekannt. Twitter hat deshalb schon mehrfach Trumps Account als Verbreiter von Lügengeschichten markiert.
Anstieg der Arbeitslosigkeit in Leipzig im Juni deutlich gebremst
Entwicklung der Arbeitslosenzahl in Leipzig seit 2014. Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Für alle LeserEs ist Juli. Das halbe Land ist in Urlaubsstimmung, manche Wirtschaftskommentatoren aber haben ein wildes Geunke angestimmt: „Die Depression kommt im Herbst!“ Als wären sie etwas spät aus dem Winterschlaf erwacht. Doch schon am 24. Juni meldete das „Manager Magazin“: „Ifo-Geschäftsklima steigt so stark wie nie zuvor“. Natürlich ist auch das nur Kaffeesatzleserei. Harte Fakten sind: Umsätze, Auftragslage und Arbeitslosenzahlen. Und danach scheint in Sachsen im Juni erst einmal der Tiefpunkt erreicht worden zu sein.
Film ab: Kino Grimma wieder offen
Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Nach monatelanger Pause empfängt das Grimmaer Kino wieder Besucher. Ab Donnerstag, 2. Juli, flimmern die Streifen über die Leinwände. Wie Kinobetreiber Thomas Hildebrand mitteilte, nahm das Gesundheitsamt des Landkreises Leipzig das Hygienekonzept ab.
Mittwoch, der 1. Juli 2020: Vorwürfe gegen Sachsens neuen Verfassungsschutz-Präsidenten
Dirk-Martin Christian, Präsident des sächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz. Foto: SMI / Isabelle Starruß

Foto: SMI / Isabelle Starruß

Für alle Leser/-innenEin Tag im Amt und schon im Mittelpunkt eines möglicherweise neuen Skandals in Sachsen: Landesverfassungsschutz-Präsident Dirk-Martin Christian soll laut einem Medienbericht seinen Vorgänger Meyer-Plath dazu gedrängt haben, Daten über AfD-Abgeordnete zu löschen. Auch der Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten steht in der Kritik. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 1. Juli 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Deutsche EU-Ratspräsidentschaft: Leipzig als „Nutznießer der europäischen Idee“
Oberbürgermeister Jung (l.) und einige Stadträt/-innen hissen die Fahne. Foto: René Loch

Foto: René Loch

Für alle Leser/-innenCoronakrise, Klimaschutz, Brexit – die deutsche EU-Ratspräsidentschaft steht vor großen Herausforderungen. Kleine Feiern zum Auftakt am Mittwoch, den 1. Juli, gab es in mehreren Städten, darunter Leipzig. Hier bezeichnete Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) die Stadt als „Nutznießer der europäischen Idee“. Zudem verwies er auf eine besondere Bindung zwischen Leipzig und dem Logo der Ratspräsidentschaft.
Interview mit Projektleiter Alexander Mennicke: „Der AKS hat nicht das Geleckte wie in der Bundesliga“
Der Alfred-Kunze-Sportpark feiert sein hundertjähriges Jubiläum. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 80, seit 26. Juni im HandelAlexander Mennicke hat eine große Aufgabe: Er koordiniert 100 Jahre Alfred-Kunze-Sportpark (AKS). Aber wie soll das gehen in Zeiten von Corona und wie feiert man die 100-jährige Existenz eines Fußballstadions angemessen? In Leutzsch sieht man das Stadion nicht nur als Gebäude, sondern als soziokulturellen Raum, der mehr als nur Steine ist. Hier werden Schicksale entschieden, Geschichten produziert, möglicherweise sogar mit historischem Ausmaß.
Der Abgang von Gordian Meyer-Plath und die ungelösten Probleme des Sächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz
Der neue LfV-Präsident Dirk-Martin Christian. Foto: SMI / Isabelle Starruß

Foto: SMI / Isabelle Starruß

Für alle LeserEs war eine zumindest unglückliche Entscheidung, dass die sächsische Regierung nach dem Bekanntwerden des in Sachsen untergetauchten NSU-Terror-Trios 2012 ausgerechnet Gordian Meyer-Plath zum neuen Chef des sächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz berief. Er stand eben leider nicht für einen Neuanfang. Sein Abgang war eigentlich schon nach der Sachsenwahl 2018 fällig. Doch erst am Dienstag, 30. Juni, gab der ebenfalls in der Kritik stehende Innenminister Roland Wöller seine Ablösung bekannt.
Der ernüchternde Blick in die Peanuts-Welt der Leipziger Solo-Selbstständigen
Entwicklung der Einkommen der Selbstständigen in Leipzig. Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2018

Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2018

Für alle LeserDie Kommunale Bürgerumfrage informiert regelmäßig über die Entwicklungen der Stadt und schildert ein Bild der Meinungen und Vorstellungen ihrer Bürgerinnen und Bürger, auch wenn aufgrund mehrerer großer Wahlen die Veröffentlichungen zuletzt etwas stotterten, sodass jetzt die Kurzauswertung der Bürgerumfrage 2019 zusammen mit der Gesamtauswertung der Bürgerumfrage 2018 erscheint. Die Daten spiegeln die Stadtgesellschaft also in der Zeit vor ca. 0,5 bis 1,5 Jahren wider, somit vor der COVID-19-Pandemie.