Vom 16. Juni bis voraussichtlich 26. Juni 2026 werden im Karl-Heine-Kanal auf dem Abschnitt zwischen Nonnenbrücke und Lindenauer Hafen die stark gewachsenen Wasserpflanzen mit Mähbooten zurückgeschnitten, teilt die Stadt mit. Diese Maßnahme, eine sogenannte Krautung, sei notwendig, um die ökologische Funktion des Kanals zu erhalten und zugleich die öffentliche Nutzung zu gewährleisten.
Im Karl-Heine-Kanal wächst vor allem das verschiedenblättrige Tausendblatt, eine invasive gebietsfremde Art. Der Bewuchs wird in der Fahrtrinne auf einer Breite von bis zu fünf Metern und etwa 1,6 Meter unterhalb der Wasseroberfläche gemäht. Zum Einsatz kommen wie in den Vorjahren zwei spezielle Amphibienfahrzeuge mit höhenverstellbarem Schneidewerk.
Gesammeltes Material soll verwertet werden
Im Anschluss wird das Schnittgut mit einem Transportfloß an das Ufer gebracht. Dort können die Wasserpflanzen abtropfen und verbliebene Wasserinsekten erhalten die Möglichkeit, zurück ins Gewässer zu gelangen. Danach wird das gesammelte Material an zentralen Umschlagplätzen zusammengetragen und anschließend verwertet.
Der Karl-Heine-Kanal wird im Rahmen der Gewässerunterhaltung einmal im Jahr gemäht. Zeitpunkt und Umfang der Mahd werden der Vegetationsentwicklung angepasst.
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