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Montag, der 12. Oktober 2020: Bundeswehreinsatz in Leipzig

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    Für alle Leser/-innenSoldat/-innen der Bundeswehr sind aktuell in Leipzig im Einsatz, um das Gesundheitsamt bei Abstrichen und Kontaktnachverfolgung zu unterstützen. Die Zahl der Infektionsfälle in Sachsen steigt unterdessen weiter rapide an; der Erzgebirgskreis hat bereits den offiziellen Grenzwert überschritten. Außerdem: Unter anderem in Chemnitz und Zwickau gab es OBM-Wahlen. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 12. Oktober 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

    Medizinisches Fachpersonal der Bundeswehr soll das Leipziger Gesundheitsamt bei der Bewältigung der Coronakrise unterstützen. Das teilte die Verwaltung heute mit. Acht zeitlich befristete Soldat/-innen helfen den „Abstrich-Teams“ und bei der Kontaktnachverfolgung.

    In einigen Städten in Deutschland sind die Fallzahlen aktuell so hoch, dass beides mittlerweile wieder Probleme bereitet. Die Kontakte von Infizierten schnell zu identifizieren und zu benachrichtigen, ist allerdings eines der wichtigsten Mittel im Kampf gegen das Coronavirus.

    Erzgebirgskreis überschreitet rote Linie

    In Sachsen hat heute der Erzgebirgskreis als erster Landkreis den Grenzwert von 50 Nachweisen pro 100.000 Einwohner/-innen innerhalb einer Woche überschritten. Die deshalb beschlossenen Verschärfungen treffen unter anderem Bewohner/-innen von Pflegeheimen, die täglich nur noch eine Person empfangen dürfen. Verschmerzbar wirkt im Vergleich dazu die Beschränkung der Teilnehmendenzahl bei privaten Feiern auf 25.

    Dass sich die Coronakrise in den vergangenen Tagen wieder deutlich verschärft hat, zeigt sich auf vielfältige Weise: vor allem natürlich an den Infektionszahlen selbst, aber auch an der steigenden Zahl von Krisentreffen. Am Mittwoch steht bereits die nächste Beratung zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Länderchefs auf dem Programm. Ein weiteres Beispiel: Der MDR liefert ab heute wieder einen täglichen Corona-Liveticker.

    OBM-Wahlen in Sachsen

    Das wichtigste Ereignis am Wochenende waren vermutlich die Oberbürgermeisterwahlen in mehreren sächsischen Städten, darunter der Drittgrößten (Chemnitz) und Viertgrößten (Zwickau). Während sich in Chemnitz der SPD-Kandidat Sven Schulze durchsetzen konnte, feierte in Zwickau Constance Arndt von der Wählervereinigung „Bürger für Zwickau“ einen großen Erfolg. Sie holte im zweiten Wahlgang knapp 72 Prozent der Stimmen.

    Eine Überraschung gab es auch in Markranstädt am westlichen Stadtrand von Leipzig. Dort konnte sich die parteilose, aber von den Grünen unterstützte Kandidatin Nadine Stitterich durchsetzen – unter anderem gegen Amtsinhaber Jens Spiske.

    Leerstand und Dieskaustraße

    Worüber die L-IZ heute berichtet hat: über eben jene Wahl in Markranstädt, über einen Antrag der Linksfraktion für ein Leerstandsmanagement in Leipzig und über eine komplexe Ampelanlage an der Dieskaustraße.

    Was heute außerdem wichtig war: Der für den 4. Dezember geplante Bundesparteitag der CDU könnte kurzfristig nach Leipzig verlegt werden. Das berichtet die „Saarbrücker Zeitung“. Grund seien die derzeit hohen Infektionszahlen in Stuttgart, wo der Parteitag eigentlich stattfinden soll. Die Entscheidung sei für den 26. Oktober geplant. Auf dem Parteitag sollen die Delegierten den Nachfolger der aktuellen Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer wählen. (via RND)

    Was morgen passieren wird: Oberbürgermeister Burkhard Jung lädt zum Rundgang durch das südöstliche Stadtzentrum. Thema ist diesmal der Fußverkehr in Leipzig. Wer teilnehmen möchte, muss sich vorher anmelden.

    Auch die Linksfraktion legt einen Antrag für ein Leipziger Leerstandsmanagement vor

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