Die Handballerinnen des HC Leipzig sind zurück in der Erfolgsspur. Dank eines starken Endspurts feierten die Leipzigerinnen am 22. Spieltag der 2. Alsco Handball Bundesliga einen 28:26-Sieg (14:15) beim ESV 1927 Regensburg. Damit hat das Team als Spitzenreiter weiter drei Punkte Vorsprung auf die Verfolger. Überragende HCL-Werferin war Lisa Lammich mit zehn Toren.
„Ich bin sehr zufrieden. Es war wieder Feuer drin und wir haben gefightet bis zum Schluss. Jede Spielerin hat alles aufs Parkett gebracht. Der Sieg war auch für die Mentalität wichtig.“, freute sich Trainer Erik Töpfer nach dem Spiel: „Ausschlaggebend war, dass wir wieder eine schlagkräftige Abwehr hinbekommen haben. Wir waren aggressiv und konnten so viele Bälle gewinnen. So hatten wir die Sicherheit, im Angriff nicht jeden Ball treffen zu müssen. Aber auch im Angriff waren wir deutlich effizienter als zuletzt.“
Ausgeglichenes Duell
Neben Marlene Tucholke, die noch einige Wochen ausfallen wird, fehlten in Regensburg auch Torhüterin Janine Fleischer, Wiebke Meyer und Sharleen Greschner krankheitsbedingt. Dennoch kamen die Leipzigerinnen gut ins Spiel. Dank einer guten Abwehr und schnellen erfolgreichen Gegenstößen erspielten sie sich in der Anfangsphase eine knappe Führung. Die Gastgeberinnen, bei der die Ex-HCL-Spielerin Franziska Peter kaum zu stoppen war, fanden ihrerseits immer wieder Lücken in der HCL-Abwehr. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell.
Abgesehen von den ersten Minuten, als die Leipzigerinnen mit 2:0 und 3:1 führten, konnte sich kein Team mit mehr als einem Tor absetzen. Während das HCL-Team in der ersten Viertelstunde immer ein Tor vorlegen konnte, drehten die Regensburgerinnen dieses Momentum in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit. Zur Halbzeitpause führten die Gastgeberinnen mit 15:14.
Treffsichere Lisa Lammich
Das spannende Duell setzte sich auch in der zweiten Halbzeit fort. Lisa Lammich und Emily Theilig brachten den HCL mit ihren Toren schnell mit 16:15 (32. Minute) in Führung. Doch die Regensburgerinnen antworteten wieder mit dem schnellen Ausgleich. In der Folgezeit riss Lisa Lammich das Spiel mehr und mehr an sich. Mit drei Toren in Folge warf die 17-Jährige ihr Team mit 20:18 in Führung (40.).
In der Folgezeit ließen die Leipzigerinnen allerdings gleich mehrere Chancen liegen, das Spiel frühzeitig auf ihre Seite zu ziehen. Weil sie sieben Minuten ohne eigenen Treffer blieben, drehten die Gastgeberinnen wieder das Spiel (20:21/47. Minute). Erst Lisa Lammich brach den Bann mit ihrem Treffer zum 21:21. Drei Minuten später führten die Regensburgerinnen sogar mit 23:21 (50.). Doch das HCL-Team gab sich nicht auf und konnte wenig später wieder ausgleichen (24:24/56.).
Mit starkem Willen und einer starken Nele Kurzke im Tor zogen die Leipzigerinnen das Spiel in der Schlussphase endgültig auf ihre Seite. Beim Stand von 26:26 verhinderte Nele Kurzke mit einer Parade den erneuten Rückstand (59. Minute). Wenig später schloss Hanna Ferber-Rahnhöfer einen Angriff zum 27:26 ab. 23 Sekunden vor Schluss war die HCL-Torhüterin wieder zur Stelle, sodass Lara Seidel mit dem Schlusspfiff den 28:26-Endstand erzielen konnte. Der Schlusspfiff ging im blau-gelben Jubel unter.
Weiter geht es für die Leipzigerinnen am Sonntag, 5. April (Anwurf: 16 Uhr), in der heimischen Sporthalle Brüderstraße mit dem Sachsenderby gegen den HC Rödertal.
Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de
HC Leipzig: Nele Kurzke (acht Paraden), Saskia Richter; Lisa Lammich (10 Tore/0 Siebenmeter), Jana Walther (6/4), Lara Tauchmann (2), Alina Gaubatz (2), Lara Seidel (2), Kim Angelina Lang (2), Emely Theilig (2), Hanna Ferber-Rahnhöfer (1), Laura-Sophie Klocke (1), Lilly Glimm, Pauline Uhlmann.
Siebenmeter
Regensburg 3/4; HCL 4/6;
Strafminuten
Regensburg 4; HCL 8;
Zuschauer: 300






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