Artikel zum Schlagwort ABL

Milcherzeuger und Attac

Zwei deutliche Positionen gegen das umstrittene EU-Mercosur-Abkommen

Cover: PowerShift

Für alle LeserWenn der „Markt“ versagt, muss normalerweise der Staat eingreifen und entweder den freien Wettbewerb wieder herstellen oder den schwächeren Marktteilnehmern mit klaren Regularien die Chance geben, wieder frei zu atmen. Das ist alles nicht neu. Doch kein Markt ist mittlerweile von Monopolen und (Dumping-)Preisdiktaten so verzerrt wie der Markt landwirtschaftlicher Produkte. Deutsche Milchviehhalter fordern jetzt endlich wieder existenzsichernde Preise für die Milch. Und Attac zeigt die ganze Finsternis des Mercosur-Abkommens. Weiterlesen

Eine Regulierung der Bodenpreise ist dringend notwendig

Auch im Raum Leipzig ist der Preis für landwirtschaftliche Flächen explodiert

Grafik: Bundesamt für Statistik

Für alle LeserDer Wahnsinn hat Methode: Immer mehr Bauern können nicht mehr preisdeckend produzieren. Die Abnahmepreise für ihre Produkte sind von den Einzelhandelsmonopolen in den Keller gedrückt worden. Aber gleichzeitig explodieren die Kaufpreise für landwirtschaftliche Flächen. Und der Bund ist ganz vorn mit dabei, diese Preise in die Höhe zu jazzen. Leisten können sich den Kauf eigentlich nur noch finanzstarke Konzerne und Fonds. Am 13. August warnte einmal mehr die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL). Weiterlesen

Bayer-Hauptversammlung am 28. April – Ein deutscher Konzern in den Fußstapfen von Monsanto

Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft fordert: Bayer muss Gentechnik-Produkte vom Markt nehmen

Foto: AbL e.V.

Für alle LeserEs war schon 2016 unverständlich, warum der Bayer-Konzern sich so darauf versteifte, das skandalgebeutelte us-amerikanische Unternehmen Monsanto zu kaufen mitsamt seinen vielen Gerichtsprozessen und dem mehr als suspekten Geschäftsmodell rund um gentechnikverändertes Saatgut und Umweltgifte wie Glyphosat. 2018 kaufte Bayer den Skandalkonzern trotzdem für 66 Milliarden Dollar, ließ den Namen Monsanto verschwinden, setzt aber das umstrittene Geschäft fort. Mit akuten Gefahren für Landwirtschaft und Artenvielfalt, kritisiert die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Weiterlesen

Sachsen schließt als einziges Bundesland die Wochenmärkte: Warum?

Foto: Privat

Für alle LeserAm Dienstag, 24. März, meldete das Marktamt Leipzig: „Ab sofort keine Wochenmärkte mehr!“ Sachsen preschte in diesem Fall zur Bekämpfung der Corona-Krise allein vor. Und brachte damit auch noch jene Händler und Lieferanten in eine wirtschaftliche Notlage, die bislang noch verschont geblieben waren. Das trifft vor allem die ökologisch wirtschaftenden Bauern, die Anbauprodukte aus der Region auf den Markt bringen. Entsprechendes Unverständnis äußern nicht nur die Bauern. Weiterlesen

Nur kein Weiterso in der sächsischen Agrarpolitik

AbL hofft beim neuen Bauernverbandspräsidenten auf mehr Bereitschaft zu Veränderungen

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 12. September wählte der Sächsische Landesbauernverband einen neuen Präsidenten. Nachfolger des mit 67 Jahren aus dem Amt scheidenden Wolfgang Vogel wurde Torsten Krawczyk, ein 44-jähriger Landwirt aus Großweitzschen/Ortsteil Westewitz (Landkreis Mittelsachsen), der bereits seit 2015 als SLB-Vizepräsident fungierte. Und selbst bei der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL) hat man jetzt die Hoffnung, dass sich in Sachsens Landwirtschaftspolitik etwas ändert. Weiterlesen

Bundesminister Schmidt soll am Montag im EU-Agrarrat klar sagen, was er will

Freihandel mit Neuseeland drängt noch mehr Milchbauern ins Aus

Foto: Matthias Weidemann

Am Montag, 23.01.2017, berät der EU-Agrarministerrat in Brüssel über eine ganze Reihe von geplanten und bestehenden Freihandelsabkommen der EU mit anderen Staaten und Staatengemeinschaften. Dazu gehört auch ein Freihandelsvertrag mit Neuseeland, den die EU-Kommission seit Oktober 2015 vorantreibt. Die EU-Staaten streben dazu eine gemeinsame Verhandlungsposition noch für dieses Jahr an. Weiterlesen

Transatlantische Bauernerklärung fordert gerechten Handel und faire Erzeugerpreise

Amerikanische und deutsche Bauern gegen CETA und TTIP

„TTIP und CETA stoppen“ ist eine zentrale Forderung der Bauernorganisationen National Family Farm Coalition (NFFC) aus den USA, der National Farmers Union (NFU) aus Kanada und von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Die Organisationen veröffentlichen heute ihre gemeinsame Erklärung: „Bäuerinnen und Bauern wollen kein CETA und TTIP“. Die Bauernorganisationen weisen darauf hin, dass die Landwirtschaft und ihre Bauernhöfe sowie die Umwelt auf beiden Seiten des Atlantiks die Verlierer sein werden. Die Gentechnikfreiheit stehe auf dem Spiel genauso wie eine qualitativ hochwertige und regionale Lebensmittelversorgung in Amerika und Europa, so die transatlantische Erklärung. Weiterlesen