Artikel zum Schlagwort Dürresommer

Nach drei Hitze- und Dürresommern in Leipzig

Grüne kritisieren: Stadtverwaltung hängt bei Maßnahmen zur Klimaanpassung schon wieder hinterher

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserLeipzig muss sich ändern. Dass war zwar schon vor 2018 klar, als der erste von drei aufeinanderfolgenden Hitze- und Dürresommern die Stadt heimsuchte. Aber die drei Sommer, in denen Wiesen und Bäume vertrockneten und auch die Schäden im Auwald nicht mehr zu übersehen waren, haben richtig Druck auf die Kombüse gebracht. 2019 beschloss der Stadtrat zwar nicht das 10-Punkte-Programm der Grünen gegen Hitze im Stadtgebiet. Aber die Verwaltung bot an, einen Maßnahmeplan vorzulegen. Im Sommer 2020 sollte die Bestandsaufnahme fertig sein. Weiterlesen

Der dritte Hitzesommer in Folge

Grüne werden ungeduldig: Wo bleibt das 10-Punkte-Programm gegen Hitze im Stadtgebiet?

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserErst vertrösten und dann nicht liefern? Das geht so nicht, findet die Grünen-Fraktion im Leipziger Stadtrat. Schon im Januar 2019 hatte die Fraktion mit den Erfahrungen aus dem Dürresommer 2018 einen dicken Antrag gestellt, dass Leipzigs Verwaltung ein echtes Maßnahmen-Programm zur Bewältigung von Hitze und Dürre in der Stadt aufstellt. Die Umsetzung hätte sie gern schon 2019 gesehen, aber das Umweltdezernat vertröstete auf das Frühjahr 2020. Aber auch das ist vorbei. Weiterlesen

Dienstag, der 18. August 2020: SPD und Grüne kritisieren den Polizeieinsatz bei Pegida

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser/-innenDie Polizei in Dresden steht in der Kritik, weil sie Aktivist/-innen nicht vor Pegida-Demonstrant/-innen beschützt haben soll. SPD und Grüne fordern nun Konsequenzen in der Landeshauptstadt. Außerdem: Ab 1. September soll es in Sachsen nicht nur die schon länger geplanten Lockerungen bei Großveranstaltungen geben, sondern auch Bußgelder für Verstöße gegen die Maskenpflicht. Die L-IZ fasst zusammen, was am Dienstag, den 18. August 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war. Weiterlesen

Dürren werden jetzt auch in Mitteldeutschland zum Problem

Am 14. und 15. Januar beschäftigt sich eine Leipziger Konferenz wissenschaftlich mit den Folgen der Dürre

Foto: André Künzelmann / UFZ

Für alle LeserNoch ist man am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) Leipzig sicher, dass es nach den beiden Dürre-Sommern 2018 und 2019 nicht gleich eine Serie von Dürren in Mitteldeutschland geben wird. Aber das Jahr 2020 hat ja gerade erst begonnen. Niemand weiß, welche Wetterlagen kommen werden. Und tatsächlich thematisiert die Konferenz „Dürren in Mitteldeutschland - Auswirkungen, Herausforderungen, Anpassungsoptionen“ etwas, womit auch in Mitteldeutschland künftig häufiger zu rechnen ist. Weiterlesen

Minister Schmidt: Landwirte zunehmend größeren Risiken ausgesetzt

Auch Ernte 2019 unter dem mehrjährigen Durchschnitt

Foto: Ralf Julke

Zwar konnten die Erträge des Dürrejahres 2018 bei fast allen Ackerkulturen in diesem Jahr übertroffen werden, doch blieben alle außer der Wintergerste unter dem mehrjährigen Mittel. Diese Bilanz über die vorläufigen Ernteergebnisse 2019 zog Staatsminister Thomas Schmidt heute (26. August 2019) in Claußnitz gemeinsam mit dem Präsidenten des Sächsischen Landesbauernverbandes, Wolfgang Vogel. Weiterlesen

Wenn die Teiche einfach austrocknen

Könnte wenigstens der Rosentalteich mit einer klugen Idee gerettet werden?

Foto: Claus Reinhardt

Für alle LeserEins ist sicher: Leipzig wird in den nächsten Jahren immer wieder Jahre mit viel zu wenig Niederschlag und hohen Temperaturen erleben. 2018 war nur ein Vorbote. Damals trocknete der Teich im Rosental komplett aus. Ein Teich, der vorher auch für Angler ein attraktives Gewässer war. Neun Fischarten waren hier zu Hause. Barsch, Brassen, Giebel, Hecht, Karausche, Karpfen, Rotauge, Rotfeder und Schleie. Weiterlesen

Dürresommer hat auch die Weihnachtsbaumplantagen dezimiert

Fast die Hälfte aller Weihnachtsbäume in Sachsen sind vertrocknet

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer trockene Sommer 2018 hat nicht nur die sächsischen Staatswälder massiv geschädigt, er hat auch die Weihnachtsbaumplantagen erwischt. In Sachsen sind nach dem Dürresommer rund 45 Prozent aller Anpflanzungen des Frühjahrs 2018 für Weihnachtsbäume vertrocknet. Die Verluste an Weihnachtsbäumen beim Staatsbetrieb Sachsenforst reichen dabei, je nach gepflanzter Baumart, von 20 Prozent (Fichten) bis zu 80 Prozent (Coloradotanne). Weiterlesen