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Mehr Platz für Leipzigs Kinder

Baubeginn für neue Kita im Campus Lorenzo

Mit der Errichtung der neuen Kita des Caritasverbandes Leipzig startet der erste Bauabschnitt des riesigen Bauprojekts Campus Lorenzo in Leipzig-Reudnitz. Die Caritas als katholischer Träger wird die Einrichtung mit einem religionspädagogischen Konzept betreiben und insgesamt 124 Kindern Raum für die individuelle Entwicklung bieten. Mit der Fertigstellung der Kindertagesstätte wird im 3. Quartal 2019 gerechnet.

Unter der Federführung des Dresdner Wohnungsbauunternehmens basis|d entstehen in weiteren Abschnitten zusätzlich eine Ausbildungsstätte für Sozial- und Gesundheitsberufe inklusive Wohnheim, neuer Raum für die Pfarrgemeinde, Wohnungen für alle Lebenslagen und Geschäfte des täglichen Bedarfs sowie ein Café für alle Viertelbewohner rund um den Campus Lorenzo. Projektpartner sind neben dem Caritasverband Leipzig, die Johanniter-Akademie Mitteldeutschland sowie die Römisch-Katholische Pfarrei St. Laurentius.

124 Kitaplätze auf drei Etagen

Die neue Kita des Caritasverbandes Leipzig bietet auf drei Etagen Raum für insgesamt 40 Krippen- sowie 84 Kindergartenplätze, von denen bis zu sechs für Integrativkinder zur Verfügung stehen. “Mit der Kindertagesstätte im Campus Lorenzo eröffnen wir unsere fünfte Kita im Stadtgebiet und leisten einen maßgeblichen Beitrag, dass auch in Zukunft in der wachsenden Stadt Leipzig ausreichend Platz für die liebevolle und wertebasierte Betreuung von Kindern vorhanden ist“, sagt Tobias Strieder, Geschäftsführer des Caritasverbandes Leipzig und erklärt: „Die Einrichtung wird ein Ort für Kinder und ihre Familien in der sie Betreuung, Erziehung und Bildung sowie Unterstützung und Gemeinschaft erleben können. Unser Profil orientiert sich am christlichen Menschenbild, die Angebote nehmen Bezug auf den christlichen Jahreskreis. Wir betonen die Einzigartigkeit eines jeden Kindes und nehmen es so an, wie es ist.“

Einzigartige Architektur – Dachterrasse wird als Freifläche genutzt

Die Konzeption der Innenräume soll das gemeinsame Bewegen und Erleben fördern. So findet sich im Erdgeschoss der Krippenbereich, der in jedem Gruppenraum durch Podestlandschaften vielfältige Möglichkeiten zum motorischen Spielen bietet und im angrenzenden Freigelände viel zum Entdecken bereit hält.

Im Kindergartenbereich ermöglicht die Aufteilung der Räume ein teiloffenes Konzept für verschiedenartige Angebote im gemeinsamen Austausch der unterschiedlichen Altersgruppen. Jeder Raum verfügt über eine thematische Spielebene, welche den Kindern zahlreiche Lernimpulse bietet. Vorgesehen sind folgende Räume: „Atelier und Gestalten“, „Rollenspiel und Theater“, „Bauen“, „Konstruieren und Forschen“, „Schreibwerkstatt“ sowie eine „Bibliothek“. Zusätzlich gibt es in der Kita einen Bewegungsraum und zwei Räume für differenziertes Arbeiten.

Ein besonderer Höhepunkt in der Architektur ist die Dachterrasse, die als Freigelände konzipiert ist und somit den Gartenbereich deutlich erweitert.„Damit bieten wir allen Kindern viel Platz im Freien. Die Dachterrasse wird begrünt und mit insektenfreundlichen Pflanzen wie beispielsweise Kräutern, Tomaten- und Himbeerpflanzen verschönert. Vorgesehen sind außerdem eine Rollbahn, ein Sandspielbereich mit Kletterelementen, mobile Baustellen, eine Hängemattenschaukel, eine Stehwippe, ein Balancierparcours sowie ein Rückzugsbereich zum Ausruhen. Die Dachterrasse  ist im wahrsten Sinn des Wortes ein Höhepunkt“, so der Geschäftsführer des Caritasverbandes Leipzig.

Campus Lorenzo – freundlich helles Tor in den Leipziger Südosten

Mit dem Bau der Kita beginnen für die Öffentlichkeit sichtbar die Arbeiten für das Bauvorhaben Campus Lorenzo in Leipzig-Reudnitz. Das Projekt steht unter dem Motto „Gemeinsam Leben gestalten“ und wird in enger Zusammenarbeit mit dem Investor basis|d sowie den zukünftigen Mietern Caritasverband Leipzig, der Johanniter-Akademie Mitteldeutschland sowie der Römisch-Katholischen Pfarrei St. Laurentius realisiert. Mit einem Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro erwacht das Areal zwischen Witzgall-, Riebeck- und Stötteritzer Straße zu neuem Leben und wird nach seiner Fertigstellung im Jahr 2021 ein offenes, helles Tor zum sich positiv entwickelten Stadtteil im Leipziger Südosten sein. Für die Bauzeit sind drei Jahre geplant. Ziel des Campus Lorenzo ist es, Wohnen, Arbeiten und Lernen an einer Adresse perfekt zu verbinden. zusätzlich zur Kita entstehen eine Ausbildungsstätte für Sozial- und Gesundheitsberufe inklusive Wohnheim, neuer Raum für die Pfarrgemeinde, Wohnungen für alle Lebenslagen und Geschäfte des täglichen Bedarfs sowie ein Café für alle Viertelbewohner.

Geplant ist, den Campus Lorenzo architektonisch zur Nachbarschaft mit Wege- und Lichtachsen offen zu gestalten. Um dies zu realisieren wird ein Großteil der Bestandsobjekte zurückgebaut und durch moderne Neubauten ersetzt, die den hohen Anforderungen des Gemeinschaftsprojektes gerecht werden. Der Campus Lorenzo wird Menschen sämtlicher Lebensmodelle zusammenführen und jeder Generation Raum bieten. Das Konzept sieht Wohnraum für Bewohner mit sicherem Einkommen genauso vor wie die vor allem in Großstädten immer stärker nachgefragten Sozialwohnungen sowie betreutes Wohnen für Senioren. Mit Geschäften und einem Café werden Schnittstellen für die tägliche Begegnung geschaffen.

Am Freitag war Baustart für den Campus Lorenzo in Reudnitz

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Grüne und Linke vermissen in den Plänen zum Bahnbogen Leutzsch fast alles, was eine Stadt zum Leben braucht
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Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2018

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Staatsregierung gibt alle Nase lang andere Zahlen zum Bedarf an Sozialwohnungen in Leipzig heraus
Ein Baukran in Leipzig - aber noch nicht für sozialen Wohnungsbau. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Zahlen können nicht stimmen. Die Linksfraktion im Sächsischen Landtag fragt zwar regelmäßig die Bedarfe der sächsischen Kommunen an Sozialwohnungen bei der Staatsregierung ab, aber die gibt jedes Mal völlig andere Auskünfte. Mal sind es 4.437 Sozialwohnungen, die in Leipzig fehlen, mal 10.353, nun wieder 7.758 in der Antwort auf eine Grünen-Anfrage. Kein Wunder, dass die Linke mit ihren Anträgen bisher gegen Mauern rennt.
Nadine Stitterich und Peter Bär fordern Amtsinhaber Jens Spiske heraus
Nadine Stitterich. Foto: Alexander Sens

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