27.3°СLeipzig

Gastgewerbe

- Anzeige -

Gewerkschaft sieht Job-Perspektive für Geflüchtete aus der Ukraine im Gastgewerbe

Helfende Hände gesucht: Viele Leipziger Hotels und Gaststätten sind derzeit dringend auf neues Personal angewiesen – und könnten dabei auch Geflüchteten aus der Ukraine eine Job-Perspektive bieten. „Vorausgesetzt, die Bezahlung stimmt. Denn wer vor dem Krieg flieht und bei uns Schutz sucht, darf nicht ausgenutzt werden. Viele suchen bereits nach Arbeit“, sagt Jörg Most von […]

Mit der Vierten Corona-Welle brachen die Umsätze im sächsischen Gastgewerbe wieder ein . Foto: Ralf Julke

Umfrage des DEHOGA Sachsen: Schon im November gab es einen Umsatzeinbruch von 40 Prozent im sächsischen Gastgewerbe

Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Campingplätze: Die sächsische Corona-Notverordnung vom 19. November 2021 hat alle diese Betriebe in Sachsen geschlossen. „Das ist ein gravierender Eingriff in die Geschäftstätigkeit der betroffenen Unternehmen. Doch ist dieser Schritt angesichts der geringen Infektionsrisiken in Beherbergungsbetrieben überhaupt gerechtfertigt?“, fragte sich der DEHOGA Sachsen und meldete am 3. Dezember erhebliche Zweifel an.

Umsatzentwicklung in ausgewählten Wirtschaftsbereichen in Ost und West. Grafik: Bundesamt für Statistik

IWH-Prognose zur ostdeutschen Wirtschaft: Die seltsame Leerstelle Gastronomie

Regelmäßig veröffentlichen deutsche Wirtschaftsinstitute ihre Prognosen zur Wirtschaftsentwicklung. So auch das Institut für Wirtschaftsforschung in Halle für die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose. Doch so deutlich wie nie zuvor zeigt die jüngste Prognose, dass man mit viel zu engem Raster arbeitet. Die Fixierung auf die Industrie ist überdeutlich. Aber andere Branchen – wie das Gastgewerbe – funktionieren eben nicht wie die Industrie. Darüber stolperten auch schon die Bundesstatistiker.

Servicekraft händeringend gesucht: Viele Hotels und Gaststätten finden aktuell kein Personal – weil während der Lockdowns ein großer Teil der Beschäftigten die Branche verlassen hat. Die Gewerkschaft NGG fordert, die Arbeit im Gastgewerbe attraktiver zu machen. Foto: NGG

Wenn das Kurzarbeitergeld nicht reicht: Leipziger Gastgewerbe hat im Corona-Jahr über 2.000 Fachkräfte verloren

Supermarktkasse statt Biertheke: Im Zuge der Corona-Pandemie verzeichnen die Leipziger Hotels und Gaststätten eine dramatische Abwanderung von Fachkräften. Innerhalb des vergangenen Jahres haben in der Stadt rund 2.100 Köche, Servicekräfte und Hotelangestellte dem Gastgewerbe den Rücken gekehrt – das ist jeder siebte Beschäftigte der Branche, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) unter Berufung auf jüngste Zahlen der Arbeitsagentur mitteilt.

Quelle: NGG

Corona-Schutzschirm für Beschäftigte im Gastgewerbe gefordert

Leere Hotels, geschlossene Restaurants: Das neuartige Coronavirus trifft in Leipzig die gut 1.100 Betriebe im Gastgewerbe besonders hart und damit auch die rund 15.000 Arbeitnehmer der Branche. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hin – und fordert einen Corona-Schutzschirm.

Sächsisches Gastgewerbe steigert Umsatz

Das Reiseland Sachsen ist so beliebt wie noch nie. Erstmals wurde im vergangenen Jahr die 19-Millionen-Marke bei den Übernachtungen überschritten. Von dieser positiven Entwicklung profitiert auch das sächsische Gastgewerbe. Laut der heute veröffentlichten „Gastgewerbestudie 2017“ stieg der Umsatz im Untersuchungszeitraum (2013 bis 2017) um 11,2 Prozent. Die Anzahl sozialversicherungspflichtiger Arbeitsverhältnisse wuchs im gleichen Zeitraum um fast 19 Prozent auf rund 54.300.

- Anzeige -
Scroll Up