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VfB Auerbach vs. 1. FC Lok Leipzig 1:4 – Derby-Frust von der Seele geballert

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    Knapp eine Woche nach der enttäuschenden Derby-Schlappe gegen Chemie haben sich die Kicker des 1. FC Lok mit einem überzeugenden 1:4 (0:1)-Sieg beim VfB Auerbach zurückgemeldet. Djamal Ziane traf dabei doppelt. Neben Maik Salewski konnte sich zudem Sascha Pfeffer in die Torschützenliste eintragen, der nach fast einem viertel Jahr Verletzungspause erstmals wieder in der Lok-Startelf stand.

    Es war schon ein anspruchsvolles Los für die Leipziger, bereits in der 3. Runde des Sachsenpokals beim Regionalliga-Kontrahenten Auerbach antreten zu müssen. Im Vorjahr allerdings schoss Lok die Auerbacher an gleicher Stelle mit 1:4 aus dem Pokalwettbewerb. Zuletzt stand man sich dort erst vor knapp sieben Wochen in der Liga gegenüber und trennte sich unentschieden mit 1:1.

    Vor 1.075 Zuschauern im Auerbacher VfB-Stadion war die erste Halbzeit noch kein Augenschmaus. Insgesamt fünf Gelbe Karten – drei für Auerbach (Mar. Schlosser, Sieber, Morozow) und zwei für Leipzig (Pfeffer, Steinborn) – lassen die Umkämpftheit der Partie erahnen.

    Einen Leckerbissen gab es aber doch: Ein Leipziger Einwurf konnte von der VfB-Abwehr zunächst aus dem Strafraum geköpft werden, flog aber zum völlig freistehenden Maik Salewski. Der hatte Zeit, die Kugel zu kontrollieren und setzte aus mehr als 20 Metern eine Bogenlampe ab, die hinter dem sich vergeblich reckenden VfB-Keeper Maximilian Schlosser einschlug. 0:1 (28.) für Lok! Gleichzeitig auch der Halbzeitstand.

    Die zweite Hälfte sollte dann deutlich torreicher werden, was vor allem das Verdienst der Leipziger war, die diesmal hellwach, aggressiv und willensstark auftraten. Keine zehn Minuten waren gespielt, als Lok mit einem Einwurf aus der eigenen Hälfte Sascha Pfeffer schickte, der wiederum Djamal Ziane in Richtung Tor starten sah und mit einem maßgenauen Pass bediente. Ziane – ganz frei vor dem Hüter – überlupfte diesen sehenswert mit dem rechten Außenrist zum 0:2 (54.).

    Lok hatte immer die passende Antwort

    Nach einer Stunde dann eine seltene Großchance für die Gastgeber durch einen Freistoß von Marcel Schlosser kurz vorm Strafraum. Lok-Keeper Lukas Wenzel fischte den Ball aber weg und leitete mit einem langen Abschlag bis in die Mitte der gegnerischen Hälfte den Gegenzug ein. Dort verlängerte ein Lok-Akteur per Kopf in den Lauf von Pfeffer, der sich gegen den gerade erst eingewechselten Marcel Baude durchsetzte und flach ins linke Eck zum 0:3 (61.) abschloss.

    So ganz gelutscht war der Drops dann aber noch nicht, denn acht Minuten später verwandelte Paul Horschig einen scharf hereingebrachten VfB-Freistoß per Kopf zum 1:3 (69.). Doch dass die Moral des 1. FC Lok an diesem Pokaltag absolut intakt war, zeigte sich direkt nach diesem Gegentreffer.

    Anstoß. Paul Schinke schippt den Ball auf rechts, wo Robert Berger mit viel Druck nach vorne sprintete, scharf in die Mitte flankte. Dort stand Ziane goldrichtig, marschierte ungehindert zwischen Baude und Philipp Müller hindurch und ließ Keeper Schlosser aus Nahdistanz keine Chance. 1:4 (70.) für Lok. JETZT war der Drops gelutscht – und Lok stand im Achtelfinale.

    Im Landespokal stehen am Sonntag noch zwei weitere Partien mit Leipziger Beteiligung ins Haus. Um 14 Uhr muss die BSG Chemie bei Budissa Bautzen ran, während Siebtligist SV Tapfer 06 Leipzig den FSV Zwickau empfängt. Dieses Spiel wird um 15 Uhr im Bruno-Plache-Stadion angepfiffen.

    Die Statistik zum Spiel:
    http://www.fussball.de/spiel/vfb-auerbach-1906-1-fc-lokomotive-leipzig/…

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