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Innovative Start-ups und Gründer in Leipzig

Wirtschaftsminister Dulig besucht den Smart Infrastructure Hub in Leipzig

Wirtschaftsminister Martin Dulig hat gestern den Smart Infrastructure Hub in Leipzig besucht, um sich dessen Arbeit zu informieren und mit Vertretern des Hubs und von Start-ups ins Gespräch zu kommen. Zwei Start-ups haben ihre aktuellen Projekte ausführlicher vorgestellt.

Das Start-up DOCYET ist ein schnell wachsendes Technologieunternehmen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) aus der Gesundheitswirtschaft. Mit Hilfe einer Software können sich Patienten zuhause digital über ihre Symptome informieren, erhalten automatisiert eine medizinische Ersteinschätzung und können auch nach lokalen Ärzten suchen. Das Start-up hat heute ein hybrides Telemedizinsystem präsentiert, bei dem KI-Technologie und ein (Tele-) Mediziner zusammenwirken und sich bei der Beratung von Patienten ergänzen.

Das Start-up FlyNex ist ein Technologieunternehmen für Drohneneinsätze, welches 2015 gegründet wurde. Nach mehr als zehn Jahren operativer Erfahrung in weltweiten Einsätzen von „Unbemannten Luftfahrt-Systemen“ (UAS) wandelten sie dieses Know-how in eine automatisierte Softwarelösung für Unternehmen um.

Das Start-up hat heute Praxisfälle für Drohneneinsätze, insbesondere bei Inspektionsdienstleistungen, vorgestellt. Außerdem wurde gezeigt, wie man mit Hilfe der Software im Bereich E-Government Genehmigungsprozesse für unbemannte Luftfahrtsysteme digitalisieren könnte. Abschluss der Vorstellung bildete die Live-Vorführung eines Drohnenflugs.

Wirtschaftsminister Dulig: „In Sachsen gibt es auf dem weiten Feld der Digitalisierung viel Know-how und innovative Ideen, die wir nutzen können und müssen. Die neusten Zahlen zur IKT-Branche bestätigen die wachsende Bedeutung für den Freistaat. Von 2012 bis 2018 sind die Beschäftigtenzahlen um 60 Prozent angestiegen. Der Umsatz der Softwareunternehmen hat sich im selben Zeitraum um 140 Prozent gesteigert. Darauf bin ich stolz, aber darauf dürfen wir uns nicht ausruhen. Wir müssen weiterhin dafür sorgen, dass wir für die Branche ein gutes Umfeld schaffen, damit die klugen Köpfe mit ihren klugen Ideen im Land bleiben.“

„Wir freuen uns, Herrn Dulig auch über Fortschritte wie den Start des ersten privaten Venture Capital Fonds ‚Smart Infrastructure Ventures‘ in den neuen Bundesländern zu informieren, welcher natürlich auch einen besonderen Fokus auf Sachsen als unsere geographische Heimat setzen wird“, so Eric Weber, Gastgeber des Ministerbesuchs und Geschäftsführer der SpinLab Accelerator GmbH, bei der das Management des Hubs liegt.

Hintergrund Smart Infrastructure Hub:
Unter dem Dach des Smart Infrastructure Hubs in Leipzig entwickelt sich ein digitales Ökosystem für die Bereiche Energie, Smart City und Gesundheit. Dabei sollen etablierte Wirtschaft, Start-ups sowie Forschung immer mehr vernetzt werden. Die intelligente Vernetzung und Digitalisierung von Prozessen und Infrastruktur innerhalb einer Stadt wird erforscht und ausgebaut.

Das soll dazu beitragen, dass die nationale und internationale Aufmerksamkeit für den Standort Leipzig erhöht wird, zukunftsrelevante Branchen und Technologien gefördert werden, vorhandene Spitzenforschung und digitale Expertise gebündelt wird sowie etablierte Unternehmen wie Gründer gleichermaßen gestärkt werden.

Der Hub ist Teil der de:hub-Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Zum Hintergrund von „Sachsen Digital“:

Mit „Sachsen Digital“, der ressortübergreifenden Digitalisierungsstrategie des Freistaates Sachsen, hat das SMWA 2016 einen gesellschaftlichen Dialog zur digitalen Zukunft des Freistaates Sachsen angestoßen. Zu den Schwerpunkten der Strategie gehören unter anderem die Entwicklung der digitalen Infrastruktur, die Gewährleistung der Informations- und Cybersicherheit, die Stärkung der digitalen Innovationskraft in Sachsen, die Befähigung der Menschen für die digitale Welt sowie die Weiterentwicklung der Digitalisierung der Verwaltung und öffentlicher Institutionen.

Der Smart ist eine Maßnahme der Strategie und wird seit 2018 mit rund 836.000 Euro aus der Richtlinie Clusterförderung durch den Freistaat Sachsen unterstützt.

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Screenshot: L-IZ

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