Demonstrationsbeobachtungen am 29. November 2019

Leipzig zwischen Konsumrausch und Klimaschutz: Black Friday trifft auf Klimastreik + Video

Für alle LeserDie einen haben seit Wochen für den heutigen „Neustart-Klimastreik“ mobilisiert, andere sind schon mal im Vorfeld traurig, dass ihnen angeblich so der Weg (mit dem Auto) ins Leipziger Zentrum versperrt wird. Ein interessantes Zusammentreffen von einer Konsumorgie namens „Black Friday“ und einer Klima-Bewegung, in welcher längst klar ist: das neue Mehr ist das Weniger in vielen Lebensbereichen. Heute geht es ab 13 Uhr aus nahezu allen Leipziger Stadtteilen zu Fuß und mit dem Rad Richtung Simsonplatz, wo sich alle Demozüge zu einem gemeinsamen vereinen und über den Ring laufen werden.

21:45 Uhr: Ein erster Überblick über den Tag im Video

7.000, 8.000 oder vielleicht mehr? Genau sagen kann das heute in Leipzig keiner. Was klar ist, nach einem Sternmarsch ab 13 Uhr bis 15 Uhr auf den Simsonplatz zu, legte der heutige Klimastreik ab 15 Uhr beim Gang über den Ring in Leipzig Teile der Innenstadt lahm. Auf Höhe des Augustusplatzes wartete der Demonstrationszug knapp 30 Minuten ab, was geschieht, wenn alles stehenbleibt. Damit war für diese Zeit nach der Innenseite des Rings eine der Hauptkreuzungen der Stadt zu – Staus inklusive.

Beachtlich erneut die Anzahl der verschiedenen Initiativen, die mit vielen verschiedenen Einzelinitiativen und Kunstaktionen zusätzlich Aufmerksamkeit auf den sterbenden Auwald, falsche Weichenstellungen in der Klimapolitik des Bundes oder die Grundfrage: Was wünschen wir uns wirklich? lenkten. Im Leipziger Zentrum plakatierten so beispielsweise die Leipziger „Parents for Future“ gemeinsam mit den „Omas for Future“ einen Weihnachtsbaum am Boden vor dem ehemaligen Karstadt mit rund 500 Wünschen an die Zukunft.

Ganz am Ende flitzten auch noch die Radfahrer als „Critical Mass“ wie jeden Freitag über den Ring mit mittlerweile gewohnten rund 100 Teilnehmern in Leipzig. Und bildeten sozusagen den Schlussakkord eines Tages rings um neue Mobilität, Ernährung, Energieversorgung und einer anderen Vision von Zukunft.

Weitere Videos mit Impressionen, Informationen und Bilderstrecken von einem denkwürdigen Tag in Leipzig folgen. Denn eines steht nun – nach dem zweiten großen Klimastreik – fest: hier wünschen sich Menschen eine andere Art des Zusammenlebens. Und morgen wird es „Fridays for Future“ trotz Untersagung mit einer Demonstration gegen das Kraftwerk Lippendorf im Leipziger Umland versuchen (siehe Video).

9:09 Uhr startet am Samstag, 30. November 2019, die S-Bahn Richtung Neukieritzsch, eine Klage gegen den Versuch des Landratsamtes Leipzig, jegliche Demonstrationen im Leipziger Kohlerevier zu untersagen, läuft. In einer höchst umstrittenen Art Generaluntersagung versuchen seit Donnerstagabend die Ordnungsämter der Landkreise Bautzen, Görlitz und Leipzig alle Demonstrationen bis Sonntagabend zu verhindern. Mittlerweile laufen überall dazu juristische Verfahren.

Impressionen vom 29. November 2019 in Leipzig (inkl. Redebeiträge)

Video: L-IZ.de

Video: L-IZ.de

Video: L-IZ.de

Video: L-IZ.de

Video: L-IZ.de

13 Uhr: Das Vorspiel zwischen Werbung, Verzicht und Glück

Seit Tagen rattern nun die sozialen Medien. Auf der einen Seite nach us-amerikanischem Vorbild vorgebliche Billigangebote für den 3. Rasierer, weitgereiste Obertrikotagen zum Anziehen und Wegwerfen für fast null Euro oder das ganz dringend benötigte neueste und beste Mobiltelefon. Mehr, mehr und noch mehr für das angebliche Glück nach dem Kauf. Ja, wieder was gespart! Wirklich?

Auf der anderen Seite die Gewissheit, wer (auch) heute, nur weil es vorgeblich billig ist, nichts kauft, spart sogar 100 Prozent und kann vielleicht morgen oder später das eine oder andere wirklich hochwertige Nahrungsmittel erwerben. Und so vielleicht auch den Bauern aus einer Misere helfen, die längst lautet: alles so billig wie irgend möglich produzieren und dafür alles totspritzen und mit mehr Gülle übergießen, als der Boden noch aufnehmen kann.

Ideen für sinnvolle Investitionen gibt es genug, wie sich zum Beispiel ein hochwertiges, alltagsfähiges Rad zu leisten, ein Ticket für die Bahn oder gänzlich kostenneutral Zeit für einen ausgedehnten Gang durchs Leipziger Grün zu haben?

Auch die Bilder von wartenden SUVs in Leipzig werden heute, wie schon beim letzten Klimastreik, wieder zu beobachten sein. Staus, weil sich eine Demonstration ab 15 Uhr vom Simsonplatz kommend und endend über den Leipziger Ring bewegen wird – so die eine Sicht. Oder Staus, weil jedes einzelne Auto eben der Stau ist und das Denken fest verankert: auch an Tagen mit Großereignissen geht es niemals ohne Auto und nicht ohne Kaufrausch für das kleine Endorphinstößchen.

Ganz gleich, wie viele sich heute nach den rund 20.000 beim letzten Klimastreik am 20. September in Leipzig einfinden werden (mancher munkelt von weniger): die L-IZ.de wird sich von einzelnen Punkten vor Ort melden, Eindrücke und Videoimpressionen zeigen und hier und da der Frage nachgehen: reicht es nach dem Klimapäckchen der Bundesregierung wirklich noch, genervt zu reagieren, wenn Menschen heute erneut für einen wirksameren Klimaschutz statt Placebo-Entscheidungen demonstrieren?

Denn wie die Aktien stehen, kann man überall nachlesen, erfahren und erkennen. Oder mal hier im Vortrag von Dr. Heike Wex (Troposhärenforschung, Leibniz-Institut) von den Leipziger Scientists for Future nachschauen.

Video: L-IZ.de

Vielleicht könnte man zumindest heute auch als Demo-Unbeteiligter dem Drang widerstehen, ob im Laden oder Netz den nächstmöglichen Plunder zu erwerben, womöglich in geübter Trotzpose und dem Gefühl „jetzt erst recht“, als Ausdruck vorgeblicher „Freiheit“? Oder den Tag nutzen, sich damit zu befassen, warum die aktuelle Bundesregierung nicht den Mut fand, ein soziales Modell der CO2-Abgabe mit Dividenden für Geringverdiener aus anderen Ländern zu übernehmen und stattdessen Stückwerk ohne wirkliche Lenkungseffekte ablieferte.

Vielleicht also zum Einstieg der heutigen Demonstrationsbeobachtungen die Frage, welche Cordula Weimann, die Gründerin von „Omas for Future“ am gestrigen 28. November 2019 beim „3. Elternabend“ am Schillergymnasium stellte: Ist es nicht doch so, dass wirkliches Glück zumeist mit anderen Menschen und so mit gemeinsamen Handlungen zu tun hat, die man eben nicht kaufen kann? (Video folgt)

Was die Frage in den Raum stellt, was der teils exzessive Erwerb von Dingen wie am „Black Friday“ oder anderen Tagen letztlich an eigener Leere kompensieren soll.

Cordula Weimann beim 2. Elternabend zum Thema „Klimawende von unten“

Video: L-IZ.de

Liveticker zum Klimastreik: Eine Sturzgeburt der Koalition und ein Streik „for Future“ + Videos

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