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Jugendtheaterprojekt (P13) im Theatrium – „Die Wahl“

Hände hoch! Es wird abgestimmt. Sie haben am Fr., 26. & Sa. 27.10., jeweils 20 Uhr, „die Wahl“, in der größten Wahlkabine Leipzigs, dem Saal des Theatrium.

Eine Wahl ist keine Qual, sondern ein Ausdruck der Freiheit. Wer nicht frei ist, will eine Wahl haben, wer frei ist, missachtet oftmals den Wert der Wahl und gerät mit seinen Weltanschauungen zumeist ins Extreme. Die einen halten sich unbeirrt an einen Fundamentalismus, die anderen rennen längst widerlegten Ideologien hinterher, die nächsten sind unheilbar dem Konformismus erlegen, die Übrigen sind verwirrt.

Da wir, verehrtes Publikum, uns zu den Verwirrten zählen, haben wir den Versuch unternommen Sie vor die Wahl zu stellen: Hören und sehen Sie sechs Verwirrte, die Ihnen die Welt neu erklären und wählen Sie zum Schluss den Sieger Ihrer Wahl. Sie werden die Gelegenheit haben an diesem Abend Ihre eigenen Anschauungen bestätigt zu wissen oder endgültig in die Tonne zu treten. Viel Spaß dabei wünschen Ihnen die Kandidaten der „Wahl“. Und nicht vergessen: Eine Wahlveranstaltung ist laut!

„Es ist schon ein herrliches Laber-Rhabarber-Sprachkompott (Text: Jakob Maria Mierscheid), das hier angerührt wird; mit Passagen, die gerade in ihrer überkandidelten Absurdität auch das Sinnvakuum gegenwärtigen Politjargons böse klarsichtig spiegeln.“
– Steffen Georgi in der LVZ vom 20.4.2018

Es spielen: Samiullah Akbari, Anja Engelhardt, Alexandra Huth, Shanelle Mutzbauer, Julia Natke, Jordan Schineff, Fredda-Line Schott und andere

Projektleitung: Georg Herberger
Projektassistenz: Paul Becker

Kostüm- und Maskenwerkstatt:
Lea Haag, Lara Elisabeth Hauck, Alex Sabinarz,  Zäzilie Schilling,
Hannah Waniek, Sabine Weit und andere

Projektleitung: Oliver Viehweg
Projektassitenz: Julia Natke

Karten zu 8/5€ (ermäßigt) gibt es unter 0341 941 36 40, theatrium@gmx.de oder an der Abendkasse.

Leipziger Zeitung Nr. 60: Wer etwas erreichen will, braucht Geduld und den Atem eines Marathonläufers

 

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Für alle LeserJohannes Hansmann ist nicht der Einzige, der sich darüber wundert, warum Zeitungen wie die LVZ jetzt auf einmal so eine Kampagne fahren, um (wieder einmal) Leipziger Stadtteile wie den Osten oder Connewitz zum brandgefährlichen Pflaster zu machen. Gleich nach dem Auftaktartikel am 27. November („Wie die Gewalt nach Connewitz kam“) fasste sich ja selbst SPD-Stadtrat Christopher Zenker an den Kopf: In was für einer Stadt leben die LVZ-Redakteure eigentlich?