-0.5 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Die Olympia- und Ersatzboote haben Leistungsnachweis erbracht

Von Kanu-Slalom Team Deutschland

Mehr zum Thema

Mehr

    Nach drei anstrengenden Wettkampftagen haben die vorqualifizierten Sportlerinnen und Sportler gezeigt, dass sie zurecht aktuell das Maß aller Dinge in der deutschen Kanuslalom-Szene sind. Lediglich im Herren-Kajakbereich haben gleich mehrere weitere Athleten mit starken Leistungen überzeugt.

    So gewann Stefan Hengst vom KR Hamm die EM-Qualifikation. Bei dem Lauf um die Deutsche Meisterschaft musste er sich nur Tim Maxeiner geschlagen geben. Der Wiesbadener zeigte am heutigen Sonntag zwei starke Rennen, nachdem er an den beiden Tagen zuvor jeweils den Finaleinzug verpasste.

    „Ich hatte ein paar taktische Sachen ausprobiert und natürlich nicht gedacht, dass es so in die Buchse geht“, erklärte der deutsche Meister seine verpatzten Rennen. „Ich bin einfach froh, dass es heute so gut gelaufen ist.“ Damit holter er sich Selbstvertrauen für die EM in Prag wieder zurück.

    Bei den C1-Herren duellierten sich wie gewohnt Franz Anton und Sideris Tasiadis. Während der Leipziger Anton an den ersten beiden Tagen mit starken Läufen glänzte, zeigte er am dritten Tag beim Kampf um den deutschen Meistertitel Nerven, landete am Ende auf dem bronzenen Rang. Zum einen, so sagte er, seien drei Wettkampftage sehr hart.

    Zum anderen, „habe ich mir auch ein bisschen Druck gemacht.“ Tasiadis hingegen bewahrte als letzter Finallauf-Starter die Ruhe. Rutiniert gewann der Augsburger den deutschen Meistertitel. Mit einem starken Lauf paddelte sich der Zeitzer Timo Trummer auf Platz zwei und sicherte sich damit nach einem verkorksten Start am Freitag den dritten Platz im Nationalteam. „Ich wollte einfach zeigen, was ich kann“, sagte er.

    Bei den Kajakfahrerinnen ist Ricarda Funk (Bad Kreuznach) die unangefochtene Nummer eins in Deutschland. Sechs  Starts, sechs Siege. Einzig die Augsburgerin Elena Apel kann ihr noch folgen, belegte wie bei den Deutschen Meisterschaften auch bei der EM-Qualifikation den zweiten Platz.

    Im Kampf umd den dritten EM-Startplatz setzte sich die C1-Spezialistin Andrea Herzog durch. Sie startet normalerweise nicht in beiden Kategorien, nutzte jedoch die Gelegenheit an diesem Wochenende, da sie wie die anderen Olympia-Starter vorqualifiziert war.

    Als C1-Weltmeisterin sicherte Herzog sich mit ihrem Sieg am Sonntag den deutschen Meistertitel. Lediglich am zweiten Tag konnte Elena Apel sich vor der Leipzigerin platzieren. DM-Bronze sicherte sich die Leipzigerin Lena Stöcklin. An allen drei Wettkampftagen landete sie auf Platz drei und paddelte sich damit zurück in das Nationalteam.

    Wer am Ende wirklich zur EM fahren darf, entscheidet endgültig der Trainerrat am Montag, sagte Cheffbundestrainer Klaus Pohlen.

    K1 Herren

    1. Tim Maxeiner 85,49
    2. Stefan Hengst +0,96
    3. Hannes Aigner +1,04

    C1 Herren

    1. Sideris Tasiadis 89,96
    2. Timo Trummer +0,46
    3. Franz Anton +2,72

    K1 Damen

    1. Ricarda Funk  90,11
    2. Elena Apel +4,55
    3. Lisa Fritsche +7,80 (2)

    C1 Damen

    1. Andrea Herzog 102,35 (2)
    2. Elena Apel +3,03
    3. Lena Stöcklin +13,33 (4)

    Die neue Leipziger Zeitung Nr. 82: Große Anspannung und Bewegte Bürger

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ