Zwei Ausstellungen widmen sich dieser Tage in Leipzig dem Werk des Fotografen Fred Stein. Das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 und das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig laden zu diesem Kooperationsprojekt „Fred Stein. Der Mensch im Fokus“ ein. Das Projekt ist ein Beitrag zum „Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden zwei Ausstellungen gezeigt, die von einem spannenden Rahmenprogramm begleitet werden: Die Pop-up-Präsentation „Out of Exile. The Photography of Fred Stein“ (1. April bis 4. Juli 2026) in der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig zeigt Leben und Werk des Fotografen im Exil.
Die Fotoausstellung „Fred Stein und der Spanische Bürgerkrieg“ (1. April bis 31. Juli 2026) im Capa-Haus zeigt 90 Jahre nach Beginn des Spanischen Bürgerkriegs Fotos geflüchteter Kinder sowie Porträtaufnahmen von Gerda Taro in Paris. Das gesamte Veranstaltungsprogramm finden Sie im Anhang.
Der Fotograf Fred Stein
Er gilt heute als Pionier der Kleinbildkamera; seine Fotografie war immer auch sozial und politisch: Der Fotograf Fred Stein (1909–1967). Ein besonderer Höhepunkt ist der Besuch Peter Steins im Capa-Haus am Karfreitag, 3. April, um 16 Uhr bei einer Führung durch die Ausstellung „Fred Stein und der Spanische Bürgerkrieg“.
Dabei gewährt der in New York lebende Kameramann und Regisseur Einblicke in das Exilleben und die antifaschistische Arbeit seines Vaters. Ergänzend wird am Freitag, 3. April, um 20 Uhr, und Sonntag, 5. April, um 16 Uhr der Dokumentarfilm „Out of Exile: The Photography of Fred Stein“, begleitet von einem Q&A mit Sohn Peter Stein, in der Schaubühne Lindenfels präsentiert.
Geöffnet ist das Capa-Haus am Karfreitag von 16 bis 18 Uhr, am Samstag, Ostersonntag und Ostermontag ist es geschlossen.
Veranstaltungen zur Fred-Stein-Ausstellung
Freitag, 3. April, 16 Uhr, Führung „Fred Stein und der Spanische Bürgerkrieg“.
Die Ausstellung „Fred Stein und der Spanische Bürgerkrieg“ zeigt 90 Jahre nach Beginn des Spanischen Bürgerkriegs Fotos geflüchteter Kinder sowie Porträts von Gerda Taro in Paris. Peter Stein, Sohn des Fotografen, führt durch die Ausstellung. Die Führung wird in deutscher und englischer Sprache angeboten.
Ort: Capa-Haus, kostenfrei. Anmeldung erwünscht unter Tel. (0341) 9651 340 oder stadtmuseum@leipzig.de
Freitag, 3. April, 20 Uhr: „Out of Exile: The Photography of Fred Stein“, Filmvorführung und Q&A mit Peter Stein
Der Dokumentarfilm (2021) porträtiert Leben und Werk des deutsch-jüdischen Fotografen Fred Stein. Er zeichnet seinen Weg nach: Nach der Flucht vor den Nationalsozialisten lebte Stein in Paris und später in New York, wo er als Straßenfotograf und Porträtist Anerkennung fand. Seine Arbeiten entstehen im Kontext zentraler Umbrüche des 20. Jahrhunderts und bewahren stets einen humanen Blick. Der Film ist zugleich eine visuell prägnante Würdigung des Künstlers und seines Werks sowie des Sohnes Peter Stein, der das fotografische Erbe seines Vaters bewahrt.
Ort: Schaubühne Lindenfels. Eintritt: 9 € regulär, 7 € ermäßigt.
Sonntag, 5. April, 16 Uhr: „Out of Exile: The Photography of Fred Stein“, Filmvorführung und Q&A mit Peter Stein
Der Dokumentarfilm (2021) porträtiert Leben und Werk des deutsch-jüdischen Fotografen Fred Stein. Er zeichnet seinen Weg nach: Nach der Flucht vor den Nationalsozialisten lebte Stein in Paris und später in New York, wo er als Straßenfotograf und Porträtist Anerkennung fand. Seine Arbeiten entstehen im Kontext zentraler Umbrüche des 20. Jahrhunderts und bewahren stets einen humanen Blick. Der Film ist zugleich eine visuell prägnante Würdigung des Künstlers und seines Werks sowie des Sohnes Peter Stein, der das fotografische Erbe seines Vaters bewahrt.
Ort: Schaubühne Lindenfels, Eintritt: 9 € regulär, 7 € ermäßigt.
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Ich kann diese Veranstaltungen Karfreitag (16Uhr, 20Uhr, Capa-Haus) und Ostersonntag (16Uhr, Lindenfels), die ich selbst leider nicht besuchen kann, sehr empfehlen. Ich war gestern zur Ausstellungseröffnung im Capa-Haus. Peter Stein, selbst ein berühmter Filmkameramann, und sein Sohn sind großartige Leute, und die Fotos von Fred Stein sind für mich eine besondere Entdeckung. Es wäre Zeit, daß es in Zukunft einmal eine große Fred-Stein-Ausstellung in Leipzig gibt!.