Artikel zum Schlagwort Dürresommer

Dürren werden jetzt auch in Mitteldeutschland zum Problem

Am 14. und 15. Januar beschäftigt sich eine Leipziger Konferenz wissenschaftlich mit den Folgen der Dürre

Foto: André Künzelmann / UFZ

Für alle LeserNoch ist man am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) Leipzig sicher, dass es nach den beiden Dürre-Sommern 2018 und 2019 nicht gleich eine Serie von Dürren in Mitteldeutschland geben wird. Aber das Jahr 2020 hat ja gerade erst begonnen. Niemand weiß, welche Wetterlagen kommen werden. Und tatsächlich thematisiert die Konferenz „Dürren in Mitteldeutschland - Auswirkungen, Herausforderungen, Anpassungsoptionen“ etwas, womit auch in Mitteldeutschland künftig häufiger zu rechnen ist. Weiterlesen

Minister Schmidt: Landwirte zunehmend größeren Risiken ausgesetzt

Auch Ernte 2019 unter dem mehrjährigen Durchschnitt

Foto: Ralf Julke

Zwar konnten die Erträge des Dürrejahres 2018 bei fast allen Ackerkulturen in diesem Jahr übertroffen werden, doch blieben alle außer der Wintergerste unter dem mehrjährigen Mittel. Diese Bilanz über die vorläufigen Ernteergebnisse 2019 zog Staatsminister Thomas Schmidt heute (26. August 2019) in Claußnitz gemeinsam mit dem Präsidenten des Sächsischen Landesbauernverbandes, Wolfgang Vogel. Weiterlesen

Wenn die Teiche einfach austrocknen

Könnte wenigstens der Rosentalteich mit einer klugen Idee gerettet werden?

Foto: Claus Reinhardt

Für alle LeserEins ist sicher: Leipzig wird in den nächsten Jahren immer wieder Jahre mit viel zu wenig Niederschlag und hohen Temperaturen erleben. 2018 war nur ein Vorbote. Damals trocknete der Teich im Rosental komplett aus. Ein Teich, der vorher auch für Angler ein attraktives Gewässer war. Neun Fischarten waren hier zu Hause. Barsch, Brassen, Giebel, Hecht, Karausche, Karpfen, Rotauge, Rotfeder und Schleie. Weiterlesen

Dürresommer hat auch die Weihnachtsbaumplantagen dezimiert

Fast die Hälfte aller Weihnachtsbäume in Sachsen sind vertrocknet

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer trockene Sommer 2018 hat nicht nur die sächsischen Staatswälder massiv geschädigt, er hat auch die Weihnachtsbaumplantagen erwischt. In Sachsen sind nach dem Dürresommer rund 45 Prozent aller Anpflanzungen des Frühjahrs 2018 für Weihnachtsbäume vertrocknet. Die Verluste an Weihnachtsbäumen beim Staatsbetrieb Sachsenforst reichen dabei, je nach gepflanzter Baumart, von 20 Prozent (Fichten) bis zu 80 Prozent (Coloradotanne). Weiterlesen