Mit einem Tag der offenen Tür wird am Samstag, dem 21. Februar, das Lene-Voigt-Zentrum Leipzig in der Diakonissenstraße 1 in Lindenau eröffnet. Ein langgehegter Traum erfülle sich damit, wie Klaus Petermann, Vorstandsvorsitzender der Lene-Voigt-Gesellschaft, erklärt: „Mit der Eröffnung unseres Lene-Voigt-Zentrums Leipzig erhält unser Verein nicht nur eine Heimstatt, es wird Museum, Archiv, Begegnungs- und Veranstaltungsstätte sein und damit unserem Verein und Lene Voigt einen würdigen Platz geben.“
Der Eröffnungstag soll ein Tag der Begegnung, des Staunens, mit vielen Gesprächen, Diskussionen, Lachen und Erinnerungen, mit Ideen und viel Fantasie werden, so Petermann.
Am 21. Februar besteht ab 10 Uhr die Möglichkeit der Besichtigung und zum Austausch mit den Mitgliedern der Lene-Voigt-Gesellschaft über den Verein bei Snacks und Getränken. „Gern begrüßen wir viele Gäste, bekannte und neue Gesichter und wir haben eine ganz große Bitte, einen Wunsch …“, so Petermann. „Jeder Gast bringt (wenn es denn möglich wäre) für unser Zentrum eine Sammeltasse mit. Heimat fängt mit Sprache an!“
Auch habe man nicht zufällig den 21. Februar zur Eröffnung gewählt, denn es ist der Internationale Tag der Muttersprache, ein von der UNESCO ausgerufener Gedenktag zur Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit. Denn die Lene-Voigt-Gesellschaft pflegt beides – das literarische Erbe der Leipziger (Mundart-)Dichterin Lene Voigt (1891–1962) und die sächsische Sprache.
Und so wird das Lene-Voigt-Zentrum Leipzig nicht nur Sitz der Lene-Voigt-Gesellschaft e.V., sondern auch Ausstellungsstätte und Museum für Lene Voigt und die Lene-Voigt-Gesellschaft, beherbergt auch die Bibliothek mit Werken von Lene Voigt und Werken anderer Dichter in sächsischer Mundart, aber auch Nachschlagewerke und Werke der klassischen Dichtung werden zu finden sein.
Eröffnung des neuen Lene-Voigt-Zentrums in Leipzig
Für die Öffentlichkeit zugänglich sein soll die Begegnungsstätte künftig mit geplanten Öffnungszeiten jeweils dienstags von 14 bis 17 Uhr. Außerdem soll sie Veranstaltungsstätte für Lesungen, Workshops, für die „Sächsische Lesebühne“, für verschiedene Programme, Aufführungen, Gastspiele und Vorträge werden.
Und auch das zentrale Lene-Voigt-Archiv sowie die Sammlung über die Tätigkeit der Lene-Voigt-Gesellschaft e.V. sollen hier Platz finden. Obendrein Möglichkeiten für künstlerische Arbeit, Probenraum, Kinder- und Jugendarbeit.
„Nun liegt es an uns allen, diese wunderbaren Räume mit Leben zu erfüllen, lebendige Vereinsarbeit zu gestalten, Lene Voigt und ihr Werk weiter zu pflegen, zu erforschen, allen Menschen zugänglich zu machen und so ein künstlerisch-kulturelles Zentrum zu schaffen“, betont Petermann.
Tag der offenen Tür im „Lene-Voigt-Zentrum“ Leipzig, Diakonissenstraße 1, am Samstag, dem 21. Februar, von 10 Uhr bis 15 Uhr.
Empfohlen auf LZ
So können Sie die Berichterstattung der Leipziger Zeitung unterstützen:
















Keine Kommentare bisher